Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Mal wieder ein paar nachrichten:

Scotty hat endlich zeit gefunden und beamt panzer über den dnepr...

...und putin braucht motoren.
 
Lawrow an EU: "Wir verschwinden nirgendwohin"

16.17 Uhr: Nach einem Besuch von Kremlchef Wladimir Putin in Kasachstan betont die Moskauer Führung die wichtige Rolle Russlands in Zentralasien. Die Europäische Union (EU) versuche ganz offen, Russland aus Zentralasien und dem Kaukasus zu verdrängen, sagte Außenminister Sergej Lawrow dem russischen Fernsehen. "Das wird nicht gelingen. Wir sind historisch hier und verschwinden nirgendwohin", sagte Lawrow nach Angaben der Agentur Interfax in der Politiksendung "Moskau. Kreml. Putin".

Kurz vor Putin hatte Frankreichs Präsident Emanuel Macron das öl- und rohstoffreiche Kasachstan besucht. Ähnlich wie Lawrow versuchte auch Kremlsprecher Dmitri Peskow den Eindruck zu entkräften, Russland verliere im Süden der früheren Sowjetunion an Einfluss. Kasachstan sei souverän und entscheide frei über seine außenpolitische Orientierung, sagte Peskow. "Das ist ein eigenständiges Land." Doch er fügte hinzu: "Aber es ist unser strategischer Partner."

und

Kreml: Russland ist auf dem Schlachtfeld nicht zu besiegen

12.57 Uhr: Der Kreml hat die Ukraine und die USA zu einem Einlenken im Ukraine-Krieg aufgerufen. "In Kiew und Washington müssen alle einsehen: Russland ist auf dem Schlachtfeld nicht zu besiegen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow dem russischen Fernsehen ungeachtet russischer Rückschläge. Wenn US-Präsident Joe Biden nach eigenen Worten noch an eine Rückeroberung ukrainischer Gebiete glaube, dann zeige dies, dass die US-Politik in einer Sackgasse stecke. Das sagte Peskow nach Angaben der Agentur Tass vom Sonntag für die Politiksendung "Moskau. Kreml. Putin".

Peskow unterstellte, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aus Verzweiflung immer wieder neue Offensiven verspreche, weil er das Schwinden der westlichen Unterstützung spüre. Im Westen wachse "die Müdigkeit, die Abneigung, der Ukraine weiter Geld zu geben, Waffen und Munition zu liefern, vor allem wenn sie jetzt nach Israel geliefert werden müssen", sagte der Kremlsprecher.
Quelle: Newsblog zum Ukraine-Krieg

Ich habe auch meine Zweifel das die Ukraine wirklich weiter die bisherige Unterstützung bekommt.
Dann kann sie sich die Rückeroberung der von Russland besetzen Gebiete abschminken.
Die F-16 Ausbildung fängt erst im neuen Jahr an. Viel zu spät.
Und wenn ein Republikaner, schlimmstenfalls Trump, US-Präsident wird, sieht es mit der weiteren Unterstützung seitens der USA auch sehr schlecht aus.
 
Und wenn ein Republikaner, schlimmstenfalls Trump, US-Präsident wird, sieht es mit der weiteren Unterstützung seitens der USA auch sehr schlecht aus.
Nö. Das ist nur der feuchte und immer wieder so als Monstranz vor sich her getragene Traum derjenigen, die der Ukraine offen oder verklausuliert den Untergang wünschen. Denn, auch ein republikanischer US Präsident wird um gewisse Lebensrealitäten nicht vorbeikommen. Eine davon ist, dass man Russland niemals in Europa freie Hand lassen kann. Egal was es kostet die Ukraine zu stützen, am Ende wäre es noch teurer, wenn man Russland eben nicht die Stirn bieten täte.
 
Nö. Das ist nur der feuchte und immer wieder so als Monstranz vor sich her getragene Traum derjenigen, die der Ukraine offen oder verklausuliert den Untergang wünschen.
Willst du mir das unterstellen?
Denn, auch ein republikanischer US Präsident wird um gewisse Lebensrealitäten nicht vorbeikommen. Eine davon ist, dass man Russland niemals in Europa freie Hand lassen kann. Egal was es kostet die Ukraine zu stützen, am Ende wäre es noch teurer, wenn man Russland eben nicht die Stirn bieten täte.
Trump ist unberechenbar. Wenn der nochmal Präsident wird wäre ich mir da nicht so sicher.

Außerdem hat er mal einen Kommentar abgegeben in der Art: "Putin ist ein guter Mann!"
In weit er das ernst gemeint hat weiß ich nicht.
 
Willst du mir das unterstellen?
Passt dieser Schuh denn?
Trump ist unberechenbar. Wenn der nochmal Präsident wird wäre ich mir da nicht so sicher.

Außerdem hat er mal einen Kommentar abgegeben in der Art: "Putin ist ein guter Mann!"
In weit er das ernst gemeint hat weiß ich nicht.
Putin ist in seinen Augen "gut" weil er das tut, was für das eigene Land vermeintlich der "gute" Weg ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass er Putin weiter traut, als er seine Tolle kämmen kann. ;)
 
Passt dieser Schuh denn?
Nicht wirklich. Siehst du auch an meinen bisherigen Beiträgen hier im Thread.
Ich versuche nur realistisch zu bleiben.
Putin ist in seinen Augen "gut" weil er das tut, was für das eigene Land vermeintlich der "gute" Weg ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass er Putin weiter traut, als er seine Tolle kämmen kann. ;)
Trump ist für mich ein unberechenbarer Irrer.
 
Ich versuche nur realistisch zu bleiben.
Ja aber wenn wir realistisch bleiben, muss auch immer das Große und Ganze betrachtet werden.
Du hast ja aus deiner Sicht die schlechten Nachrichten zusammengefasst, was aber auch nicht ganz richtig war.
Die F-16 Ausbildung hat schon lange begonnen, auch da gibt es "eine Theorie" als Lehrveranstaltung, die Praxis mit Flugstunden startet jetzt in Rumänien, was ich bemerkenswert finde. Mal sehen ob die Russen nach dem Köder schnappen. Die F-16 wird ab April/MAi in der Ukraine als "Einsatzgeschwader" zur Verfügung stehen.
Außerdem steht die Saab Grpen ja auch noch im Raum.

Kommen wir zu den besseren Nachrichten.
Die Ukraine erhält bis Ende diesen Jahres ZWEI weitere Iris-T Flugabwehrsysteme (insgesammt dann 4 o.5) plus 60 weitere Geparden aus Jodanien, insgesammt sind wir dann bei plus 120 Geparden in der Ukraine. Das Buk System konnte erfolgreich auf US Flugabwehrraketen adaptiert werden. Dazu kommen die weiteren Lieferungen der aufgearbeiteten Leo 1 wo noch 100 plus ausstehen als auch weitere Marder.
DE hat für nächstes Jahr die Militärhilfe im Haushalt für die Ukraine verdoppelt.
Munition im großen Umfang für die Ukraine wurde bestellt, neue Fabriken in Europa beginnen gerade mit der Produktion.

Fazit:
Die Russen können die Ukraine in den nächsten mind. 2 Jahren auf gar keinen Fall überrennen oder besiegen.

Das alles ist natürlich nicht genug um die Russen aus der Ukraine zu schmeißen, hier fehlt es vor allen an weitreichenden Marschflugkörpern, um den russischen Nachschub nachhaltig zu unterbinden, aber auch sonst an noch mehr mechnisierten Großgerät und Flugzeugen und noch mehr Muniition, obwohl ich gerade hier denke das eine Entspannung eintreten wird, weil jetzt Europa seine Produktion hoch fährt.

Politisch ist die Sache ziemlich verfahren, wobei ich selber der Überzeugung bin, das Europa wirtschaftlich absolut stark genug wäre, die Ukraine auch ohne die USA militärisch zu versorgen.
Pistorius ist schon auf diesem Trichter leider fehlen noch andere wichtige Akteure aber es fließt noch einiges an Wasser den Rhein entlang in der nächsten Zeit und Trump hat die Wahl in den USA noch lange nicht gewonnen, in einem Jahr kann noch eine Menge passieren!
Neben den USA ist für mich im Moment der weitaus unsicherste Kontonist dem ich gar nicht mehr traue Macron!
 
Ich habe für mich noch keine Entscheidung getroffen, welches der sinnvollste Weg ist. Ich kann Deinen Ansatz nachvollziehen, die Frage für mich ist, wie lange der Krieg noch geht und auf welchem Niveau. Erste Verhandlungen scheint es zu geben. Ich drücke allen die Daumen, dass das Töten aufhört und die Ukraine ihre Intigrität behält.

Wenn sie einen Weg zu einem baldigen Kriegsende sehen, sind das natürlich andere Voraussetzungen, als sie meinen Überlegungen zu Grunde liegen.

Ich hege, aus den gleichen Gründen die hier auch andere gerade geäußert haben, keine derartigen Hoffnungen:
Ein Friedensvertrag mit Russland ist komplett wertlos. Ein Friedensvertrag mit Russland unter Schutz diverser Garantiemächte würde maximal ab einem Schutzniveau auf dem Level einer vollen NATO-Mitgliedschaft funktionieren, eigentlich bräuchte es zusätzlich aber noch China und Indien als Unterstützer. Schon jeder einzelne dieser Punkte für sich wäre praktisch aussichtslos und hinzu kommt noch, dass Putin dann immer noch einen dicken fetten Netto-Sieg davon tragen würde, was eine absolut katastrophale Nachricht sowohl für alle anderen Nachbarstaaten wäre als auch für die Anreiner manch anderen Diktators weltweit.

Es bleibt also nur der militärische Sieg für ein schnelles Ende des Krieges. Aber da erreicht die Ukraine mit den derzeit absehbaren Waffenlieferungen gerade einmal das Niveau einer souveränen Frontsicherung. Von den Fähigkeiten zu einem Durchbruch sind sie mittlerweile soweit entfernt, dass man nicht einmal mehr "was wäre wenn"-Szenarien durchspielen kann: Die massive Befestigung der Front auf beiden Seiten ist ein Szenario, dass in sämtlichen westlichen (und vermutlich auch allen anderen) Rüstungsplänen der letzten gut 80 Jahre nicht mehr vorkam. Die primäre Doktrin aller Armeen ist es, die Initative zu behalten, auszunutzen und dem Gegner im Bewegungskrieg ein Schnippchen zu schlagen. Aber niemand hat auch nur passende Waffensysteme für den Durchbruch durch ein Stellungskonstrukt entwickelt, dass dem heutigen Äquivalent von WW1 entspricht.

Die einzige theoretische Möglichkeit wäre ein Verlagerung des Geschehens auf einen reinen Luftkrieg. Von russischer Seite ist das, gegen die starke und moderne ukrainische Luftabwehr kaum möglich. Von ukrainischer Seite her wäre es gegen die gar nicht mal so schlechte russische Luftabwehr nur möglich, wenn sie in großer Zahl mit den Waffensystemen ausgestattet werden, die genau dafür konstruiert wurden. Also nicht 10 F-16, sondern 100 F-22, was man wohl als absolut undenkbar abtun kann.

Damit sind alle schnellen Optionen erschöpft. Was bleibt, ist der langsam zehrende Verschleißkrieg. Da gibt es ziemlich hochpokernde Hoffnungen, dass die Ukraine sowas mit der richtigen Technik (weitreichende Raketen zur Störung der Nachschubwege, etc.) sogar gewinnen könnte (als absolut erster, der sich jemals in dieser Form mit Russland messen musste/wollte), aber selbst wenn dieser Optimismus begründet ist, würde das 5-10-20 Jahre dauern - wieder keine schnelle Lösung für die Ukraine.

Die beste (oder eher: am wenigsten schlechte) Hoffnung auf einen positiven Ausgang ist deswegen mittlerweile der Sturz der russischen Führung. 5-10-20 Jahre sind auch der zeitliche Horizont, auf dem sich das System Putin aus rein biologischen Gründen zerlegen wird. Mit etwas Glück findet sich noch ein schneller wirkender Grund (unprofessioneller Fensterbau, etc.), aber darauf kann man keine Wahlverschiebung bauen.


Nö. Das ist nur der feuchte und immer wieder so als Monstranz vor sich her getragene Traum derjenigen, die der Ukraine offen oder verklausuliert den Untergang wünschen. Denn, auch ein republikanischer US Präsident wird um gewisse Lebensrealitäten nicht vorbeikommen. Eine davon ist, dass man Russland niemals in Europa freie Hand lassen kann. Egal was es kostet die Ukraine zu stützen, am Ende wäre es noch teurer, wenn man Russland eben nicht die Stirn bieten täte.

Bezüglich der Realität hast du recht.
Aber was interessiert Trump die Realität? Was interessiert Trump ein "am Ende", soweit es jenseits von "am Ende dieser Amtszeit" liegt?

Innenpolitisch konnten bei der letzten Runde eine ganze Menge seiner Schandtaten abgeschwächt werden, weil sie über Gesetze hätten laufen müssen. Aber Außenpolitik und internationale Hilfen liegen zu erheblichen Teilen in der Hand der Exekutive. Da kann der Kongress nur auf die Bremse treten, wenn es Geld kostet, aber Initiativen gegen den Willen des Präsidenten sind praktisch unmöglich und die bislang bewilligten Ukraine-Hilfen haben eine (Aus-)Laufzeit nahe null.
 
... Ich hege, aus den gleichen Gründen die hier auch andere gerade geäußert haben, keine derartigen Hoffnungen:
Ein Friedensvertrag mit Russland ist komplett wertlos. ...
Ich sehe es ja ähnlich, aber ich werde, aller Vernunft zum Trotz, und gegen jede sachliche Bewertung, meine Hoffnng nicht aufgeben. Keine Ahnung, von welche Seite eine Veränderung kommen kann. Der Papst wäre ein Ansatz, zusammen mit den orthodoxen Oberhäuptern. Ein Putsch gegen Putin kann viel ändern, odfer ähnliches.

... Die massive Befestigung der Front auf beiden Seiten ist ein Szenario, dass in sämtlichen westlichen (und vermutlich auch allen anderen) Rüstungsplänen der letzten gut 80 Jahre nicht mehr vorkam. Die primäre Doktrin aller Armeen ist es, die Initative zu behalten, auszunutzen und dem Gegner im Bewegungskrieg ein Schnippchen zu schlagen. Aber niemand hat auch nur passende Waffensysteme für den Durchbruch durch ein Stellungskonstrukt entwickelt, dass dem heutigen Äquivalent von WW1 entspricht.

Die einzige theoretische Möglichkeit wäre ein Verlagerung des Geschehens auf einen reinen Luftkrieg.
Ich nehme aus den Analysen mit, dass der Drohnenkreig exteem effektiv ist. Die Ukraine schaltet Stück für Stück die russische Artillerie aus. Und man kann wenig gegen hunderte gleichzeitig kommende Drohnen machen. Ich warte voller Sorger auf den nächsten Schritt, nämlich autonom operierende kämpfende Drohnen.und wenn das kommt, und es wird kommen, ist die Büchse der Pandora geöffnet.

Ich warte noch auf die Attentäterdrohne, der man das Gesicht eines Menschen eingibt, die dann sucht und tötet.
 
In der russisch orthodoxen Kirche? Eher nicht. Und bei Putin noch weniger.

Bezüglich Drohnen und Artillerie: Das Spiel können (und tun) zwei spielen. Ich wäre überrascht, wenn sich die Urkaine auf diese Art einen anhaltenden taktischen Vorteil gegen die Russen und ihre gerade in dieser Hinsicht sehr großen Arsenalreserven erarbeiten können.
 
Ja aber wenn wir realistisch bleiben, muss auch immer das Große und Ganze betrachtet werden.
Du hast ja aus deiner Sicht die schlechten Nachrichten zusammengefasst, was aber auch nicht ganz richtig war.
Die F-16 Ausbildung hat schon lange begonnen, auch da gibt es "eine Theorie" als Lehrveranstaltung, die Praxis mit Flugstunden startet jetzt in Rumänien, was ich bemerkenswert finde.
Achso. Ich hatte verstanden das die jetzt erst in Rumänien anfangen. Also mit der Pilotenausbildung überhaupt. Betrifft dann wohl nur die Praxisstunden.
Kommen wir zu den besseren Nachrichten.
Die Ukraine erhält bis Ende diesen Jahres ZWEI weitere Iris-T Flugabwehrsysteme (insgesammt dann 4 o.5) plus 60 weitere Geparden aus Jodanien, insgesammt sind wir dann bei plus 120 Geparden in der Ukraine.
Aus Jordanien???
Politisch ist die Sache ziemlich verfahren, wobei ich selber der Überzeugung bin, das Europa wirtschaftlich absolut stark genug wäre, die Ukraine auch ohne die USA militärisch zu versorgen.
Pistorius ist schon auf diesem Trichter leider fehlen noch andere wichtige Akteure aber es fließt noch einiges an Wasser den Rhein entlang in der nächsten Zeit und Trump hat die Wahl in den USA noch lange nicht gewonnen, in einem Jahr kann noch eine Menge passieren!
Neben den USA ist für mich im Moment der weitaus unsicherste Kontonist dem ich gar nicht mehr traue Macron!
Das Problem in Europa sind die rechten Regierungen. Die sind ja weitestgehend dagegen.
Aber in Polen wurden die zum Glück wieder abgewählt.
 
Moin,
ja ja aus Jordanien sind die ganzen ehemaligen Niederländer, haben die USA zurückgekauft.
Wir (DE) hatten die aus Katar zurückgekauft und die USA aus Jordanien, jeweils alle vorhandenen.
Es werden also alle noch existierenden Geparden demnächst in der Ukraine sein, außer die von Brasilien, die wollen ja partout nicht ihr ehemaligen deutschen verkaufen für die Ukraine.
 
Da hier die eigentlich anstehenden Wahlen in der Ukraine und den "Schaden, den die Demokratie" erleiden könnte wenn die nicht stattfinden diskutiert wurde, möchte ich dazu auf den Artikel 115h unseres Grundgesetzes hinweisen:

Art. 115h​



(1) 1Während des Verteidigungsfalles ablaufende Wahlperioden des Bundestages oder der Volksvertretungen der Länder enden sechs Monate nach Beendigung des Verteidigungsfalles. 2Die im Verteidigungsfalle ablaufende Amtszeit des Bundespräsidenten sowie bei vorzeitiger Erledigung seines Amtes die Wahrnehmung seiner Befugnisse durch den Präsidenten des Bundesrates enden neun Monate nach Beendigung des Verteidigungsfalles. 3Die im Verteidigungsfalle ablaufende Amtszeit eines Mitgliedes des Bundesverfassungsgerichtes endet sechs Monate nach Beendigung des Verteidigungsfalles.
(2) 1Wird eine Neuwahl des Bundeskanzlers durch den Gemeinsamen Ausschuß erforderlich, so wählt dieser einen neuen Bundeskanzler mit der Mehrheit seiner Mitglieder; der Bundespräsident macht dem Gemeinsamen Ausschuß einen Vorschlag. 2Der Gemeinsame Ausschuß kann dem Bundeskanzler das Mißtrauen nur dadurch aussprechen, daß er mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt.
(3) Für die Dauer des Verteidigungsfalles ist die Auflösung des Bundestages ausgeschlossen.
Eine Weitere Diskussion um dieses Thema sollte damit vom Tisch sein

LG
 
Eine Weitere Diskussion um dieses Thema sollte damit vom Tisch sein
Den kannte ich gar nicht und der macht mir tendentiell Sorgen, denn einen Verteidigungsfall kann man auch provozieren und hat dann eine unbefristete Legislaturperiode. "Verteidigungsfall" bedeutet ja nicht zwingend massiver Krieg, es reicht ja, wenn uns Russland den Kreig erklärt, aber es keine wirklichen Kampfhandlungen gibt.

Man kann das durchaus diskutieren, denn auch ein Grundgesetz ist veränderbar. Aber das sollten wir nicht hier machen.
 
Den kannte ich gar nicht und der macht mir tendentiell Sorgen, denn einen Verteidigungsfall kann man auch provozieren und hat dann eine unbefristete Legislaturperiode. "Verteidigungsfall" bedeutet ja nicht zwingend massiver Krieg, es reicht ja, wenn uns Russland den Kreig erklärt, aber es keine wirklichen Kampfhandlungen gibt.

Man kann das durchaus diskutieren, denn auch ein Grundgesetz ist veränderbar. Aber das sollten wir nicht hier machen.
Also da ist das GG ja auch interpretationswürdig.
Du brauchst mal mind den Bundestag und den Bundesrat, obwohl ich die 2/3 Klausel die dann wieder entwertet wird etwas "komisch" finde. Sprich im Zweifel auch Karlsruhe.
Also man kann ja alles Hinterfragen, aber wenn man im Zweifel alle Verfassungsorgane braucht, ist der Pflicht wohl genüge getan, für den Verteidigungsfall.
 
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