Was halten die Gegner von Grenzschließungen eigentlich von Merkels schmutzigen Deal mit der Türkei?
Pssst, nicht so laut! Wenn das bekannt wird kratzt das noch an Merkels Image als Mutter Teresa der Flüchtlinge.
Nein im Ernst, was soll man von dem Deal halten? Er passt wie immer zu Merkels Art zu handeln, was unangenehm ist, womit man sich sein Ansehn kaputt machen würde, schiebe möglichst weit von dir weg auf andere ab. Darum auch der Deal mit der Türkei.
Merkel weiß schon das auch die Türkei die Zahl der "Flüchtlinge" nicht mit netten Bitten und guten Worten verringern kann. Kein "Flüchtling" wird sich durch liebe Bitten davon abhalten lassen sich aus der Türkei auf den Weg nach Zentraleuropa zu machen, oder nicht in ein Boot nach Griechenland zu steigen. Also was bleibt? Die von der Soft und Sanft Fraktion verschriene harte Methode und Merkel weiß natürlich auch das die Türken das so handhaben müssen um ihren Versprechungen auch nur halbwegs nachkommen zu können.
Nur ein Vollidiot und Blinder hat beim Abschluss dieses Deals geglaubt die Türken könnten das anders regeln als auf diese Art und Weise, was unsere Politiker natürlich aus reiner "Herzensgüte" immer ausweichen und es für "indiskutabel" halten. Auch die Türkei kann nicht zaubern!
Merkel und die deutsche Politik ist aber natürlich fein raus, man muss nicht selbst die unliebsamen harten Maßnahmen beschließen (die man nach Rechtslage teilweise nicht mal beschließen kann), kann sich hinstellen und feiern das die lächerlichen Gesetzesverschärfungen für Straftäter, "verringerte" Anreitze durch Sachgüter und "klare Worte" dazu geführt hätten der Problematik Herr zu werden und die "Humanität" gegenüber denen die Hilfe brauchten gewonnen habe.
Wärenddessen haben die Balkanländer, Östereich und die Türkei mal wieder die Drecksarbeit für die deutsche Politik erledigt und man selbst hat seine weiße Weste gewahrt.
Reinste, eckelhafte Imagepolitik auf dem Rücken der anderen Staaten, blos nicht der Realität stellen müssen, und unliebsame Entscheidungen selber treffen müssen.
Denn diese Entscheidungen würden bedeuten den Ursachen für die Flucht endlich einen Riegel zu verpassen und nicht irgendwelche Grenzen zu schließen. Da ist es doch einfacher andere für fragwürdige Methoden zu bezahlen, die man selbst nach Rechtslage nicht umsetzen kann, aber wohl für akzeptabel hält, sonst würde man nicht vollen wissens die Türkei genau dafür bezahlen, um sich die Probleme vom Hals zu halten!
Und was ist mit den USA, die ihre Grenze zu Mexiko schützen und dabei auch oft von der Waffe Gebrauch machen? Findet ihr da Vergleiche mit der Berliner Mauer und Todesstreifen auch in Ordnung oder ist es einfach nur ein Land, das legitim seine Grenze schützt, um nicht von mexikanischen Flüchtlingen überrollt zu werden?
Grade die USA zeigen doch das man eine 3000km lange Grenze nicht 100% dicht bekommt und da reden wir nur von einer reinen Landgrenze die über weite Teile sehr entgegenkommend ist was das Terrain anbelangt.
Trotz aller Maßnahmen steigt die Zahl der illegalen Grenzübertritte von Jahr zu Jahr (alleine im Zeitraum 2014/15 um 59%).
Allerdings! Zeigt die Fluchtbewegung dort auch sehr gut das es nicht zwingend schiere Armut und Krieg braucht damit Menschen in Massen fliehen. Die meisten Mexikaner sind reine Wirtschaftsflüchtlinge, oder aber fliehen vor der Bandenkriminalität (Drogenkartelle) in ihrem Land.
Das zeigt auch das Fluchtproblematiken nicht nur von Außen lösbar sind. Wenn die Menschen vor Ort nicht selbst ihrer Verantwortung nachkommen ihrem Staat, der im Falle von Mexiko durchaus funktionsfähig und etabliert ist, Druck machen und dafür kämpfen das sich etwas ändert.
Flucht ist trotz aller körperlicher Gefahr eben auch der einfachere Weg, da es in der Regel schnellere Resultate bringt. Entbehrung und Einsatz im eigenen Land hingegen ist meist etwas das viel Ausdauer verlangt und deren Ergebnisse meist erst nach vielen Jahren deutliche Früchte tragen und sichtbar werden.
Und was haltet ihr von Deutschlands Politik der "offenen Tür"? Ohne General Winter hätten wir vermutlich jeden Tag 10.000 neue Flüchtlinge in Deutschland. Einfach Grnezen offen lassen und warten bis die nächste Million voll ist? Worauf dann natürlich ohne Grenzschließungen auch die übernächste Million nicht lange auf sich warten lässt. Ist schon okay wenn wir zig Millionen Flüchtlinge innerhalb kürzester Zeit nach Deutschland lassen oder wie? Gut, bleiben ja nur noch 57 Millionen.

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60 Millionen Flüchtlinge - und es werden noch mehr - Politik - Süddeutsche.de
Solange die Ursachen für die Flucht der Menschen nicht angegangen werden, wirtschaftliche Ausbeutung, Destabilisierung und Kriege aus wirtschaftlichen Interessen, Armut, Klimawandel und Perspektivlosigkeit werden immer mehr kommen und sich auch künftig weitere Menschen auf den Weg machen, selbst wenn Merkel künftig 20 Mrd. Euro an die Türkei und andere Länder zahlt um sich die "Flüchtlinge" vom Hals zu halten.
Man lindert nur Symptome der Krankheit, kurriert aber nicht deren Ursache.
Wenn man daher so weiter macht verschlept man sie bis zu dem Punkt wo die Sache noch schlimmer wird und auch das lindern der Symptome die Krankheit nicht mehr aufhält.
Darüber sollte sich die westliche Welt mal Gedanken machen, aber warum sollte man. Solche Gedanken führen zu schmerzhaften Einschnitten bei den Personen die von der aktuellen Situation gut profitieren.
Was zu ändern würde bedeuten das grade diese Leute Federn lassen müssten die sie nicht lassen wollen.