AW: Was braut sich hier zusammen? Bundesregierung rät Bevölkerung zu Hamsterkäufen
Um mal auf das eigentliche Thema zurück zu kommen... Mein Nachbar (der paranoide), deckt sich wie ein irrer ein. Der hat laut eigener Aussage genug Verpflegung für 90 Tage.
Und was isst er da? Nur Fleisch oder Fischdosen?^^
Hat er auch genug Wasser für 90 Tage? Bzw die nötigen Dinge, um Wasser gefahrlos trinken zu können? Sag ihm vielleicht dass der Wasserhahn nicht funktioniert wenn der Strom weg ist^^
Nochwas: Hat er überhaupt etwas, um sich zu verteidigen? Was nützt dir dein hübscher Vorrat wenn der geplündert wird?
Um 90 Tage zu überleben braucht er gut 180 Liter Wasser, sind 2 Liter pro Tag.
So auf Anhieb wusste ich überhaupt nicht was ich kaufen sollte. Ich esse fast täglich Fleisch. Ohne Strom kein Kühlschrank und ohne diesen geht Fleisch nur einen Tag lang.
Fleisch kann man konservieren, bzw "konserviert" kaufen. Geräuchertes oder getrocknetes Fleisch (Speck, Wurst) hält relativ lange. Frischfleisch müsstest du dir halt erjagen^^
Und das Fleisch musst du auch zubereiten, und eine Grillfeier lockt sicher ungebetene Gäste an.
Allerdings braucht man für Fleisch ziemlich viel Energie, 2 Liter Wasser zum Kochen zu bringen dauert zwar auch, aber von den Kartoffeln bist du länger satt, die Lagerung ist einfacher, man braucht halt nur etwas Salz.
Gebratene Nudeln/Reis mit Ei, damit könnte ich eine ganze Weile auskommen. Problematisch wird's beim trinken. Da ich kein Wasser trinke, würde ich wohl Bier wählen.
Und wie kühlst du die Eier? Und woher bekommst du sie sofern du keinen Hühnerstall hast?
Wasser wirst du wohl trinken müssen, man kann ja Tee machen. Oder eine Suppe, ist auch Flüssigkeit.
Die Frage ist, worauf bezieht sich denn dieses Bedrohungsszenario?
Es sieht so aus, als wenn der Innenminister keinen richtigen Plan hat
Naja, egal welches Szenario, ob Krieg oder Naturkatastrophe, der Strom ist weg und damit so ca alles was wir für unseren Alltag brauchen. Kein Wasser, keine Wärme, kein Kühlschrank/Herd (außer Gasherd), kein Licht (exklusive Taschenlampe/Kerzen), man kommt an keine Informationen (außer man besitzt einen Radio mit Batterie, wenn nicht, erfährst du nix), kein Geld (Automaten funktionieren nicht mehr, Bankhäuser haben relativ wenig Bargeld vor allem wenn jeder alles beheben will), Ampeln und alles was im Verkehr auf Strom angewiesen ist (Zug, Straßenbahn, Ubahn) steht, Treibstoff gibts auch kaum, und wenn ist der gleich weg.
Ich rede hier von einem Stromausfall über mehrere Tage, großflächig, sagen wir mal West und Mitteleuropa. In einer Großstadt (ab 100k Einwohner) wirds da nach 3 Tagen kritisch. Viel länger halten die Notstromaggregate in Krankenhäusern nicht, unsere Ausscheidungen müssen irgendwo hin, Toilette funktioniert nicht mehr, usw.
Nein, das ist keine Panikmache von mir, sondern einfach eine logische Konsequenz eines großflächigen, mehrere Tage dauernden Stromausfalls. Unsere Zivilisation ist vom Strom abhängig, ohne stehen wir fast ganz hilflos da.
Du kannst nichtmal im Supermarkt einkaufen, bzw dauert es viel länger und zwar aus zwei Gründen: Die Leute kaufen viel mehr ein, und die Kassen funktionieren nicht. Und da die Produkte oft keinen Preis haben, darf gerechnet werden
