AfD, Pegida und Co.

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Klar ist das ne ernste Lage, aber wenn ich hier sowas lese wie "Europa geht seit 50 Jahren nieder". Dann hätte ich dafür schon gerne mehr Substanz und nebenbei ist das eh nicht haltbar weil alle Makrodaten ein komplett anderes Bild zeichnen.
Mit der Flüchtlingskrise hängt natürlich viel davon ab das nun schnell ne gemeinsame Strategie gefunden wird um die Verantwortung auf alle europäischen Länder zu verteilen. Würde man das konsequent machen wäre die Lage sehr wohl händelbar. Im Augenblick schotten sich viele Länder einfach nur ab, was im Endeffekt dazu führen wird das Länder wie Bulgarien, Griechenland und Mazedonien irgendwann kollabieren werden.
 
:nicken:

Wer behauptet, mit Europa gehts seit 50 Jahren bergab, hat in Geschichte wohl nicht aufgepasst. Wenn jemand behauptet, der Kalte Krieg inklusive der Gefahr des Atomkriegs an einer Grenze, die mitten durch Europa ging, sei weniger schlimm als die "Flüchtlingskrise", hat ein seltsames Bild der Realität.
Aber um ehrlich zu sein sehe ich momentan auch eher schwierige Zeiten auf uns zu kommen. Wenn sich bestimmte Staaten weiter weigern, ihren Anteil an Flüchtlingen aufzunehmen, und die anderen Staaten irgendwann kollabieren, kann das nicht gut für Europa sein. Und irgendwie bezweifle ich, dass die Betonköpfe in den betreffenden Ländern irgendwann einem Kompromiss für eine gleichmäßige Verteilung zustimmen werden.
Die Hoffnung, dass man endlich mal die Ursachen angeht, anstatt wieder an den Symptomen herumzudoktern, habe ich mittlerweile fast aufgegeben.
 
Wer behauptet, mit Europa gehts seit 50 Jahren bergab, hat in Geschichte wohl nicht aufgepasst.
Du muss absolut und relativ unterscheiden.
Klar ist das ne ernste Lage, aber wenn ich hier sowas lese wie "Europa geht seit 50 Jahren nieder". Dann hätte ich dafür schon gerne mehr Substanz ....
Europa geht im weltweiten Vergleich nieder. Denk fünfhundert Jahre zurück. Der letzte große Feind der Europäer war das osmanische Reich, dass mit dem Kampf um Wien extrem an Einfluss verlor. In den Hochzeiten Europas wurde Amerika entdeckt und die gesamte Welt mit Kolonien unterjocht. Sämtliche Impuls kamen aus Europa, die Industrielle Revolution, philosophische und soziologische Erkenntnisse, Naturwissenschaft in jeder Art. Seit dem ersten Weltkrieg spielen sie die USA in der Vordergrund, seit dem zweiten beherrschen sie als treibende Kraft das Weltgeschehen. Dazu kommen kommen neue Wirtschaftsmächte, Japan, China, Südamerika, Indien.

Die Rolle Europas in der Welt wird immer unbedeutender. Deutschland ist das letzte wirtschaftlich starke Land, Frankreich ist noch stark, aber sehr stark fallend, Italien und die Schweiz machen noch etwas, England hat keine Industrie mehr und macht nur noch in Banken. Da reichen ein paar Gesetze, und sie sind weg. Wir haben keine nennenswerten Rohstoffe und kriseln von Krise zu Krise.

Was meinst Du, welche politische und wirtschaftliche Bedeutung Europa in fünfzig Jahren hat? Und anstatt den noch größten zusammenhängenden Wirtschaftsraum zu stärken und enger zusammen zu rücken, dazu neue engste Verbündete zu suchen, kommen die ganzen Spalter und schreien nach Nationalstaaten und Nationalwährungen. Um Ländern wie China Bedingungen aufzudrücken, wie z.B. im Patentrecht, braucht es eines starken Wirtschaftsraum. Verfällt die EU; werden weite Teile Europas in der Belanglosigkeit versinken.

Griechenland und Portugal sind heute quasi schon dritte Weltländer. Sie gehen auch durch Merkels Spardiktat zugrunde, weil Inflation immer schon ein gutes Mittel war, um erfolgreiche zu belohnen und Stillstand zu bestrafen. Keine Inflation zu haben nimmt dem Staat viel Spielraum.

Darum sind für mich die AfD-Spalter keine wählbare Alternative, sondern ein Haufen besitzstandwahrende Gartenzwerge, denen es um ihre Rente geht und nicht um eine langfristige Strategie.
 
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Die Rolle Europas in der Welt wird immer unbedeutender.
Wo ist das Problem? Neuseeland und Norwegen haben auch keine Bedeutung und denen ist es auch egal.
Europa geht im weltweiten Vergleich nieder.
Die Bedeutung sinkt aber den Menschen geht es fast irgendwo auf der Welt besser als hier.
Griechenland und Portugal sind heute quasi schon dritte Weltländer. Sie gehen auch durch Merkels Spardiktat zugrunde, weil Inflation immer schon ein gutes Mittel war, um erfolgreiche zu belohnen und Stillstand zu bestrafen. Keine Inflation zu haben nimmt dem Staat viel Spielraum.
Darum sind für mich die AfD-Spalter keine wählbare Alternative, sondern ein Haufen besitzstandwahrende Gartenzwerge.
Dies hat die AfD nicht zu verantworten sondern die etablierten Parteien in Europa. Die AfD hat unter Lucke ja Ideen gehabt um diesen Problem zu begegnen.(eine starke und eine schwache Euro Währung für den Süden, damit der wieder konkurrenzfähig werden kann)
denen es um ihre Rente geht und nicht um eine langfristige Strategie
Die aktuelle und völlig unnötige Rentenpolitik welche für eine hohe Altersarmut sorgen wird kommt nicht von der AfD.

Der Thread ist ja ein großartiges Sammelsurium an Meinungen die zeigen, warum Deutschland und Westeuropa komplett am Arsch sind.
Als wenn es noch irgendwie relevant wäre welche Parteien hier aufkeimen und was diese sagen.

Es wird keine ökonomische Erholung von der staatlichen Schuldenlast geben.
Es wird keine Erholung von dem massiven einbruch der Geburtenraten geben.
Es wird keinen Vorteil aus einer Masseneinwanderung muslimischer Wirtschaftsflüchtlinge geben.

1. Dafür wird es früher oder später eine Lösungen geben.(alle Schulden werden einfach gestrichen) Außerdem hat dieses Problem nicht nur Europa. Japan *hust
2. Muss es auch nicht wenn der Rest der Bevölkerung hochqualifiziert ist.(leider wird da schon seit Jahren gespart und die Asylanten helfen da auch nicht besonders). Es werden in Zukunft einfach viel weniger Arbeitskräfte benötigt, da viel in Fabriken automatisiert ist. Die verbliebenen müssen aber das Know-how zur Entwicklung von Maschienen Robotern usw besitzen. In Japan herrscht auch keine Weltuntergangstimmung wegen dem demografischen Wandel, dieser ist irgendwie ein westliches Phänomen. Schau dir mal die Jugendarbeitslosigkeit in Europa an, zu wenig Nachwuchs für die Wirtschaft sehe ich da nicht.
3. Dem stimme ich zu
 
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Griechenland und Portugal sind heute quasi schon dritte Weltländer. Sie gehen auch durch Merkels Spardiktat zugrunde, weil Inflation immer schon ein gutes Mittel war, um erfolgreiche zu belohnen und Stillstand zu bestrafen. Keine Inflation zu haben nimmt dem Staat viel Spielraum.



Der Euro sollte Frieden und Wohlstand bringen. Das hat bei diesen Ländern nicht geklappt. Der Frieden zeigt sich als Ärger auf Deutschland und der Wohlstand? Griechenland hatte vor den "Hilfskrediten" ca. 11% Arbeitlosigkeit und jetzt ca. 25%, scheint ja nicht so gut gelaufen zu sein.

Vielleicht wäre es doch besser wenn Griechenland austritt und abwerten könnte. Aber das könnte ja andere Länder auch veranlassen den Euro zu verlassen, wenn Sie sehen das es Griechenland auf einmal besser geht. Na und? Den Ländern soll es doch in erster Linie besser gehen oder ist der Euro ein Selbstzweck?
 
Wenn jemand behauptet, der Kalte Krieg inklusive der Gefahr des Atomkriegs an einer Grenze, die mitten durch Europa ging, sei weniger schlimm als die "Flüchtlingskrise", hat ein seltsames Bild der Realität.
Naja, wir standen dreimal ganz kurz vor dem Atomkrieg, dreimal HÄTTE Europa vernichtet werden können. Es war nur eine Gefahr, aber es sind, abgesehen von MIlliarden an Rüstungskosten, keine weiteren Schäden eingetreten.Teuer war der kalte Krieg aber auf jedem Fall, für die Ostblockländer relativ viel teurer als für die Natoländer.

Aber um ehrlich zu sein sehe ich momentan auch eher schwierige Zeiten auf uns zu kommen.
Schwierig beschreibt es gut. Zu lösen wäre es, wenn wir es wollten. Aber die Interessen der Menschen sind zu unterschiedlich. Merkel sieht die Demografie und will den Mindestlohn umgehen, alles beides Faktoren für Wirtschaftsbetriebe. Die soziale Ruhe wird dabei übersehen und ausgeblendet. Darum wird es hier auch krachen. Auch wenn ich es den Rechtsdeppen vorwerfe, falsch und übertrieben zu handeln, weil die einzelnen Flüchtlinge nichts für die Situation können und weder brennende Flüchtlingsheime noch verprügelte Flüchtling irgendetwas an der Situation ändern. Aber vorwerfen kann man Menschen ihre Dummheit nicht. Solange sie es mit Wahlen und Demontrationen machen, ist für mich alles in Ordnung, das ist Demokratie, Gewalt lehne ich aber ab, dafür haben wir die Polizei.

Die Politik bei uns ist gelähmt und wir sehen, wie Diktaturen wie China viel einfacher unbequeme Entscheidungen durchprügeln. Eine Alternative ist diese Gesellschaftsform für uns aber nicht.
 
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Die Bedeutung sinkt aber den Menschen geht es fast irgendwo auf der Welt besser als hier.

Das mag noch auf Länder wie Deutschland, Frankreich, Niederlande, Östereich, Belgien und Italien zutreffen, vielen Menschen in Europa geht es aber auch nicht, oder nicht mehr, übermäßig gut, Länder wo es einem großen Teil der Bevölkerung im Vergleich zu ersteren Ländern deutlich schlechter geht gibt es genug: Spanien, Portugal, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakei.

Dies hat die AfD nicht zu verantworten sondern die etablierten Parteien in Europa. Die AfD hat unter Lucke ja Ideen gehabt um diesen Problem zu begegnen.(eine starke und eine schwache Euro Währung für den Süden, damit der wieder konkurrenzfähig werden kann)

Was aber auch die Problematik des europäischen Wirtschaftsraums nicht lösen würde indem vor allem Deutschland dafür sorgt das die südlichen Länder heute teilweise in der Bredouille stecken in der sie stecken.
Grob zusammengefasst fing das mit den Reformen von Schörder an, der in Deutschland den Niedriglohnsektor mit staatlicher Subvention (Zuschuss für Geringverdiener) salonfähig gemacht hat und somit den Wettbewerb mit den europäischen Nachbarn enorm verzehrt hat.
Hinzu kommt das Deutschland mindestens genauso lange schon das magische Viereck der Wirtschaft sträflichst missachtet indem man dem außenwirtschaftlichen Gleichgewicht bewust zuwieder handelt, das besagt das Export und Import sich möglichst in einer Wage halten sollten. Nur das Deutschlands Export wesentlich höher als der Import liegt und wir, statt wir nun entsprechend auch mehr importieren, eben das nicht machen, wieder nicht unerheblich auf Kosten unserer eurpoäischen Nachbarn. Darüber hinaus gibt es noch einiges mehr, die beiden gängisten Punkte dürften aber die beiden genannten sein.

Für alle die nicht wissen was das magische Viereck ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Magisches_Viereck

Die aktuelle und völlig unnötige Rentenpolitik welche für eine hohe Altersarmut sorgen wird kommt nicht von der AfD.

Nein kommt sie nicht, aber die AfD hat dafür auch keine akzeptablen Lösungen anzubieten, so wie alle anderen Parteien auch nicht. ;)

1. Dafür wird es früher oder später eine Lösungen geben.(alle Schulden werden einfach gestrichen) Außerdem hat dieses Problem nicht nur Europa. Japan *hust

Japans Problem sind nicht die Schulden, die sind nur Symptom einer völlig verfehlten Wirtschaftspolitik in der Unternehmen lieber ihre Gewinne maximieren wen man ihnen günstige Rahmenbedingungen setzt als die heimische Kaufkraft zu stärken indem man neue Arbeitsplätze schaft und höhere Löhne zahlt. So gesehen, ja, Japan gibt einen Ausblick darauf was uns hier in Europa erwartet.

Auch hier nochmal gut nachlesbar: Japan zeigt was auf uns zukommt - manager magazin

2. Muss es auch nicht wenn der Rest der Bevölkerung hochqualifiziert ist.(leider wird da schon seit Jahren gespart und die Asylanten helfen da auch nicht besonders). Es werden in Zukunft einfach viel weniger Arbeitskräfte benötigt, da viel in Fabriken automatisiert ist. Die verbliebenen müssen aber das Know-how zur Entwicklung von Maschienen Robotern usw besitzen. In Japan herrscht auch keine Weltuntergangstimmung wegen dem demografischen Wandel, dieser ist irgendwie ein westliches Phänomen. Schau dir mal die Jugendarbeitslosigkeit in Europa an, zu wenig Nachwuchs für die Wirtschaft sehe ich da nicht.

Nicht nur Fabriken werden automatisiert, in Japan zeichnet sich auch heute schon der Trend dahingehend ab das viele Bereiche des Service und der Pflege künftig automatisiert sein werden und / oder von Robotern bedient werden. Während das in Japan vermutlich weniger Probleme verursachen wird, aufgrund rückläufiger Bevölkerung, wird diese zunehmende Automatisierung in Ländern mit starker Geburtenrate und großer junger Bevölkerung, wie Indien und China, Afrika, die Armut weiter anfachen da Millionen Wanderarbeiter, Tagelöhner und Armutsarbeiter überflüssig werden dürften, für die es aber keine alternativen Jobs geben wird. Den kein Mensch kann mit einem Roboter bzgl. der Arbeitskraft konkurieren, so billig kann niemand seine Arbeitskraft anbieten.
Die Aussage von Foxcon trifft es da auch sehr gut: "Heute beschäftigen wir noch 1 Million Chinesen in der Produktion, in 20 Jahren werden wir 1 Million Roboter beschäftigen." ;)

Dieser Entwicklung wirst du auch nicht alleine damit begegnet bekommen das du dafür sorgst das alle Menschen künftig "hochqualifiziert" sind, weil soviel hochqualifizierte Arbeitskräfte brauchst du auch nicht da es dafür keine Arbeitsplätze gibt und es auch keine realistische Aussicht darauf gibt für soviele Menschen entsprechende Stellen zu schaffen, das heißt folglich, das du künftig ein starkes Überangebot an hochqualifizierten Arbeitern haben wirst, weil natürlich alle versuchen, die es können, werden irgendwie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das wird dazu führen das es in hochqualifizierten Stellen womöglich einen Lohnsturz geben wird, wegen des hohen Angebots an Arbeitskräften und du paralell dazu viele Menschen haben wirst die ohne Hilfe nicht mehr in der Lage sein werden ihr Leben zu bestreiten weil sie mangels Bildung und Arbeit arbeitslos sind.

Im Prinzip beschreibt es also eine weitere Verschärfung zwischen armen und reichen Menschen, die Reichen, denen automatisierte Fabriken und Geschäfte gehören, dazwischen die paar die dank hoher Qualifikation noch irgenwie ihren Lebensunterhalt bestritten bekommen und auf der anderen Seite die unzähligen Menschen die faktisch nahezu überflüssig sind.

Der demographische Wandel hingegen ist kein westliches Phänomen sondern ein wirtschaftliches des Kapitalismus. Sehr kompakt und allgemein ausgedrückt dreht sich das Prinzip dabei um folgendes.
Wir haben eine wachstumsorientierte Konsumgesellschaft. Eine steigende Bevölkerung sorgt theoretisch für steigendes Wachstum beim Konsum durch das auch die Wirtschaft wächst. Hast du nun eine stark rückläufige Gesellschaft sinkt theoretisch auch das Wachstum des Konsums.
Natürlich stiege der Konsum auch bei steigenden Löhnen / Wohlstand und gleichzeitig sinkenden Bevölkerungswachstum, aber das läuft momentan der Entwicklung entgegen indem die breite Masse immer weniger Geld hat und nur der Wohlstand einiger ganz weniger Menschen steigt und das dafür drastisch.
Folglich braucht man eine wachsende Bevölkerung um einem durch schwindenden Wohlstand geringeren Konsum entgegen zu wirken, weshalb man in der Wirtschaft auch das Schreckgespenst des demographischen Wandels nährt um so weiter mahcen zu können wie bis dato.

Ergo um es nach einer so langen Ausführung auf den Punkt zu bringen, die aufgeführten Entwicklungen und Probleme wirst du nicht ausschließlich mit mehr Bildung gelöst bekommen, oder mit Zuwanderung und steigenden Geburtenraten.
Wer einen sozialen Kolaps und einen wirtschaftlichen Niedergang verhindern will wird nicht darum herum kommen die aktuelle soziale Gerechtigkeit und die Verteilung des Vermögens, sowie die wirtschaftlichen Strukturen in Frage zu stellen und dort tiefgreifenste Reformen zu machen.
Es gibt keine Lösung solange man meint die aktuelle Handhabung könne ohne jegliche deutliche Veränderung einfach so beibehalten werden. ;)

3. Dem stimme ich zu
Ja, dem stimme ich auch zu, es wird nur neue Probleme schaffen, nicht aber primär wegen der Religion der sie angehören, sondern weil wir auch für die meisten dieser Menschen keine Perspektiven bieten können.
Wir können unseren eigenen Menschen oft schon nur sehr bescheidene Perspektiven bieten und der Trend geht hin zu ehr immer schlechteren als besseren Perspektiven, wie soll man da Millionen von Flüchtlingen mehr bieten können?
Das zusammen mit den sozialen Problemen die sich bei uns langsam selbst entwickeln wird man durch die Masse an Flüchtlingen nur weitere Probleme schaffen die eine Lösung unseres eigenen Dilemas evt. noch verkomplizieren könnten.

Die Politik bei uns ist gelähmt und wir sehen, wie Diktaturen wie China viel einfacher unbequeme Entscheidungen durchprügeln. Eine Alternative ist diese Gesellschaftsform für uns aber nicht.

Und trotz aller "Einfachheit" unbequeme Entscheidungen durchsetzen zu können steckt China selbst in einer großen wirtschaftlichen Krise, den China leidet unter ehnlichen Problemen wie Europa, einer Wirtschaft die überwiegend auf den Export ausgerichtet ist, einem schwachen Binnenmarkt was die Kaufkraft betrifft (Millionen arme Menschen, mit geringer Kaufkraft) und einer riesigen spekulativen Immobilienblase mit ganzen Geisterstädten die errichtet wurden, wo kein Schwein wohnt, aber fleißig mit Geld am Immobilienmarkt verdient wurde, sowie einer Mittelschicht die durch den Erwerb von spekulativen Immobilien stark verschuldet ist.

Die Probleme in China sind deswegen inzwischen schon so groß das das Wirtschaftswachstum die letzten Jahre merklich gesunken ist und auch die Probleme am chinesischen Finanzmarkt auf die europäischen Börsen durchschlagen.
 
Du muss absolut und relativ unterscheiden.

Tja, vielleicht schon. Aber ist denn die relative weltweite Vorherrschaft wünschenswert, wenn man mit den kolonisierten umgeht wie mit Tieren? "Wir" waren damals die Unterdrücker, genau wie die Chinesen heute die Ausbeuter der afrikanischen Bodenschätze sind oder die USA weltweit Ölvorkommen als natürlichen US-amerikanischen Besitz ansehen. Ein Gleichgewicht wäre nötig, und damit entweder ein stärkeres Europa oder ein schwächeres China. Die USA werden sich ja eventuell sowieso selbst schlagen.

Naja, wir standen dreimal ganz kurz vor dem Atomkrieg, dreimal HÄTTE Europa vernichtet werden können. Es war nur eine Gefahr, aber es sind, abgesehen von MIlliarden an Rüstungskosten, keine weiteren Schäden eingetreten.Teuer war der kalte Krieg aber auf jedem Fall, für die Ostblockländer relativ viel teurer als für die Natoländer.

Gut, das ist Ansichtssache. Ich bin der Meinung, dass es ganz erhebliche Schäden gab. Sei es allgemeine Unterdrückung politischer Gegner im Westen und im Osten, die Angst vor einem dritten Weltkrieg ("Eckhart, die Russen kommen!"), die Opfer der Mauer und der Stasi, außerhalb Europas der Vietnam- und der Koreakrieg, Putsche gegen Demokratien und damit verbunden das schaffen von brutalen Militärdiktaturen (Chile), Angst vor Teilen des eigenen Volks (McCarthy)...
Ich denke schon, dass auch in Europa der kalte Krieg gesellschaftliche, zwischenmenschliche Schäden hinterlassen hat. Nichts anderes macht bis jetzt die Flüchtlingskrise und das Erstarken der Rechten.

Schwierig beschreibt es gut. Zu lösen wäre es, wenn wir es wollten. Aber die Interessen der Menschen sind zu unterschiedlich. Merkel sieht die Demografie und will den Mindestlohn umgehen, alles beides Faktoren für Wirtschaftsbetriebe. Die soziale Ruhe wird dabei übersehen und ausgeblendet. Darum wird es hier auch krachen. Auch wenn ich es den Rechtsdeppen vorwerfe, falsch und übertrieben zu handeln, weil die einzelnen Flüchtlinge nichts für die Situation können und weder brennende Flüchtlingsheime noch verprügelte Flüchtling irgendetwas an der Situation ändern. Aber vorwerfen kann man Menschen ihre Dummheit nicht. Solange sie es mit Wahlen und Demontrationen machen, ist für mich alles in Ordnung, das ist Demokratie, Gewalt lehne ich aber ab, dafür haben wir die Polizei.

Die Politik bei uns ist gelähmt und wir sehen, wie Diktaturen wie China viel einfacher unbequeme Entscheidungen durchprügeln. Eine Alternative ist diese Gesellschaftsform für uns aber nicht.

Sicher, Dummheit kann man niemandem vorwerfen. Dumme gabs schon immer und die wird es immer geben. Aber für mich hat das ganze weniger mit Dummheit, als mit vorsätzlichem Leugnen der Tatsachen und selektiver Wahrnehmung zu tun. Die Bild schreibt, dass angeblich 70% der Flüchtlinge junge Männer sind, weil das irgendein Typ mal behauptet hat? Glatte Lüge, aber die Pegidioten glauben es. Die Süddeutsche schreibt einen differenzierten Artikel über die Zusammensetzung der Flüchtlingsströme? Sofort schreien die selben Leute Rügenkresse. Das BAMF legt konkrete Zahlen vor? Gutmenschen!
Das ist für mich eher ein bewusstes Ausblenden aus Hass und Angst, aber nicht unbedingt Zeichen für Dummheit. Zumal immer mehr Leute, die ich kenne und die ich für einigermaßen Intelligent halte, die rassistische Hetze mancher Zeitungen glauben. Steter Tropfen höhlt den Stein, man muss nur lang genug Hetzen, dann glauben es irgendwann genug. Selbst die nicht so dummen. Hatten wir schon mal, brauchen wir nicht wieder.
 
Doppelpost, warum auch immer?

Vermutlich wieder statt des bearbeiten Fensters das direkt antworten Fenster unten am Ende der Seite erwischt, wo der Text noch zwischengespeichert war.
Nerviger Mist...
 
Ist ja bei uns Gott sei dank noch nie passiert, dass irgendjemand irgendwas gestürmt hat.:schief:
Und dabei gehts für die doch um nichts, nur ums Überleben. Da kann man ruhig mal Anstand zeigen!

Im Ernst, passiert. Die Leute sind verzweifelt, da handelt man schon mal unüberlegt.
Bei uns wird ja sonst nur bei todernsten Sachen wie Fußball so gehandelt, und in Düsseldorf, Berlin oder Frankfurt feiert man das dann als Fankultur. Aber wenn es ums Überleben geht, geht sowas natürlich zu weit!
In diesem Sinne: Integration läuft. Im Stadion von manchen Deutschen nicht zu unterscheiden.:D
 
Ja, weil man aus Frankreich auch verzweifelt nach Großbritannien fliehen muss... :schief:


Ändert nichts daran, dass die aus Kriegsgebieten kommen und vor einer komplett ungewissen Zukunft stehen. Ich will das ganze natürlich nicht entschuldigen, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen und mit Leuten, die eine schwere Zeit hinter sich haben, nicht extrem viel härter umgehen als mit uns selbst.
 
1. Dafür wird es früher oder später eine Lösungen geben.(alle Schulden werden einfach gestrichen) Außerdem hat dieses Problem nicht nur Europa. Japan *hust
2. Muss es auch nicht wenn der Rest der Bevölkerung hochqualifiziert ist.(leider wird da schon seit Jahren gespart und die Asylanten helfen da auch nicht besonders). Es werden in Zukunft einfach viel weniger Arbeitskräfte benötigt, da viel in Fabriken automatisiert ist. Die verbliebenen müssen aber das Know-how zur Entwicklung von Maschienen Robotern usw besitzen. In Japan herrscht auch keine Weltuntergangstimmung wegen dem demografischen Wandel, dieser ist irgendwie ein westliches Phänomen. Schau dir mal die Jugendarbeitslosigkeit in Europa an, zu wenig Nachwuchs für die Wirtschaft sehe ich da nicht.
3. Dem stimme ich zu
zu 1.
Du kannst die Schulden nicht mal ebenso streichen und dann gehts munter weiter. Die verdeckte Schuldenlast von 2010 (inklusiver aller zukünftiger Ansprüche) belief sich auf 8 Billionen Euro, das wird noch rasant ansteigen.
Wir haben ein BIP von 3,7 Billionen wovon die hälfte fake ist bei einem Staatsanteil von ca 50 %. Wahrscheinlich wird das bis 2020 alles so Ansteigen, dass die Deutschen 10 Jahre ohne Lohn arbeiten müssten um den Schuldenberg abzutragen.

Sagen wir die Regierung würde einfach verkünden wir zahlen das nicht mehr zurück, dann gibts keine Renten oder Gesundheitssystem mehr,
Banken und Unternehmen bei denen der Staat in der Kreide steht würden reihenweise zusammenbrechen und Massenarbeitslosigkeit wäre die Folge.
Das wissen die Politiker auch, deswegen versucht man mit Hilfe von Zentralbank und Co diesen Kollaps unendlich hinauszuzögern. Das das Nonsens ist dürfte jedem klar sein.

zu 2.
Es ist ein Trugschluss zu glauben das höhere Automatisierung weniger Arbeitsplätze erfordert, diese verlagern sich nur vom Fließband weg hin zu dem Computer etc.
Das erste Auto wurde noch von einer einzigen Person konstruiert, heute brauchst du für eine neue Bremsscheibe schon große Teams und verschiedene Zulieferer.

Was stimmt ist das die Produktivität steigt, diese wird aber von den Ansprüchen der Alten und wachsenden Staatskosten aufgefressen.
Die Rentner konsumieren nicht die Produkte aus ihrem Arbeitsleben, die wollen auch den neuesten Kram.

Früher konnte ein Familienvater Ausbildung, Auto und Haus für die Familie alleine aufbringen. Heute reicht es oft nicht wenn beide Partner arbeiten.
Comparing the inflated cost of living today from 1950 to 2014: How declining purchasing power has hurt the middle class since 1950.
 
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Der demographische Wandel hingegen ist kein westliches Phänomen sondern ein wirtschaftliches des Kapitalismus. Sehr kompakt und allgemein ausgedrückt dreht sich das Prinzip dabei um folgendes.
Wir haben eine wachstumsorientierte Konsumgesellschaft. Eine steigende Bevölkerung sorgt theoretisch für steigendes Wachstum beim Konsum durch das auch die Wirtschaft wächst. Hast du nun eine stark rückläufige Gesellschaft sinkt theoretisch auch das Wachstum des Konsums.
Natürlich stiege der Konsum auch bei steigenden Löhnen / Wohlstand und gleichzeitig sinkenden Bevölkerungswachstum, aber das läuft momentan der Entwicklung entgegen indem die breite Masse immer weniger Geld hat und nur der Wohlstand einiger ganz weniger Menschen steigt und das dafür drastisch.
Folglich braucht man eine wachsende Bevölkerung um einem durch schwindenden Wohlstand geringeren Konsum entgegen zu wirken, weshalb man in der Wirtschaft auch das Schreckgespenst des demographischen Wandels nährt um so weiter mahcen zu können wie bis dato.

Das ist genau die Form von pseudo aufgeklärter Nonsens Meinung aufgrund derer ich glaube, dass es keine Hoffnung für DE gibt. Deine Meinung ist viel schlimmer als die ganzen Leute die sich gar keine Gedanken machen.

Du hast nichtmal begriffen das nicht Konsum sondern Investition zum Wachstum führst. Du kennst nichtmal die fundamentalen Begriffe der Wirtschaftslehre und glaubst eine Meinung zu haben.
 
Das ist genau die Form von pseudo aufgeklärter Nonsens Meinung aufgrund derer ich glaube, dass es keine Hoffnung für DE gibt. Deine Meinung ist viel schlimmer als die ganzen Leute die sich gar keine Gedanken machen.

Du hast nichtmal begriffen das nicht Konsum sondern Investition zum Wachstum führst. Du kennst nichtmal die fundamentalen Begriffe der Wirtschaftslehre und glaubst eine Meinung zu haben.

Na blos gut das wir dann solch "schlaue" Menschen wie Dich haben, die zwar in der Lage sind zu postulieren, aber dann scheinbar unfähig sind "ihrer Meinung" darzulegen / zu begründen. :rollen:

Was denkst du den woher das Geld für Investitionen in der Wirtschaft kommt? Unternehmen verdienen in der Regel Geld durch den Verkauf ihrer Produkte an Konsumenten und investieren dieses dann im "Normalfall" wieder.
Natürlich gibt es ohne Investitionen kein Konsum, weil es ohne Investitionen nicht mal eine jemanden gäbe der etwas produzieren täte.
Aber für die Kernaussage um die es geht spielen diese Zwischenschritte, in dem Fall, keine entscheidene Rolle weil es zu weit vom Kern abschweifen würde ohne die Tatsache zu ändern die nämlich ist das du bei sinkender Kaufkraft weniger Konsum hast, weniger Konsum bedeutet in der Regel weniger Umsatz und Gewinn für die Firmen und das führt zu weniger Investitionen was wieder zu einem sinkenden Konsum führt.
Also musst du dem irgendwie entgegen wirken, was wieder zu meiner Aussage führt die du ja so bescheiden findest...

*edit* Ach und ja, im Gegensatz zu Dir würde ich schon sagen das ich eine Meinung habe, weil ich die wenigstens kommuniziere, was man von dir nicht behaupten kann, den wie sagt man so schön?
Außer Einsätzern nich viel gewesen, nicht?
Also erspar mir künftig deine herablassenden Äußerungen zu Zitaten von mir, wen das alles ist was du dazu zu sagen hast.

*edit 2* Es gibt übrigens eine bearbeiten Funktion und die ist auch keine neue Erfindung in Foren, dann muss man auch keine Doppelposts von der Leine lassen.
Die sind nämlich nicht so gerne gesehen...

*edit 3* Übrigens bedeuten Investitionen nicht auch zwingend und automatisch ein Wachstum, man kann auch "Fehl"investitionen tätigen die einen gegenteiligen Effekt bewirken.
 
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