Nein das sind keine Fakenews. Es sind News auf Grundlage der vorliegenden Fakten.
Das ein Bezug zu Russland im Fall der Drohnen gezogen wird ist nachvollziehbar. Auch wenn sich die Nato nicht direkt dazu äußert, so sind es doch einzelne Nato Staaten welche Russland als verantwortlichen Akteur sehen. Macht auch Sinn wenn man sich anschaut wo diese rumfliegen und wie Russland gerade im Ostseeraum derzeit agiert.
Ich überlege mir gerade welche Macht oder welche Person gezielt Interesse an Militäreinrichtungen hat an welchen Ukrainische Streitkräfte ausgebildet werden. Welche Macht oder welche Person hat Interesse daran militärische Einrichtungen auszukundschaften. Welche Macht oder Person hat derzeit nicht nur das Interesse sondern auch die Möglichkeiten. Wenn ich es noch für sehr wahrscheinlich halte, dass Drohnen auch von Schiffen in der Ostsee gestartet werden, so erscheint mir die Berichterstattung das Russland als möglicher Akteur dargestellt wird als sehr wahrscheinlich und glaubwürdig. Ebenso halte ich es nachvollziehbar, dass unsere Politik Russland als Akteur sieht.
Alternativen sehe ich nicht und werden auch nicht glaubhaft angeboten.
Das Russland aktiv im Ostseeraum das GPS Signal stört ist doch auch unstrittig.
Das Putin in seiner letzten Rede dem Westen offen droht ist doch auch nachzulesen.
Das in verschiedenen Bereichen provoziert wird läßt sich kaum abstreiten.
Ohne Dein Beispiel direkt zu kennen so wird das renomierte Medium den Bezug zu Russland herstellen, so wie Du geschrieben hast als möglichen Bezug und nicht als Tatsache. Das ist der entscheidende Unterschied. Wenn man es nicht genau weiß wird es auch so dargestellt.
So wie bei einem Hausbrand wenn zuerst von möglicher Brandstiftung gesprochen wird und später eventuell von einem technischen Fehler gesprochen wird wenn dieses die spätere Gesicherte Erkenntnis ist.
Derzeit spricht halt alles für Russland als Drohnenpilot.
Ja aber Andreas, das funktioniert ja auch andersrum.
Möglichkeit steigert den Erfolg für Propaganda.
Wenn ein Staat gegen z.B. Deutschland etwas zusammenstricken will, würde er ja genau den gleichen Pfad ablaufen.
Er könnte behaupten, dass Deutschland einen geheimen Plan zur Machtergreifung führt und den dritten Weltkrieg will. Er könnte sich darauf auf zwei bereits begonnene Weltkriege beziehen, aufs dritte Reich und dass die AFD Stimmen immer weiter steigen. Dass Deutschland nur zur Provokation die Ukraine unterstützen will.
Oder nimm halt die USA. Flechte bisschen Inside-Job mit rein und es klappt auch.
Muss natürlich stimmen, den JFK haben sie auch selbst erschossen. Befehl von ganz oben. Und auf dem Mond waren die auch nie. (Weiss nicht wie ich das markieren soll und hoffe ihr versteht meim JFK und Mondlande Satz)
Nimm Russland. Man da waren Dinger dabei die offensichtlich und von grundauf dämlich durchgezogen wurden und die kamen trotzdem jedes mal damit davon.
Wenn du stets dafür bekannt warst ein rechtschaffender und treuer Ehemann zu sein, wird man dir nur schlecht eine Affaire andichten können, selbst wenn man dich mal mit einer fremden Frau sieht.
Wenn du aber schon mal fremdgegangen bist…
Manche Sachen sind so verrückt und abwegig, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann, aber für viele reicht es aus, dass die Chancen nie bei 0,0 liegen können.
Und dann kommen noch soviel andere Faktoren dazu…
Der Mensch neigt dazu auch Tratsch und Klatsch zu mögen. Skandale sind interessant.
Fakenews, Informationen rund um die Propaganda haben einen Reiz.
Zudem vermitteln die auch das Gefühl aus dem Underground zu kommen. Manchmal haben sie einen gesteigerten Wert, da man ja selbst Arbeit in die Recherche gesteckt hat. Vielleicht ist man dabei auch „auf was ganz großes gestoßen“.
Das wiederum steigert die Chancen, dass man das auch weiter erzählt.
In erster Linie muss es im Hirn der Menschen nur logisch erscheinen, dann kann es auch stimmen.
Aber mal ehrlich. Ist der Ablauf den man auch vollzieht, wenn man selbst nähere Infos oder Hintergründe recherchiert, wenn einen etwas interessiert.
Da kann man den Leuten auch mit seriösen Quellen kommen. Dann wird irgendein Bericht aus der nahen oder fernen Vergangenenheit ausgekramt der nicht ganz fehlerfrei ist, oder gar ein falsches Foto zeigt und schon reicht das aus, dass man den Wahrheitsgehalt allgemein in Frage stellen kann/will.
Das fängt mit medizinischen Fakten an, die z.B. mit Contargan gekontert werden und hört irgendwann bei Flatearthern auf, die sogar selbst ins freie gehen könnten um sich selbst ein Bild zu machen.
Und irgendwann ist Wahrheit auch nicht mehr interessant genug. Ab einen Zeitpunkt hat die keine Relevanz mehr.
Deswegen meiner erster Post…
Was sollen die Fragen gegenüber den einzelner Bürger, wie sie sich gegen Propaganda schützen können, wie sie sie erkennen und nicht verbreiten könnten.
Das wird man nicht abstellen, da die Neugierde und die Verfänglichkeit für sowas in der Natur des Menschen liegt.
Zensur und regimehaftige Gesetze sind auch kontraproduktiv. Die erwecken doch noch viel mehr das Gefühl das etwas vertuscht werden soll.
Zielführend kann ja nur eine politische Struktur sein, die Propaganda aushält.
Jeder ist beeinflussbar und unterlag garantiert mal Propaganda. Und jeder behauptet von sich die Wahrheit zu kennen. Und die Argumente beider Parteien sind zu ähnlich, wie z.B. der Aufwand der Recherche, Geschichtskenntnis, Ausbildung, usw.
Wer behauptet absolut resistent zu sein, lügt.
Aber am Ende sollte es nicht darauf ankommen. Zumindest nicht so einschlägig dass sich daraus langfristig ein Problem entwickelt.