Wehrpflicht - Ja oder Nein

Wehrpflicht - Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 41 29,9%
  • Nein

    Stimmen: 96 70,1%

  • Umfrageteilnehmer
    137
Richtig für sowas gibt es den arbeitsmedizinischen Dienst, nur der muß dann bezahlt werden von den Arbeitgebern und welcher Träger will das schon, immerhin klagen die ständig über Geldmangel. ;)
 
Ich bin gegen die Wehrpflicht, ich bin für eine kleine Verteidigungsarmee von vielleicht 30000 Mann.
Ich wäre aber nie so blöd für irgendein Land zu sterben oder zu kämpfen, nur für eine (z.B. politische) Sache
 
[X] Ja, ich finde dass es sinnvoll ist. Sowohl die, die zum Bund gehen, als auch die, die Zivildienst machen.
ABER: Gleiche Rechte, gleiche Pflichten: Auch Frauen müssen Wehrdienst leisten!!!

Wo ist denn da bitte die Gleichberechtigung? Da haben die Frauenrechtler lange dafür gestritten, dass es diskriminierend ist, dass sie nicht zum Bund dürfen. Aber von der Pflicht, wie die Männer zum Bund zu müssen, wollen sie nichts hören?!?!

Wenn dann ALLE oder KEINER!
 
Warum sollten Frauen zum Bund ? Freiwillig ist ja ok, das gab es bei uns auch schon aber die Rolle der Frau ist in dieser Gesellschaft eine andere.
Wenn du schon Gleichberechtigung forderst MUSST du demnächst (oder irgendwann) wenn deine Frau schwanger ist EBENFALLS in den "Mutterschafturlaub" gehen und finanzielle Einschnitte hinnehmen.
 
Die "Rolle der Frau in unserer Gesellschaft" ist nach -imho durchaus berechtigter Forderung vieler Frauen- die gleiche, wie die "Rolle des Mannes in unserer Gesellschaft" bzw. soll das sein.
 
Frauen sind genau wie Männer Menschen. Auf dieser Ebene sollten sie meiner Meinung nach völlig gleichberechtigt sein.
Schwanger werden können aber nur Frauen, das heißt, wenn sie Karriere machen möchten, fielen sie für den Arbeitgeber länger aus als ein Mann, der in den Vaterschaftsurlaub geht.
Deswegen bekommen viele karriereorientierte Frauen auch keine Kinder mehr. Denn wenn sie erstmal auf der Welt sind, müssen sie von den Eltern erzogen werden, nicht blos "verwaltet". Das können grundsätzlich Männer wie Frauen gleichermaßen übernehmen.
Wenn man nun das Wehrdienstsystem so derartig umstellt, dass der Zivildienst zur Pflicht wird und der Wehrdienst abgespeckt, müssten meiner Meinung nach natürlich auch Frauen davon betroffen sein, schließlich streben sie sonst immer in unserer Gesellschaft nach gleichgestelltem Status.
Desweiteren würden die Frauen hinsichtlich des Lernens von Sozialem etc (was man halt so im Zivildienst/Wehrdienst lernt) nicht den Männern "hinterherhinken", was auch bei der Jobvergabe eine Rolle spielen mag, denn ein Jahr (zB) Zivildienst geleistet zu haben ist eine Qualifikation, bei der Jobvergabe für einige Unternehmen durchaus relevant.
 
Warum sollten Frauen zum Bund ? Freiwillig ist ja ok, das gab es bei uns auch schon aber die Rolle der Frau ist in dieser Gesellschaft eine andere.
Wenn du schon Gleichberechtigung forderst MUSST du demnächst (oder irgendwann) wenn deine Frau schwanger ist EBENFALLS in den "Mutterschafturlaub" gehen und finanzielle Einschnitte hinnehmen.

Wenn meine Frau dann mal ein Kind bekommen sollte, wäre ich selbstverständlich dazu bereit, in Vaterschaftsurlaub zu gehen. Und da wäre ich im Institut nicht der erste!

Und wie gesagt, wenn Gleichberechtigung, dann aber auch bitte in beide Richtungen!

Und nenne mir mal einen vernünftigen Grund, warum Frauen nicht zu Bund müssen sollten! Weil "die Rolle der Frau ist in dieser Gesellschaft eine andere" ist? Sag das mal einer Frauenrechtlerin, die tritt dir in den Hintern, dass du ihr die Nägel kauen kannst!
 
Sie fallen ja nicht nur nach der Entbindung aus sondern auch eine geraume Zeit davor und haben dadurch was uns Männer angeht einen beruflichen Nachteil. Somit hätten Frauen wenn sie ein "Pflichtjahr" absolvieren müssten weitere Nachteile wenn sie sich für eine Familie entscheiden.
Frauen die sich für Kinder entscheiden leisten also schon einen Teil für die Gesellschaft, das sehe ich durchaus als gleichberechtigt.
Eine Frauenrechtlicherin würde das genauso sehen. Aus freien Stücken zum Bund/Zivildienst, ja. Zwang, nein!
 
jo, die "gleichberechtigung" geht deutlich zu weit , sie muss schon wieder in die richtung der männer tendieren!es geht auch nicht, dass man sich immer nur das beste rauspicken kann als frau, und männer müssen den restlichen dreck machen. So schwach sind frauen auch nicht, die können auch hinlangen!!!
 
^^ Genau. Frauen müssen ja nicht zum Wehrdienst gezwungen werden, aber im Krankenhaus könnten die genauso 6 Monate arbeiten ...

Meine favorisierte Lösung wäre aber immer noch eine Komplettabschaffung der Wehrpflicht. Ich würde sicher nicht kämpfen, wenn Österreich angegriffen werden würde, also verschwendet der Staat eh nur Geld mit mir.

MfG, boss3D
 
Sie fallen ja nicht nur nach der Entbindung aus sondern auch eine geraume Zeit davor und haben dadurch was uns Männer angeht einen beruflichen Nachteil. Somit hätten Frauen wenn sie ein "Pflichtjahr" absolvieren müssten weitere Nachteile wenn sie sich für eine Familie entscheiden.
Frauen die sich für Kinder entscheiden leisten also schon einen Teil für die Gesellschaft, das sehe ich durchaus als gleichberechtigt.
Eine Frauenrechtlicherin würde das genauso sehen. Aus freien Stücken zum Bund/Zivildienst, ja. Zwang, nein!

Aber wenn wir von Gleichberechtigung reden, heißt es doch, dass Männer als auch Frauen GLEICH sind, also Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!

Nach deiner These heißt das auch, dass dein Nachbar, z.B. weil er Buddist, Jude, Moslem, Blauäugig, Schwarz haarig, Schuhgösse 46 oder 43, lange Haare oder lange Fingernägel hat, wählen darf, ob er zum Bund will oder nicht. DU aber MUSST zum Bund!
 
Sie fallen ja nicht nur nach der Entbindung aus sondern auch eine geraume Zeit davor und haben dadurch was uns Männer angeht einen beruflichen Nachteil. Somit hätten Frauen wenn sie ein "Pflichtjahr" absolvieren müssten weitere Nachteile wenn sie sich für eine Familie entscheiden.
Frauen die sich für Kinder entscheiden leisten also schon einen Teil für die Gesellschaft, das sehe ich durchaus als gleichberechtigt.
Eine Frauenrechtlicherin würde das genauso sehen. Aus freien Stücken zum Bund/Zivildienst, ja. Zwang, nein!

Wenn du einer Frauenrechtlerin sagst, dass Frauen gesellschaftlich verpflichtet sind, Kinder zu bekommen, dann werden dir nicht nur die Zehen sondern noch das Schienbein zum Hals rauskommen...
Desweiteren können schwangere die meisten Berufe bis zum 6-7 Monat ausüben, die unvermeidbaren Ausfälle sind also <1 Jahr und es gibt eine ganze Menge weitere Kompensationsregelungen dafür.
 
Wie wäre es denn mit einer Schwangerschaftspflicht für Frauen? Dauert auch 9 Monate wie der Zivil/Wehrdienst und sie tun etwas für die Demografie...also für ihr Land :ugly: und später sind sie im Beruf nichtmehr benachteiligt...ihre Schwangerschaft haben sie ja schon hinter sich...wer dann noch ein zweites oder drittes Kind will...selber schuld :ugly:
 
Wie wäre es denn mit einer Schwangerschaftspflicht für Frauen? Dauert auch 9 Monate wie der Zivil/Wehrdienst und sie tun etwas für die Demografie...also für ihr Land :ugly: und später sind sie im Beruf nichtmehr benachteiligt...ihre Schwangerschaft haben sie ja schon hinter sich...wer dann noch ein zweites oder drittes Kind will...selber schuld :ugly:
Aber sowas würde sich natürlich keine Frau bieten lassen XDDD
Ich denke, um dem Demografischen Wandel etc entgegenzuwirken sollte sich die Mentalität über das Kinderbekommen und -haben in der Gesellschaft ändern. Es ist schlichtweg so, dass zu viele Frauen einfach nur karriereorientiert sind. Sie haben natürlich das Recht, aber sie haben trotzdem die Pflicht dafür zu sorgen, dass auch die nächste Generation Karriere machen kann.
 
Aber wenn wir von Gleichberechtigung reden, heißt es doch, dass Männer als auch Frauen GLEICH sind, also Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!

Nach deiner These heißt das auch, dass dein Nachbar, z.B. weil er Buddist, Jude, Moslem, Blauäugig, Schwarz haarig, Schuhgösse 46 oder 43, lange Haare oder lange Fingernägel hat, wählen darf, ob er zum Bund will oder nicht. DU aber MUSST zum Bund!

Vielleicht hättest du noch etwas mehr übertreiben können damit das "Beispiel" noch dramatischer wirkt, es hat trotzdem keinen Bezug zu meinem Post. Und es ist keine These sondern eine Meinung, den Unterschied sollte man in Diskussionen kennen. ;)
Der Grundwehrdienst lief unter dem Deckmantel Landesverteidigung. Wer den Dienst an der Waffe gescheut hat sollte zumindest in der Lage sein in der Kranken.-/Verletztenlogistik tätig zu werden.
Das hat mit der Pflicht das auch Frauen etwas leisten müssen wenig zu tun. Die sorgen (auch wenn es hart klingt) für den Nachschub. Was glaubst du wäre passiert wenn damals auch eine ganze Masse Frauen eingezogen worden wären. Ich möchte es mir nicht ausmalen.

Wenn du einer Frauenrechtlerin sagst, dass Frauen gesellschaftlich verpflichtet sind, Kinder zu bekommen, dann werden dir nicht nur die Zehen sondern noch das Schienbein zum Hals rauskommen...
Desweiteren können schwangere die meisten Berufe bis zum 6-7 Monat ausüben, die unvermeidbaren Ausfälle sind also <1 Jahr und es gibt eine ganze Menge weitere Kompensationsregelungen dafür.
Warum sollte ich das sagen wenn ich das nicht meine! Lesen!
Und auch mit Frauenrechtlern kann man Diskutieren ohne das sie einem an die Kehle springen. Werden hier Klischees von unbeirrbar kreischenden Emanzen bedient ?

Das werdende Mütter bis zum 7. Monat ihren Beruf ausüben können halte ich für ein Gerücht. Schon deutlich früher gelten (je nach Beruf teils große) Einschränkungen für bestimmte Tätigkeiten was in kleinen Betrieben bedeutet das eine zusätzliche Kraft eingestellt werden muss. Als Arbeitgeber kann ich dir davon ein Lied singen. Wird eine meiner festangestellten Mitarbeiterinnen Schwanger kostet mich das einige k€ mehr. Das kann je nach Betrieb dazu führen das bevorzugt Männer eingestellt werden (offiziell lag es an der höheren Qualifikation ;)) da hier die Gefahr eines Ausfalls deutlich geringer ist.
Wenn jetzt noch ein Pflichtdienst eingeführt wird sieht es ganz düster aus.
Hat sie den Dienst noch nicht abgeleistet stelle ich sie nicht ein da ich damit rechnen muss das sie jederzeit eingezogen werden kann. Ist sie damit fertig besteht die "Gefahr" einer Familienplanung.
Es ist also für Frauen deutlich schwerer im Berufsleben richtig Fuß zu fassen, ein Pflichtdienst wäre eine (weitere) Benachteiligung.
 
Ich lese.
Und bis eben hast du rein gar nichts vom historischen (und imho hier nicht mehr relevanten) Konzept der Landesverteidigung gesagt, sondern du hast die Freistellung aller Frauen von einem sozialen Dienst damit begründet, dass diese über das Kinderkriegen ihren Dienst an der Gesellschaft ableisten.
Daraus folgt direkt, dass Frauen, die keine Kinder haben wollen, in der Schuld der Gesellschaft stehen und ihre Pflicht nicht erfüllt haben. Glaub mir, mit dieser Aussage wirst du einige alteingessene Frauenrechtlerinen auch zu Handgreiflichkeiten bringen können.
 
Wenn du meine Aussage so interpretierst das ich damit ausnahmslos alle Frauen meine kannst du sogar Recht haben. Ich meinte jedoch nicht alle Frauen, schliesslich kann man sie nicht zum Kinder bekommen zwingen.
Die Praxis zeigt jedoch das ein großteil der Frauen für den Nachwuchs sorgt und daher rede ich von "den Frauen". Ausnahmen bekommen die Regel.
 
Wenn du meine Aussage so interpretierst das ich damit ausnahmslos alle Frauen meine kannst du sogar Recht haben. Ich meinte jedoch nicht alle Frauen, schliesslich kann man sie nicht zum Kinder bekommen zwingen.
Die Praxis zeigt jedoch das ein großteil der Frauen für den Nachwuchs sorgt und daher rede ich von "den Frauen". Ausnahmen bekommen die Regel.
Es sind aber nicht genug, es reicht nicht aus, wenn allein über 50% der Frauen Kinder bekommen. Der demografische Wandel wird immer extremer.
Klar, man kann keine Frau zum Kinderbekommen zwingen, aber die Mentalität, die bei vielen Karrierefrauen herrscht, muss sich ändern. Mittelfristig wenigstens.
 
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