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Gast1659561002
Guest
ääähm...Hat Lavrov eigentlich mal wieder etwas interessantes von sich gegeben, ich hab schon lange nichts mehr von ihm gelesen?
von gerade eben.
taste it:
ääähm...Hat Lavrov eigentlich mal wieder etwas interessantes von sich gegeben, ich hab schon lange nichts mehr von ihm gelesen?
Jojo. Angemedet ist's erst einmal. Mal abwarten, ob das nicht nur feuchter Taigafurz bei rum kommt.So also will Putin weiter spielen, NS1 liefert wie geplant wieder Gas.
Und warum machen die deswegen dann so einen Aufstand?Das Bescheuerte daran ist, dass die vermeitlich dafür ursächliche Turbine aktuell gar nicht gebraucht wird. Die will man im September erst gegen eine dann für die Wartung vorgesehene Turbine einsetzen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat angesichts der schweren Zerstörungen durch seinen Krieg in der Ukraine einen Wiederaufbau der Städte im Donbass angekündigt.
...
Russland hatte bereits Milliarden auf der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim investiert, um etwa eine Brücke, einen Flughafen und eine Autobahn zu bauen. Der Wiederaufbau im Donbass dürfte um ein Vielfaches teurer werden. Es werde "Monate, Wochen und Jahre" dauern, um im Donbass wieder für Ordnung zu sorgen, meinte Putin. "Aber wir werden das auf jeden Fall tun", sagte er einem besorgten Mädchen aus der Region.
Das russische Vetorecht gilt eben nur für Resolutionen im Sicherheitsrat. Gegen offizielle Verurteilungen und damit einher gehendem Imageverlust in Ländern, denen man sich gerade anbiedert möchte, hilft es nicht.
Und, wie gesagt, eine Kappung des Kabels träfe nicht nur die USA und Europa, sondern auch Länder, bei denen Russland gerade auf Schönwetter macht. Die nutzen ebenfalls darüber laufende Dienste und Dienstleistungen und wären dementsprechend eher mäßig begeistert. Schonend ausgedrückt.
Ich habe nicht den Eindruck, dass die NATO vor Russland scheut. Sie hält sich vielmehr an ihr eigenes Regelkorsett, nach welchem ein Eingreifen nur bei Angriffen auf Bündnispartner möglich ist. Ich will hier trotz meines Backgrounds keinen Idealismus unterstellen, dafür habe ich zu viele hochrangige Säbelrassler persönlich kennengelernt, aber es geht meiner Erfahrung nach definitiv um Selbstlegitimation. Wie hingegen reagiert wird, wenn Russland einen Grund liefert, möchte auch Putin sicherlich nicht auf die harte Tour herausfinden.
Dabei ist auch zu beachten, dass das dem Teil des russischen Narrativs widerspräche, nach dem deren Handeln durch einer Bedrohung durch die NATO bzw. deren Osterweiterung begründet wäre.
Zu sagen, man wolle die NATO fernhalten und dann die zivile Installation eines führend NATO-Bündnispartners zu attackieren, wäre auch aus nicht immer rationaler russischer Sicht kontraproduktiv
?Um genau zu sein, hätte er entsprechende Abkommen schon vor zehn, fünfzehn Jahren schließen können, ohne auch nur einen einzigen Soldaten bewegen zu müssen. Ein wenig Entgegenkommen bei Rohstoffpreisen, in paar wohlplatzierte Rubel hier und da, und schon wäre in der alten Ukraine alles so gelaufen wie gewünscht. Nachdem dort die Führung gewechselt hat, geht das nicht mehr, aber es war ja ohnehin nie sein oder zumindest nicht sein primäres Ziel.
Scheinbar vertritt der Kreml jetzt die Ansicht das es neue Friedensgespräche nur zu noch härteren Bedingungen als noch im März in der Türkei geben könne, also mit weit umfangreicheren Forderungen als damals.
Die Bedingungen damals waren die Anerkenung der Krim als russisch, Abtretung der Oblaste Luhansk und Donezk an die Speratisten, sowie Anerkennung selbiger als eigenständige Republiken, Entmilitarisierung und Neutralität der Ukraine:
Wo bitte ist der Tisch!?!
.Sofern er nicht meint NS1 und NS2 dann mit verminderter Leistung parallel zu fahren, was ich mir nicht vorstellen kann, weil NS1 geht ja angeblich ohne die Turbine nicht, dann ist so halbseiden dumm, dass es fast schon zum fremd schämen wäre.
Russland hat alleine für eine Brücke, Autobahn und den Flughafen auf der Krim schon Jahre gebraucht, wie er da in "Jahren", wohl ehr realistisch für Russland sind Jahrzehnte, die zerstörten Oblaste Donezk und Luhansk, mit ihren stark zerstörten Städten, Dörfern und Industrien wieder aufbauen wollen würde, gerade unter den aktuellen starken internationalen Sanktionen, weiß wohl nur wieder er selbst, oder eigentlich auch nicht...
Quelle: SZ - Liveblog zum Krieg in der UkraineGreenpeace: Gegend um Tschernobyl ist gefährlicher geworden
Nach der russischen Besatzung des Gebiets um die Atomruine Tschernobyl beklagt die Umweltschutzorganisation Greenpeace radioaktive Gefahren - und wirft der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) vor, diese Risiken zu verharmlosen. Durch das Ausheben von Schützengräben hätten die russischen Soldaten radioaktiv verstrahlte Erde freigelegt, teilen Greenpeace-Experten in Kiew mit. Minen und die Bodenveränderungen im Sperrgebiet gefährdeten vor allem die zukünftige Arbeit von Feuerwehrleuten.
"Der IAEO fehlt es an Objektivität. Sie schätzt die Risiken der Atomkraft nicht unabhängig ein", kritisiert Greenpeace-Atomexperte Thomas Breuer. "Damit die Behörde glaubwürdig auf die vielfältigen Gefahren der Atomenergie reagieren kann, muss sie künftig von einer Agentur zur Verbreitung von Atomkraft zu einer Überwachungsbehörde umgebaut werden." Experten habe sie dafür. Greenpeace warf der IAEO außerdem zu enge Beziehungen zum russischen staatlichen Atomunternehmen Rosatom vor. IAEO-Chef Rafael Mariano Grossi hatte Tschernobyl Ende April besucht und dort gesagt, die Strahlenbelastung sei wieder auf normalem Niveau.
Der Chef der Tschernobyl-Sperrzonenverwaltung, Jewhen Kramarenko, sagt, dass die russischen Soldaten nicht um medizinische Hilfe ersucht hätten. "Wir wissen nicht, was mit ihnen passiert ist." Laut dem Leiter des Forschungsinstituts Ekozentr, Serhij Kirjejew, sind während der Besatzungszeit in der Sperrzone neun Brände festgestellt worden. Dabei hätten in Summe etwa 80 Quadratkilometer radioaktiv belasteter Wälder gebrannt. Über die russischen Soldaten sagt Kirjejew: "Sie haben radioaktive Abfälle ausgegraben, diese bewegt und dort auch noch Feuer gemacht."
Das Sperrgebiet um die Atomruine von Tschernobyl wurde Ende Februar für etwas mehr als einen Monat vom benachbarten Belarus aus von russischen Truppen besetzt. International erregte Aufsehen, dass diese in der 30-Kilometer-Sperrzone wohnten und Stellungen aushoben. In dem Atomkraftwerk, von dessen einst vier Blöcken keiner mehr am Netz ist, kam es 1986 zur bis heute schwersten Katastrophe in der zivilen Nutzung der Kernkraft.
Genau, so lange bis sich ein Land von diesen Bündnissen eingekreist fühlt und ob er das so gesagt hat, glaube ich, bevor ich eine Quelle gesehen habe, nicht.Es war Putin höchst selbst, der einmal sagte, dass sich jedes Land dem Bündnis anschließen kann, was für einen das beste erscheint. Das hat er im Rahmen der NATO Erweiterung ins Baltikum gesagt. Bei der Ukraine ist das aber plötzlich ein Problem.
Es gibt für keinen Angriffskrieg eine ausreichende Rechtfertigung, er war aber absehbar und läuft mehr oder weniger schon seit 2014.Genauso verstehe ich nicht, warum hier Leute das zum Problem machen, um eine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg mit dem Ziel der territorialen Eroberung bei gleicher Abrede eines staatlichen Existenzrechtes der Ukraine zu plakatieren.
Vorher lief ein vom Westen unterstützter Putsch was das Chaos initial verursachte.Erst einen Bürgerkrieg im Osten der Ukraine anzetteln, dann die Krim besetzen, um am Ende das Land an sich anzugreifen.
Schöne Unterstellung.Ich weiß nicht, wie man meinen kann, dass ein Angriffskrieg eine tolerable Reaktion auf das nicht militärische Verhalten eines Nachbarstaates sei.
Darum geht es auch und billig ist und war das nie, sieht man ja heute, 2014 und zuvor.wenn es Putin tatsächlich darum ginge, die Ukraine aus der NATO herauszuhalten, hätte das schon längst billig haben können.
Diese Geschichte, die du hier erfindest steht halt komplett im Widerspruch zur Literatur der versuchten Beitrittsversuche und des zugrunde liegenden ewigen Streits.Um genau zu sein, hätte er entsprechende Abkommen schon vor zehn, fünfzehn Jahren schließen können, ohne auch nur einen einzigen Soldaten bewegen zu müssen.
Das unterscheidet sich nun wirklich 0,0 mit übelster Kreml Propaganda, etwa wie die Ukraine müsse entnazifiziert werden.Ein wenig Entgegenkommen bei Rohstoffpreisen, in paar wohlplatzierte Rubel hier und da, und schon wäre in der alten Ukraine alles so gelaufen wie gewünscht.

Dann wäre die Ukraine längst in der NATO, denn deren Beitritt scheiterte auch 2008 nur an Russlands diplomatischem Widerstand und daraus folgend Angela Merkels Veto. Schon interessant, dass man nicht in der Lage ist aktuelles Zeitgeschehen zu verstehen. Wie will man dann überhaupt den Frieden in der Welt wahren?Um die die nächsten Jahrzehnte aus der NATO rauszuhalten, hätte Putin einfach nur nichts machen müssen.
Bitte schlag Mal die Begriffe "Putsch", "Protest", und "demokratische Wahl" nach.Vorher lief ein vom Westen unterstützter Putsch was das Chaos initial verursachte.
Umso älter man wird, umso mehr Leute lernt man kennen, wo man sich fragt, wie diese Leute überhaupt so lange überlebt haben bzw. welche Prioritäten sie im Leben haben. Letztens war im in einem anderen großen Forum einer, der kannte sich gar nicht mit Leuchtmitteln aus, der kannte weder Sockeltypen, noch Lumen und auch hatte auch noch nicht von Farbtemperaturen gehört.Ich frage mich was aus diesen Soldaten geworden ist? Und derjenige, der den Befehl dafür gegeben hat, kann auch nicht ganz dicht sein.
Richtig, nicht das die Soldaten längere Zeit einfach nur im "Sperrbereich" von Tschernobyl gewesen sind ist das Problem gewesen, sondern das sie dort im Boden rumgebudelt haben, um Stellungen auszuheben.Die Problematik bei den Russensoldaten dürfte gewesen sein, dass die im leicht verstrahlten Boden lustig ihre Stellungen gegraben haben.
Aufgewirbelter radioaktiv belasteter Staub ist noch das kleinere, da ehr ein kurzzeitiges Problem daran, da der halt vor allen beim kurzzeitigen buddeln in sehr hoher Menge entsteht.Ist halt doof, leicht radioaktiven Feinstaub beim stundenlangen Schützengrabenausheben einzuatmen.

Also wurde nicht Jazenjuk 2014 nach dem Putsch verfassungswidrig zum Ministerpräsidenten gewählt, sondern Selenskyj?Bitte schlag Mal die Begriffe "Putsch", "Protest", und "demokratische Wahl" nach.
Nicht mal Putin zweifelt an dass Selenskyj legitimer Präsident der Ukraine ist.
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Du solltest mal dir mal lieber an die eigene Nase fassen, wenn du hier anderen Leute vorwirfst Zusammenhänge zu entstellen.Schlag du mal lieber was nach und entstelle mal nicht den Zusammenhang
Auseinandersetzung zwischen Ukraine und Russland
Das Abkommen sorgte danach im August 2013 für Spannungen zwischen der Ukraine und Russland. Russland sieht durch das Abkommen seine Zollunion mit Belarus und Kasachstan als gefährdet an. Die Ukraine soll dieser Zollunion beitreten, die einmal zur Eurasischen Union ausgebaut werden soll. Die Ukraine verkauft derzeit 25 Prozent ihrer Exporte nach Russland.[23]
Der damalige ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch bat am 3. September 2013 das Parlament, Gesetze zu erlassen, um den Beitritt zur EU schneller ermöglichen zu können (zu nennen wären Gesetzesangleichungen).[24][25]
Am 18. September 2013 stimmte das ukrainische Parlament den Empfehlungen des Präsidenten zu.
Der EU-Kommissionspräsident Barroso hatte am 25. Februar 2013 auf dem Gipfel in Brüssel gesagt, dass ein Beitritt in die von Russland geführte Zollunion nicht mit einer Annäherung an die EU oder einem Beitritt vereinbar sei, die Ukraine müsse sich dazwischen entscheiden; für Russland wiederum konnte das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht gleichzeitig zu den bestehenden Wirtschaftsabkommen mit Russland gelten, woraufhin beschlossen wurde, die Ukraine im Fall eines Abkommens mit der EU mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen aus der GUS-Freihandelszone auszuschließen.[26][27][28][29][30][31] Barroso wurde für seine Aussagen kritisiert, da diese Haltung die Ukraine in die Arme Russlands treiben könne.[32] Janukowytsch erklärte zunächst, dass ein Beitritt zur Russischen Zollunion nicht auf der Tagesordnung stehe.[33] Hinzu kam das rechtliche Hindernis rund um das Verfahren der damals inhaftierten Julija Timoschenko, das durch die Freilassung als ausgeräumt gilt.
Begleitet wurde die geplante Unterzeichnung durch heftige Auseinandersetzungen in der Ukraine um Präsident Janukowytsch. Am 21. November 2013 setzte die ukrainische Regierung nach massivem wirtschaftlichen Druck Russlands mit dem Dekret zur Aussetzung des Assoziierungsvertrags zwischen der Ukraine und der EU die Vertragsverhandlungen mit der EU aus. In der sich wirtschaftlich stark verschlechternden Lage bemühte sich die ukrainische Regierung um Kredite zur Unterstützung des Staatshaushaltes; die Bedingungen, die der internationale Währungsfonds stellte, wurden aber nicht akzeptiert und die EU zeigte sich im Dezember 2013 ablehnend gegenüber der Forderung nach einem Hilfskredit von 20 Milliarden Euro.[34][35] Nach der Zusage großzügiger Unterstützungen durch Russland erklärte Janukowytsch, dass er auf das Abkommen mit der Europäischen Union verzichten müsse. Im Gegenzug für den Verzicht senkte Russland den Preis für seine Erdgaslieferungen um etwa ein Drittel und stellte Käufe ukrainischer Staatsanleihen in Höhe von 15 Milliarden Dollar in Aussicht, die die Ukraine dringend benötigte, um kurzfristige Schulden zu begleichen.[36] Bis zum Sturz Janukowytschs flossen drei Milliarden an die Ukraine. An die Übergangsregierung, die danach in der Ukraine installiert wurde, zahlte Russland keine weiteren Hilfen. Die Krimkrise beschleunigte die Assoziierungsgespräche zwischen der Ukraine und der EU.
Die routinemäßige Angstmache aus dem "Kreml"!
Das sehe ich auch so. Wenn sich durch die Aussetzung etwa erhöht hat, dass das Langzeitrisiko: Die dort eingesetzten Soldaten waren ja überwiegend junge Wehrpflichtige und wenn eine Handvoll davon (bzw. deren Nachwuchs) in ein paar Jahren eher unspezifische Krankheitsbilder zeigt, wird das kaum irgendwo und schon gar nicht in Russland darauf zurückgeführt werden, dass sie vor Jahren irgendwo Gräben ausgehoben haben. Schon gar nicht, wenn das (ggf. unter neuer politischer Führung stehende) Land nicht an ein peinlich verlaufenes militärisches Abenteuer erinnert werden möchte.Ich denke mal den Soldaten ist nicht so viele passiert, damals hatten sich schon paar Experten auf dem Gebiet zu Wort gemeldet und gesagt, die Chance für eine schwere radioaktive Vergiftung ist viel zu gering.