Die Bedeutung sinkt aber den Menschen geht es fast irgendwo auf der Welt besser als hier.
Das mag noch auf Länder wie Deutschland, Frankreich, Niederlande, Östereich, Belgien und Italien zutreffen, vielen Menschen in Europa geht es aber auch nicht, oder nicht mehr, übermäßig gut, Länder wo es einem großen Teil der Bevölkerung im Vergleich zu ersteren Ländern deutlich schlechter geht gibt es genug: Spanien, Portugal, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei.
Dies hat die AfD nicht zu verantworten sondern die etablierten Parteien in Europa. Die AfD hat unter Lucke ja Ideen gehabt um diesen Problem zu begegnen.(eine starke und eine schwache Euro Währung für den Süden, damit der wieder konkurrenzfähig werden kann)
Was aber auch die Problematik des europäischen Wirtschaftsraums nicht lösen würde indem vor allem Deutschland dafür sorgt das die südlichen Länder heute teilweise in der Bredouille stecken in der sie stecken.
Grob zusammengefasst fing das mit den Reformen von Schörder an, der in Deutschland den Niedriglohnsektor mit staatlicher Subvention (Zuschuss für Geringverdiener) salonfähig gemacht hat und somit den Wettbewerb mit den europäischen Nachbarn enorm verzehrt hat.
Hinzu kommt das Deutschland mindestens genauso lange schon das magische Viereck der Wirtschaft sträflichst missachtet indem man dem außenwirtschaftlichen Gleichgewicht bewust zuwieder handelt, das besagt das Export und Import sich möglichst in einer Wage halten sollten. Nur das Deutschlands Export wesentlich höher als der Import liegt und wir, statt wir nun entsprechend auch mehr importieren, eben das nicht machen, wieder nicht unerheblich auf Kosten unserer eurpoäischen Nachbarn. Darüber hinaus gibt es noch einiges mehr, die beiden gängisten Punkte dürften aber die beiden genannten sein.
Für alle die nicht wissen was das magische Viereck ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Magisches_Viereck
Die aktuelle und völlig unnötige Rentenpolitik welche für eine hohe Altersarmut sorgen wird kommt nicht von der AfD.
Nein kommt sie nicht, aber die AfD hat dafür auch keine akzeptablen Lösungen anzubieten, so wie alle anderen Parteien auch nicht.
1. Dafür wird es früher oder später eine Lösungen geben.(alle Schulden werden einfach gestrichen) Außerdem hat dieses Problem nicht nur Europa. Japan *hust
Japans Problem sind nicht die Schulden, die sind nur Symptom einer völlig verfehlten Wirtschaftspolitik in der Unternehmen lieber ihre Gewinne maximieren wen man ihnen günstige Rahmenbedingungen setzt als die heimische Kaufkraft zu stärken indem man neue Arbeitsplätze schaft und höhere Löhne zahlt. So gesehen, ja, Japan gibt einen Ausblick darauf was uns hier in Europa erwartet.
Auch hier nochmal gut nachlesbar:
Japan zeigt was auf uns zukommt - manager magazin
2. Muss es auch nicht wenn der Rest der Bevölkerung hochqualifiziert ist.(leider wird da schon seit Jahren gespart und die Asylanten helfen da auch nicht besonders). Es werden in Zukunft einfach viel weniger Arbeitskräfte benötigt, da viel in Fabriken automatisiert ist. Die verbliebenen müssen aber das Know-how zur Entwicklung von Maschienen Robotern usw besitzen. In Japan herrscht auch keine Weltuntergangstimmung wegen dem demografischen Wandel, dieser ist irgendwie ein westliches Phänomen. Schau dir mal die Jugendarbeitslosigkeit in Europa an, zu wenig Nachwuchs für die Wirtschaft sehe ich da nicht.
Nicht nur Fabriken werden automatisiert, in Japan zeichnet sich auch heute schon der Trend dahingehend ab das viele Bereiche des Service und der Pflege künftig automatisiert sein werden und / oder von Robotern bedient werden. Während das in Japan vermutlich weniger Probleme verursachen wird, aufgrund rückläufiger Bevölkerung, wird diese zunehmende Automatisierung in Ländern mit starker Geburtenrate und großer junger Bevölkerung, wie Indien und China, Afrika, die Armut weiter anfachen da Millionen Wanderarbeiter, Tagelöhner und Armutsarbeiter überflüssig werden dürften, für die es aber keine alternativen Jobs geben wird. Den kein Mensch kann mit einem Roboter bzgl. der Arbeitskraft konkurieren, so billig kann niemand seine Arbeitskraft anbieten.
Die Aussage von Foxcon trifft es da auch sehr gut: "Heute beschäftigen wir noch 1 Million Chinesen in der Produktion, in 20 Jahren werden wir 1 Million Roboter beschäftigen."
Dieser Entwicklung wirst du auch nicht alleine damit begegnet bekommen das du dafür sorgst das alle Menschen künftig "hochqualifiziert" sind, weil soviel hochqualifizierte Arbeitskräfte brauchst du auch nicht da es dafür keine Arbeitsplätze gibt und es auch keine realistische Aussicht darauf gibt für soviele Menschen entsprechende Stellen zu schaffen, das heißt folglich, das du künftig ein starkes Überangebot an hochqualifizierten Arbeitern haben wirst, weil natürlich alle versuchen, die es können, werden irgendwie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das wird dazu führen das es in hochqualifizierten Stellen womöglich einen Lohnsturz geben wird, wegen des hohen Angebots an Arbeitskräften und du paralell dazu viele Menschen haben wirst die ohne Hilfe nicht mehr in der Lage sein werden ihr Leben zu bestreiten weil sie mangels Bildung und Arbeit arbeitslos sind.
Im Prinzip beschreibt es also eine weitere Verschärfung zwischen armen und reichen Menschen, die Reichen, denen automatisierte Fabriken und Geschäfte gehören, dazwischen die paar die dank hoher Qualifikation noch irgenwie ihren Lebensunterhalt bestritten bekommen und auf der anderen Seite die unzähligen Menschen die faktisch nahezu überflüssig sind.
Der demographische Wandel hingegen ist kein westliches Phänomen sondern ein wirtschaftliches des Kapitalismus. Sehr kompakt und allgemein ausgedrückt dreht sich das Prinzip dabei um folgendes.
Wir haben eine wachstumsorientierte Konsumgesellschaft. Eine steigende Bevölkerung sorgt theoretisch für steigendes Wachstum beim Konsum durch das auch die Wirtschaft wächst. Hast du nun eine stark rückläufige Gesellschaft sinkt theoretisch auch das Wachstum des Konsums.
Natürlich stiege der Konsum auch bei steigenden Löhnen / Wohlstand und gleichzeitig sinkenden Bevölkerungswachstum, aber das läuft momentan der Entwicklung entgegen indem die breite Masse immer weniger Geld hat und nur der Wohlstand einiger ganz weniger Menschen steigt und das dafür drastisch.
Folglich braucht man eine wachsende Bevölkerung um einem durch schwindenden Wohlstand geringeren Konsum entgegen zu wirken, weshalb man in der Wirtschaft auch das Schreckgespenst des demographischen Wandels nährt um so weiter mahcen zu können wie bis dato.
Ergo um es nach einer so langen Ausführung auf den Punkt zu bringen, die aufgeführten Entwicklungen und Probleme wirst du nicht ausschließlich mit mehr Bildung gelöst bekommen, oder mit Zuwanderung und steigenden Geburtenraten.
Wer einen sozialen Kolaps und einen wirtschaftlichen Niedergang verhindern will wird nicht darum herum kommen die aktuelle soziale Gerechtigkeit und die Verteilung des Vermögens, sowie die wirtschaftlichen Strukturen in Frage zu stellen und dort tiefgreifenste Reformen zu machen.
Es gibt keine Lösung solange man meint die aktuelle Handhabung könne ohne jegliche deutliche Veränderung einfach so beibehalten werden.
Ja, dem stimme ich auch zu, es wird nur neue Probleme schaffen, nicht aber primär wegen der Religion der sie angehören, sondern weil wir auch für die meisten dieser Menschen keine Perspektiven bieten können.
Wir können unseren eigenen Menschen oft schon nur sehr bescheidene Perspektiven bieten und der Trend geht hin zu ehr immer schlechteren als besseren Perspektiven, wie soll man da Millionen von Flüchtlingen mehr bieten können?
Das zusammen mit den sozialen Problemen die sich bei uns langsam selbst entwickeln wird man durch die Masse an Flüchtlingen nur weitere Probleme schaffen die eine Lösung unseres eigenen Dilemas evt. noch verkomplizieren könnten.
Die Politik bei uns ist gelähmt und wir sehen, wie Diktaturen wie China viel einfacher unbequeme Entscheidungen durchprügeln. Eine Alternative ist diese Gesellschaftsform für uns aber nicht.
Und trotz aller "Einfachheit" unbequeme Entscheidungen durchsetzen zu können steckt China selbst in einer großen wirtschaftlichen Krise, den China leidet unter ehnlichen Problemen wie Europa, einer Wirtschaft die überwiegend auf den Export ausgerichtet ist, einem schwachen Binnenmarkt was die Kaufkraft betrifft (Millionen arme Menschen, mit geringer Kaufkraft) und einer riesigen spekulativen Immobilienblase mit ganzen Geisterstädten die errichtet wurden, wo kein Schwein wohnt, aber fleißig mit Geld am Immobilienmarkt verdient wurde, sowie einer Mittelschicht die durch den Erwerb von spekulativen Immobilien stark verschuldet ist.
Die Probleme in China sind deswegen inzwischen schon so groß das das Wirtschaftswachstum die letzten Jahre merklich gesunken ist und auch die Probleme am chinesischen Finanzmarkt auf die europäischen Börsen durchschlagen.