Was braut sich hier zusammen? Bundesregierung rät Bevölkerung zu Hamsterkäufen

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Grundsätzlich: "Sich anlegen" muss nicht im Sinne von Gewalt gemeint sein. Das heißt nur "sich mit jemanden messen". Das kann auf geschäftlicher, intellektueller, sportlicher und, ja auch auf der Basis von Gewalt geschehen.

Ich hatte es definitiv nicht als aufforderung zur Prügelei verstanden.
 
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Ein kleiner unbedeutender Satz und schon eine fast 1-seitige Grundsatzdiskussion drüber. Mal wieder tyisch Internet.^^
Von mir aus kann Cleriker oder sonstwer weiterhin reininterpretieren was er will, mir ehrlichgesagt völlig egal.;)
 
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Naja, ich hab dich scheinbar falsch verstanden und ohne Nachfrage kann ich dich nicht besser deuten lernen. Man sieht ja gut, dass so etwas nicht nur mich betrifft. Interessierter User hat mich ja auch falsch gedeutet. Für mich hat sich sofort der gleiche Gedanke wie in Grestorns Beitrag ergeben. Geschäftlich und sportlich fallen hier raus. Intellektuell kann es nicht gemeint sein weil er in dem Beitrag zu Vorsicht bei der Wortwahl geraten hat und diese Diskussion hier ja von Grund wegen auf intellektueller Basis stattfindet. Hin und her diskutiert haben sie schon, also wenn sich Two-Face nicht bisher absichtlich dümmer gestellt hat, Können da keine neuen Fakten kommen. Würde bedeuten er macht das wovon er seinem gegenüber abzuraten versucht. Macht keinen Sinn. Blieb also nur von grestorn zuletzt gennantes, oder andere Konsequenzen übrig.
Jetzt wisst ihr wie ich zu der Einschätzung kam.
Ich hab mich mit dem "Schwamm drüber" bereits überstimmen lassen und kann durchaus akzeptieren, wenn ich diese für mich agressive Formulierung falsch eingeschätzt habe. Wollen wir darüber weiter diskutieren, das wäre mir auch recht, oder zum Thema zurückkehren?

Ihr wisst von mir dass ich ländlich wohne und gut versorgt wäre, weshalb ich keine Angst vor solchen Situationen habe. Auch dass mein Nachbar etwas irre ist und Vorräte und Bunker dir Jahre bereit hält.
Wo aber wohnt ihr und wie blickt ihr auf solch eine Situation? Macht ihr dafür jetzt Küchenschränke frei, hortet Batterien usw.? Habt ihr Ängste bezüglich solcher Situationen? Würde ich beispielsweise noch mitten in Münster wohnen, wäre mir flau im Magen, wenn ich solche Fälle ernsthaft in Betracht ziehen würde.
 
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Aber was soll passieren?
Dass es einen Terror Anschlag gibt?
Ein Nebelunfall auf der A7 fordert mehr Tote als die letzten Terroranschläge in Deutschland.
Ich habe mehr Angst vor Ärztepfusch oder dass die Lebensmittelindustrie den nächsten Lebensmittelskandal erzeugt.
Das Leben hat nun mal den Tod als Lebensrisiko. Das kannst du nicht beeinflussen. Ob du nun von einem Typen auf der Straße überfahren wirst oder weil dich ein Typ abmurkst, weil du gerade zur falschen Zeit am falschen Ort warst, ist da schon egal.
Das ist dann nun mal so. Jeder verdrängt das.
 
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... daran erkennt man wie einfallslos die Menschheit geworden ist.
Der Rest, wie Kerzen, Wasser, Batterien, Decken, Hygiäneartikel etc. ist in einem gepflegtem Haushalt eh für Wochen als Vorrat vorhanden, das sind alles Dinge, die nicht schlecht werden. Nur Lebensmittel habe ich immer sehr knapp im Haus, weil ich frische benutze. Wer z.B. für die Gefriertruhe oder andere existentiellen Sachen Strom braucht, sollte im Haus ein Notstromaggregat haben. Für schlimmere Notstände ist das gute alter Bollerwagen, ein Schlauchboot etzc. sinnvoll, je nachdem, wo man lebt.

Furchtbarer ist die Vorstellung, falls mal ein Blackout der Stromnetze eintreten sollte,

dass dann Millionen smartphonegesteuerte Zombies sinnlos umherirren
biggrin1.gif
Wer kann heute noch Stadtpläne und Landkarten lesen. Es ist ein Drama...
Ohne Navigationssystem scheinen viele meiner Mitmenschen völlig
desorientiert.
 
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Wann ist denn das letzte Mal der Strom für Tage ausgefallen?
Wir haben hier nicht so ein marodes Stromnetz wie in Nordamerika.
Allerdings -- die Stromkonzern tun alles dafür, dass wir auch hier bald so ein mieses Stromnetz haben wie in Nordamerika.
Anstatt die Gewinne man zu reinvestieren, alte Stromleitungen ersetzen und neue Stromtrassen bauen, sitzen sie auf der Kohle und schieben es den Aktionären in den Arsch.
Und in 50 Jahren -- weil ja keiner in die Infrastruktur investiert hat -- klappt das Stromnetz zusammen und dann wird nach dem Staat geschrieen, der das dann bezahlen muss -- bzw. der Steuerzahler.
Dabei haben die Deppen von den Energieunternehmen das Leitungsnetz geschenkt bekommen.
 
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Allerdings -- die Stromkonzern tun alles dafür, dass wir auch hier bald so ein mieses Stromnetz haben wie in Nordamerika.
Anstatt die Gewinne man zu reinvestieren, alte Stromleitungen ersetzen und neue Stromtrassen bauen, sitzen sie auf der Kohle und schieben es den Aktionären in den Arsch.

Die Zeit der großen Gewinne der Energiekonzerne sind längst vorbei. Die Dividenden sind 0 (RWE) oder winzig (e.on) und man muss Angst haben, dass die Konzerne irgendwann zusammenbrechen und von ausländischen Investoren gekauft werden. Dann wird's erst richtig lustig.
 
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Die Zeit der großen Gewinne der Energiekonzerne sind längst vorbei. Die Dividenden sind 0 (RWE) oder winzig (e.on) und man muss Angst haben, dass die Konzerne irgendwann zusammenbrechen und von ausländischen Investoren gekauft werden. Dann wird's erst richtig lustig.

Was aber wieder daran liegt, dass sie an ihren alten Kram festgehalten haben.
Das gleiche macht aktuell auch die Automobilindustrie und in 20 Jahren ist sie am Boden.
 
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In 20 Jahren wird sich sowieso keiner mehr aus der Mittelschicht ein Auto leisten können.:schief:
 
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Welche Mittelschicht? Die Entwicklung ist eindeutig ...

Zu meiner Kindheit hieß es 2/3 Gesellschaft, weil ein
Drittel abgehängt wurde. Heute ist es immer noch eine
2/3 Gesellschaft, aber es sind 2/3, die abgehängt wurden.
 
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Wurden sie nicht! Ohne gugel meps und pokedoof go die, würden die einfach auf der Stelle stehen bleiben. :ugly:

Das ist leider wirklich fast so, Wanderwege sind ausgeschildert und einige Jungs und Mädels können die Schilder nicht deuten,
müssen dann erst einmal auf meps schauen.
 
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Deswegen ist es auch gut das Frau Merkel damals die Grenze für alle aufgemacht hat... ;-)
Deine Aussage ist ein gutes Beispiel für das "postfaktische Zeitalter" (Merkel hat die Grenze nicht dauerhaft für alle aufgemacht)
Um mal ein Ausschnitt aus "Extra 3" zu bemühen: Christian Ehring zum postfaktischen Zeitalter | extra 3 | NDR - YouTube

Dazu passen, finde ich, auch Teile der Diskussion hier. Es wird hier nicht mit Fakten, sondern mit Gefühlen argumentiert.

Empfehlen kann ich natürlich auch die letzte Folge von "Die Anstalt" Startseite - ZDF Mediathek
 
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Dazu passen, finde ich, auch Teile der Diskussion hier. Es wird hier nicht mit Fakten, sondern mit Gefühlen argumentiert.
Wobei man dazu leider sagen muss, dass die Diskussion mit "gefühlter Angst"zu Zeiten der Atomkraftgegner eingeführt wurde.

Man sollte die Angst von Menschen ernst nehmen, die Konsequenzen sind leider oft die Falschen. Anstatt Pedigisten aufzuklären,
verschärft sich der Ton gegen Flüchtlinge, anstatt AfDler zur Weiterbildung zu senden, bekommen Klimawandelleugner auftrieb.

Postfaktisches Zeitalter
.. sehr schöner Beitrag!
 
AW: Was braut sich hier zusammen? Bundesregierung rät Bevölkerung zu Hamsterkäufen

Wobei man dazu leider sagen muss, dass die Diskussion mit "gefühlter Angst"zu Zeiten der Atomkraftgegner eingeführt wurde.

Man sollte die Angst von Menschen ernst nehmen, die Konsequenzen sind leider oft die Falschen. Anstatt Pedigisten aufzuklären,
verschärft sich der Ton gegen Flüchtlinge, anstatt AfDler zur Weiterbildung zu senden, bekommen Klimawandelleugner auftrieb.

Postfaktisches Zeitalter
.. sehr schöner Beitrag!
Man muß eben zwischen guter und schlechter Angst unterscheiden.
Gute Angst sorgt für Verbote von Gentechnik, Chemie und Atomen.
Schlechte Angst sorgt für geschloßene Grenzen und verhindert kulturelle Bereicherung wie sie z.B. in Köln an Sylvester zu beobachten war.

Wie solle man eigentlich die Pegidisten und AfDler aufklären und weiterbilden ?
Ludovico Therapie ? Resozialisierungszentren ?
 
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Man muß eben zwischen guter und schlechter Angst unterscheiden.
Gute Angst sorgt für Verbote von Gentechnik, Chemie und Atomen.
Schlechte Angst sorgt für geschloßene Grenzen und verhindert kulturelle Bereicherung wie sie z.B. in Köln an Sylvester zu beobachten war.

Das ist auch nur eine Frage des eigenen Weltbilds, Alreech.

DU findest Die Angst vor Gentechnik, Chemie und Atomen für gut, weil Du die Angst teilst.

Ich sage Dir, dass keine dieser Ängste gerechtfertigt ist, zumindest nicht in dieser Allgemeinheit. Deswegen halte ich keine dieser Ängste für gut, keine Angst ist pauschal gut.

Gentechnik ist nicht grundsätzlich schlecht, im Gegenteil, man kann sehr gut argumentieren, dass gezielte Gentechnik besser ist als die alte, etablierte Methode (Züchtung).

Chemie ist die Lehre der Interaktion der Elemente und Moleküle miteinander. Alles als schlecht zu erachten, was chemisch ist, ist völlig absurd. Auch Dihydrogen-Monoxyd ist schließlich ein chemisches Molekül... und sicher sehr wichtig für Dein Leben (es ist nichts anderes als Wasser). Und dennoch ist auch Wasser hochgiftig in zu hoher Dosis.

Atom per se ist auch nichts schlechtes, wir alle bestehen aus Atomen. Strahlung (im Sinne von Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlen, die beim Zerfallen von Atomen entstehen) ist gefährlich, aber ohne die Strahlung hätte sich das Leben, wie wir es kennen, nie entwickelt. Denn Strahlung ist notwendig, damit es Mutation gibt und ohne Mutation hätte sich nie eine Evolution auf dieser Welt ergeben.

Du siehst, die Realität ist nicht so einfach, Dinge in "gut" und "schlecht" aufzuteilen!
 
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Das ist auch nur eine Frage des eigenen Weltbilds, Alreech.

Du siehst, die Realität ist nicht so einfach, Dinge in "gut" und "schlecht" aufzuteilen!
Durch das eigene Weltbild werden die Fakten interpretiert und in gut und böse aufgeteilt.

Natürlich gibt es Böses.
Konzerne die z.B. Gen- & Atomtechnik und Chemie misbrauchen um Profit zu generieren. Getrieben von Gier, übersteigerten Individualismus und Egoismus und anderen zweifelhaften Motivationen stehen sie natürlich ethisch gesehen unter mir.
Welche andere Motivation können diese Leute haben, wenn sie nicht so eine hohe Moral besitzen wie ich sie habe ?
In einer guten Welt würde man diese Mittel verwenden um die Welt besser zu machen - z.B. um einen Menschen zu schaffen der auf genetischer Ebene zur Gier und Egoismus gar nicht fähig ist.
Sozusagen eine schöne neue Welt - da gäbe es dann auch keine Pegidisten und AfDler ;-)

Die Welt wird viel einfacher zu verstehen wenn man davon ausgeht das alles was passiert Teil eines perfiden Plans ist und die Motivation der Akteure immer in niedrigsten moralischen Kategorien liegt.
Spart eine Menge Denkarbeit, und man kann sich richtig gut dabei fühlen. ;-)
 
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Du hast nicht die Menschen moralisch gewertet, sondern Begriffe, Schlagworte.

Und ich wäre vorsichtig, sich selbst moralisch mal auf ein Podest zu stellen. Klar, ich habe auch ein Weltbild, bei dem ich einen Anspruch habe, mich als "besser" zu sehen, als bestimmte andere Menschen, aber ich bin mir gegenüber ehrlich genug zu wissen, dass man mich korrumpieren kann. Kaum ein Mensch steht da drüber. Wenn er sich mal selbst ehrlich gegenüber wäre.

Ich würde auch nicht so sehr auf die Gier anderer Menschen runterblicken. Klar, der eine lässt schon alle Skrupel fahren, wenn er nur 100€ kriegt, wo der andere selbst dann niemandem etwas zu Leide tun kann, wenn ihm eine Knarre an die Schläfe gehalten wird. Aber Gier und Egoismus ist dem Menschen in die Wiege gelegt. Und jeder, der darauf grundsätzlich herabblickt, ist in meinen Augen sich selbst gegenüber nicht ehrlich. Den absolut selbstlosen Menschen gibt es nicht. Selbst Mutter Theresa war gierig... gierig nach dem guten Gefühl, das sie verspürt hat, wenn sie leidenden Menschen helfen konnte.

Gier treibt den Menschen an! Es gibt aber halt nicht nur Gier nach Reichtum und Geld.
 
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Ich würde auch nicht so sehr auf die Gier anderer Menschen runterblicken. Klar, der eine lässt schon alle Skrupel fahren, wenn er nur 100€ kriegt, wo der andere selbst dann niemandem etwas zu Leide tun kann, wenn ihm eine Knarre an die Schläfe gehalten wird. Aber Gier und Egoismus ist dem Menschen in die Wiege gelegt. Und jeder, der darauf grundsätzlich herabblickt, ist in meinen Augen sich selbst gegenüber nicht ehrlich. Den absolut selbstlosen Menschen gibt es nicht. Selbst Mutter Theresa war gierig... gierig nach dem guten Gefühl, das sie verspürt hat, wenn sie leidenden Menschen helfen konnte.

Bin da absolut deiner Meinung. Gehe sogar so weit das ich behaupte Gier und Egoismus sind absolut "menschlich" und Notwendig gewesen. Zumindest sind diese Wesenszüge uns in die Wiege gelegt. Vermutlich irgendwo zwischen Fortpflanzungstrieb und Überlebensinstinkt oder sie sind sogar Teil der Mechanismen des "Überlebenstriebs". Aber vermutlich sind sie in der heutigen Zeit nicht mehr ganz so existentiell wichtig wie noch in der Steinzeit.

Nicht das ich Gier und Egoismus "gut" finde, aber diese beiden Eigenschaften haben Menschen (und Tiere) nun mal in unterschiedlich starken Ausprägungen. Man muß eben lernen es zu zügeln und rational zu sehen. Denke es ist wichtig auch in Krisenzeiten "die Kirche im Dorf zu lassen". Immer alles für sich und immer mehr und noch mehr zu wollen, diese Überlebensstrategie ging vielleicht in der Steinzeit, einer Zeit in der es nahezu wenige Menschen aber unendlich Ressourcen gab auf. Heute nicht mehr. Da sind wir besser dran wenn wir Rücksicht auf einander nehmen und an einem Strang ziehen.
 
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