WaKü***Quatsch***Thread

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POM oder gar Kupfer oder Stahl ist natürlich deutlich stabiler. Aber PMMA muss deswegen nicht immer sofort reißen.
[Plexiglas und Acetal sind Markennamen, keine Stoffbezeichnungen]
 
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Der Markenname bezieht sich ja aber auf das Material. Wenn man von Acetal oder POM redet weiss ja jeder was gemeint ist.
 
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Wenn man alle Teile immer aus Metall/vernickelt bekommen würde hätte ich kein einziges Plastikteil in meiner WaKü... :devil:

Hab auch schon einen PMMA-AGB gekillt (ist nach rund einem Jahr Betrieb leicht angerissen, habs ersetzt bevor er undicht wird). :-/
 
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Weis garnicht genau woraus mein AGB ist... für normales Plastik ist er aber deutlich zu schwer, hab aber kp obs ekwb acetal AGB's gibt. Aber das ist ein Grund warum ich zumindest kein Plexi verwende, es ist einfach zu empfindlich mMn.
 
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PMMA=Acrylglas=Plexiglas~="durchsichtiges Plastik"
Für letzteres gibt es auch andere Stoffe, aber im Wakü Bereich dürfte es immer PMMA sein. Das sagt aber nie etwas darüber aus ob man eine anständige Materialdicke genommen und ordentlich getempert hat.
Gerade an letzterem sind wohl eine Zeit Lang viele RöhrenAGBs zugrunde gegangen.
 
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Naja die Röhre selbst ist Plexi. Hab aber auch daraus gelernt, der nächste wird Glas. Das Plexi hat sich mit der Zeit doch deutlich verfärbt. Die rote Flüssigkeit hat den AGB richtig schön verfärbt-.-. Der Effekt dürfte mit Glas garnicht bis viel geringer sein. Zumal man das wieder Ordentlich abwaschen kann. Nun brauch ich wenn ich irgendwann andere Flüssigkeit reinmache (wahrscheinlich mit andersfarbigen komponenten) nen neuen AGB.
 
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Temp-Anschlüsse sind wie mein Vorredner schon sagt 2-Pin, meist auch als T-Sensor beschriftet.
Die gibt es bei ASRock nicht, zumondest habe ich auf die schnelle keins gefunden.
Die gibt es selbst bei Asus, nur bei wenigen Boards.
Bei den anderen Herstellern weiß ich es nicht.

Wenn du es wissen willst, kannste dir ja ein Lesegerät holen, muß ja kein Aquaero sein, ein PA 2/3 reicht,
und du hast gleich was für die Zukunft.

was für ein Lesegerät ist das? habe nichts gefunden^^
 
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Ein aquacomputer poweradjust 3 oder das ältere poweradjust 2 (kurz PA3 bzw. PA2).
Damit kannst du zusätzlich zu einem Tempertur-Sensor auch noch einen DFM (Durchflussmesser) auslesen und eine Pumpe oder Lüfter steuern.

ok danke.

hat jemand eine Corsair h110i und eine d5 pumpe gehabt? wie ist die lautstärke im vergleich zu einander? ich find die corsair h110 relativ laut^^
 
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In meiner WaKü wird die Abdeckung des GPU Blocks sowie der CPU Block das einzige Plexi sein... AGB hab ich mich für echtes Glas entschieden, was glaub ich ne echt gute Entscheidung war :)
 
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Kommt immer auf die Konstruktion, die Verarbeitung (getempert ja/nein) und die Randbedingungen (Gewindedrehmoment, einwertige Alkohole, etc.) an.
Grundsätzlich muss man beim Einsatz von PMMA in Waküs eben einfach wesentlich mehr beachten als bei anderen Werkstoffen und Gewinde als hochgradig gekerbte Konstruktionsmerkmale sind nun mal etwas was man im Zusammenhang mit spannungrissgefährdeten Werkstoffen wie PMMA grundsätzlich besser sein lässt, wenn man nicht sehr genau weiß was man tut. Wie wir aber wissen, sind auch unter den kommerziellen Herstellern bei Weitem nicht nur Profis unterwegs ;) :D.

Belastet man PMMA nur mit Druckspannungen (z. B. bei der Einspannung in entsprechende Anschlüsse) kann nicht viel passieren, wenn man bei der Verarbeitung nicht massiv schludert :D. So etwas wie das von arcDaniel gezeigte PMMA-Terminal ist aber konstruktiv einfach extrem riskant. Bei solchen Teilen grenzt es an reines Glücksspiel, ob man länger was davon hat - selbst wenn man einigermaßen vorsichtig zu Werke geht mit den Anschlüssen.
Das kann man durch den Einsatz von Werkstoffen vermeiden die für solche kritischen Anwendungen besser geeignet sind. An anderen Stellen ist gegen PMMA hingegen weniger einzuwenden, wenn man es auch konstruktiv richtig einsetzt. Trotzdem muss man einfach auf mehr achten als bei andere Werkstoffen.
Wenn man von PMMA für solche Teile abrät, geht es letztlich aber immer um Risiko-Minimierung. Hab auch alte Plexiglas-Bauteile, sogar mit Gewinden, die noch einwandfrei aussehen und rissfrei sind (sind aber auch noch aus Zeiten als die Hersteller PMMA noch richtig temperten) - das heißt aber nicht dass es bei allen so war ;). Sogar bei Gleichteilen kann es bei PMMA manchmal beim Einen zu Rissen kommen und beim Anderen nicht - ohne beim Einsatz viel anderes gemacht zu haben - aber eben vor allem bei konstruktiv kritischen Bauteilen.
 
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@VJoe2max

Danke für die tolle Erklärung :daumen:

Kann eigentlich hier jemand etwas zu POM sagen? Kann es hier auch zu Spannungsrissen kommen? Wie viel stabiler ist es?

Habe eigentlich gar nichts von Probleme mit POM Teilen finden können.
 
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POM bricht eigentlich nur bei mechanischer Überlastung und da es ein recht hochwertiger Konstruktionswerkstoff ist muss man da schon richtig Gewalt anwenden. Mir ist es übrigens schon mal gelungen ein POM-Teil per Gewaltbruch zu schrotten - allerdings mit einem unscharfen Fräser und zu viel Vorschub. Spannungsrisse durch Überlastung mit zu fest eingeschraubten Gewinden sind hier nicht zu befürchten und um ein Gewinde in POM mit solcher Gewalt einzuschrauben, dass es zum Gewaltbruch kommt, ist schon ein ziemlicher Kraftakt für den man einen ganz guten Hebelarm braucht. POM ist einfach deutlich weniger spröde und zäher als PMMA.

PMMA ist im Vergleich zu POM hingegen erheblich rissempfindlicher und verträgt Zugspannungen nur sehr schlecht. Deshalb ist es imho durchaus angebracht davor zu warnen - insb. wenn es aus Quellen kommt, die bisher wenig Ahnung von werkstoffegerechter Konstruktion und Verarbeitung gezeigt haben - was für die meisten Wakü-Hersteller zutrifft (Watercool und wenige andere mal ausgenommen). Hinzu kommt die Empfindlichkeit gegenüber sog. Spannungsrisskorrosion in Verbindung mit einwertigen Alkoholen. Das ist zwar keine Korrosion im eigentlichen Sinne, aber die Morphologie der Rissausbreitung entspricht der von Spannungsrisskorrosion in Metallen, weshalb der Rissausbreitungsmechanismus auch bei PMMA so genannt wird.

Das ist im übrigen keine Verteufeln von PMMA, sondern lediglich eine werkstoffmechanische Tatsachenbeschreibung. Da kannst du mir schon vertrauen, denn in dem Fall bin ich zur Abwechslung mal direkt vom Fach ;). Man kann PMMA schon einsetzen - nur muss man eben vorsichtiger sein und es ist für bestimmte Konstruktionen eben effektiv schlechter geeignet als z. B. POM.

Da Pfusch bei der Verarbeitung eben auch bei kommerziellen Herstellern nun mal Gang und Gäbe ist (einen der ahnungslosesten Kandidaten hast du mit AT/ALC ja schon genannt), sollte man PMMA-Bauteilen im Wakü-Bereich jedenfalls nicht so ohne Weiteres vertrauen - speziell wenn sie hochgradig gekerbt sind (Gewinde) und/oder mit Zugspannungen belastet werden. Wenn man selbst nachtempert sieht die Welt schon wieder etwas anders aus, aber auch getempert ist PMMA grundsätzlich ein Stück empfindlicher als POM. Es hat jedenfalls seine guten Gründe warum PMMA auch in erheblich professioneller geprägten Branchen als der Wakü-Branche eben nicht für mechanisch nennenswert belastete Bauteile verwendet wird, während POM explizit für solche geeignet ist (Kunststoff-Zahnräder z. B.).

Edit: Die Qualität des Materials ist btw nicht das Thema, sondern seine ureigenen Werkstoffeigenschaften ;).
 
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Ich hatte ja fast ein Jahr meine RX480 in gebrauch und auch hier mit einem PMMA Top, keine Risse zu erkennen. Das original Seahawk Top auch aus PMMA sieht man auch keine Verdächtigen stellen.

Und gerade bei den GPU-Tops wo das Terminal mit 3 dünnen Schrauben befestigt ist, hier noch Last von Terminal/Schläuche dazu kommt und die Wandstärke vergleichbar gering ist, war ich eher Skeptisch; aber die "dicke" Verschraubung des Terminal selbst? Da war ich doch schon erstaunt.

Optisch mag ich eh lieber POM, allerdings finde ich es bei PMMA eben klasse, dass man die Flüssigkeit sieht. Allerdings bin eh einer der eher auf Sicherheit geht, weshalb ich ja auch ZMT Schläuche verwende.

Aber EKWB macht ja echt viel mit PMMA und tatsächlich liest man sehr wenig über Probleme. Deren Terminals sind allerdings meist aus POM, Sonderwünsche wie Terminal-SLI-Brücken u.s.w. bieten sie zwar in PMMA an, aber alle ihre normalen Blöcke werden mit POM Terminal geliefert.
Hier war ich schon verwundert, dass die Seahawk eben mit einem PMMA Terminal ausgestattet war, möglicherweise eine Vorgabe von MSI.
 
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Die Wurzeln von EKBW liegen darin ein Preisbrecher im (sehr) hohen Leistungssegment zu sein. Verarbeitungsqualität war und ist da nicht aller erste Priorität.
 
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Es wurde ja jetzt schon über verschiedene Marken/Hersteller gestichelt, gibt es denn eine Quelle, von welcher man Bedenkenlos kaufen kann?


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Habe von AC die Schnellverschlüsse Eiszapfen, die finde ich auch sehr gut. :)
 
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Ich bin jetzt auch kein Freund von ALC (vorallem dieses ganze Semi Custom und Überproduktisierung).

Aber ich hatte die Nexxos Radiatoren gewählt, da sie in vielen Tests gut bewertet wurden. Und ich hab bis jetzt auch keine Mängel festgestellt.
 
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