Was ist los in Syrien?

Das nenn ich mal ein ordentliches Maß an Realitätsverweigerung.

Deutscher Konvertit zum Islam, schließt sich dem IS in Syrien an, wo er wohl für deren Geheimdienst und die Sittenpolizei gearbeitet hat (bis er bei der Eroberung von Rakka gefangen genommen wurde) und erzählt im nachfolgenden Video wie schrecklich doch alles für ihn war, wie er durch die "Hölle" gegangen ist und das er gerne zurück nach Deutschland möchte, im Fussballverein wieder mit seinen ehemaligen Arbeitskollegen und seinem Chef zusammen spielen wie früher und das die ihn wohl "mit offenen Armen begrüßen" würden.

Kriegsverbrechen hat er übrigens, selbstredend, nicht begangen, das waren nur die anderen (so wie schon im Zweiten Weltkrieg, da will es auch fast keiner gewesen sein). ;)

IS-Kämpfer wollen nach Hause / Exakt / MDR

(Quelle: youtube)
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(Laufzeit: 8:30min)

Ganz ehrlich, wenn man sie zurück holt gehört jedem von ihnen der Prozess gemacht, mMn. eigentlich sogar in Den Haag, weil jeder der sich dieser Terrororganisation angeschlossen hat, ob er nun selbst Menschen gefoltert, oder hingerichtet hat, oder auch nur die Einhaltung der religiösen Gesetze überprüft hat ist für mich ein Kriegsverbrecher.
 
Ganz ehrlich, wenn man sie zurück holt gehört jedem von ihnen der Prozess gemacht, mMn. eigentlich sogar in Den Haag, weil jeder der sich dieser Terrororganisation angeschlossen hat, ob er nun selbst Menschen gefoltert, oder hingerichtet hat, oder auch nur die Einhaltung der religiösen Gesetze überprüft hat ist für mich ein Kriegsverbrecher.

Das Problem ist, dass du dem nachweisen musst. Aber wie willst du das machen, wenn du im Kriegsgebiet nicht ermitteln kannst, wenn es keine Zeugen und keine Opfer gibt?
 
Das Problem ist, dass du dem nachweisen musst. Aber wie willst du das machen, wenn du im Kriegsgebiet nicht ermitteln kannst, wenn es keine Zeugen und keine Opfer gibt?

Spielt sowieso keine Rolle, man sollte die Drecksäcke in einem Knast in Syrien verroden lassen, das ist eine 10 mal schlimmere Strafe als in einem der lachhaften westeuropäischen Gefängnissen zu landen, die sie wohl sogar noch lebend verlassen würden.
 
Wenn wir ganz ehrlich sind gibt es Fälle die eine Todesstrafe rechtfertigen und auch eindeutig genug sind, aber das ist zu selten um das in System auch wirklich zu verankern. Also sollten wir sie abgeschafft lassen.
 
Kann man so sehen, aber wenn ich sehe was in Utrecht oder Neuseeland passiert ist naja nein, ich würde es vorziehen diesen Planeten nicht mit diesen Leuten zu teilen.
 
Kann man so sehen, aber wenn ich sehe was in Utrecht oder Neuseeland passiert ist naja nein, ich würde es vorziehen diesen Planeten nicht mit diesen Leuten zu teilen.

Hätte er sich gegen die Polizei gewehrt wäre er erschossen worden, nur einem akuten Fall, wenn es darum geht das Leben anderer zu retten ist eine Tötung moralisch in Ordnung. Jemand aber zu töten, wenn niemand in Gefahr ist, ist höchst unmoralisch und der bei weitem größte Teil der gebildeten westlichen Welt würde mir hier zustimmen.
 
Ja und selbst in einem Land mit Todesstrafe hätte die Polizei auch nur in Gefahr geschossen weil sie nicht Richter und Henker spielen darf.
Nein das ist halt meine Meinung und deine Aussage ist sehr anmaßend.
 
Das Recht auf Leben ist eben das Wichtigste aller Menschenrechte, die jedem Menschen ausnahmslos zustehen und deren Status nicht veränderbar ist. Was ist das denn für ein Rechtsstaat, der auf die wichtigste aller Regeln im Zusammenleben nichts gibt?

Er ist schlicht nicht besser als Mr. Utrecht oder Neuseeland.
 
Das Recht auf Leben ist eben das Wichtigste aller Menschenrechte, die jedem Menschen ausnahmslos zustehen und deren Status nicht veränderbar ist.
Es ist vielleicht für dich das wichtigste Menschenrecht, in der Realität ist es aber nur Artikel 3 und nicht Artikel 1.
Was ist das denn für ein Rechtsstaat, der auf die wichtigste aller Regeln im Zusammenleben nichts gibt?
Artikel 3 lautet "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person."
Interessant oder? Freiheit und Leben sind Menschenrechtlich absolut gleich gesetzt. Aber die Freiheit schränken wir ein!
Auch nach dem Grundgesetz ist das Recht das nicht eingeschränkt werden kann die Würde und nicht Freiheit oder Unversehrtheit.
Aber im Grundgesetz haben wir uns früh verpflichtet die Todesstrafe abzuschaffen. Ein wichtiger Grund war aber der, dass deutsche Kriegsverbrecher nicht mit der
Todesstrafe belegt werden können. Wir sehen ja auch wann Frankreich und unsere Freunde von der Insel die Todesstrafe abgeschafft haben, Jahrzehnte nach uns.
Er ist schlicht nicht besser als Mr. Utrecht oder Neuseeland.
Interessante Auffassung
 
Artikel 1 (1) des Grundgesetzes besagt folgendes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt" , mit dem Wort "unantastbar" zeigt sich, dass es keine Ausnahme gibt.
In den Menschenrechten Artikel 3 besagt es, wie du auch schon geschrieben hast, "
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person." Er hat das Recht darauf, ja, jedoch kein uneinschränkbares. Das Grundgesetz spezifiziert hier und erklärt das Leben für wichtiger als alle anderen Punkte.





 
Es ist vielleicht für dich das wichtigste Menschenrecht, in der Realität ist es aber nur Artikel 3 und nicht Artikel 1.

Ich halte es für wichtiger, weil die ersten beiden ohne das dritte völlig nutzlos sind. Leben ist schlicht die Voraussetzung dafür, diese Rechte zu besitzen.

Sparanus;9792114Artikel 3 lautet [U schrieb:
"Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person."[/U]
Interessant oder? Freiheit und Leben sind Menschenrechtlich absolut gleich gesetzt. Aber die Freiheit schränken wir ein!
Auch nach dem Grundgesetz ist das Recht das nicht eingeschränkt werden kann die Würde und nicht Freiheit oder Unversehrtheit.
Aber im Grundgesetz haben wir uns früh verpflichtet die Todesstrafe abzuschaffen. Ein wichtiger Grund war aber der, dass deutsche Kriegsverbrecher nicht mit der
Todesstrafe belegt werden können. Wir sehen ja auch wann Frankreich und unsere Freunde von der Insel die Todesstrafe abgeschafft haben, Jahrzehnte nach uns.

Die Freiheit dieses Menschen schränken wir ein, ja, aber nur, um das Recht auf Leben für alle anderen Menschen zu schützen. Hier muss einfach abgewogen werden.
 
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