WaKü***Quatsch***Thread

AW: WaKü***Quatsch***Thread

siehe klutten - stimmt so nicht.

das dieser zustand in einer wakü natürlich niemals erreicht eird und selbst wenn keine große bedeutung hätte, ist aber natürlich auch richtig.



Fluide sind inkompressibel. Punkt.
Eine geringe Kompression die bei extremen Drücken erreicht wird, beruht auf die Kompression der in der Flüssigkeit gelösten Gase, und Gase kann man komprimieren.
Das Volumen ändert sich je nach Temperatur aber unabhängig vom Druck.

Eine Komprimierung wäre theoretisch möglich bei Zuständen auf einem Gravitationsstern, einem "Schwarzen Loch"
Aber dann ist es kein "Wasser" mehr, oder als was kann man einen Klumpen Protonen und Neutronen ohne seine Elektronenhülle bezeichnen?
Ohne Elektronenhülle rücken die Kerne, die ja das Gewicht ausmachen, so eng zusammen dass es als Kompression bezeichnet werden kann.
Wie gross die Kompression ausfallen kann belegt der Grössenvergleich im Atom:
ein Fussball grosser Atom-Kern wird vom Elektron in Nadelspitzengrösse in 10 Kilometern Entfernung umkreist!!!!!!!!!!!!!!!!
Wenn nun die "Fussbälle" eng zusammen rücken entsteht das Enorme Gewicht dieser Materie, aber eben es ist kein Wasser oder Fluid mehr.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

@ziko: Klutten hat recht - was du schreibst ist nicht richtig. Wasser lässt sich komprimieren, selbst Festkörper lassen sich komprimieren mit entsprechenden Kräften (die aber durchaus technisch zu realisieren sind und auch realisiert werden) ;).
Die zugehörige Kenngröße findest du hier: Kompressionsmodul (das gilt für gasfreie Flüssigkeiten, Feststoffe und Gase)
Es sind natürlich deutlich höhere Drücke notwendig als für Gase, aber das sind technisch durchaus beherrschbare Drücke - dazu braucht´s keinen Neutronenstern.
Bei der Herstellung künstlicher Diamanten wird das btw eindrucksvoll zur Schau gestellt ;). Für die Mini-Drücke in einer Wakü hat das aber freilich keine Relevanz.

Edit: Du hast btw auch schon den Grund geliefert warum man Flüssigkeiten und sogar Feststoffe und unterkühlte Schmelzen (Glas) komprimieren kann. Es sind genau jene Freiräume die zwischen Elektronenhülle und Atomkern liegen die sich bei entsprechenden äußeren Drücken komprimieren lassen - btw durchaus mit makroskopisch sichtbarem Effekt ;) (siehe Eigenspannungen). Die unterschiedlichen Atomabstände in komprimierten und nicht komprimierten kristallinen Feststoffen lassen sich auch einfach per Röntgendiffraktometrie messen. Es gibt sogar Möglichkeiten das bei nicht kristallinen Werkstoffen zu tun. Bei Flüssigkeiten kommt zu der Kompression der Elektronenhüllen und damit der Verringerung der Atomabstände auch noch die Elasitizität der Molekülkonstellation selbst hinzu. Wasser ist da ein gutes Beispiel, da das H2O-Molekül wie ein Boomerang geformt ist, hat das Einzelmolekül anisotrope Kompressionseigenschaften. Das Volumen wird also zusätzlich zur Kompression der Orbitale auch noch durch den Winkel zwischen den beiden Wasserstoffatomen beeinflusst.

In einem schwarzen Loch befindet sich im übrigen eine Singularität der Raumzeit. Das bedeutet, dass es dort keinen mehr oder weniger vorstellbaren bzw. definierten Zustand wie die sog. Neutronenflüssigkeit eines Neutronensterns gibt (möglich wäre das zwar, aber es lässt sich unmöglich nachweisen). Wenn ein Neutronenstern durch weitere Massenaufnahme zu einem schwarzen Loch kollabiert, ist alles innerhalb des Ereignishorizonts (Schwarzschildradius) der herkömmlichen Theorie nicht mehr zugänglich. Das ist wie Schrödingers Katze - man kann unmöglich heraus finden wie es da drin aussieht ;). Das einzige was man messen kann ist der Einfluss auf die Raumzeitkrümmung und damit lässt sich die Masse/Energie und der Schwarzschildradius eines schwarzen Lochs berechnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: WaKü***Quatsch***Thread

@ Vjoe:
in diversen Foren verblüffst du mich immer wieder mit deinem Allgemeinwissen :P

immer wieder ein Genuss deine Beiträge zu lesen bzw. anzusehn!

man lernt nie aus!

mfg
STER187
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Da Wasser nur sehr unzureichend - in der Praxis eher gar nicht - komprimierbar ist, wurde früher (so ab etwa 1920) Wasser zur Kraftübertragung benutzt.
Das, was heute bei Hydraulik mit Öl bewerkstelligt wird, wurde anfangs mit Wasser gemacht.
Daher auch der Name: Hydraulik kommt von Hydro = Wasser.

Wie dem auch sei: für unsere Belange ist Wasser gar nicht kompressibel.

Und was die Kompression im allgemeinen angeht: theoretisch ist es möglich, beispielsweise aus einer IC-Lok (Baureihe 101) von 90 Tonnen sämtliche Gase (bsp. Luft) heraus zu komprimieren.
Dann wäre die nur noch so 'groß' wie ein Zuckerwürfel - wöge aber immer noch 90 Tonnen.
Ist aber reine Theorie - jedenfalls hat das bisher keiner geschafft.


STER187: man lernt nie aus - aber manche (Politiker bsp.) lernen's nie.
(Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen)

Grüße

Jochen
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Ich hab ne kurze Zwischenfrage:

Wenn in einem Kreislauf Kupfer, Nickel, und Citronensäure im Wasser sind, wandern ja Kupferionen zum Nickel. Die Reaktion kann doch aber nur solange statt finden, solang das Wasser Kontakt mit einer Nickeloberfläche hat. Ist das so richtig?
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Ich hab ne kurze Zwischenfrage:

Wenn in einem Kreislauf Kupfer, Nickel, und Citronensäure im Wasser sind, wandern ja Kupferionen zum Nickel. Die Reaktion kann doch aber nur solange statt finden, solang das Wasser Kontakt mit einer Nickeloberfläche hat. Ist das so richtig?

ja, das ist richtig! wenn es keinen reaktionspartner mehr gibt, findet die reaktion auch nicht mehr statt. aber wieso die frage? magst du deine wakü mit citronensäure spülen?
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Es soll Leute geben, die Zitronensäure in ihr Kühlmittel geben, um ihn gegen bakteriellen Befall zu impfen. ;)
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

muhaha xD
naja helfen tuts gegen bakterien bestimmt, aber alkohol bzw. g48 wäre mir lieber. zitronensäure sit und bleibt eben eine säure.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Zitronensäure wirkt nur über die Senkung des pH-Werts als Biozid. Das ist eine der schlechtesten Lösungen, um Bakterien oder Algen das Leben schwer zu machen, da damit eben auch die Korrosion stark gefördert wird.

Glykol hat sich als Biozid in Waküs bewährt und es gibt eigentlich keinen Grund nicht dabei zu bleiben. Zitronensäure kann man mitunter zum Reinigen der Komponenten vor dem Einbau verwenden - wobei es da auch Besseres gibt ;). Im Kreislauf hat Zitronensäure wie auch andere Säuren nichts verloren. Der pH-Wert des Kühlmittels sollte möglichst neutral sein.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

naja, ob es gegen algen hilft weiß ich nicht, aber Bakterien werden sehr effizient abgetötet.
Das hat schon Alexander Fleming rausgefunden als er das penicilin entdeckt hat.

aber ich frage mich was bakterien überhaupt für nachteile bilden. das eigentliche problem sind algen.^^
zumal die korrosion relativ schnell einsetzten dürfte.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Dass ein niedriger pH-Wert hilft Bakterien zu killen steht außer Frage (hilft auch gegen Algen). Das geht auch mit andern Säuren.
Nur sind die Nebenwirkungen eben alles andere als hilfreich ;).
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

wenn ich kein g48 da hab nehm ich stattdessen spiritus, geht auch.^^

Aber bitte nur wenn kein Plexiglas im Kreislauf verbaut ist! Auch den Dichtungen tut das ebenfalls weniger gut. Ethonol killt Plexiglas aber absolut zuverlässig!

Einwertige Alkohole wie Ethanol oder Methanol begünstigen die Rissbildung in Plexiglas enorm. Das ist auch der Grund warum Leute mit WaterWetter im Kreislauf immer wieder spektakuläre Ausfälle ihrer Plexiglas-Ausgleichsbehälter zu verzeichnen haben ;). Da ist zwar nur wenig Ethanol drin, aber umso widerlicher ist es wenn die Risse dann erst nach Wochen oder monaten auftreten.

Wenn schon ein anderer Alkohol als Glykol, dann Isopropanol. Das ist auch nicht wirklich ideal und kann Plexiglas auf Dauer ebenfalls schädigen, aber es ist verdünnt und lange nicht heftig wie einwertige Alkohole.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Brauch ich beim Heatkiller bei der Umrüstung auf AM3 eigentlich eine Backplate? Oder wird der Kühler direkt in der Sockelhalterung montiert mit dem Schrauben aus dem Umrüstkit? Und Sockel Am3 ist doch von den Lochabständen für die Kühler das gleiche wie Am2/2+, oder ?
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

also ich hab auch nen heatkiller der soll auf nen am2+ board, da brauchste auf jeden fall ne backplate
ich denke mal bei am3 brauchste auch eine
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Brauch ich beim Heatkiller bei der Umrüstung auf AM3 eigentlich eine Backplate? Oder wird der Kühler direkt in der Sockelhalterung montiert mit dem Schrauben aus dem Umrüstkit? Und Sockel Am3 ist doch von den Lochabständen für die Kühler das gleiche wie Am2/2+, oder ?
Backplate ist bei nem AMD System schon dabei. AM2 = AM3 Lochabstände.
 
AW: WaKü***Quatsch***Thread

Hallo

Habe eine zwischen Frage und zwar. Ich suche für einen 3,5" Einschub eine Temperaturanzeige die mehr als 4 Sensoren hat?:huh: Gibt es sowas, ich google schon die ganze Zeit. Auch die Wakü-Shops können mir nicht weiterhelfen.

Wäre über eine Antwort erfreut. :daumen:

MfG Reder
 
Zurück