[Wahl Juni 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 6 12,0%
  • Union

    Stimmen: 2 4,0%
  • FDP

    Stimmen: 4 8,0%
  • Die Linke

    Stimmen: 9 18,0%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 14 28,0%
  • Die Grünen

    Stimmen: 8 16,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 3 6,0%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 8,0%

  • Umfrageteilnehmer
    50
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich gebs offen und ehrlich zu, das ich mich nicht sehr intensiv mit diesen beschäftigt habe, ich erinnere mich allerdings noch sehr gut daran, das manche Aussgen von Ihnen nicht in ein freiheitliches Gedankenbild nach unserem GG passen. Wie aber schon gesagt wurde, die Linken sind hier kein Stück besser, wobei diese teils sehr geschickt vorgehen.

Hört man sich ihre Aussagen und Vorschläge an, so ertappt man sich selbst dabei, das sie hiermit Recht haben, allerdings sind Ihre Lösungen oft nicht mit einer sozialen Marktwirtschaft verträglich, zumal oft hindurchschmimmert, das man ja vieles sagen kann, aber dies später nicht halten muss, sondern ganz andere Dinge machen kann. Hier scheint einfach viel zu oft ein kommunistisches Gedankengut durch, das nicht wirklich mit unserem GG verträglich ist. Auch die Führungspersönlichkeiten der Linken bereiten einem so manches mal Bauchschmerzen.

Als jüngstes Beispiel kann ich die Aussage von Oskar Lafontaine bei Anne Will bennen, das große Teile der Linke ja Hernn Gauck aus verständlichen Gründen nicht wählen könne. Hiermit war offensichtlich gemeint, und wurde von Frau Will ja auch angesprochen, das sehr viele Mitglieder eine nicht sehr rosige DDR Vergangenheit haben und dort durchaus Dreck am Stecken haben, wie man so schön sagt. Solch eine Partei kann meiner Meinung nach nicht unseren Freiheitlichen Staat führen und vertreten.
 
Bis 98 wars die Daimler-Benz AG, dann bis 2007 die DaimlerChrysler AG und erst ab 2007 dann die Daimler AG. Wenn du meinst mit solchen *** daher zu kommen, dann machs wenigstens richtig. Denn dann hättest du sowohl Daimler Chrysler AG als auch Daimler AG sagen müssen und nicht einfach Daimler. Es ist absolut legitim noch Daimler Benz zu sagen, da jedem bekannt ist, was welche Firma gemeint ist.

Gut das wir im Jahr 2010 und nicht in der Vergangenheit leben :schief:
Ich sag ja zu EADS auch nicht ist der neue Messerschmittkonzern :ugly:
Selbst vielleicht nicht zu viel schrott erzählen und nicht immer in die Vergangenheit zurückblicken!

Aha, und die ganzen Arbeiter brauchen keine Infrastrucktur? Das Werk brauch kein sehr gut ausgebautes Straßennetz (innerhalb der Stadtgrenzen) damit die Anlieferung reibungslos klappt?

Es gibt auch noch andere Steuern (z.b. durch den höhren Verdienst wird auch mehr Lohnsteuer von den Angestellten verrichtet), dass du selbst wohl aus irgendeinem Grund hass gegenüber Daimler verspürst brauchst du nicht in jedem post wiederholen

Ja, die haben dadurch mehr Geld um zu konsumieren, TOLL. Das Daimler (Benz) aber immer mehr Leiharbeiter einsetzt im Werk, die VIEL schlechter bezahlt werden als die regulären Arbeiter (Daimler zahlt nahezu den Lohn wie fürn normalen Arbeiter, aber die Leiharbeitsfirma steckt schön was ein, und das ist dem Daimler bekannt), das die jungen Leuts kaum Festverträge bekommen, das allgemein wenier ausgebildet wird etc.

Jede große Firma beschäftigt Leiharbeiter, so what?
Es sind ja trotzdem immernoch genug nicht Leiharbeiter vorhanden.


Zusätzlich musst du bedenken, das die Löhne von den Arbeitern die 30 Jahre oder so dabei sind, heute keiner mehr bekommt. Das sind Traumlöhne für den normalen Arbeiter am Band.

Es gibt auch genügend Arbeiter die nicht am Band arbeiten, zudem schichten die soweit ich weiß und verdienen daher nicht schlecht. ich kenn genug leute die beim Daimler arbeiten und die verdienen alle kein schlechtes Geld.
Von daher verstehe ich dein dummes Gemeckere nicht...



Und nein, ich brauch mir kein anderes Beispiel suchen, weil es ist eine Schande, das nen Weltkonzern in deiner Stadt sitzt,

Wie ich deinem post entnehmen kann, wohnst du wohl in Sindelfingen.
Habt ihr nicht einen Zebrastreifen aus Marmor oder irgendso etwas "ungewöhnliches"
Vielleicht solltet ihr euch da mal an der eigenen Nase fassen, soweit ich weiß war Sindelfingen mal die reichste Stadt in Deutschland, hätte man halt besser mit dem Geld wirtschaften sollen, dann hätte man auch länger etwas davon.
Und dann nicht rumheulen, wenn der Geldhahn versiegt. Solltest dich lieber bei deinen Politikern beschweren wär wohl angebrachter.
(Das Schempp nur mist gebaut hat und Daimler viele Milliarden gekostet hat, brauch man denk ich nicht weiter erläutern)



Aber ne, der kleine Arbeiter kann ja wenn Schremp etc wieder scheise gebaut haben mal ne Lohnrunde aussetzen oder sonst wie Kosten einsparen. Man hätte es ja nicht vorher sehen können....

Bei den Tarifen ist es imo nicht so schlimm, wenn man mal eine Lohnrunde aussetzt... wie oben schon gesagt da gibt es noch ganz andere Firmen wo weniger gezahlt wird.... Jammern auf hohem Niveau halt.


Du brauchst mir da echt kein Stuss erzählen, weil ich glaub nicht, das du Leute kennst die in der Entwicklung, am Band oder in der Verwaltung arbeiten/gearbeitet haben.

Warum sollte ich die nicht kennen?
Weil ich nicht gleich so einen auf dicke Hose wie du mache?
Vor lauter hass und Neid kannst du nicht mehr über den Tellerrand sehn, das ist dein Problem!



Dir sollte aber KLAR sein, das es schon IMMER so war, das man für nen Erbe gezahlt hat, und das es VÖLLIG normal ist in nahezu jedem Land dieser Welt. Warum willste mir also erzählen, dass das ne sauerei ist?

Weil dadurch der Bürger vielleicht noch mehr ausgenommen wird?
Oder willst du mir sagen, dass jemand der z.b. 2 Häuser+ Grundstück mit einem sagen wir mal Verkehrswert von ca. 800 000€ reich ist nur weil er das geerbt hat und für sich und seine Kinder selbst nutzen möchte?



Und es geht nunmal um die Millionäre, weil nur diese die ganzen Steuerschlupflöcher nutzen können um ihre reale Steuerlast extrem zu drücken, der normale Angestellt aber diese Möglichkeiten einfach aufgrund zu geringer Einkünfte garnicht nutzen kann und somit die volle Abgabenlast auch wirklich tragen muss.

Ja die bößen Millionäre :schief:
Hast auch mal ein Beleg außer deinen Hassparolen?
Der Schraubenwirth ist z.b. zu unrecht der Steuerhinterziehung beschuldigt worden und der ist gewiss kein armer Mann.

mfg

Bärenmarke
 
Bis 98 wars die Daimler-Benz AG, dann bis 2007 die DaimlerChrysler AG und erst ab 2007 dann die Daimler AG. Wenn du meinst mit solchen *** daher zu kommen, dann machs wenigstens richtig. Denn dann hättest du sowohl Daimler Chrysler AG als auch Daimler AG sagen müssen und nicht einfach Daimler. Es ist absolut legitim noch Daimler Benz zu sagen, da jedem bekannt ist, was welche Firma gemeint ist.

Du hast bislang "DB" gesagt und ich muss ganz ehrlich zugeben:
Mir war lange Zeit klar, von wem geredet wurde - nämlich der "DB AG", die offiziell diese Abkürzung trägt.


aber es macht mir schon sorgen wie viele hier die linken wählen würden ...

Wenn du dich dazu näher auslassen willst, empfehle ich

http://extreme.pcgameshardware.de/wirtschaft-politik-und-wissenschaft/29946-die-linke.html


ggf. auch
http://extreme.pcgameshardware.de/w...f-fuer-ein-programm-der-partei-die-linke.html


Ich muss ganz ehrlich sagen:
Aufgrund der extrem häufigen Wiederholung der ewig gleichen Aussagen und der regelmäßig folgenden niveaulosen "Diskussionen" hab ich mitlerweile nicht mehr viel Nachsicht für Thematisierungen in anderen Threads.


Deutschland braucht eine Partei die sich zwischen der Linken und der SPD einreiht imho

Selbst zwischen PDS und SPD war nachweislich nicht genug Platz und zwischen Linker und SPD ists noch enger.


ohje. dann können wir deutschen ja gleich ins ausland auswandern...
Was deutschland eher bräuchte, wäre eine SAUBERE rechtsorientierte partei, so wie in der schweiz

So?
Mir fallen ehrlich gesagt nicht viele rechtsorientierte Aspekte ein, die die Union nicht abdeckt und die "sauber" sind. (eigentlich nur verstärkte Abschottung nach außen, aber im Gegensatz zu Schweiz -die auch zunehmend davon abrückt- haben wir keine Wirtschaft und keine jüngere Vergangenheit, die das ermöglichen würde)


Eigentlich müsste es ne neue Partei geben, die klartext redet, zu 100% die ganzen Altlasten an Gesetzen etc entsorgt und realistisch den Haushalt saniert. Sicher jeder würde richtig böse Bluten, aber nach max 10 Jahren hätten wir sicher wieder einen gesunden Haushalt und könnten dann durch den Wegfall der Zinsenlast einfacher die soziale Absicherung wieder stärken und auch die Steuerlast senken.

Sicherlich nicht. Weder kann man den Haushalt in 10 Jahren sanieren (man müsste locker 50-60% der Einnahmen zum Schulden abzahlen nutzen...), noch kann man einfach mal eben alle alten Gesetze entsorgen. Sowohl aus praktischen Gründen (ohne geht nicht und neue, funktionierende zaubert man sich nicht mal eben aus dem Hut) als auch aus systemtechnischen:
Was du vorschlägst ist eine massive Störung aller Lebensbereiche und der Wirtschaft. Sowas geht mit ebenso deutlichen Verlusten der Leistungsfähigkeit daher.

Die scheis verlogenheit aller Parteien, die nicht die Eier in der Hose haben den Leuten zu sagen wies wirklich aussieht, und das es ganz böse wehtun wird, regt einfach nur noch auf, weil so fährt man sich nur noch weiter in die Scheise rein.

Eigentlich gibt es eine ganze Reihe von Parteien, die Klartext zum ist-Zustand reden (nennt sich "Opposition", wobei ich die FDP weiterhin regelmäßig dazuzähle :ugly: ) - was fehlt, sind Parteien, die Klartext zur Zukunft reden.
Das Problem: Dazu muss man nicht mutig und ehrlich sein, sondern auch einen realistischen Plan haben.
 
naja, aber sei doch mal ehrlich: Die Linke is auch nich wirklich ne saubere partei. Wobei keine partei wirklich ,,sauber" ist. jede hat seine macken, die eine halt mehr und die andere weniger ;)
 
.... Hier scheint einfach viel zu oft ein kommunistisches Gedankengut durch, das nicht wirklich mit unserem GG verträglich ist. .....
:huh: z.B.?
Ich meine jetzt durchaus Programmatik und Zielsetzung sowie Statut der Partei und deren Asurichtung - nicht(!) die Aussagen einzelner und in meinen Augen nicht repräsentativer Parteimitglieder.
Und da steckt mE der größte Unterschied zu den anderen Parteien, welche durchaus mehrheitlich gesachlossen in ihren Entscheidungen als Regierungsmitglieder im Gesetzgebungsverfahren offen dem Grundgesetz widersprechende gesetzliche Regelungen durchdrücken wollten und wollen.
Komischerweise regt sich bei denen aber nur der politische Gegner darüber auf und die eigenen Mitläufer finden das gar nicht soooo schlimm.
Vielleicht, weil die grundgesetzwidrigen Bestrebungen nicht "kommunistisch" sind?
;)

.... Als jüngstes Beispiel kann ich die Aussage von Oskar Lafontaine bei Anne Will bennen, das große Teile der Linke ja Hernn Gauck aus verständlichen Gründen nicht wählen könne...

Wenn man sich mit Herrn Gauck einmal intensiv beschäftigt, sollte klar werden, warum große Teile der Linken (und nicht nur die) ihn ablehnen.
Wäre ich Parteimitglied der Linken, würde ich Gauck ebenso ablehnen.

Gründe:
Gauck ist in meinen Augen bei der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit nicht offen gewesen. Er hat in seiner Behörde eine Teilung in Opferakten und Täterakten vorgenommen, sich jedoch die Interpretations- und Deutungshoheit, wer Opfer und wer Täter war, vorbehalten. Damit hat er sich über geltendes Recht gestellt und z.B. Vorverurteilungen (wie im Fall Gysi Gregor Gysi ? Wikipedia ) vorgenommen oder unterstützt.
Sich selbst hat er jedoch dabei immer aus dem Rampenlicht gebracht, wobei es einige Unklarheiten auch in seinem Fall gibt:
Auf Wiedersehen, Herr Gauck — Der Freitag

Zum anderen ist Gauck protestantischer Pfarrer mit absoluter Übereinstimmung zur derzeitigen Wirtschafts- und Sozialpolitik und bekennender Anti"kommunist".

Welcher aufrechte "Kommunist" könnte so jemanden wählen ohne sich selbst zu verleugnen?

Das Dilemma der Linken beleuchtet der Spiegelfechter recht deutlich:
Joachim Gauck ist dabei weitaus mehr als ein Zählkandidat – momentan ist die Republik Zeuge einer bis dato unbekannten Gauck-Kampagne in den klassischen Medien. Letztendlich könnte es ausgerechnet die Linke sein, die Christian Wullf den Weg ins Schloss Bellevue ebnet und damit die Regierungskoalition vor einer bitteren Schmach bewahrt. Verlierer beim Gauck-Coup ist neben der Regentin allerdings auch die Linke. Stimmt sie für Gauck, stimmt sie für einen Präsidenten, der für sie nicht mal ein abgewogenes Wort übrig hat. Stimmt sie nicht für Gauck, hat sie den “DDR-Test” von SPD und Grünen, den die Medien sicherlich in den nächsten Wochen zur Agenda machen werden dürften, abermals nicht bestanden.
Der Spiegelfechter

Dieses Dilemma bewirkt nichts weiter als eine erneute Aufspaltung des linken Lagers in der Republik, eine weitere Ausgrenzung der Linkspartei und damit die Stagnation der derzeitigen Verhältnisse. Auch deswegen war die Partei genötigt, eine eigene Kandidatin ins Rennen zu führen.
Übrigens wird in den Medien ja immer kolportiert, dass wenn die Linke Gauck nicht unterstützt, sie der derzeitigen Regierungskoalition nutzt und ihr dies zum Vorwurf gemacht.
Mein Gegenvorwurf lautet: SPD/Grüne haben ihren Kandidaten absichtlich als Abgrenzung zur Linken aufs Parkett gebracht und damit selbst die CDU/FDP-Regierung mit deren Kandidaten unterstützt.

Für mich würde sich die Linke unglaubwürdig machen, wenn sie Gauck ihre Unterstützung gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier scheint einfach viel zu oft ein kommunistisches Gedankengut durch, das nicht wirklich mit unserem GG verträglich ist.

Du meinst wohl eher: "[...] das wirklich nicht mit unserem GG verträglich ist." ;-)
Als jüngstes Beispiel kann ich die Aussage von Oskar Lafontaine bei Anne Will bennen, das große Teile der Linke ja Hernn Gauck aus verständlichen Gründen nicht wählen könne. Hiermit war offensichtlich gemeint, und wurde von Frau Will ja auch angesprochen, das sehr viele Mitglieder eine nicht sehr rosige DDR Vergangenheit haben und dort durchaus Dreck am Stecken haben, wie man so schön sagt. Solch eine Partei kann meiner Meinung nach nicht unseren Freiheitlichen Staat führen und vertreten.

Ich fand's top! Besser kann man sich doch gar nicht selbst die Maske vom Gesicht reißen. :-D
 
Du meinst wohl eher: "[...] das wirklich nicht mit unserem GG verträglich ist." ;-)

Na endlich mal ein Experte auf dem Gebiet. :schief:

Vielleicht kannst wenigstens du mal ein paar Belege für diese Phrasen bringen. Wie wäre es denn mit Bericht unseres politisch instrumentalisierten Verfassungsschutzes, damit ich auch was zum widerlegen habe. Oder vllt. irgendwelche Aussagen von Einzelmitgliedern oder Splittergrüppchen, anhand derer man den Rest der Partei schön über einen Kamm scheren kann.
:devil:
 
Weißt Du, ich habe momentan weder Zeit noch Lust, mir hier die Finger wundzuschreiben. Wenn Dich das Thema wirklich interessiert, empfehle ich folgende Werke:

Weißt du, meine Interessen sind vielseitig, auch lese ich im allgemeinen sehr viel.

Das "Janusgesicht" von der Frau Neu kenne ich schon, auch ist mir ein anderer Titel von ihr: "Die PDS zwischen Utopie und Realität" bekannt. Ihre einseitige Sichtweise, welche wohl im Zusammenhang ihrer Arbeit für die KAS steht, sind für mich nicht gerade "Empfehlungsschreiben".
Die anderen Titel sind mir jedoch unbekannt, obwohl ich glaube, zu meiner Schulzeit so ein Handbuch über politische Parteien in Deutschland schon bei meinem Vater gesehen und auch mal drin geschmökert zu haben. Ist aber schon ewig her. Ist das noch aktuell?

Edit: Gerade gelesen, dass das Parteienhandbuch ne Neuauflage ist....

Das Problem, was ich beim Lesen der Texte von Frau Neu habe, die sich immerzu mit den Randgruppen unserer Demokratur oder dem Wahlverhalten der Wählerschaft der neuen Bundesländer beschäftigen, ist ganz einfach, dass man ideologische, als auch demokratische und sehr wohl sogar programmatische Probleme bei diesen zu erkennen in der Lage ist, jedoch die gleich gelagerten Defizite der anderen Parteien, welche für unser Land von nicht minder gravierender Bedeutung sind, dabei komplett außen vor lässt.

Die Frage, ob diese inhaltlich nicht stattfindende Auseinandersetzung mit eben diesen grundgesetzwidrigen Zügen und demokratischen Defiziten der marktzentralistischen Parteien nun gewollt oder der Oberflächlichkeit geschuldet ist, sei dahingestellt - merkwürdig ist es allemal.
Merkwürdig im Sinne von: Man sollte das im Hinterkopf behalten, überdenken und für sich selbst hinterfragen. Meist erschließt sich bereits die Intention des Schreibers, wenn man dessen Auftraggeber und Förderer kennt.
;)

Auch wenn dies hier kein Buchempfehlungsthread ist, komme ich nicht umhin, dir im Gegenzug die Bände I bis III von "Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland" von Isensee/Kirchhof (hab jetzt nicht gegoogelt, wo es das hier im Netz gibt, aber die sind etwas kostenintensiver, dafür sowohl von Inhalt als auch unvoreingenommener Objektivität bedeutend wertvoller) ans Herz zu legen.
Wobei man dafür dann schon auch etwas Zeit erübrigen muss, die du ja leider momentan nicht hast. Vielleicht mal als Anregung für später.
:)
 
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