WaKü***Quatsch***Thread

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Wozu brauchst du denn mehr als vier Messkanäle?

Mit einem T-Balancer BigNG und dessen Erweiterungen (Sensorhub, digital-Sensoren) kannst du ziemlich viele Temperatursensoren auslesen, aber sinnvoll ist das ja eigentlich nicht.
Der hat halt kein Frontpanel, lässt sich aber auch in einem 3,5-Schacht verbauen (das entsprechende Montagezubehör liegt bei) ;)
 
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Wollte meinen HK 3.0 auf ein Gigabyte GA-870A-UD3 bauen. Nun habe ich gelesen das bei einigen gigabyte boards die backplate nicht verschraubt ist und kein gewinde hat, sondern nur pins. Hat jemand diesbezüglich Erfahrung mit dem 870A. Habe keine Lust mir nen Board zu kaufen und dann den kühler nicht montieren zu können.
 
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Auf den Produktbilder sehe ich Schrauben, also wird die Backplate wahrscheinlich Gewinde haben.
Am besten, du frägst mal bei Gigabyte nach.
 
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Ich wüsste auch nicht, dass ich etwas von 2D-Taktraten geschrieben habe? Vielmehr von 2D, der einfach weniger Last (und damit viel weniger Abwärme) als der "3D-Betrieb" erzeugt ;)

Das stimmt, Furmark ist was anderes ;) . Aber 3D-Taktraten und vor allem 3D-Kernspannung erzeugen auch so deutlich mehr Abwärme, als im normalen Windowsbetrieb. Dürfte in der Praxis näher an Spielelast denn idle liegen. Man erinnere sich z.B. mal an die HD4 und deren hohe idle-Verbräuche. Und das war nur der Speichercontroller, der nicht runtertaktete!


ruyven: das mit dem Ansaugen geht aber nur, wenn schon Wasser in der Kreiselpumpe drin ist.
Wenn (noch) kein Wasser drin ist, ist's nix mit Ansaugen.

Deswegen unterschied ich zwischen ansaugen und selbstansaugend ;)
Für letzteres, d.h. den Start des Pumpvorganges reicht vielen Pumpen aber auch eine teilweise gefüllte Pumpenkammer, wenn das Verhältniss aus gefordertem Druck und Pumpenleistung klein bleibt.


Fluide sind inkompressibel. Punkt.
Eine geringe Kompression die bei extremen Drücken erreicht wird, beruht auf die Kompression der in der Flüssigkeit gelösten Gase, und Gase kann man komprimieren.

Äh: Gas ist ein Aggregatszustand. Wenn man moleküle einer bei Raumtemperatur gasförmigen Substanz löst, liegt kein Gas mehr vor, sondern eine Lösung. Und gelöste Teilchen verhalten sich in Bezug auf Kompressibilität wie andere Teile einer Flüssigkeit.

Und die von VJoe2max beschriebenen Möglichkeiten zur Kompression erfordern auch nicht annähernd die Kraft eines schwarzen Loches. Die spielen bereits bei ein paar hundert bis tausend Metern Wassertiefe eine für exakte Berechnungen nicht mehr zu vernachlässigende Rolle.


Ich hab ne kurze Zwischenfrage:

Wenn in einem Kreislauf Kupfer, Nickel, und Citronensäure im Wasser sind, wandern ja Kupferionen zum Nickel. Die Reaktion kann doch aber nur solange statt finden, solang das Wasser Kontakt mit einer Nickeloberfläche hat. Ist das so richtig?

Ich hab mir ehrlich gesagt nie Gedanken über die Richtung gemacht, aber ich kann bestätigen:
Bei ausreichend hohen Zitronensäure konzentrationen werden vernickelte Anschlüsse kupferfarben.



Wenn schon ein anderer Alkohol als Glykol, dann Isopropanol. Das ist auch nicht wirklich ideal und kann Plexiglas auf Dauer ebenfalls schädigen, aber es ist verdünnt und lange nicht heftig wie einwertige Alkohole.

Ist Isopropanol nicht einwertig :huh:


Brauch ich beim Heatkiller bei der Umrüstung auf AM3 eigentlich eine Backplate? Oder wird der Kühler direkt in der Sockelhalterung montiert mit dem Schrauben aus dem Umrüstkit? Und Sockel Am3 ist doch von den Lochabständen für die Kühler das gleiche wie Am2/2+, oder ?

Wollte meinen HK 3.0 auf ein Gigabyte GA-870A-UD3 bauen. Nun habe ich gelesen das bei einigen gigabyte boards die backplate nicht verschraubt ist und kein gewinde hat, sondern nur pins. Hat jemand diesbezüglich Erfahrung mit dem 870A. Habe keine Lust mir nen Board zu kaufen und dann den kühler nicht montieren zu können.

"keine Schrauben" hab ich noch nicht gehört, aber Gigabyte verbaut wohl gerne Backplates mit anderen Gewindegrößen. Da muss man entweder mit dünneren Schrauben und Muttern arbeiten (wenn man zwischen Backplate und Mainboardtray genug Platz hat), aufbohren und neue Gewinde schneiden oder eine andere Backplate kaufen.


Wozu brauchst du denn mehr als vier Messkanäle?

Man kann nie genug Messkanäle haben :devil:
Ich hab acht, aber das ist definitiv nicht zu viel, wenn man mal einen Überblick über alle Komponenten haben will.
(für 3,5" fällt mir aber auch nichts ein)
 
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"keine Schrauben" hab ich noch nicht gehört, aber Gigabyte verbaut wohl gerne Backplates mit anderen Gewindegrößen. Da muss man entweder mit dünneren Schrauben und Muttern arbeiten (wenn man zwischen Backplate und Mainboardtray genug Platz hat), aufbohren und neue Gewinde schneiden oder eine andere Backplate kaufen.

Mein 780G-DS3H hatte nur Plastikstifte, zur Befestigung.

http://www.hoc.hu/upload/news/16278_gigabyte.jpg
 
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Wozu brauchst du denn mehr als vier Messkanäle?

Mit einem T-Balancer BigNG und dessen Erweiterungen (Sensorhub, digital-Sensoren) kannst du ziemlich viele Temperatursensoren auslesen, aber sinnvoll ist das ja eigentlich nicht.
Der hat halt kein Frontpanel, lässt sich aber auch in einem 3,5-Schacht verbauen (das entsprechende Montagezubehör liegt bei) ;)

Danke.

Ich habe fast alles Wassergekühlt bis auf Netzteil und RAM. ;-) Ich möchte gerne fürs Mainboard, Festplatte, Grafikkarte, CPU jeweils einen Sensor haben. Da meine Wasserkühlung extern ist möchte ich noch für den Eingangs/Abgangs-Schlauch einen Sensor haben.
 
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Ist Isopropanol nicht einwertig :huh:

Ja - ich hätte vllt. schreiben sollen, dass es speziell primäre einwertige Alkohole sind, die die Spannungsrisskorrosion bei PMMA beförden.
Sekundäre einwertige Alkohole wie Isoprop wirken auf PMMA jedoch nicht in dem Maße als Lösungsmittel. Zweiwertige (wie z.B. Glykol) oder Mehrwertige sind i. R. kein Problem.

Warum das chemisch so ist kannst du wahrscheinlich besser erklären :) - ich komme eher aus der Ecke der Werkstoffwissenschaften, wo man vor allem den strukturmechanischen Ansatz betrachtet ;).

Letztlich kann man jedenfalls festhalten, dass Glykol sich als ausreichendes und korrosiv unschädliches Biozid in Waküs sehr gut bewährt hat und daher auch kein Ersatz dafür nötig ist.

Edit:
@Reder:
Und was genau willst du dort dort überall messen? Die Wassertemperatur im Kreislauf hat in aller Regel lediglich eine Varianz die sich im Bereich der Messgenauigikeit analoger Sensoren befindet ;)
Es bringt also eigentlich nichts überall Sensoren hin zu packen. Einer reicht für die Wassertemperatur allemal.
Oder geht es dir um die tatsächlichen Temperaturen der Komponenten? Auch dafür sind solche Sensoren sehr ungeeignet, da sie erstens keine besonders hohe absolute Genauigkeit aufweisen und da du sie zweitens nicht an die heißesten Stellen der meisten Komponenten setzen kannst.
 
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@Reder:
Und was genau willst du dort dort überall messen? Die Wassertemperatur im Kreislauf hat in aller Regel lediglich eine Varianz die sich im Bereich der Messgenauigikeit analoger Sensoren befindet ;)
Es bringt also eigentlich nichts überall Sensoren hin zu packen. Einer reicht für die Wassertemperatur allemal.
Oder geht es dir um die tatsächlichen Temperaturen der Komponenten? Auch dafür sind solche Sensoren sehr ungeeignet, da sie erstens keine besonders hohe absolute Genauigkeit aufweisen und da du sie zweitens nicht an die heißesten Stellen der meisten Komponenten setzen kannst.

Die Temperatur der Komponenten möchte ich messen. Mir ist klar das es Schwankungen gibt, dennoch möchte ich gerne wissen wie hoch die Temperaturen ungefähr sind.
Da bald meine 2. Grafikkarte eintrudelt ( eine Wassergekühlt, eine Luftgekühlt Reverensdesign -.- ), wollte ich gern den Unterschied messen, ob sich Wasserkühlung bei der Graka lohnt( interessiert mich ein bißchen) ;-)

Kann ich bei dem T-Balancer bis zu 18 Sensoren anschließen( 10 analog, 8 digital), oder muss ich mich zwischen digital und analog entscheiden? :what:
 
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Der aber gut und gerne genauso ungenaue Werte wie ein in der Umgebung platzierter Foliensensor liefert ;).

Wenn du da Absoluttemperaturen messen willst, wird´s echt schwierig. Der Aufwand ist ziemlich riesig wenn man da wirklich sinnvolle Vergleiche anstellen will.

Edit: Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, kann man die digitalen und die analogen Sensoren parallel betreiben - sicher bin ich mir aber nicht. Hab das Ding jetzt schon lang nicht mehr in Betrieb gehabt.

Edit#2: Hab mal ins Handbuch geschaut: Also der TB BigNG selbst hat nur vier analoge Eingänge (es liegen auch vier analoge Sensoren bei). Die digitalen Sensoren werden über den Bus angeschlossen und es liegen zwei davon bei (die sind im Gegensatz zu den analogen übrigens auch kalibrierbar ;)).
Aufrüsten kann man das Ganze dann noch durch den Sensorhub, mit dem man dann auch einen DFM und sechs weitere analoge Sensoren anschließen lassen. Durch ein Erweiterungskit kann man noch sechs zusätzliche Digitalsensoren direkt am Bus des BigNG anschließen.
 
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Warum das chemisch so ist kannst du wahrscheinlich besser erklären :) - ich komme eher aus der Ecke der Werkstoffwissenschaften, wo man vor allem den strukturmechanischen Ansatz betrachtet ;).

Ich?
Ich komm aus der Biologie, TA und ich haben uns neulich im Katalog vergewissern müssen, ob "2-Propanol" das gesuchte Isopropanol ist :ugly:


Edit:
@Reder:
Und was genau willst du dort dort überall messen? Die Wassertemperatur im Kreislauf hat in aller Regel lediglich eine Varianz die sich im Bereich der Messgenauigikeit analoger Sensoren befindet ;)

Hängt vom Kreislauf ab. Meine Sensoren haben ein Rauschen <0,1K (=nicht angezeigt) und im Werkszustand eine Kalibrierung mit ±0,5K Abweichung, jetzt sind sie auf 0,1K Differenz kalibriert, daran scheiterts also schonmal nicht.
Und die Temperaturdifferenzen betragen in meinem langen Kreislauf bis zu 4K. Triple-SLI-Systeme erreichen mitlerweile auch bei hohen Durchflussraten ähnliche Werte.

Es bringt also eigentlich nichts überall Sensoren hin zu packen. Einer reicht für die Wassertemperatur allemal.
Oder geht es dir um die tatsächlichen Temperaturen der Komponenten? Auch dafür sind solche Sensoren sehr ungeeignet, da sie erstens keine besonders hohe absolute Genauigkeit aufweisen und da du sie zweitens nicht an die heißesten Stellen der meisten Komponenten setzen kannst.

Die Genauigkeit reicht aus, um z.B. die miserable Wärmeübertragung im Spannungswandlerausleger eines GPU-X² 9800GTX zu dokumentieren oder die hervorragende Wärmeleitung von der Vorder- zur Rückseite eines PCBs oder (in dessen Folge) gute Näherungswerte für SB und NB zu bekommen,...
Auf alle Fälle haben die Sensoren den Vorteil, das man sie absolut kalibrieren kann - wärend die Sensoren in GPU oder CPU irgendwelche Mondwerte ausgeben, bei denen man nie weiß, ob man sie mit was anderem vergleichen darf.
Unterm Strich hab ich bei meinem System bereits folgende Punkte gemessen:
- Wasser warm
- Wasser kalt
- HDD1
- HDD2
- Luft unten
- Luft oben
- Luft draußen
- Luft über Radiator
- Luft unter Radiator
- Boden CPU-Kühler
- Rückseite Graka PCB
- Rückseite Graka Spannungswandler
- Vorderseite Grafikkarte Spannungswandler
- Vorderseite GPU-Kühler über Spannungswandler
- Vorderseite GPU-Kühler zwischen Spannungswandler und Hauptbereit
- Vorderseite GPU-Kühler Hauptkühlblock
- Spannungswandler Mobo Rückseite, obere Reihe
- Spannungswandler Mobo Rückseite, linke Reihe
- Northbridge Mobo Rückseite
- Southbridge Mobo Rückseite
- RAM
- Spannungsregler(?) Feld neben RAM
Bei meinem vorrangegangenen System kam noch dazu
- Spannungswandler Mobo direkt
- Netzteil, Rückseite
- Netzteil, Seite
- Netzteil, Wasserkühler

Die meisten misst man zwar nur einmal aus Interesse, aber auch dafür sind ein paar "lose" Sensoren ganz nett. Als absolute Grundfunktion reicht in einem Wakü-PC natürlich einmalig die Wassertemperatur, aber ich finde im Rahmen von Veränderungen am Kreislauf auch die Differenztemperaturen in ihm interessant, eine Festplatte brauche ich zur Steuerung der Gehäuselüftung, die Temperatur im Gehäuseinneren kann auch nicht schaden und wenn neue Komponenten gewaküht werden sollen, braucht man auch schnell mal 1-2 Sensoren für nen vorher-nachher Vergleich. Und flugs ist man bei 4-6 Sensoren. Wenn das System erstmal fertig ist, werde ich vermutlich auch CPU-Kühlerboden und Northbridgerückseite in die fest Rubrik aufnehmen, ggf. eine Spannungswanlderbank oder was auf der Grafikkarte um Gehäuselüfter nach Lastzustand regeln zu können.
 
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Edit#2: Hab mal ins Handbuch geschaut: Also der TB BigNG selbst hat nur vier analoge Eingänge (es liegen auch vier analoge Sensoren bei). Die digitalen Sensoren werden über den Bus angeschlossen und es liegen zwei davon bei (die sind im Gegensatz zu den analogen übrigens auch kalibrierbar ;)).
Aufrüsten kann man das Ganze dann noch durch den Sensorhub, mit dem man dann auch einen DFM und sechs weitere analoge Sensoren anschließen lassen. Durch ein Erweiterungskit kann man noch sechs zusätzliche Digitalsensoren direkt am Bus des BigNG anschließen.
Ein paar Ergänzungen muss ich da doch machen:
1. Man kann digitale wie analoge Sensoren kalibrieren.
Die Digitalen sind in der Regel aber so genau dass man diese direkt als Referenz für die NTCs nehmen kann.
"Kalibrieren" bedeutet in dem Fall allerdings nur relatives oder absolutes anpassen des Messwertes.
Mit dem Sensorhub(Analog) ist dann auch Linearisierung möglich.

2. Digitalsensoren kann man immer einzeln nachkaufen und können dank Bus auch ohne Zusatzcontroller auf bis zu 8 Stück erweitert werden.

@Reder:
Der lohnenswerte Sensorhub ist der Analoge. Da nur dieser mehr "normale" Sensoren, Linearisierung dieser Sensoren und Durchflussmesser unterstützt. Der "Digitale Sensorhub" ist einafch nur eine Hand voll Digitalsensoren.
 
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@ruyven_macaran: In der Bio hat man doch auch jede Menge Chemie oder nicht?

Das mit den Differenzen in langen Kreisläufen mit sehr vielen Komponenten und moderatem Durchfluss ist sicher richtig, entspricht aber nicht unbedingt den heute leider üblichen einfachen HighFlow-Konfigurationen die man überall sieht. Wenn´s nicht gerade Multi-GPU-Systeme oder welche mit so Heizkraftwerken wie der GTX480 sind, bewegt man sich da normalerweise im 1K Bereich. Das ist einfach irrelevant. Auch 4K sind für OC etc. auch noch irrelevant, aber gut - wenn man´s aus Interesse einfach mal messen will, ist da ja nichts gegen einzuwenden ;).

Ich mach sowas immer mit dem Infrarotthermometer - ist einfach bequemer und reicht mir völlig aus. Bei meinem Gerät kann man auch den Emmissionsgrad einstellen, so dass man auch auf unterschiedlich reflexiven Oberflächen messen kann. Ist allerdings manchmal schwierig eine ähnliche Oberfläche zum kalibrieren zu finden und machen Bauteile sind ein wenig zu klein - selbst mit guter Bolometer-Optik.


@Olstyle: Hast natürlich recht - relativ kalibrieren kann man beide Sorten. Ich meinte damit eigentlich, die Option, dass man auch einen Offset vorgeben kann (absolute-calibration). Aber wie ich gerade im Handbuch sehe müsste das auch direkt am BigNG für die analogen Sensoren gehen - oder geht das wirklich nur mit dem Sensorhub?
Die Frage wäre allerdings wie man die Referenztemperatur herstellt auf der der Offset beruht..

Die Halbleitersensoren haben die Linearisierung der Kennlinie btw ja direkt eingebaut. Die müssen eigentlich nur noch angeglichen werden wenn sie nicht on vorn herien stimmen. Bei mir lagen die von Anfang an ziemlich gut.

Der T-Ban ist jedenfalls sicher das Gerät aus dem PC-Bereich mit dem man am ehesten so viele Messstellen einigermaßen zuverlässig überwachen kann.
 
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Hi nochmal,

ich habe jetzt die Wasserkühlung in meinem Case verbaut. Soweit, sogut.

Nun habe ich feststellen müssen, dass die 'Phobya 400 irgendwas' Pumpe rattert so wie eine Eheim ohne Eheim-Mod. Muss ich diese reklamieren oder was soll ich tun?


Lg,
phenom2
 
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@Olstyle: Hast natürlich recht - relativ kalibrieren kann man beide Sorten. Ich meinte damit eigentlich, die Option, dass man auch einen Offset vorgeben kann (absolute-calibration). Aber wie ich gerade im Handbuch sehe müsste das auch direkt am BigNG für die analogen Sensoren gehen - oder geht das wirklich nur mit dem Sensorhub?
Die Frage wäre allerdings wie man die Referenztemperatur herstellt auf der der Offset beruht..
Der einfachste Weg zum kalibrieren ist Digital- und Analogsensor(bei Bedarf auch noch ein normales Thermometer) nebeneinander zu legen und dann halt die Werte im T-Ban an zu passen.
Die Halbleitersensoren haben die Linearisierung der Kennlinie btw ja direkt eingebaut. Die müssen eigentlich nur noch angeglichen werden wenn sie nicht on vorn herien stimmen. Bei mir lagen die von Anfang an ziemlich gut.
Die flachen Analogsensoren sind reine NTCs ohne irgend eine Schaltung dazu, da wird definitiv nichts linearisiert.
Was anderes sind die Digitalsensoren, da ist die Auswertelektronik mit im Messkopf.
Der T-Ban ist jedenfalls sicher das Gerät aus dem PC-Bereich mit dem man am ehesten so viele Messstellen einigermaßen zuverlässig überwachen kann.
Das definitiv, allerdings ist die Möglichkeit über 20W Output danach zu regeln auch nicht schlecht:daumen:.

@Phenom2:
Ich würde sie umtauschen, allerdings glaube ich nicht dass ein neues Modell so viel besser wäre. Vielleicht solltest du dir ja doch nochmal überlegen eine "echte" Eheim zu nehmen.
 
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Die flachen Analogsensoren sind reine NTCs ohne irgend eine Schaltung dazu, da wird definitiv nichts linearisiert.
Was anderes sind die Digitalsensoren, da ist die Auswertelektronik mit im Messkopf.
Das sag ich doch ;). Halbleiter Tempsensor (sog. Digitalsensor) |= NTC (analoger Sensor).
Auswerteelektronik ist in den Halbleitersenoren allerdings nicht drin, sondern lediglich das Businterface. Linearsiert sind die über die im Chip abgepeicherte Kennlinie.

Der einzige Nachteil den diese Art Halbleitersensoren haben ist ihre Größe. Selbst "kleine" onewire Sensoren wie der DS18S20 oder DS18B20, die man auch ohne Platine nutzen kann, sind einfach noch relativ groß (ca. 4mm Durchmesser). Deshalb kriegt man die leider nicht überall unter. Die analogen Foliensenoren mit NTCs sind dagegen einfach winzig und leicht zu platzieren.

Inzwischen sollte aber so oder klar sein, auf was wir beide hinaus wollten :D. Lassen wir´s also besser dabei ;).

Edit: @Phenom2: Diese Erfahrung musste ich auch schon machen. Die Pumpe gibt´s ja von diversen Anbietern - ursprünglich werden die von Jingway hergestellt ;).
Ich fürchte auch bei diesen Pumpen gibt´s, wie so häufig, ziemliche Qualitätsunterschiede bzw. Toleranzen innerhalb der Serie. In vielen Tests wird sie ausdrücklich als relativ leise Pumpe gewürdigt, während andere sie als laut bezeichnen. Offenbar hast du da, wie ich, ein lauteres Modell erwischt, oder wir sind diesbezüglich beide zu empfindlich. Möglich wäre natürlich auch ein Defekt, aber ich glaube da nicht so ganz dran, denn zumindest meine Pumpe läuft ansonsten einwandfrei - nur eben relativ laut.
 
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Hi!

Da kommt man mal 'nen Tag nicht vorbei - und hat gleich so viel zu lesen...

Gas ist ein Aggregatszustand.
Dem ist so: Wasser hat ja - wie fast alle Stoffe - drei mögliche Aggregatzustände:

  • fest: Eis
  • flüssig: das allseits bekannte Wasser
  • gasförmig: Dampf
Es ist übrigens ein weit verbreiteter Irrtum, dass Wasser erst ab 0°C vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht: auch bei Temperaturen unterhalb von 0°C findet eine - wenn auch geringe - 'Verdampfung' statt.
Außerdem hat Wasser eine Besonderheit: es ist im festen Aggregatzustand ist leichter als im Flüssigen!
Normalerweise ist das spezifische Gewicht in der Reihenfolge fest-flüssig-gasförmig sinkend, also ist eine bestimmte Masse (vereinfacht: ein bestimmtes Gewicht, bsp. 1 kg) einer Substanz im festen Zustand vom Volumen her kleiner, als im flüssigen Zustand und im gasförmigen Zustand ist das Volumen nochmals (meist erheblich) größer als im flüssigen Zustand.
Der letzte Unterschied (flüssig-gasförmig) kann auch schnell mal im Bereich des 100-fachen Volumens und mehr liegen - davon 'lebt' jede Dampfmaschine.

Beim Wasser ist das jedoch nicht so: es ist im festen Zustand im Volumen größer (um rund 1/7) als im flüssigen Zustand - sonst würden Eisberge nicht schwimmen.
Und dann hätten wir hier ein Riesenproblem!

Der Unterschied, ob ein Stoff als Gas oder Flüssigkeit angesehen wird, ist meist davon abhängig, wie er sich bei Raumtemperatur (~23°C) verhält.
Außerdem ist der Aggregatzustand auch vom Druck abhängig.
Einige Gas beispielsweise sind bei hohem Druck bereits bei Raumtemperatur flüssig.

Wer schon mal mit Flüssigstickstoff (Stickstoff ist an sich ja ein Gas) gekühlt hat, kann da sicher viel von erzählen.
Auch bei Campinggas (Propan-Butan) tritt unter entsprechendem Druck eine Verflüssigung ein.

Diese unterschiedlichen Aggregatzustände macht sich ja beispielsweise das Massenspektometer zu Nutze: die Probe - auch Metalle - wird Verdampft (ggf. unter verringertem Druck) und die dabei entstehenden Gase werden mittels Licht gemessen, ihr Spektrum wird festgestellt.
Diese Spektralanalyse liefert sehr genaue Werte, aus denen sich dann die Inhaltsstoffe der Probe ablesen lassen.
(vereinfacht ausgedrückt)

Man kann nie genug Messkanäle haben :devil:
Ich hab acht, aber das ist definitiv nicht zu viel, wenn man mal einen Überblick über alle Komponenten haben will.
(für 3,5" fällt mir aber auch nichts ein)
dem stimme ich zu: Mein AE hat nur sechs - und das ist mir oft zu wenig.


@Reder:
Und was genau willst du dort dort überall messen? Die Wassertemperatur im Kreislauf hat in aller Regel lediglich eine Varianz die sich im Bereich der Messgenauigikeit analoger Sensoren befindet
Dem widerspreche ich!
Die Temperaturunterschiede sind zwar recht gering - unter 1°K - aber doch messbar.
Und zusammen mit der Durchflussgeschwindigkeit - und auch die ist nicht überall gleich; nur die Durchflussmenge ist überall gleich, es sei denn, man hat Abzweige drin - kann man die abgeführte Wärmeenergie ermitteln.
Das macht das AE mit den entsprechenden Einstellungen ganz gut.
Nur bin ich mir nicht sicher, dass die Ergebnisse stimmen, die das AE ausrechnet.
Nach denen bringt meine Grafikkarte eine höhere Wärmeleistung in den Kreislauf, als insgesamt abgeführt wird......
Oder das Aqaudrive wirkt noch zusätzlich als Radiator....


Die Temperatur der Komponenten möchte ich messen. Mir ist klar das es Schwankungen gibt, dennoch möchte ich gerne wissen wie hoch die Temperaturen ungefähr sind.
Da bald meine 2. Grafikkarte eintrudelt ( eine Wassergekühlt, eine Luftgekühlt Reverensdesign -.- ), wollte ich gern den Unterschied messen, ob sich Wasserkühlung bei der Graka lohnt( interessiert mich ein bißchen)
Wie sich die Temps unterscheiden, kannst Du demnächst in meinem TB nachlesen: ich habe derzeit eine 5770 drin, die tausche ich am WE gegen eine 5770 Vapor-X, mache eine Testreihe (3D-Mark 06 und -Vantage), rüste die 5700 Vapor-X auf Wasserkühlung um und mache eine neue Testreihe.
Ich bin mir aber sicher, dass die Wasserkühlung erheblich was bringt.
Ich habe schon mal mit zwei 5770er im CF-Betrieb getestet.
Die Wassergekühlte war übertaktet und die primäre Karte (musste also noch die Grafikausgabe bewältigen) und erreichte dabei (Furmak, was sonst?) eine Temperatur von 50 oder 55°C (ich müsste nachsehen, meine aber, es wären 50° gewesen); die Luftgekühlte war nicht übertaktet und nur die sekundäre Karte, erreiche aber - im offenen Rechner, also mit genug Luft - eine Temperatur von 90°.
Ich denke, das sagt alles aus.

du weist schon das Grakas einen Temp Sensor verbaut haben.....
Der misst aber nur interne Temperaturen; die Wassertemperatur oder die Oberflächentemperatur kann er damit nicht messen.
Und da diese eingebauten Sensoren teilweise unterschiedlich positioniert sind und auch nicht die genauesten sind, ist die Vergleichbarkeit der damit ermittelten Werte nicht 100%ig.
Hängt vom Kreislauf ab. Meine Sensoren haben ein Rauschen <0,1K (=nicht angezeigt) und im Werkszustand eine Kalibrierung mit ±0,5K Abweichung, jetzt sind sie auf 0,1K Differenz kalibriert, daran scheiterts also schonmal nicht.
Und die Temperaturdifferenzen betragen in meinem langen Kreislauf bis zu 4K. Triple-SLI-Systeme erreichen mittlerweile auch bei hohen Durchflussraten ähnliche Werte.

Die Genauigkeit reicht aus, um z.B. die miserable Wärmeübertragung im Spannungswandlerausleger eines GPU-X² 9800GTX zu dokumentieren oder die hervorragende Wärmeleitung von der Vorder- zur Rückseite eines PCBs oder (in dessen Folge) gute Näherungswerte für SB und NB zu bekommen,...
Auf alle Fälle haben die Sensoren den Vorteil, das man sie absolut kalibrieren kann - während die Sensoren in GPU oder CPU irgendwelche Mondwerte ausgeben, bei denen man nie weiß, ob man sie mit was anderem vergleichen darf.
Na, dem stimme ich zu.
Zumal mein System recht geringe Durchflusswerte hat: unter 30l/Std sind bei mir Idle normal.

Eine Sensorerweiterung für's AE wäre wirklich ganz nett....
Wenn ich messen könnte, wie ich wollte, würde ich messen:

  • Einlass (also vom Radi in den Rechner)
  • Auslass (also vom Rechner in den Radi)
  • vor der CPU
  • nach der CPU
  • vor der Grafikkarte
  • nach der Grafikkarte
  • bei mehreren Grakas auch dazwischen
  • Lufttemperatur auf dem Radi
  • Luft oben im Rechner
  • Luft unten im Rechner
  • Backplate CPU
  • Luft- oder Wasser am Ram (je nachdem, ob wassergekühlt oder nicht)
Bei meinen Messungen habe ich schon spürbare Unterschiede feststellen müssen - die Temperatur im Kreislauf ist also nur annähernd gleich.
Daher komme ich ja drauf, dass mein Aquadrive sich wie ein Radiator auswirkt.

Aktuell habe ich 26,9° (zwischen Aquadrive und Northbridge, also vor der CPU) bis 28,3° (am Auslass, also vor dem Radi) und das im Desktop-Betrieb und ohne Grafikkarte (ist derzeit luftgekühlt)!
Da die Sensoren unmittelbar beim Systemstart alle die gleiche Temperatur anzeigen, gehe ich mal davon aus, dass sie zumindest in etwa gleiche Werte hergeben.
Dabei gleich mal 'ne frage: wo bekomme ich digitale Temperatursensoren her und kann ich die am AE anschließen?

grüße

Jochen
 
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@Phenom2:
Ich würde sie umtauschen, allerdings glaube ich nicht dass ein neues Modell so viel besser wäre. Vielleicht solltest du dir ja doch nochmal überlegen eine "echte" Eheim zu nehmen.

Hi, geht de Garantie flöten, wenn ich das Gehäuse aufschraube? Ich glaube ich versuche mal einen Eheim-Mod xD


Lg,
phenom2
 
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normalerweise ist die Garantie futsch, wenn Du das Gehäuse aufschraubst oder - bei einer Gaka - den Kühler wechselst.
 
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