Es ist nicht herablassend jemanden zu kritisieren der Meinungen verbreitet die Gift für die Gesellschaft sind. Ich weiß sehr wohl das deine "Meinung" nur von Spinnern kopiert ist.
Bei dem Bildungssystem das du genau wie ich durchlaufen hast, ist es aber auch kein Wunder. Für ein derartiges demokratisches System ist es aber schlicht von Vorteil verwirrte Menschen zu haben,
die zu den Parteien laufen in Hoffnung auf Lösungen die sie nicht bekommen werden. Mittlerweile ist es aber auch egal ob man CDU, SPD, Linke, AFD oder sonstwas wählt.
Ah ja und und du weißt natürlich genau wer kein Spinner ist und hast den absoluten Durchblick in der Materie so das du nie, nie im Leben irgend einem "Spinner" auflaufen würdest, alles klar...
Sorry, aber das ist absolut herablassend, vor allem wen man anderen vorwirft sie würden ihre Meinung von Spinnern kopieren, ohne auch nur im Ansatz zu erklären warum dies der Fall sei...
Aber zurück zum Thema Konsum und Investition. Deine Beschreibung ist warscheinlich die am weitesten verbreitete, aber eben kompletter Unsinn.
Wenn man Konsum und Investition durcheinander wirft, glaubt man am Ende wirklich das man sich reich konsumieren kann. Ja ich weiß der Schwachsinn kommt auch regelmäßig in den Medien (Binnennachfrage etc.).
Wer wirft das durcheinander? Doch nur Du. Firmen sind auf Konsumenten angewiesen, ohne einen Konsumenten ihrer Produkte findet kein Wachstum statt weil nichts verkauft wird. Able kann 100 Fische fangen, die Frage ist welchen Nutzen er von den Fischen hat wen er sie nicht eintauschen, oder verkaufen kann um somit an Dinge zu gelangen die ihm nützen, die er will, oder aber braucht. Wen er also auf den 100 Fischen sitzen bleibt weil es keine Konsumenten gibt kann er auch nicht investieren und somit wachsen.
Genauso können andere ihre Zeit ohne seinen Fisch nicht dazu nutzen ihre Zeit für andere Dinge zu verwenden da sie ihre Zeit aufwenden müssen um ihre Fische selbst zu fangen.
Folglich, ohne Investition kein Konsum, ohne Konsum keine Investition und somit kein Wachstum.
Und nein, eine Konsument, oder Verbraucher kann sich nicht "reich" konsumieren, das habe ich auch nie behauptet, oder geschrieben, er kann sich maximal durch Konsum produktiver machen, aber selbst das ist nicht zwingend der Fall bei einem Konsumprodukt.
Nur der Produzent des Konsumgutes kann durch selbiges "reich" werden, wäre das nicht der Fall wäre äußert fraglich wozu eine Firma wie Apple Konsumgüter herstellt die im Grunde weder die Produktivität erhöhen, noch anderwärtig zum überleben notwendig sind.
In Wirklichkeit ist es eben so das nur Konsumverzicht zum Wachstum führt da so erst Sparen möglich wird. Das Größte Wachstum wäre möglich in einer reinen Investitionswirtschaft ganz ohne Konsumgüter.
Nein, Konsumverzicht führt nur dann zu Wachstum wen ich dadurch nicht meinen Mehrwert verliere, oder aber einen erhalte. Zum Beispiel wen ich dadurch Geld sparen kann das ich dann investieren kann. Wen ich aber auf den Konsum von Gütern verzichte die meine Produktivität steigern wird es auch kein Wachstum geben. Wen ich zum Beispiel als Privatperson meinen Computer verkaufe und künftig wieder alles per Hand schreibe und per Post verschicke, statt per e-mail erhöht sich die Zeit die ich dafür aufwenden muss um meine Korspondenz zu führen erheblich, das ist Zeit die ich nicht für produktive andere Zwecke verwenden kann. Das sparen dieses Geldes durch den Verzicht des Konsums dieser Produkte hätte für mich keinen also Mehrwert das mein Wachstum fördern täte, ehr im Gegenteil, vermutlich würde in dem Fall mein Wachstum, durch die sinkende Produktivität sogar ins Gegenteil verkehren.
Entsprechend kann ein Konsum dieser Geräte mein Wachstum fördern da es meine Produktivität steigert, oder / und Zeit spart die ich in andere Dinge investieren kann die mein Wachstum fördern.
Da ich keine Lust habe alles zu erklären und es sich eigentlich auch nicht um eine Meinung handelt sondern um Realität, verweise ich auf diesen Link :
Wie durch Sparen die Wirtschaft wächst
Hier ist das ganze Problem anhand eines Comics für Kinder erklärt. Ein Comic den wir in der Schule hätten haben müssen, was in diesem verschissenen Bildungssystem aber nicht vorgesehen ist.
mfg
Sorry, aber das was da geschrieben wird ist weitestgehender Käse, da es unzählige Aspekte der modernen Wirtschaft, angefangen von der Spekulation, über die Auslagerung der Arbeit zum senken des Risikos bei Investitionen, bis hin zur Konsequenz der Verschuldung von Personen durch da angepriesene Kreditwesen einfach mal völlig ignoriert, genaso wie die Wirkung abstrakter Tauschmittel (Geld) und den Umstand das er auch auf die Erzeugnisse anderer angewiesen ist und Arbeitskraft auch eine Ware darstellt.
Mal ganz davon zu schweigen das auf den Umstand, wie die Ersparnisse nun der Gesellschaft von Nutzen sind überhaupt nicht eingegangen wird, es aber durchgängig als heres Ziel angepriesen wird. Welchen Nutzen hat die Gesellschaft von Geld das nicht arbeitet? Was nützt ein milliardenschwerer Wohlstand einer einzelnen Privatperson? Wie kann diese Person damit seinen Lebensstandard erhöhen? Indem er sein Haus komplett aus Gold baut? Sich ein mit Diamanten besetztes Tablet kauft?
Das sparen von Geld hat nur dann einen Sinn wen ich damit plane zu einem späteren Zeitpunkt eine Investition zu tätigen zu der mir aktuell die Mittel fehlen, oder aber, bis zu einem gewissen Punkt auch um meine Tätigkeit abzusichern gegen evt. Risiken, alles darüber hinaus ist absolut totes Geld für den persöhnlichen Lebensstandard und die Gesellschaft.
Zum Beispiel um bei der Sprache dieses Comics zu bleiben, könnte Able 2 Fische seines Fangs sparen um für den Fall gewappnet zu sein das er mal einen Tag keinen Fang hat. Was aber keinen Sinn macht ist wen er jeden Tag einen Fisch zur Seite legt und diesen nicht mehr anrührt, irgendwann hat er dann soviel angespart das ihm sein Fisch schlecht wird, also muss er seinen Fisch investieren da es eine verderbliche Ware ist.
Das heißt irgendwann ist er darauf angewiesen seinen Fisch zu tauschen um an die Produkte zu gelangen die er nicht selbst erzeugen kann, dumm dabei ist nur wen er seinen Fisch nicht eintauschen kann weil sein Gegenüber keinen Fisch mag und er somit nicht an bestimmte Waren kommt.
Da das also, und hier versagt diese "schöne" Geschichte schon, ineffizient ist hat der Mensch irgendwann im laufe seiner Geschichte eine allgemeingültige Währung entwickelt (Geld) die nicht verderblich ist und die von jeder Person, oder zumindest einem großen Teil, angenommen und akzeptiert wird und damit ergeben sich automatisch neue Probleme. Zum Beispiel das man Abhängigkeiten schaft.
Zum Beispiel er würde nun die Konkurenz, die eigen Fische verkauft aufkaufen um so die Leute von seinem gefangenen Fisch abhängig machen und könnte so Preise diktieren und seinen Gewinn und somit sein Erspartes steigern, während er so die Möglichkeiten für die anderen verringert selbst zu sparen und seinen Gewinn erhöht. Oder, er heuert selbst "Plünderer" an die das ersparte von anderen stehlen und sein Vermögen somit anwachsen lassen während andere alles verlieren. usw. usf.
Die Geschichte ist schon wesentlich komplexer als es dieser "Kindercomic" darstellt und vor allem bei weitem nicht so einfach. Würde sich "Plünderung" nicht lohnen, sowie unregulierter Kapitalismus funktionieren hätte das schon wer umgesetzt und würde sich niemand den Aufwand für komplexere "Regeln" machen. Das aber nicht der Fall, da es an der Gier der Menschen scheitert der immer danach strebt mehr als die anderen zu haben und auch kein Problem damit hat dies auch auf dem Rücken anderer umzusetzen kann man am besten an den USA des frühen 20 Jahrhunderts sehen.
Und somit ja, Gier ist schlecht wen sie zügellos ist und das ist sie in aller Regel wen man Menschen keine allgemeingültigen Regeln und Gesetze aufdrückt die verhindern das Personen das System des Kapitalismus bis zur Maßlosigkeit ausnützen!
Wen ich nun nämlich, und das ist momentan der Fall, das System soweit ausschlachte, Gesetze umgehe und Regeln beuge das ich andere in eine Abhängigkeit zu meinen Produkten treibe und gleichzeitig dafür sorge das sie keine Zeit und Möglichkeit mehr haben ihre Produktivität und ihr Wachstum durch den Konsum von Produkten zu steigern heble ich das in dem Comic dargestellte System aus. Kein Geld, kein Konsum meiner Produkte, weil sich der Konsument diese nicht mehr leisten kann.
Also muss ich dafür sorgen das mir die Konsumenten nicht ausgehen, entweder darüber das ich die Bedingungen verbessere (höheres Einkommen) oder aber indem ich mehr Konsumenten erreiche die bei niedrigen Einkommen mehr von mir angebotene günstige Produkte kaufen, die sie sich leisten können.