News Drama im 3D-Drucker-Markt: Was ist da bei Bambu Lab los?

PCGH-Redaktion

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Der 3D-Drucker-Hersteller Bambu Lab mahnte den Entwickler eines OrcaSlicer-Forks ab. Daraufhin entbrennt eine wilde Debatte über Open-Source-Software, die sich zur öffentlichen Schlammschlacht entwickelt. Auch mit einem Rechtsweg wird kokettiert.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Drama im 3D-Drucker-Markt: Was ist da bei Bambu Lab los?

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Gar nix von mitgekriegt, das BambuLab solche Ar***gei*** sind.
Hoffentlich bekommen die einen auf die Nase. Kann nur gut sein für Endanwender 👍🏻
Spannendes Thema, bitte dranbleiben 🙂
 
Der einzige Pluspunkt den Bambu hat, ist der gut funktionierende Slicer. Darum werden die bissig. Die Hardware ist nicht mehr als durchschnittlich und der hohe Gerätepreis ist nur durch die gute Symbiose von Hard- und Software zu rechtfertigen. Aber so ein Verhalten führt bei informierten Kunden unter Umständen zu Ablehnung. Hochmut kommt vor dem Fall. Da wären sie nicht die ersten denen solch ein Verhalten übel nachträgt. Und der Markt hat mehr als ausreichend Alternativen, die vor allem bessere Hardware haben.
 
Die Geräte sind Einsteigerfreundlich, die Software funktioniert gut mit ihren Möglichkeiten, 1a Synchronisierung bei Software auf verschiedenen Geräten und Systemen.
Schlussendlich hat Bambu eine riesige, gut funktionierende Community mit deren Millionen freien 3D Modellen aufgebaut. Ich finde, die haben erstmal ne Menge richtig gemacht.
 
Ich hatte mich vor ein paar Monaten mal wieder bei den Angeboten für 3D-Drucker umgeschaut und bin auch bei Bambu gelandet. Ein Freund von mir hat den H2C.

Dann habe ich aber gelesen, dass die Software nur über deren Cloud läuft und damit war der Ofen erst mal wieder aus.
Ein Gerät das nur funktioniert, wenn man Online offenlegt, wann, wie und was man tut, ist ein No-Go.
Das ist das gleiche Spiel wie bei VR-Brillen...nein Danke! ;)
 
Das Verhalten von Bambu überrascht mich nicht, die sind dabei das neue Apple unter den 3D Druckern zu werden.

Was mich hingegen wundert ist, warum der Slicer eine Abfrage mit der Cloud tätigen muss - Bambu Drucker lassen sich komplett offline betreiben, demensprechend kann diese Funktion kein Hindernis sein.

Die Hardware ist nicht mehr als durchschnittlich und der hohe Gerätepreis ist nur durch die gute Symbiose von Hard- und Software zu rechtfertigen.
Dem kann ich so nicht zustimmen.
Die Bambu Drucker funktionieren einfach und kombinieren Druckqualität und Geschwindigkeit.
Kein Ausschuss und keine Fäden mehr.

Ich stand letztes Jahr auch vor der Wahl und habe daher den Creality K2 Pro (899€), Anycubic Kobra S1 (699€) und den Bambu P2S (729€) ausgiebig getestet (Preise Dez. 2025).
Auf dem Papier sind alle recht ähnlich, aber in der Praxis liefert der P2S immer ein perfektes Druckbild, egal bei welcher Geschwindigkeit und welchen Einstellungen.
Man wirft einfach irgendein Filament rein, der Drucker kalibriert die Flussdynamik selbst und es läuft.

Beim K2 Pro und S1 muss man mit jedem Filament herum experimentieren, bis es vernünftig druckt.
Der K2 Pro kommt nur in der langsamen Einstellung an das saubere Druckbild des P2S heran, der S1 überhaupt nicht.

Das einzige, was mich bei Bambu Lab stört ist deren Politik und die Cloud.

Die Cloudanbindung lässt sich aber komplett umgehen, indem man beim Einrichten des Geräts den "LAN only" Modus aktiviert - im lokalen Netzwerk lässt sich der Drucker trotzdem ganz normal mit BambuStudio nutzen (ja, auch wenn keine Verbindung zum Internet besteht).
Dann habe ich aber gelesen, dass die Software nur über deren Cloud läuft und damit war der Ofen erst mal wieder aus.
Das ist nicht richtig, die Cloudanbindung lässt sich abschalten (s.o.).
 
Ich finde, die haben erstmal ne Menge richtig gemacht.

Habe aktuell einen Artillery Sidewinder X2 und keinen echten Bedarf für einen neuen 3D-Drucker, aber irgendwann werde ich mir ein Gerät kaufen, um mehrfarbig drucken zu können. Daher lese ich so latent alles mit, was auf dem Markt so läuft.

Was mir bei Bambu sofort aufstieß: eigenes Ökosystem mit der Tendenz zu einem geschlossenen System. Egal wie einsteigerfreundlich diese Geräte sind, und wie gut sie funktionieren, das ist für mich ein absolutes NoGo. Niemand außer mir entscheidet, welchen Slicer ich verwende, und wenn ich lese, dass meine Druckaufträge vorher über die Cloud des Herstellers gehen, wird mir instant übel.

Na ja, und dann kommt es mit solchen Firmen exakt so wie es kommen muss. Sie denken, auch nach dem Kauf eines Gerätes, dem Kunden vorschreiben zu können, was er mit einem Gerät tun darf, und was nicht. Bei mir wird sich Bambu von diesem Arschlochmove mindestens die nächsten 10 Jahre nicht erholen.
 
Niemand außer mir entscheidet, welchen Slicer ich verwende, und wenn ich lese, dass meine Druckaufträge vorher über die Cloud des Herstellers gehen, wird mir instant übel.
Im "LAN Only" Mode wir die Cloud nicht verwendet und im "Entwicklermodus" kannst du alle Slicer verwenden die du möchtest ;)
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(Menü Beispiel vom P2S)

Ich versthe nicht, wie sich diese Gerüchte immer so wehement halten.
 
Im "LAN Only" Mode wir die Cloud nicht verwendet und im "Entwicklermodus" kannst du alle Slicer verwenden die du möchtest ;)
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(Menü Beispiel vom P2S)

Ich versthe nicht, wie sich diese Gerüchte immer so wehement halten.
Gute Einwände 👍🏻
Den Dev-Mode hab ich noch nicht gefunden beim kleineren Modell.
Hat der P2S denn einen Lan-Anschluß?
Zumindest der P1S als Einsteigermodell hat nur WLan und "Lan only" bedeutet zwar ohne Cloud, aber dann über SD-Card zu arbeiten. Das klappt zwar gut, aber die Mobil-app synchronisiert nur über die Cloud.
Meines Wissens sind erst die Profi-Geräte wie der X1E vollständig im Lan zu nutzen.
Lass mich aber gern verbessern 🤘🏻
 
Gute Einwände 👍🏻
Den Dev-Mode hab ich noch nicht gefunden beim kleineren Modell.
Hat der P2S denn einen Lan-Anschluß?
Zumindest der P1S als Einsteigermodell hat nur WLan und "Lan only" bedeutet zwar ohne Cloud, aber dann über SD-Card zu arbeiten. Das klappt zwar gut, aber die Mobil-app synchronisiert nur über die Cloud.
Meines Wissens sind erst die Profi-Geräte wie der X1E vollständig im Lan zu nutzen.
Lass mich aber gern verbessern 🤘🏻
Die P-Serie hat keinen LAN-Anschluss, nur die H- und X-Serie.
Alle Bambu Drucker können im "LAN Only" Modus mit dem PC kommunizieren bzw. mit Bambu Studio, auch der P1S - ein umweg über SD-Karte ist nicht nötig.

Der Entwicklermodus Button erscheint nur, wenn der Drucker sich im "LAN Only" Modus befindet.

Das einzige, was nicht funktioniert ist die Bambu Handy App.
Da das Slicing die meisten Smartphones überfordern würde, muss das in die Cloud ausgelagert werden.

Der Verlust ist allerdings vetretbar, da man mit der App sowieso in dem Bambu Ökosystem gefangen ist.
Da existieren bessere App Alternativen wie "simplyprint", die im Entwicklermodus auch mit Bambu Druckern funktionieren.
Ich werde demnächst testen, ob ich damit einen Rechner im lokalen Netzwerk als Slicing-Server einsetzen kann.
 
Alle Bambu Drucker können im "LAN Only" Modus mit dem PC kommunizieren bzw. mit Bambu Studio, auch der P1S - ein umweg über SD-Karte ist nicht nötig.
Danke für die Infos. Bisher hab ich in den Dokus oder in Foren nix dergleichen gesehen. Klingt spannend und werd ich beizeiten testen.

Muss aber auch gestehen , das ich nach anfänglicher starker Skepsis es eben sehr positiv gesehen hab, als blutiger Anfänger quasi an die Hand genommen zu werden und aus dem unendlichen Pool an Möglichkeiten zu schöpfen und per Mobil-app Sachen zu starten, Fehler zu sehen,.
 
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