Wärmeleitpaste entfernen, aufbringen oder tauschen - so geht's

Nachdem ich vor 14 (!!) Jahren auf meinen i7 920 die "Liquid Pro" (flüssigmetall Wärmeleitpaste) aufgetragen habe und es voriges Jahr zu diversen Instabilitäten kam, habe ich kurz überlegt, die Wärmeleitpaste neu aufzutragen.
War dann aber Gott sei Dank nicht notwendig und die CPU wird weiterhin max 65 Grad heiß.
 
Hat mit streiten nichts zu tun, weil was du behauptest einfach nur Unfug ist... sorry!

Ahja! Diese Argumentationen kenne ich zu genüge im Netz.
Jemand hat ein Problem, zehn andere Personen nicht und somit ist es automatisch Blödsinn oder Unfug.

Wenn es nicht so gewesen wäre, hätte ich es ja wohl kaum erwähnt.
 
Und warum sind die „Werkspasten“ da so viel besser ? Zumindest konstanter in ihrer Leistung ?
Die Werkspasten sind nicht besser.
Inder Leistung nicht und in der Langzeitwirkung auch nicht.

Es wird halt ein großer Klumpen draufgepappt, damit der Kontakt lange hergestellt bleibt bei den Temperaturschwankungen der CPUs.

Daß der Matsch dann links und rechts an der CPU runterläuft, interessiert das "Werk" überhaupt nicht.

Alle PCs, die ich neu zusammengebaut habe, waren sauberer und ließen sich besser warten.
Außerdem kamen bei mir kein Push-Pin Kühler-Billigstmist zur Verarbeitung, sondern immer federbelastete Kühler.
 
Super Video.
Weils so oft Thema ist vielleicht ein paar Worte zur "Haltbarkeit" von WLP.... ?

Kann man da was dazu sagen ? Grundsätzlich sollte WLP 2,3,4 Jahre halten...? oder nur bestimmte WLPs sind für längere Haltbarkeit ausgelegt ?

Wird bei WLP Tests auch nie was dazu gesagt....

Hatte das "Gefühl" das die Kryonaut auf meiner 2080TI damals nicht lange Höchstleistung brachte...?
Oder das für das recht seltene Repasten von Notebooks eine MX4 vielleicht länger halten sollte ?


Grüße

Dazu kann man leider kaum eine seriöse Angabe machen. Bei einigen wenigen Pasten sind die Beschwerden schon nach einem halben Jahr so offensichtlich, dass man von einer schlechten Haltbarkeit ausgehen muss. Die ursprüngliche MasterGel Maker war so ein Fall. Aber im allgemeinen sind die Einflüsse von System, Umgebung und Nutzung so groß, dass man Langzeiterfahrungen nur schwer vergleichen. Es hängt auch stark von der Paste und den Bedingungen ab, ob ein noch relativ leicht feststellbares Eintrocknen überhaupt zu schlechteren Temperaturen führt.

Leider kann man auch als Tester keine Antworten hierzu liefern. Die nach 6 bis 12 Monaten zu beobachtenden Leistungsverluste sind bei den meisten Pasten so klein, dass der Unterschied zwischen einem schlechtem und einem guten Auftrag größer ausfallen. Man müsste also erstmal 10 identische Systeme solange durchlaufen lassen, ehe man zwischen einem zufälligen Auftragefehler und einer systematischen Schwäche der Paste unterscheiden könnte. Aber selbst dann hätte man nur ein Szenario und ein System und eine Paste abgedeckt. Würde man auch für verschiedene Heizleistungen, Heatspreaderformen und Lastzyklen replizieren und wenigstens die fünf beliebtesten Pasten vergleichen wollen, wäre man ganz schnell bei 1.000 Testsystemen. Und wenn man fertig ist, sagen zwei von fünf Herstellern "wir haben die Rezeptur geändert".

Das ist einfach nicht zu leisten.



Ach daher das Mißverständnis. Ich meinte auch die Rahmenhalterung, aber der Rahmen wird von den klassischen Bügel der Seitlich angebracht ist gehalten.
So ist es auch noch bei meinem Board mit LGA1150 Sockel.

Bei den Halterungen mit Verschraubung sollte das nun wirklich nicht passieren. :D

Mit Ausnahme des Sockel 775 sind alle Intel-LGA-Sockel mit einer Packplate hinter dem Mainboard verschraubt. Das ist auch schon allein wegen der Kräfte nötig, mit der die CPU in den Sockel gepresst wird. Im Falle des LGA1150 sind das 311 - 600 N, der Hebel und seine Verschraubung mit der Paltine sind also darauf ausgelegt, mindestens "30 kg" plus Reserven zu halten. Wenn es dir das nächste Mal gelingt, so etwas aus dem System zu reißen, hätte ich gerne ein Foto !Video! davon.


Nachdem ich vor 14 (!!) Jahren auf meinen i7 920 die "Liquid Pro" (flüssigmetall Wärmeleitpaste) aufgetragen habe und es voriges Jahr zu diversen Instabilitäten kam, habe ich kurz überlegt, die Wärmeleitpaste neu aufzutragen.
War dann aber Gott sei Dank nicht notwendig und die CPU wird weiterhin max 65 Grad heiß.

Hey, den gibt es doch erst seit 13,5 Jahren. :-)
 
Noch nie einen P4 mit dem boxed Kühler aus dem Sockel gerissen?
Ist mir noch nie passiert, egal ob Intel, AMD und Co...

@topic
WLP auftragen ist nicht schwer, aber da hatte ich schon die krassesten Konstellationen erlebt.
Damals anno 2007 wo ich noch im IT-Service tätig war gab es Rechner, da meinten Kunden das eine ganze WLP Tube bestens ausreichend wäre. Die ganze CPU+Kühler waren regelrecht verschlammt.:lol:
Und wenn das Ganze schon Jahre zurückliegt, dann könnte man nur noch mit einem Stemmeisen etwas lösen.:-P:D
Harte Verkrustungen löst man ganz einfach mit Alkohol oder Hexan.
Dann löst sich der trockene Schlamm in binnen Minuten gut und dann lässt sich alles problemlos entfernen.
 
Dazu kann man leider kaum eine seriöse Angabe machen. Bei einigen wenigen Pasten sind die Beschwerden schon nach einem halben Jahr so offensichtlich, dass man von einer schlechten Haltbarkeit ausgehen muss. Die ursprüngliche MasterGel Maker war so ein Fall. Aber im allgemeinen sind die Einflüsse von System, Umgebung und Nutzung so groß, dass man Langzeiterfahrungen nur schwer vergleichen. Es hängt auch stark von der Paste und den Bedingungen ab, ob ein noch relativ leicht feststellbares Eintrocknen überhaupt zu schlechteren Temperaturen führt.
Tja. Deswegen bin ich so mit meiner Carbonaut zufrieden... Keine Sauerei, wiederverendbar und vor allem: trocknet nicht ein.
Und fehlt leider in quasi jedem Test. Auch wieder einmal in dem Test vor ein paar Wochen hier im Magazin:
:(
 
Wird bei WLP Tests auch nie was dazu gesagt....

Hatte das "Gefühl" das die Kryonaut auf meiner 2080TI damals nicht lange Höchstleistung brachte...?



Grüße
Da bist du nicht der Einzige. Auf Reddit beklagen dich regelmäßig Leute das die Kryonaut austrocknet und ich kann es genau so bestätigen. Ist einfach keine langlebige WLP.
 
Ist mir noch nie passiert, egal ob Intel, AMD und Co...
Eine 478er Sockel-CPU hab ich schon rausgerissen.

Man sollte den PC wenigstens mal anwerfen vor dem Ausbau zum Aufwärmen und seitlich drehen am Kühler beim Abnehmen.

Zum Glück hab ich gerade gezogen und die Beinchen ließen sich wieder richten und haben auch bei der Neuinstallation gehalten in Sockel.

Harte Verkrustungen löst man ganz einfach mit Alkohol oder Hexan.
Dichlormetan heißt das Zaubermittel.
Das löst auch Lack und Silikongummi.

Und die Lösezeit wird in Sekunden gemessen.

Aber Achtung: das Zeug ist stinkend giftig!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist mir noch nie passiert, egal ob Intel, AMD und Co...

@topic
WLP auftragen ist nicht schwer, aber da hatte ich schon die krassesten Konstellationen erlebt.
Damals anno 2007 wo ich noch im IT-Service tätig war gab es Rechner, da meinten Kunden das eine ganze WLP Tube bestens ausreichend wäre. Die ganze CPU+Kühler waren regelrecht verschlammt.:lol:
Und wenn das Ganze schon Jahre zurückliegt, dann könnte man nur noch mit einem Stemmeisen etwas lösen.:-P:D
Harte Verkrustungen löst man ganz einfach mit Alkohol oder Hexan.
Dann löst sich der trockene Schlamm in binnen Minuten gut und dann lässt sich alles problemlos entfernen.

Wir können nicht alle Produkte testen und in dem Artikel waren bereits drei Thermal-Grizzly-Produkte sowie ein Graphit-basierets Pad von EC360 vertreten. Was übrigens keinen besseren Eindruck hinterlassen hat, als das Innovation-Cooling-Original anno 2018.



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