Welchen Film / welche Serie habt ihr zuletzt gesehen?

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Hatfields & McCoys
(USA 2012)


Die Tage auf Netflix über diese wirklich hervorragend inszenierte und gespielte, 3-teilige Western Mini-TV Serie gestoßen.
Auf realen Ereignissen basierende Geschichte einer erbitterten Fehde zweier Veteranen der Konföderiertenarmee, welche sich danach jahrzehntelang bis aufs Blut bekämpften. Der Stoff aus dem man Geschichten schreibt, sozusagen.

Trotz 270 Min. Gesamtlaufzeit zu keiner Zeit langweilig, aber zugegeben, man sollte eben halt auch ein Faible für den Western und diese Epoche der amerikanischen Geschichte mitbringen, sonst dürfte man sich wohl eher langweilen.

Die Zeiten damals, heute romantisieren wir es, klar, waren verdammt hart. Die Familien waren groß (nichts mit statistisch 1,2 Kinder, Komma direkt eine Stelle nach rechts verschieben) und der Kontrast aus wirklich teils unheimlich surreal wirkender Gottesfürchtigkeit, anständigen Manieren und Verhaltens, und ebenso rauher Exzesse, von großen Gegensätzen geprägt.


Kevin Costner als "Devil" Anse Hatfield gibt das Oberhaupt der Hatfields. Der Mann ist einfach eine sichere Bank, seine Ausstrahlung und Attitüde lassen keinerlei Zweifel aufkommen.

Der leider schon verstorbene, grundsympathische Bill Paxton als dessen Erzrivale Randall McCoy, der an Gott und Gerechtigkeit glaubt, aber zweifelt je mehr sich die Tragödien zuspitzen.
Der ebenso leider schon von uns gegangene Powers Boothe als Judge Wall Hatfield in einem seiner letzten großen Auftritte. Unmissverständlich wird dem geneigten Zuschauer auch hier wieder klar, warum der Mann eine Leinwandpräsenz vom Feinsten hatte.
Zu guter Letzt der unverwüstliche, unheimlich bärig-knorrig aufspielende Tom Berenger als Jim Vance, "Devil" Anse Hatfields rechte Hand und Mann für alles Grobe. Es gibt ja diese Typen, denen man besser nicht blöde kommt, ihr wisst schon...

Amerika wurde mit Blut, Schweiß und Tränen aufgebaut.
Dies wurde mir während der Sichtung mal wieder bewusst
 
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Nicht schlecht Faulkner! Danke für den Bericht. Klingt sehenswert.

Schneemann (2017) 7/10

Hat mir sehr gut gefallen. Sogar Michael Faßbender hat mal (für mich.. ich mag den Typ nicht) eine gute Figur gemacht. Netter Krimi/Thriller mit toller düsterer Atmosphäre. Hätte das zeug zu einem noch besseren Film aber leider ist die Handlung stellenweise künstlich länger gemacht und recht früh war (zumindest mir) klar wer der Mörder ist. So war im letzten Viertel die Spannung weg.

Aber dennoch. Sehr sehenswert!
 
Der dunkle Turm: 7/10
Aus dem Film hätte man sicherlich viel mehr machen können.
Es wird so vieles garnicht richtig erklärt/gezeigt, das man vermutlich wieder irgend ein Buch dazu kennen sollte.
 
Und haben dabei massenweise Ureinwohner umgebracht und ihnen das Land geklaut -- aber das nur am Rande. ;)
Das nennt sich Kolonialisierung der Wilden. :wall:

Der kleine Lord (auf Blueray)
Meine beiden Töchter haben den das erste Mal in ihrem Leben gesehen. Sie haben (zu meiner Überraschung) tatsächlich nicht die Spannungen zwischen dem Opa und der Mutter, oder den Untergebenen bemerkt.
Ich bin den Film nach über dreißig Jahren die ich ihn schon schaue, noch immer nicht überdrüssig. Ein tolles Stück Filmgeschichte die von mir 11/10 Punkten bekommt.

Morgen bekommt dann Chevy Chase die Familie zu Besuch. :nicken:

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Dunkirk

8/10

Man weiß zunächst nicht was man davon halten soll. Der schafft es aber eine irre Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Gut erzählt ohne irgendwas und irgendjemanden extrem heroisch zu machen oder darzustellen.

Tom Hardy in der Spitfire... sowas von coole Sau[emoji106] astrein

Film lebt auch arg von Atmo und den Bildern.Also sollte man gesehen haben.
Kriegsfilme wie Soldat James Ryan und Black Hawk Down sprechen mich mehr an weil mehr Action aber dennoch sehr sehenswert.
 
Star Wars 8: Die letzten Jedi - 7/10

(Natürlich) Hochwertig produziert, wodurch die Effekte fantastisch sind. Viel Action. Teilweise visuell interessante Szenen, wodurch er fast schon kunstvoll wirkt.
Dagegen gibts diverse Stellen, bei denen man besser nicht weiter drüber nachdenkt, weils überhaupt keinen Sinn ergibt oder dieser sich nicht auf Anhieb erschließt.
Im großen und Ganzen daher nur "okay".
 
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