Ich will (endlich) mit Linux anfangen!

Habe nun seit ein paar Tagen mit Linux angefangen. Es macht Spaß. :-)

Habe einige Zeit damit verbracht, ein Multiboot-System mit Grub bzw. rEFInd zu konfigurieren. Neben Anleitungen etc. habe ich auch ChatGPT genutzt, was für vieles sicher sehr schnelle und angemessene Hilfe anbietet, besonders weil die Rücksendung direkter Terminal-Logs quasi ein Gespräch zwischen Linux und ChatGPT ermöglicht. Die KI hat aber auch ihre Grenzen. Die OS lassen sich für gewöhnlich leicht und zügig installieren und nebeneinander nutzen, aber Grub und rEFInd können wirklich widerspenstig sein.
Jedenfalls habe ich ein paar Sachen in der Hand gehabt, und mich nun für ein Dual-Boot aus CachyOS und Windows 11 entschieden. Zwar ließ sich Linux Mint mehrfach sehr leicht installieren, gefühlt direkt nutzen und zeigt sich konfigurationsfreudiger als Windows. Doch die Ausrichtung von CachyOS aufs Gaming ist maßgeblich. CachyOS Hello fängt mich gut auf, verweist auf weitere Optionen, die deutschsprachige Wiki ist nützlich, "Install Gaming packages" - das kann Einsteiger schon überzeuigen. Die Konsolennutzung stört mich nicht, mit DOS ging's ja auch. GNOME ist nicht mein Geschmack. KDE Plasma macht sich für den Anfang gut.

Wie bei vielen Dingen wirkt Linux auch bei der Partitionierung angenehm direkter und nicht so schwamming benutzerfreundlich. Wenn ich bei Windows 200.000 MB für eine Partition eingebe, erhalte ich 199 GB - wenn ich bei CachyOS 2048 MiB eingebe, erhalte ich 2 GiB. Eine Partition zum Booten (p1), eine fürs System (p2), eine für Programme und 'eigene Dateien' (p3), alles weitere nach Wunsch.
Auf eine swap-Partition könnte man bei CachyOS gut verzichten. Wie erwähnt, nutzt CachyOS ohnehin ZRAM (virtueller Speicher liegt nicht auf SSD sondern im RAM, daher schneller), die swap-Partition ist also ein Luxus bei viel Platz für den Suspend-to-Disk-Ruhemodus. Wird darauf verzichtet, nutzt Cachy nur den ZRAM im RAM. Falls das zu knapp wird, gibt's OOM. Daher sollte wenigstens eine swap-Datei eingerichtet werden. Diese liegt standardmäßig in /root (hier: p2), kann aber je nach Konfiguration auch anderorts unterkommen. Man sollte nur bei der Partitionierung daran denken, dass /root neben OS, Temp und sonstwas auch Platz für die swap-Datei erhät.

Bei mir sieht es jetzt so aus:

PartitionGrößeDateisystemMountpunkt(e)
nvme1n1p12 GiBFAT32/boot/efi
nvme1n1p250 GiBBtrfs/, /var/cache, /var/log, /var/tmp, /srv, /root
nvme1n1p3200 GiBBtrfs/home
nvme1n1p432 GiBLinux Swap[SWAP]
nvme1n1p5200 GiBBtrfs(Backup, Snapshots)
nvme1n1p63,3 TiBBtrfs/mnt/SteamSpiele

Ich meine mich zu erinnern, dass ich mit der Netzwerkeinrichtung unter Windows seit jeher immer etwas Heckmeck hatte, möglicherweise lag das Problem auch vor dem Bidschirm - CachyOS hat bereits funktionierende Treiber installiert, SSID, Passwort, fertig.
Den alten Dell-Drucker konnte ich mit ChatGPT einrichten, dauerte ein paar Minuten.

Vorerst kann ich nicht klagen. Werde noch ein gutes Monitoring für FPS & Temps einrichten. Mir fehlt noch ein guter Ersatz für Fancontrol, besonders die Lüfter der Grafikkarte mitsamt der unteren Lüfter im Torrent will ich selber einstellen können. Falls da jemand was empfehlen kan, würde ich mich freuen.
Freut mich für dich und ich denke du wirst auch weiterhin Spaß haben.

Genau sowas ist aber auch der Grund warum ich weiterhin der Meinung bin, dass Linux eben noch immer nicht für jedermann ist und schon gar nicht vergleichbar mit der Einfachheit eines Windows 11.
Ich mein... wie lang läuft der thread bereits? Ich bin sicher ein anderer Schlag Mensch als du, aber wenn mir einer auch nur drei Tage darüber berichtet ein simples OS zu installieren und einzurichten, dann steh ich mich um und rede nicht mehr mit ihm.
Du beschreibst sogar, dass du einen chatbot und das Wiki zur Hilfe genommen hast. Wofür? Wenn du Hilfe brauchtest, ist es schon nicht mehr vergleichbar.

Klar, Geschmäcker sind verschieden und ich beispielsweise mag die Kombi aus Debian und Gnome lieber, aber hier an deinem Beispiel sieht man sehr gut, wie einfach Windows es Nutzern macht und warum Windows noch der Klassenprimus ist. Nachdem einem quasi alles abgenommen und auf einem Silbertablett gereicht wird im Vergleich zu Linux.
 
Freut mich für dich und ich denke du wirst auch weiterhin Spaß haben.

Genau sowas ist aber auch der Grund warum ich weiterhin der Meinung bin, dass Linux eben noch immer nicht für jedermann ist und schon gar nicht vergleichbar mit der Einfachheit eines Windows 11.
Ich mein... wie lang läuft der thread bereits? Ich bin sicher ein anderer Schlag Mensch als du, aber wenn mir einer auch nur drei Tage darüber berichtet ein simples OS zu installieren und einzurichten, dann steh ich mich um und rede nicht mehr mit ihm.
Du beschreibst sogar, dass du einen chatbot und das Wiki zur Hilfe genommen hast. Wofür? Wenn du Hilfe brauchtest, ist es schon nicht mehr vergleichbar.

Klar, Geschmäcker sind verschieden und ich beispielsweise mag die Kombi aus Debian und Gnome lieber, aber hier an deinem Beispiel sieht man sehr gut, wie einfach Windows es Nutzern macht und warum Windows noch der Klassenprimus ist. Nachdem einem quasi alles abgenommen und auf einem Silbertablett gereicht wird im Vergleich zu Linux.
Herr_M hat aber auch keinen normalen Installationsprozess durchlaufen, die wenigsten installieren Linux und wollen dabei noch einen Guide schreiben :D
Ein Ubuntu ist schneller installiert als ein Windows 11, da muss man hinterher nicht durch 4 Bildschirme durch um die gröbste Telemetrie abzuschalten. Und neu gestartet wird nur ein Mal, wenn die Installation abgeschlossen ist.
Und dann hab ich auch die wichtigsten Programme schon installiert wie einen PDF-Reader oder ein Office-Paket, bei Windows geht der Spaß mit der Suche nach den richtigen Anwendungen dann auch noch los.

Also man kann an Linux viel kritisieren, aber dass Windows einfacher bei Installation und Einrichtung wäre? Seh ich gar nicht.
 
Herr_M hat aber auch keinen normalen Installationsprozess durchlaufen, die wenigsten installieren Linux und wollen dabei noch einen Guide schreiben :D
Ein Ubuntu ist schneller installiert als ein Windows 11, da muss man hinterher nicht durch 4 Bildschirme durch um die gröbste Telemetrie abzuschalten. Und neu gestartet wird nur ein Mal, wenn die Installation abgeschlossen ist.
Und dann hab ich auch die wichtigsten Programme schon installiert wie einen PDF-Reader oder ein Office-Paket, bei Windows geht der Spaß mit der Suche nach den richtigen Anwendungen dann auch noch los.

Also man kann an Linux viel kritisieren, aber dass Windows einfacher bei Installation und Einrichtung wäre? Seh ich gar nicht.
Er hat deiner Meinung nach also chatgpt gefragt wie er seinen Guido schreiben soll? Oder hat er den gebraucht um irgendwas hinzubekommen, oder überhaupt zu verstehen?

Das was du als Vorteil beschreibst, mit vorinstallierten Programmen, das wird Microsoft idR als Gängelei vorgeworfen.

Außerdem war es nicht meine Absicht irgendwas zu kritisieren, sondern nur zu vergleichen.
 
Er hat deiner Meinung nach also chatgpt gefragt wie er seinen Guido schreiben soll? Oder hat er den gebraucht um irgendwas hinzubekommen, oder überhaupt zu verstehen?
Er hat auf jeden Fall sehr weit nach links und rechts geschaut bei seinem Vorgehen. Hier sind vor der ersten Installation Fragen aufgekommen, die ich mir in meinen bald drei Jahren Desktop-Benutzung noch nie gestellt habe.
 
Er hat deiner Meinung nach also chatgpt gefragt wie er seinen Guido schreiben soll? Oder hat er den gebraucht um irgendwas hinzubekommen, oder überhaupt zu verstehen?

Das was du als Vorteil beschreibst, mit vorinstallierten Programmen, das wird Microsoft idR als Gängelei vorgeworfen.

Außerdem war es nicht meine Absicht irgendwas zu kritisieren, sondern nur zu vergleichen.
Wie kommst du darauf dass ich ausdrücken will, dass er ChatGPT gefragt hat wie er seinen Guide schreiben soll? Und seine Absicht war einen Guide für andere Umsteiger zu erstellen, wie er hier selbst im Thread geschrieben hat.
Es schimmerte bereits ein bisschen durch, dass ich hier nicht nur aus persönlichem Interesse Fragen stelle. Ich arbeite an einem Guide, der es interessierten Leser*innen ermöglichen soll, sich umfangreich über einen möglichen Umstieg von Windows auf Linux zu informieren.

Ich hab das Microsoft nie vorgeworfen, hätte nichts dagegen, wenn die mir Microsoft Office kostenlos spendieren würden. Kenne auch niemanden, der ihnen das vorwerfen würde.

"Linux ist gar nicht vergleichbar mit der Einfachheit von Windows 11" ist für dich also ein Vergleich? :D
 
Wie kommst du darauf dass ich ausdrücken will, dass er ChatGPT gefragt hat wie er seinen Guide schreiben soll? Und seine Absicht war einen Guide für andere Umsteiger zu erstellen, wie er hier selbst im Thread geschrieben hat.
Weil er schreibt dass er den chatbot genutzt hat und der hilfreich war. Woraufhin ich gefragt habe: Wobei denn, wenn's so simpel ist?
Und du geantwortet hast, dass er ja nicht nur die Installation macht, sondern auch einen Guide. Also wenn's die Installation nicht ist, meintest du den Guide, für den er einen chatbot brauchte.

Ich hab das Microsoft nie vorgeworfen, hätte nichts dagegen, wenn die mir Microsoft Office kostenlos spendieren würden. Kenne auch niemanden, der ihnen das vorwerfen würde.
Warum soll den kostenlos sein, wofur ein Unternehmen seit Jahrzehnten seine Entwickler bezahlt? Wir können doch froh sein, dass Microsoft das macht. So können die Entwickler von z.B. libreoffice das einfach immer schon nachahmen und viele von uns das nutzen. Ich wüsste nicht, wann libreoffice oder Openoffice jemals vorgelegt haben und Microsoft nachgezogen ist und ich habe lange libre genutzt. In beiden ist kein Thunderbird integriert und erst recht kein onedrive oder OneNote.
Also diese Forderung finde ich super unverschämt.
"Linux ist gar nicht vergleichbar mit der Einfachheit von Windows 11" ist für dich also ein Vergleich? :D
Ja, noch Aussage dieses Threads hier. Eigentlich wäre es das schon, zumindest von der Einrichtung. Denn für gewöhnlich macht man den Usern nur einen livestick, die testen ein paar mal und dann wird auf installieren geklickt und weniger Minuten später ist es drauf.
Dann fängt man an die Paketverwaltung zu suchen und Office einzugeben, in der Hoffnung was brauchbares zu finden und klickt sich so durch. Am Anfang kommt da viel Quatsch und das alles auch noch gar nicht übersetzt, oder mäßig. Ein Linux Anfänger muss echt immer schauen, wie heißt das überhaupt, was ich brauche.

Dieser Threads hier liest sich aber eben nicht so. Bisher habe ich noch absolut keinen einzigen Guide hier gesehen, der tatsächlich sagt klicken Sie hier und da und dort und fertig, sondern immer wieder auf die Befehle verweist denen der Leser dann einfach mal Vertrauen soll. Richtig cool, wenn man vorher erklärt was sudo bedeutet.
Verstehst du was ich beschreibe? Es sind die User die einem das oft komplizierter erklären als ein sein müsste, nicht das System. Linux kann einfach, aber die User?
 
Das was du als Vorteil beschreibst, mit vorinstallierten Programmen, das wird Microsoft idR als Gängelei vorgeworfen.
Die vorinstallierten Programme sind eine Option. Man kann sich auch das Cleane OS installieren und später selber die benötigten Software Pakete installieren. Grundsätzlich hat man aber bei der Standartinstallation sinnvolle Software dabei so dass sofort mit dem Rechner gearbeitet werden kann.
Bisher habe ich noch absolut keinen einzigen Guide hier gesehen, der tatsächlich sagt klicken Sie hier und da und dort und fertig, sondern immer wieder auf die Befehle verweist denen der Leser dann einfach mal Vertrauen soll. Richtig cool, wenn man vorher erklärt was sudo bedeutet.
Verstehst du was ich beschreibe? Es sind die User die einem das oft komplizierter erklären als ein sein müsste, nicht das System. Linux kann einfach, aber die User?
Dieser Guide wird ja jetzt eventuell von Hern M geben.
Ein Linux Anfänger muss echt immer schauen, wie heißt das überhaupt, was ich brauche.
Sorry aber das muss ich für Windows auch.
 
Weil er schreibt dass er den chatbot genutzt hat und der hilfreich war. Woraufhin ich gefragt habe: Wobei denn, wenn's so simpel ist?
Und du geantwortet hast, dass er ja nicht nur die Installation macht, sondern auch einen Guide. Also wenn's die Installation nicht ist, meintest du den Guide, für den er einen chatbot brauchte.

Warum soll den kostenlos sein, wofur ein Unternehmen seit Jahrzehnten seine Entwickler bezahlt? Wir können doch froh sein, dass Microsoft das macht. So können die Entwickler von z.B. libreoffice das einfach immer schon nachahmen und viele von uns das nutzen. Ich wüsste nicht, wann libreoffice oder Openoffice jemals vorgelegt haben und Microsoft nachgezogen ist und ich habe lange libre genutzt. In beiden ist kein Thunderbird integriert und erst recht kein onedrive oder OneNote.
Also diese Forderung finde ich super unverschämt.

Ja, noch Aussage dieses Threads hier. Eigentlich wäre es das schon, zumindest von der Einrichtung. Denn für gewöhnlich macht man den Usern nur einen livestick, die testen ein paar mal und dann wird auf installieren geklickt und weniger Minuten später ist es drauf.
Dann fängt man an die Paketverwaltung zu suchen und Office einzugeben, in der Hoffnung was brauchbares zu finden und klickt sich so durch. Am Anfang kommt da viel Quatsch und das alles auch noch gar nicht übersetzt, oder mäßig. Ein Linux Anfänger muss echt immer schauen, wie heißt das überhaupt, was ich brauche.

Dieser Threads hier liest sich aber eben nicht so. Bisher habe ich noch absolut keinen einzigen Guide hier gesehen, der tatsächlich sagt klicken Sie hier und da und dort und fertig, sondern immer wieder auf die Befehle verweist denen der Leser dann einfach mal Vertrauen soll. Richtig cool, wenn man vorher erklärt was sudo bedeutet.
Verstehst du was ich beschreibe? Es sind die User die einem das oft komplizierter erklären als ein sein müsste, nicht das System. Linux kann einfach, aber die User?
Woher soll ich wissen wozu er ChatGPT benutzt hat? Er hat nur konkret geschrieben, dass der ChatGPT für die Installation seines alten Dell-Druckers benutzt hat. Glaubst du etwa, dass noch niemand ChatGPT wegen Fragen zu Windows 11 benutzt hat?

Also von mir aus kann sich Microsoft ja auch gern an LibreOffice bedienen und das bei der Installation mit dazu legen, aber ich glaube das ist noch unwahrscheinlicher. War ja nicht meine Forderung, dass Windows ein Office-Paket dazu legen soll, du meintest ja das würde ihnen schlecht ausgelegt werden. Aber dann ist das halt ein Punkt den man bei Ubuntu nicht nachträglich einrichten muss.

Du vergleichst also Dinge, die deiner Meinung nach nicht vergleichbar sind? Das verstehe ich nicht.
Ich hab mich hier speziell auf Distributionen wie Ubuntu und Mint bezogen. Da ist es wirklich mindestens so einfach wie bei Windows. Image auf den USB-Stick, vom Stick booten, Installation wählen, einmal durchklicken, neustarten und fertig.
Ach und im Internet muss ich nicht erst suchen was ich für Windows brauche oder was? Da geh ich auf windows.de und bekomme alle Programme aufgelistet die man so benötigt? Also ich bitte dich :schief:

Na da helfe ich doch gerne und verlinke dir einen der zig Guides für die Installation von Ubuntu die man online findet. Dann musst du nicht länger auf Herr_M's Guide warten. Und auch noch ganz ohne Terminal-Befehle :D
 
Die Nutzung von ChatGPT bezieht sich sowohl auf den Guide (neben anderen Quellen) als auch die Bedienung von Linux. Für den Guide ist es hilfreich, weil man auch weitreichende Antworten auf offene Fragen (Was muss ich vor der Installation beachten?) und Abläufe erhält.Für die Benutzung von Linux ist es ein klassischer Königsweg: wenig wissen, schnelle Erfolge. Ohne ChatGPT hätte ich erheblich mehr Anleitungen (siehe ubuntuusers) oder gar Bücher welzen müssen. Dabei tastet man sich langsam vor, lernt einfache Dinge zuerst, benötigt für komplexere Geschichten aber eine unverhältnis aufwendige Recherche. Mit ChatGPT kann ich ein Problem nach dem anderen abarbeiten (Grub, Treiber, Paketmanager).
Der größte Vorteil eines LLM ist, dass es auf Probleme reagieren kann: eine Fehlermeldung oder die Partitionierung einfach copypasten zu können, macht vieles weitaus einfacher. Allerdings lernt man dabei auch nicht so gut, wie man Befehlszeilen schreibt bzw. Dateien kombiniert. Fraglich ist, ob ein "Ich will erst lernen, wie man Linux bedient"-Weg für die private Nutzung (anfangs) nötig sein muss. Pragmatisch betrachtet sollte man auf ChatGPT o.ä. nicht verzichten.

Zeit ... verstehe schon, dass manche ungeduldig/skeptisch werden, wenn nach zwei Wochen noch kein OS installiert worden ist. Bei mir lag es daran, dass ich zuerst eine neue NVME angeschafft habe, gemeinsam mit einem neuen Rechner, der ebenfalls eingerichtet werden wollte; zusätzlich habe ich aufgrund privater Verfplichtungen auch nicht jeden Tag Zeit, um mich vor/nach der Arbeit in Ruhe daran zu setzen. Dann habe ich einige Tage damit verbracht, nicht nur ein Linux neben Windows zu installieren, sondern direkt ein Multiboot-System aufzubauen. Wer mit Linux anfängt, kann sich geeignetere Situationen aussuchen. Das muss man sich ja nicht antun. Wer einfach in Linux Mint einsteigen will, kann das für gewöhnlich entspannt an einem Wochenende tun, und Sonntag Abend zocken.

Und ja, ich beginne sowas gern mit der Phase "Totlabern". Dann folgt doing the plan.
 
Dieser Threads hier liest sich aber eben nicht so. Bisher habe ich noch absolut keinen einzigen Guide hier gesehen, der tatsächlich sagt klicken Sie hier und da und dort und fertig, sondern immer wieder auf die Befehle verweist denen der Leser dann einfach mal Vertrauen soll. Richtig cool, wenn man vorher erklärt was sudo bedeutet.
Verstehst du was ich beschreibe? Es sind die User die einem das oft komplizierter erklären als ein sein müsste, nicht das System. Linux kann einfach, aber die User?
Naja, das hier ist ein Hardware-(Nerd-)Forum. Also verwunderlich finde ich es von daher nicht, dass Guides etwas umfangreicher ausfallen. Diese sind aus individueller Perspektive d.h. anhand individueller Voraussetzungen, Bedarfen und Ansprüchen erstellt.
Du hast offenbar eine besondere Vorstellung von einem Guide bzw. eine besondere Zielgruppe vor Augen - entlang dieser Parameter könntest Du doch auch selbst einen Guide erstellen. Erfahrung mit Ubuntu hast Du doch ... :) Oder Du erstellst einen Thread mit allgemeiner Einführung, Übersicht über "das System" Linux, oder verlinkst Guide-Videos von YouTube oder so. Das Rad muss ja nicht neu erfunden werden ...
 
Wenn es ein Guide sein will, muss es mMn simpel und allgemeingültig gehalten werden. So gehalten, dass es für viele passt. Ist es eher ein Tagebuch bzw. Erfahrungsbericht, dann hilft es vermutlich nur ihm, was ja ausreicht, ist aber eben kein Guide.

Ich selbst benötige derartiges nicht, aber interessiere mich eben für die Umsetzung und die Beweggründe. Wie ich meine Linux distros nutze weiß ich, aber aktuell wird gesagt dass Linux ebenso benutzerfreundlich und einfach geworden ist wie Windows 11 und um mir davon ein Bild zu machen bin ich hier am mitlesen. Deshalb hatte ich ja auch gefragt wofür er chatgpt genutzt hat. Entweder stimmt die Aussage doch nicht, dass es einfach ist, oder er hat einen Weg eingeschlagen der wohl für die meisten Leser nicht passt.

An der Stelle: irgendwer hatte mich gefragt, ob ich denke, dass wohl niemand chatgpt zu Windows 11 befragt hat. Ja. Ganz klares ja. Davon bin ich ausgegangen und eigentlich noch immer überzeugt. Mir fällt absolut gar nichts zu Windows 11 ein für das man eine Anleitung bräuchte und erst recht nichts, bei dem ich davon ausgehe, dass es so komplex wäre, dass man chatgpt dafür bräuchte.
 
Wie schon gesagt: Eine Ubuntu-Installation ist nicht komplizierter als eine Windows 11 Installation. Wenn man kein Microsoft-Konto hat, ist es mit Windows 11 sogar komplizierter, weil man dann sogar die böse Kommandozeile benutzen muss. Bei beiden Betriebssystemen kann man prinzipiell aber einfach die Installation mit "Weiter" durcklicken.

Inzwischen ist es ja ganz normal bei technischen Probleme erstmal die KI zu fragen. Du glaubst also wirklich, dass noch nie niemand ein Problem mit Windows 11 hatte? Du willst mich doch verar... :hmm:
 
Wie schon gesagt: Eine Ubuntu-Installation ist nicht komplizierter als eine Windows 11 Installation. Wenn man kein Microsoft-Konto hat, ist es mit Windows 11 sogar komplizierter, weil man dann sogar die böse Kommandozeile benutzen muss. Bei beiden Betriebssystemen kann man prinzipiell aber einfach die Installation mit "Weiter" durcklicken.
Zwar hat deine Aussage keinen Bezug zu meinem Beitrag, aber zu deiner Aussage selbst:
Exakt. Nur spiegelt das der vermeintliche guod hier nicht wieder.

Inzwischen ist es ja ganz normal bei technischen Probleme erstmal die KI zu fragen.
Für wen? Was sind das für Gestalten?

Du glaubst also wirklich, dass noch nie niemand ein Problem mit Windows 11 hatte? Du willst mich doch verar... :hmm:
Ich denke, dass noch niemand ernsthaft ein Problem mit Windows 11 hatte, doch. Das liegt vermutlich aber auch daran wie heutzutage das Wort "Problem" eingesetzt wird.
Ein Problem ist mehr als nur eine Störung/Hindernis/kurzes Ärgernis, sondern etwas das bestand hat, einem über den Kopf wächst und das man nicht einfach zu lösen imstande ist. Wenn man sich einfach nur ein paar Minuten durchklicken muss um etwas zu ändern/erledigen, dann war es kein Problem.

Nenn mir doch mal etwas unter Windows 11, dass man mit logischem denken, ausprobieren und ohne Erklärung durch einen chatbot nicht lösen kann. Mir fällt dazu wirklich nichts ein.
 
Sorry Cleriker, aber was möchtest du in diesem Thread im Linux-Unterforum sagen? Das Windows 11 für dich das "ausgereiftere" und leichter zu installierende Betriebssystem ist? Deine Aussage ist glaube ich klar geworden. Was du jetzt betreibst ist hier eine Diskussion offen zu halten, die nicht zielführend ist. Es geht hier um die Auseinandersetzung mit Linux und ein User beschreibt hier die Erfahrungen bei der Einrichtung seines Systems mit Parametern, die er persönlich gesteckt hat. Kann man unter Windows Partitionen betreiben und verschiedene Bereiche seines BS auf andere Partitionen auslagern? Ja, aber das macht ein normaler Nutzer auch nicht ohne Anleitung..Ob man dann ChatGPT benutzt, um sich Antworten zu holen oder Foren oder gar Bücher wälzt, ist doch irrelevant um die Einfachheit eines Betriebssystems einzuschätzen.
 
Für wen? Was sind das für Gestalten?
"Gestalten", was für eine nette Ausdrucksweise...
Zum Beispiel Herr_M? Oder 90% der Softwareentwickler in meiner Abteilung?

Ich denke, dass noch niemand ernsthaft ein Problem mit Windows 11 hatte, doch. Das liegt vermutlich aber auch daran wie heutzutage das Wort "Problem" eingesetzt wird.
Ein Problem ist mehr als nur eine Störung/Hindernis/kurzes Ärgernis, sondern etwas das bestand hat, einem über den Kopf wächst und das man nicht einfach zu lösen imstande ist. Wenn man sich einfach nur ein paar Minuten durchklicken muss um etwas zu ändern/erledigen, dann war es kein Problem.

Nenn mir doch mal etwas unter Windows 11, dass man mit logischem denken, ausprobieren und ohne Erklärung durch einen chatbot nicht lösen kann. Mir fällt dazu wirklich nichts ein.
Also mit Linux gibt es Probleme, aber es gibt keinen Menschen auf der Welt der jemals ein Problem mit Windows 11 hatte? Also das ist ja eine dermaßen realitätsferne Meinung, ich weiß gar nicht was ich darauf antworten soll. Dann kannst dich ja schnell durch's Windows-Forum auf PCGH durchklicken und alle Probleme lösen, die es deiner Meinung nach gar nicht gibt, z.B.
 
Oh ja, Windows, egal welche Version, kann sogar ganz massive Probleme bereiten. Nur werden halt die meisten es ähnlich halten, wie ich:
Dauert die Suche nach einer Lösung zu lange, wird einfach neu aufgesetzt, dann ist Ruhe. Ab einem bestimmten Punkt geht das schneller, als zu versuchen ein Problem zu lösen, dessen Lösung dann evtl. wieder andere Probleme macht.

Kleriker, Du meinst ernsthaft, niemand hat Probleme mit Windows? Bitte schön:

Nur mal ein Beispiel. Du wirst jetzt nicht ernsthaft behaupten wollen, PCGH_dave wäre eine nichtsahnende "Gestalt"?
 
Wenn es ein Guide sein will, muss es mMn simpel und allgemeingültig gehalten werden. So gehalten, dass es für viele passt. Ist es eher ein Tagebuch bzw. Erfahrungsbericht, dann hilft es vermutlich nur ihm, was ja ausreicht, ist aber eben kein Guide.

Ich selbst benötige derartiges nicht, aber interessiere mich eben für die Umsetzung und die Beweggründe. Wie ich meine Linux distros nutze weiß ich, aber aktuell wird gesagt dass Linux ebenso benutzerfreundlich und einfach geworden ist wie Windows 11 und um mir davon ein Bild zu machen bin ich hier am mitlesen. Deshalb hatte ich ja auch gefragt wofür er chatgpt genutzt hat. Entweder stimmt die Aussage doch nicht, dass es einfach ist, oder er hat einen Weg eingeschlagen der wohl für die meisten Leser nicht passt.

An der Stelle: irgendwer hatte mich gefragt, ob ich denke, dass wohl niemand chatgpt zu Windows 11 befragt hat. Ja. Ganz klares ja. Davon bin ich ausgegangen und eigentlich noch immer überzeugt. Mir fällt absolut gar nichts zu Windows 11 ein für das man eine Anleitung bräuchte und erst recht nichts, bei dem ich davon ausgehe, dass es so komplex wäre, dass man chatgpt dafür bräuchte.
Okay, über Einordnungen ob Guide, Erfahrungsbericht oder Tagebuch ließe sich streiten. Der Text von @Jaffech in dessen Thread wäre dann eher ein Mischmasch!? Wie auch immer - hier geht es um den Guide bzw. Guide-Erstellung von Herr M. Und der befindet sich Entstehungsprozess.
An sich würde ich meinen, kann es bei Guides nicht bloß um Standard-Anleitungen für DAUs gehen sondern auch um das Aufzeigen von Optionen ...

Die Diskussion Windows vs. Linux finde ich hier fehl am Platz, will dazu aber dennoch :ugly: schreiben, dass Windows auch nicht so glatt laufen muss. Kauft mensch sich als DAU die Windows Home Edition, ist mensch bspw. buggy Updates ausgesetzt, nachdem, was ich so an Beiträgen gelesen habe. Will mensch das nicht, muss mensch sich auch bei Windows mit mehr Details auseinandersetzen. Oder mensch will von vorhinein mehr Datenschutz. Dann braucht es auch mehr Wissen, Fähigkeiten, um diesen unter Windows zu erreichen. Das fängt ja schon mit dem Umgehen von Account-Anlegung an. Will Computernutzer:in also stabiles System mit Datenschutz und wäre sie:er ein:e DAU, so fiele Windows eigentlich aus der Auswahl von empfehlenswerten Betriebssystemen heraus.
 
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