Wo ist die Durchflussbremse?

Jo, hat alles geklappt. Sorry dass ich noch nicht geantwortet hatte, bin gerade erst aus dem Urlaub zurück.

Der neue Radi ist nicht verzogen und ist längst verbaut.
Der Durchfluss ist nun mit dem originalen Netzteil auf 74 l/m gestiegen, da mein "Testlauf-Netzteil" ja keine ganzen 12 Volt ausgegeben hat.

Mein Durchfluss wird aber in Kürze wieder sinken, da ich mir nun noch 2 Speicherkühler bestellt habe, denn meine Speicher wurden im Idle-Betrieb 50° heiß, und das in einem offenen Gehäuse.

Morgen sollten die da sein, bin mal gespannt was die Speicherkühler an Durchfluss rauben.

Die Bilder folgen noch (wie bereits versprochen).
Ich denke in 1-2 Tagen habe ich den PC fertig (Speicherkühler einbauen, SATA-Kabel austauschen, Netzteilkabel gescheit verlegen, usw.)
Einen Lüfter muss ich austauschen, den hört man ganz leicht (der beleuchtete in der Fronttür) Da kommt nun ein unbeleuchteter rein, da es mich eh nervt, wenn ständig das Licht an und aus geht (da die Lüfter ja geregelt sind).
Im Idle-Betrieb (also auch wenn ich daran arbeite) ist der PC nun "unhörbar". Wenn es mal wieder 35° im Schatten sind und die Lüfter stärker laufen könnte es sein dass man den minimal wahrnimmt (wird sich zeigen), aber so ist der unhörbar.
ABER...
Beim spielen macht der dafür richtig krach! Nicht einmal wegen den Lüftern, die hört man nur wenn man das Ohr direkt davor hält, aber wegen der Grafikkarte. Im Zuge des Wakü-Umbaus habe ich mir ja auch eine neue (gebrauchte) Grafikkarte gegönnt. Meine alte 8800 GT musste einer GTX285 weichen. Diese ist jedoch extem am fiepen/pfeifen. Vor allem bei dunklen Hintergründen ist das recht laut.
OK, damit kann ich leben, denn beim spielen habe ich einen Kopfhörer auf, und wenn ich das dann nicht mehr höre lasse ich das so. Hauptsache beim Arbeiten ist der ruhig (und das ist er absolut).
Wenn ich das Grafik-fiepen jedoch trotz Kopfhörer vernehme muss ich mir da auch noch was einfallen lassen. Spulen austauschen, Schaumstoff drum herum, oder was auch immer.
 
Super dicken Dank!
Werde heute die Speicherkühler montieren (erst mal ohne Wärmeleitpad ...die sind noch nicht hier :(). Dann kann ich das mit dem VSYNC gleich mal testen.
 
Zwischenbericht...
Erstmal eine Korrektur meines letzten Beitrags:
Mit dem "richtigen" Netzteil erreichte ich keine 74l/m sondern nur 0,74l/m ;)

So, weiter geht´s (Bilder folgen noch, aber ich will erst mal den PC fertig bauen).
Ein Einbau der Speicher (mit geklebten Heatspreader) ohne Wärmeleitpads stellte sich bei den Rampage als unmöglich heraus, da die Bohrungen für die Bleche genau in dem Abstand waren dass ich die Speicher nicht passend montieren konnte. Nun habe ich endlich die Wärmeleitpads bekommen und die Speicherkühler verbaut.
Im gleichen Zuge habe ich das FOM rausgeworfen und durch ein Aquaero 4.0 ersetzt.
Alles verbaut, Testnetzteil dran, befüllt und GESTAUNT :wow:.
Der Durchfluss weicht erheblich vom "alten Wert" ab. Vorher hatte ich einen Wert von 0,64 Liter/min (also 38,4 l/h). Nun war ich ja gespannt wie weit sich der Durchfluss durch die Speicherkühler (+zusätzliche Schläuche) reduziert. Ich hatte damit gerechnet von 38,4 l/h auf ca. 32 l/h zu kommen.
Das Aquaero zeigt mir nun aber 79 l/h an. Da ist doch was faul :ugly:.
Die 169 imp/l habe ich eingestellt.
Zeigt mir das Aquero nun doppelt so viel an wie ich eigentlich habe, oder hatte das FOM nur die Hälfte angezeigt? Beim FOM stand "2 Impulse/Umdrehung". Da der Durchflussmesser ja normalerweise 2 Magnete (oder 2 Aussparungen, oder was auch immer) haben sollte (sonst würde ja eine Unwucht entstehen) hatte ich diese Einstellung gelassen, da es mir logisch erschien. War das ein Fehler? Oder muss ich beim Aquaero noch etwas umstellen? Derzeit habe ich den Aquaero nur nur Hardwareseitig bedient, da ich den PC wegen dem Dichtigkeitstest noch nicht in Betrieb nehmen wollte.

Sollte der Wert vom Aquaeo stimmen, wäre das ja ein HAMMERGEILER Durchfluss für eine unhörbare Pumpe (mit den Komponenten: AGB, Pumpe, 2x Ramplex Speicherhühler, NB, CPU, 2x FET-Kühler, Grafikkarte, SB, DFM, Radi).

Den einen (beleuchteten) Frontlüfter habe ich auch getauscht. Nun ist das System bei geringer Lüfterdrehzahl völlig unhörbar ...einfach Traumhaft :daumen: (von dem Grafikkartenpfeifen mal abgesehen, da muss ich erst mal testen wie sich das mit dem VSync auswirkt).


Edit:
Noch eine Frage...
Lohnt es sich überhaupt die Pumpe zu regeln? Da diese nur 6 Watt hat und ich den Powerbooster habe (schon klar der wäre da nicht nötig, aber so bleibe ich "flexibel", falls ich doch mal eine stärkere Pumpe brauchen würde) kann ich die ja (wie geplant) problemlos regeln, aber da die ja auch bei maximaler Leistung unhörbar ist frage ich mich nun nach dem Sinn. Würde sich das bei der Lebensdauer der Pumpe bemerkbar machen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe ich das richtig?
Du hast für den Durchflussmesser nicht direkt die Impulse pro Minute ausgewertet, sondern ihn als Lüfter installiert, einen "Impulse pro Umdrehung" Wert zugeordnet und dann auf die Umdrehungen den "Impulse pro Minute"-Faktor angewandt, der für den Sensor angegeben wurde?
Da ist es natürlich kein Wunder dass halb soviel angezeigt wird, wie anliegt...
 
Ne, da verstehst du mich falsch.
Der FOM hat keinen eigenen Anschluss für einen DFM, aber man kann einen Lüfterport "umstellen". Den DFM hatte ich auf Port 1 und als DFM eingetragen. Die 169 Imp/Liter hatte ich auch eingetragen (das geht auch nur wenn man den Port als DFM benutzt statt eines Lüfters).
Beim FOM konnte man einstellen wie viele Impulse pro Umdrehung ausgegeben werden, das hatte ich auf 2 stehen lassen, da ich davon ausgegangen bin dass es 2 Impulse sind. Der Grund dieser Annahme ist, dass eine Unwucht entstehen würde wenn man "nur eine Kerbe" (bei Lichtschranken), oder "nur ein Magnet", bei Induktionsmessung verwenden würde.
Nun weiß ich nicht welche Werte stimmen. Muss ich den Aquaero erst irgendwie umstellen, oder hätte ich das FOM auf 1 Imp/Umdrehung einstellen müssen?
 
Wenn Inno die Sache richtig gemacht hat (Wiederspruch in sich ;) ), dann sollte der FOM die Impuls-Einstellung automatisch ignorieren, wenn der Kanal im DFM Modus läuft. Wenn er das nicht macht, dann sollte man einen Impuls einstellen, damit der imp/l-Wert ohne weitere Modifikationen ausgewertet wird. Die normale Korrektur, die bei Lüftern Impulse in Umdrehungen umrechnet (i.d.R. 2), ist bei DFM eben schlichtweg nicht nötig, weil man direkt aus Impulsen die Liter errechnet.

"Impulse pro Umdrehung" können bei DFM übrigens vielfältig aussehen - einer, wenn ein Stabmagnet eine Umpolung pro Drehung verursacht; zwei wenn zwei Magneten einen Läufer ausbalancieren; drei wenn ein dreiflügliger Läufer in jedem Ende einen Magneten sitzen hat; vier wenn der Läufer kreuzförmig ist,... . Bei Innos DFM 3.6 und seiner extrem hohen Impulsrate (zum Auslesen an normalen Lüfteranschlüssen) würden mich auch 10 Impulse pro Umdrehung nicht wundern, wobei das dann sowohl über mehrere Impulsgeber, viele Magneten als auch eine zwischengeschaltete Elektronik erreicht werden kann.
 
Mir kommt da gerade ein Gedanke:
"Impuls" kann man unterschiedlich interpretieren. Entweder man versteht unter einem Impuls eine Spannungsänderung (steigende und fallende Flanke) oder nur eine gesamte Periode (nur die steigende Flanke).



Ich meine das so:
Code:
     -----       -----
    [COLOR=Blue]|     [COLOR=Blue][COLOR=Red]|[COLOR=Silver].....[COLOR=Blue]|     [COLOR=Blue][COLOR=Red]|----       -----      ----
Nun kann man "nur" die blauen (steigenden) Flanken als Impuls werten (dann wäre das im Beispiel 2 Impulse), oder man wertet "jede" Flanke, also auch die fallenden roten (dann wären das 4 Impulse im Beispiel).

Vielleicht liegt hier der Hund begraben :what: ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Hallsensor, wie er typischerweise verwendet werden sollte, ergibt keine senkrechten Flanken, sondern ein gerundetes Profil und es gibt auch kein klares Grundniveau, um dass das Signal pendelt. D.h. es wäre es vergleichsweise einfach möglich, die Abschnitte mit hohem/niedrigen Spannungsniveau zu zählen und es wäre vergleichsweise aufwendig (ohne irgend einen Vorteil zu bringen), Spannungsänderungen/Flanken zuverlässig zu erkennen und auszuwerten.
Außerdem würde das nicht den Unterschied zwischen zwei Steuerungen erklären, schließlich müssen die beide nach dem üblichen Prinzip arbeiten.
Würde es dir was ausmachen, einfach noch mal den FOM anzuklemmen und zu gucken, wie die l/min Anzeige auf unterschiedliche Imp/Umdrehung Werte reagiert?
 
Ein Hallsensor, wie er typischerweise verwendet werden sollte, ergibt keine senkrechten Flanken, sondern ein gerundetes Profil und es gibt auch kein klares Grundniveau, um dass das Signal pendelt. D.h. es wäre es vergleichsweise einfach möglich, die Abschnitte mit hohem/niedrigen Spannungsniveau zu zählen und es wäre vergleichsweise aufwendig (ohne irgend einen Vorteil zu bringen), Spannungsänderungen/Flanken zuverlässig zu erkennen und auszuwerten.
Außerdem würde das nicht den Unterschied zwischen zwei Steuerungen erklären, schließlich müssen die beide nach dem üblichen Prinzip arbeiten.
Ich habe keine Ahnung was genau bei meinem DFM zum zählen benutzt wird und ob da nun ein Rechtecksignal oder Sinus bei raus kommt, aber das ist ja eigentlich egal, denn ich meinte ja dass es vielleicht zu einem Definitionsproblem gekommen ist.
Also so:
"Firma X" und "Firma Y" bekommen den Auftrag eine Schaltung zu bauen, welche Impulse zählt.
Firma X baut nun eine Vergleichsschaltung, welche immer zählt wenn sich die Spannungszustände ändern. Bei meinem letzten Beispiel würden also 4 Impulse gezählt werden.
Firma Y baut eine Schaltung welche nur zählt wenn das Impulssignal von LOW nach HIGH wechselt. Bei meinem letzten Beispiel würden also 2 Impulse gezählt.
Beide Firmen haben eine funktionierende Schaltung gebaut, aber das Ergebnis ist absolut verschieden, weil "Impulse" verschieden definiert wurden.
...das meinte ich damit.

Würde es dir was ausmachen, einfach noch mal den FOM anzuklemmen und zu gucken, wie die l/min Anzeige auf unterschiedliche Imp/Umdrehung Werte reagiert?
Jo, werde ich machen.
 
So, hatte gerade nochmal das FOM angeschlossen --> 0,66 l/m (also 39,6 l/h)
Die Impulse pro Umdrehung kann man nicht kleiner stellen als 2 (geht von 2-32), hat aber keinen Einfluss auf den DFM (hatte den tzm testen auf 32 gestellt).
Mein Verdacht mit den "Flanken" scheint sich zu bestätigen, denn wenn ich die Imp/Liter von 169 auf 85 reduziere komme ich auf 1,33 l/m (also 79,8 l/h), somit ist das Ergebnis ziemlich identisch zum Ergebnis vom Aquaero.

Anscheinend ist bei Inno ein Impuls ein High-Signal und bei AC ist ein Impuls eine "Änderung des Signals", sprich jede Flanke.

Na ja, habe nichts dagegen dass mein Durchfluss nun doch besser ist als gedacht, aber es ist schon enttäuschend dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, statt sich auf einen Standard zu einigen.

So, werde nun weiter basteln.
 
Wäre mal interessant zu erfahren, was die Händler (die behaupten, es wäre kompatibel) und Hersteller dazu sagen, wenn du sie drauf ansprichst.
Denn eigentlich sollte "Impuls" für Lüfter spezifiziert sein und man wird nirgendwo darauf hingewiesen, dass die Hersteller bei DFMs was grundlegend anders machen... (im Gegenteil: Afaik hat auch das Aquareo in früheren Versionen einen Lüfteranschluss für DFM genommen)
 
So, habe nun alles verbaut angeschlossen und komme nun (mit dem richtigen Netzteil) auf satte 93 Liter/Stunde. So einen Durchfluss hätte ich mir mit so einer kleinen Pumpe nicht im Traum vorgestellt.
Die CPX-1 ist eine SUPER Pumpe, und zudem fast unhörbar.
Derzeit habe ich das Gehäuse offen und die Pumpe läuft auf maximaler Leistung und wenn ich "lausche" höre ich die minimal brummen (dazu muss ich aber auch schon recht nah ran mit dem Ohr).
Wenn der PC (derzeit sogar noch geöffnet) neben mir steht kommt es mir vor als wenn dieser ausgeschaltet ist.
Von meiner Seite eine absolute Kaufempfehlung!

Bilder folgen noch. Ich weiß das sage ich schon seit Wochen. Diese Wochenende ist LAN-Party, da muss er fertig sein. Die "Berichte" mit den Bildern werde ich dann wohl kommende Woche online stellen.
 
Nun habe ich eine ganz andere Frage...
Diese Frage gehört eigentlich nicht in diesem Thread, ich schreibe das trotzdem mal hier, da die Leser dieses Threads inzwischen einen Überblick über meine "Baustelle" haben ;).
Sollte das unerwünscht sein, dann bitte verschieben (und den Text bis hier bitte löschen). Danke...

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines Aquaero 4.0, welches mein Fan-O-Matic ersetzt.
Es ist alles angeschlossen und funktioniert bestens, aber ich bin mit den Einstellungen etwas überfordert :huh:.
Vielleicht kann mir ja mal jemand Daten nennen, was ich am besten einstellen sollte. Schon mal danke.

Hier mal ein paar Daten von meinem System:
*CPU: E8200 @ 3,7GHz
*Board: Asus Maximus Formula
*RAM: 4x 2GB OCZ DDR2 1066 (5-5-5 @ 2,1 Volt)
*Grafikkarte: Zotac GTX285
*Wasserkühlung: AGB --- Pumpe Danger Dan CPX-1 --- Inline Temperaturmesser --- 2x RAM-Kühler Ramplex --- Northbridge --- CPU --- 2x FET-Kühler --- Grafikkarte --- Southbridge --- Durchflussmesser --- Radiator Magicool Triple
*Luftkühlung: 3x 120´er am Radiator --- 120´er und 90´er an der Rückseite. Die Lüfter sind alles Silenx ixtrema Pro.

Der Durchfluss beträgt bis zu 93 Liter/ Stunde
Derzeitige Idle-Temperaturen (bei Pumpenleistung 100%):

Messwert laut Sensoren (Temperatur laut Everest)
*Wassertemperatur: 30° (---)
*CPU: 31,5° (44°) ...da habe ich nun einen Messwert von 43,5 indem ich 12° Sensoroffset eingetragen habe
*RAM: 34° (---) ...war vorher die ganze Zeit auf ca. 45°
*Grafikkarte 31,1 ° (41°)
*Northbridge 29,8 (36°) ...nun habe ich einen Messwert von 35,8 (dank Offset von 6°)
*Gehäuse (derzeit offen): 25° (---)

Was ich nun bräuchte sind die Temperaturwerte, welche normal/maximal für die einzelnen Komponenten sein sollten.
Im Idealfall wären jeweils die Werte: Sollwert/Anlauf/Volllast/Alarm.
Gegebenenfalls auch noch Hysterese (habe ich nun für alles auf 2K gestellt), sowie die Reglerverzögerung (steht derzeit alles auf 3 Sek.) und Regelfaktor (derzeit auf 2).

Standby-Spannung liegt am Aquaero an und ATX PS_ON ist auch angeschlossen.

Ich sage schon mal vielen Dank. :)
 
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