Welches Linux könnt ihr empfehlen?

AW: Welches Linux könnt ihr empfehlen?

Ja, an PCs mangelts hier nicht.
Ich würde wie folgt vorgehen:
  • Deinen PC vom Ubuntu-Gnome-Installationsmedium starten (Live-Modus).
  • Von einem anderen System aus zwei SSH-Verbindungen zu deinem PC aufbauen. In einer läuft als root "tail -f /var/log/syslog" (ich glaube, in dieser Datei legt Ubuntu das Syslog ab).
  • Die Installation starten.
  • Wenn Der Fehler auftritt, postest du alle syslog-Meldungen der letzten 10 Sekunden hier. Dazu bitte die Ausgabe von "dmesg | tail -n 50".
Das ist zwar aufwändig, aber es kann ja nicht angehen, dass dir mehrere Distributionen die Funktion verweigern.

Nachtrag: okay, ich bin noch nicht ganz wach. Habe jetzt erst gelesen, dass Ubuntu Gnome sich jetzt auf einmal installieren ließ, aber nicht bootet. Kannst beim Bootvorgang den Splashscreen deaktivieren und die Kernelmeldungen anzeigen lassen? Hier wird erklärt, wie man das mit einem Grub-Parameter machen kann: Bootoptionen › Wiki › ubuntuusers.de
Die Meldungen kannst du dann beispielsweise abfotografieren und hier posten.

MfG Jimini
 
AW: Welches Linux könnt ihr empfehlen?

Sorry, ich bin bis Sonntag abend unterwegs.

Bis dahin hat sich mein Frust und Hass vielleicht soweit beruhigt, dass ich es versuche :D

Ich melde mich dann. So wie es aussieht, scheint das Problem aber wirklich am Software-RAID zu liegen.
Ich frage mich nur, warum das bereits installierte Ubuntu Studio damit kein Problem hat.
 
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So, jetzt muss sich die Debianfraktion mal einmischen. Selbstverständlich ist Debian das beste OS für alle Anwendungen :D. Ohne Ausnahmen ;). Davon abgesehen: es gibt Probleme mit AMD-Systemen und aktuellen Linux-Distributionen. Das liegt weder an AMD noch an den Distris sondern daran, dass auf AMD-Systemen einige Sachen anders laufen als auf Intel-Systemen. Ich habe selbst letzte Woche ein AMD-System mit Debian aufgesetzt und es hat mir einige graue Haare gebracht. Was bei diesem System schlußendlich die Lösung war:

- ich setze voraus, dass grub benutzt wird
- editiere mit Rootrechten und vim (es gibt keinen anderen Editor) die /etc/default/grub, indem Du GRUB_CMDLINE_LINUX="iommu=soft" ergänzt.
- update grub mit sudo update-grub
- starte den Rechner neu
(diese Vorgehensweise kann bei allen Debian-basierenden Distris angewendet werden. Schaden kann das nicht verursachen!)

Das Problem ist iommu, was das ist kannst Du gerne nachlesen, ich habe jetzt keine Lust, dass hier zu erötern und abzugrenzen. Du kannst auch iommu im Bios aktivieren, das löst auch einige Probleme, schafft aber neue. Dieser kleine Eintrag hat meine Probleme nach rund 20 Installationen verschiedener Distris gelöst. Das System war ein FX 8320E, Gigabyte 970er board, nvidia Grafik usw. Im ganzen etwas schwächer als Dein System. Und rennt jetzt wie Tier.

edit: die von Dir geposteten Ausgaben mit den Startproblemen sprechen exakt für das iommu-Problem!
 
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Das klingt sehr interessant, ich werde mal versuchen von einer anderen Maschine aus darauf zuzugreifen und die Datei zu editieren.
 
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Welches Linux kann man empfehlen…?

Diese Frage ist wohl ein Dauerbrenner oder KLASSIKER ^^

Ich bin über einen Umweg zu Linux gekommen, über die PS3.
Dort lief Yellow Dog Linux und Fedora recht gut.
Zu diesem Zeitpunkt hätte ich sicher diese beiden empfohlen ;)
Etwas später kaufte ich mir ein Netbook mit XANDROS Linux.
Naja, so glücklich war ich damit nicht.
Irgendwann spielte ich Ubuntu 8.10 drauf und mag bis heute Ubuntu eigentlich sehr.
(Diese würde ich für Anfänger, vor allem im deutschsprachigem Raum immer wieder empfehlen.)
Hier und da experimentierte ich auch mit verschiedenen Distributionen, bin aber immer bei den DEBIAN behafteten hängen geblieben.

Zur Zeit habe ich folgende Linuxdistributionen in Betrieb.
Ubuntu 12.04 LTS, 16.04 LTS, Linux Mint 17.03 und openSUSE 42.1

Eine weitere Klassiker-frage in der Linuxwelt…. Welchen Desktop kann man empfehlen...?

Eigentlich ist alles eine GESCHMACKSFRAGE und jeder wird sich über kurz oder lang mit seinem Linux oder Desktop seiner Wahl anfreunden.
 
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kannman denn den Hash-codes auf der Mint Seite denn vertrauen (wieder) ?
bzw. sind die Server alle wieder Sauber, sodass ich direkt upgraden kann?
 
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ich hoffe das die mädels und jungs von linuxmint daraus gelernt haben und ihren job nun vernünftig machen.
es gab da ja einen kleinen disput zwischen ubuntu und linuxmint entwickler im bezug auf sicherheit und upgradepolitik.
ich persönlich aktualisiere auf mint bis 5 und hatte bis dato keine probleme damit.

hatte die distri aus meiner abozeitschrift ( LinuxUser - Das Magazin für die Praxis - Aktuelle Ausgabe) und nicht aus dem netz gezogen.
 
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Für mich läuft beruflich seit Jahren alles mit Debian basierten Distributionen. Auf Servern (sind in meinem Einflussbereich ein paar hundert) das "echte" Debian, auf Workstations fast nur Ubuntu. Vereinzelt auch Fedora, aber das wurde im Laufe der Zeit immer weniger. Linux Mint nervte mich irgendwann mit den neuen Releases, weil Upgrades selten wirklich klappten (zu oft haben sie an Ihrem eigenen Desktop zuviel auf einmal verändert, was die Installation brach), wodurch das mir eigentlich zu bunte Ubuntu mein Favorite wurde.
Die Frage nach der Distribution sollte man wohl eher nach den Vorkenntnissen setzen. Mein Fokus liegt auf der Konsole. Als Windows "Klicker" (nicht böse gemeint) wird man wohl z.B. mit einer schlanken Xfce Oberfläche einen Heulanfall bekommen, weil nichts wirklich "einfach so" funktioniert, ohne sich mal etwas einzulesen.
 
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Als Windows "Klicker" (nicht böse gemeint) wird man wohl z.B. mit einer schlanken Xfce Oberfläche einen Heulanfall bekommen, weil nichts wirklich "einfach so" funktioniert, ohne sich mal etwas einzulesen.
Als Gegenbeispiel führe ich in dieser Sache immer wieder gern meine Eltern an, die beide alles andere als technikaffin sind. Ihre alten WinXP-Rechner habe ich durch Xubuntu / Win7 ersetzt. Mit XFCE kommen beide hervorragend klar, Unity hingegen führte zu absoluter Verwirrung (übrigens auch bei mir).
Letztendlich führt kaum ein Weg am Ausprobieren vorbei, zumindest, was die Oberfläche anbelangt.

MfG Jimini
 
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Oh ja, der Desktop und seine Benutzeroberflächen.
Da fällt mir gleich folgender Spruch ein : WER DIE WAHL HAT, HAT DIE QUAL ;)

Auf der PS3 hatte ich anfangs Gnome 2 und später XFCE.
Auf dem Netbook (10“) Unity (2D), bis heute (Ubuntu 12.04 LTS).
Auf dem PC von Anfang an Gnome 2 bis Gnome 3 erschien.Damit hatte ich persönlich Probleme und habe mich schließlich für Mate entschieden.
Ausnahme mein Spielenotebook, da läuft Gnome 3.
Allerdings habe ich auf dem PC und Notebook neben LINUX auch Windows Partitionen.
Dort laufen virtuelle Maschinen mit dem derzeitigen aktuellen Xubuntu (XFCE 4) und LUBUNTU (LXDE) Versionen.
Vor kurzem installierte ich mir zusätzlich openSUSE 42.1 mit der KDE Oberfläche. Ich habe mich bemüht aber bin wohl doch zu doof für KDE. Nun läuft auch auf openSUSE MATE

Somit habe ich doch einige der derzeitig gängigen Oberflächen und finde jede hat sein Pro und Contra.
 
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Ich kann bei Unity kein Pro finden :ugly:
Für jede Änderung und sei es so was primitives das man das Dock Horizontal möchte braucht man die Konsole, bzw. ein Fremdprogramm.
 
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@abductee, es hat auch bei mir einen Grund das Unity nur auf meinen uralt Netbook seinen Platz gefunden hat.
Und dann auch nur die 2D Version, die ja aktuell nicht mehr gefördert wird.
Auf PC und Notebook hatte ich es nur kurz.
Tja, wer es mag....BITTE.... ich brauch es nicht.
 
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KDE finde ich persönlich immer so hässlich ... :D
Gnome ist gut. XFCE ist ok, braucht meist ein bisschen mehr Zuneigung um ansehnlich zu werden.
 
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Cinnamon hatte ich auch eine Zeit lang probiert und bin fast hängengeblieben.
Fand ich auch sehr interessant, da man versuchte für die Gnome 2 und Gnome 3 Geschichte einen Mittelweg zu finden.
KDE ist sicher nicht schlecht und man hat ja auch eine Menge an Möglichkeiten, aber ich bin wohl durch ein paar Jahre Gnome zu sehr beeinflusst worden.
 
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Und wenn man nicht zufrieden ist mit den ganzen Dekstop Oberflächen kann man auch ganz drauf verzichten und sich einen einfachen Window Manager installieren. :ugly:
 
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Im mom Teste ich etwas Ubuntu 16.04 Mate - Cupertino, läuft ganz schick.
Morgen / Übermorgen schaue ich mir mal Manjaro an.
 
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Seit gestern mal OpenSuse Leap 42.1 mit Gnome 3 in der VirtualBox am laufen. Bisher läuft das super.
Eigentlich bevorzuge ich eher KDE, aber das war mir nicht stabil genug. Bin allerdings sehr zufrieden mit Gnome 3.
 
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