AW: WaKü***Quatsch***Thread
@ziko: Klutten hat recht - was du schreibst ist nicht richtig. Wasser lässt sich komprimieren, selbst Festkörper lassen sich komprimieren mit entsprechenden Kräften (die aber durchaus technisch zu realisieren sind und auch realisiert werden)

.
Die zugehörige Kenngröße findest du hier:
Kompressionsmodul (das gilt für gasfreie Flüssigkeiten, Feststoffe und Gase)
Es sind natürlich deutlich höhere Drücke notwendig als für Gase, aber das sind technisch durchaus beherrschbare Drücke - dazu braucht´s keinen Neutronenstern.
Bei der Herstellung künstlicher Diamanten wird das btw eindrucksvoll zur Schau gestellt

. Für die Mini-Drücke in einer Wakü hat das aber freilich keine Relevanz.
Edit: Du hast btw auch schon den Grund geliefert warum man Flüssigkeiten und sogar Feststoffe und unterkühlte Schmelzen (Glas) komprimieren kann. Es sind genau jene Freiräume die zwischen Elektronenhülle und Atomkern liegen die sich bei entsprechenden äußeren Drücken komprimieren lassen - btw durchaus mit makroskopisch sichtbarem Effekt

(siehe Eigenspannungen). Die unterschiedlichen Atomabstände in komprimierten und nicht komprimierten kristallinen Feststoffen lassen sich auch einfach per Röntgendiffraktometrie messen. Es gibt sogar Möglichkeiten das bei nicht kristallinen Werkstoffen zu tun. Bei Flüssigkeiten kommt zu der Kompression der Elektronenhüllen und damit der Verringerung der Atomabstände auch noch die Elasitizität der Molekülkonstellation selbst hinzu. Wasser ist da ein gutes Beispiel, da das H2O-Molekül wie ein Boomerang geformt ist, hat das Einzelmolekül anisotrope Kompressionseigenschaften. Das Volumen wird also zusätzlich zur Kompression der Orbitale auch noch durch den Winkel zwischen den beiden Wasserstoffatomen beeinflusst.
In einem schwarzen Loch befindet sich im übrigen eine Singularität der Raumzeit. Das bedeutet, dass es dort keinen mehr oder weniger vorstellbaren bzw. definierten Zustand wie die sog. Neutronenflüssigkeit eines Neutronensterns gibt (möglich wäre das zwar, aber es lässt sich unmöglich nachweisen). Wenn ein Neutronenstern durch weitere Massenaufnahme zu einem schwarzen Loch kollabiert, ist alles innerhalb des Ereignishorizonts (Schwarzschildradius) der herkömmlichen Theorie nicht mehr zugänglich. Das ist wie Schrödingers Katze - man kann unmöglich heraus finden wie es da drin aussieht

. Das einzige was man messen kann ist der Einfluss auf die Raumzeitkrümmung und damit lässt sich die Masse/Energie und der Schwarzschildradius eines schwarzen Lochs berechnen.