Auch sonst gibt es im Heim-PC-Einsatz nichts, was so schnell schreibt. Woher willst du denn 180 GB Daten am Stück bekommen?
Da ich nicht (nur) spiele gibt es da schon ein paar Dinge. Und seien es nur gut gepackte Archive mit größeren Mengen an Logfiles, die ich mit meinem PC erst mal entpacken will.
Von einer anderen SSD kopieren ist wohl kein produktiver Einsatz.
Stimmt, 4-16 TB SSDs M.2 sind ja produktiv (nicht bei Spielern) normal. Mir ist vor 2 Jahren oft genug die NVMe SSD mit ein paar Snapshots der VMs (Plural, kein Tippfehler) vollgelaufen und musste Die Snapshots durch Kopieren der VMs auf andere SSDs (in dem Fall halt SATA) simulieren.
Aber selbst unkomprimiertes UHD 10 Bit 120 Fps bringt es nicht einmal auf 4 GiB/s.
Blackmagic kommt da mit der
Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro (die kostet weniger wie derzeit eine RTX 3090) bei 6K@30 fps auf 350-470 MByte/s, 4K@60 fps dürfte auch nicht niedriger liegen (4K@30 fps sind mit 136-200 MB/s angegeben).
Das sind also 1,3 TB je Stunde Video. Das dürfte die SW nach dem wegschneiden der unbrauchbaren Szenen aus der 30-45 Min. dauernden Aufnahme gerne so schnell wie nur möglich zum neuen Rohmaterial zusammen basteln (kein Encoding, ich werfe meine DIAs/RAWs auch nicht weg, wenn die Bilder brauchbar erscheinen). Danach landet es im Hintergrund auf dem NAS und ich könnte von der Aufnahme SSD schon die nächste Stunde Rohmaterial auf den Rechner ziehen könnte.
Selbst bei halber Datenrate und 30% Abfall wäre das Zielvideo erhelblich größer wie 200 GB.
Das ist aber, im Gegensatz zu den anderen Sachen, bisher nur ein Gedankenexperiment.
Alles sind keine Szenariuen für den Haushaltsgamer (und vermutlich auch nicht für den Profi-Gamer). Das sind die hier so oft diskutierten 16 Kern CPUs auch auch nur extrem selten. Bevor sich die SSD-Hersteller an PCIe5 (für ein paar Byte lesend und schreibend > 7 GB/s) wagen (weil sie, wie Du geschrieben hast, an die Grenzen von PCIe4 stoßen), sollen sie m.M.n. erst mal PCIe4 ausnutzen.