Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Meinst eher Zeppelin "der Horst" (seehofer) :D
Das ist ja nicht erst seit Seehofer und Söder so, Stoiber hat früher auch verdammt viel abgestoßen und privatisiert.
Damals wurde er von vielen dafür gefeiert, weil das zusammen mit dem Bürokratieabbau eine Menge Geld in die Kassen des Freistaats gespült hat.
Als aber später nach und nach klar wurde, welche Folgen die ganzen Einsparungen haben sollten, dämmerte es langsam den ersten, welchen Mist der Ähhdmund damit angehäuft hat.:nene:
 
Enteignung löst kein Problem sondern schafft Neue, das ist alles nur ein sinnloses herumdoktern.
Wo will man beim Enteignen denn überhaupt die Grenzen ziehen?
Wenn ICH ein Grundstück kaufe, wie schnell muss ich denn mein Haus darauf errichten um nicht enteignet zu werden?
Oder ich kaufe mir eine Villa mit 500qm Wohnfläche, bewohne davon aber nur 250qm --> und die beiden Anliegerwohnungen in der Villa Nutze ich als Lager oder Gästewohnungen für meine Family --> werden dann MEINE Wohnungen später städtisch zwangsvermietet?
Fragen über Fragen.

Es gibt bereits rechtliche Regelungen für abweichende Nutzungsformen, an denen dann derartig exotische Einzelfälle festgemacht werden können. So kannst du in deinem Wohngebäude durchaus einzelne Räume als Arbeitszimmer fungieren, aber wenn du jeden einzelnen Quadratmeter als Bürofläche eintragen willst, wirst du eins auf den Deckel bekommen. Das kann 1:1 auf Lagerflächen und Ferienwohnungen übertragen werden, wobei es zu letzterem ohnehin schon einen längeren Sonderkatalog gibt. Und da macht es auch keinen Unterschied, ob du sie nur für Angehörige nutzt oder nicht - wer nicht da gemeldet ist, ist Gast und nicht Bewohner.

Überhaupt was ist denn eine "sozialer" Kaltmietpreis.
10€ kalt mit Sicherheit nicht. wie soll sich das ein Friseurin, Arzhlefer/ in etc.pp leisten --> also geht es doch eher Richtung 5-7€.
Und mit den Aussichten soll Wohnungsbau funktionieren????
Das ist alles ein schlechter Witz, bzw. noch viel schlimmer --> das ist Verarsche!

Wenn du dich komplett verkalkuliert hast, ist das das dein Problem. Aber selbst mit 1 €/m² zahlst du etwaige Schulden schneller ab, als mit 0 €/m² und in einem angespannten Wohnungsmarkt ist eine direkt vorangehende Vermietung auch kein nenneswerter Nachteil bei der Suche nach neuen Mietern. Ganz abgesehen davon, dass Absicht zu unterstellen ist, wenn du letztere nach >6/>12 Monaten immer noch nicht gefunden hast.


es fehlt nicht an (bezahlbarem) Wohnraum, sondern an der Bereitschaft der Leute einen etwas längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Miete ist eben nicht Eigentum, da muss einem bewusst sein, dass sich die Konditionen ändern können. Und wer im Hipsterviertel wohnen und arbeiten will hat eben auch entsprechende Preise zu zaheln.

Es fehlt den Städten zunehmend an Möglichkeiten, weiteren Pendelverkehr zu verkraften und die Leute wollen nicht in Hipsterviertel ziehen. Ganz im Gegenteil. Die Leute haben eine Wohnung in einem Arbeiterviertel gehabt und fliegen auf einmal raus, um Platz für Hipster zu schaffen.


Laufen die Pflegekräfte in Berlin auch davon wie die in München?

Geht noch. Es gibt zwar einen Mangel (der an Heimplätzen ist schärfer), aber der Arbeitsmarkt in Berlin ist nicht optimal und Polen nahe, da findet sich auch für schlecht bezahlte Knochenjobs jemand, der sie machen will.
 
Geht noch. Es gibt zwar einen Mangel (der an Heimplätzen ist schärfer), aber der Arbeitsmarkt in Berlin ist nicht optimal und Polen nahe, da findet sich auch für schlecht bezahlte Knochenjobs jemand, der sie machen will.

Eher aus Balkanländern.
https://mobil.berliner-zeitung.de/b...05658?originalReferrer=https://www.google.de/
(Auch neben der Arbeit lief nicht alles glatt: 13 Monate suchte Samed Qoshja eine größere Wohnung, aus dem Übergangs-Appartement ist er erst kürzlich ausgezogen. Ohne die Unterstützung von Kollegen hätte es nicht geklappt, sagt er. Für albanische Kolleginnen etwa, die Mann und Kinder nachholen wollen, sei der Wohnungsmarkt ein Riesenproblem. „Wir Ausländer bekommen oft nicht einmal eine Antwort vom Vermieter.“)




Man wird gebraucht aber auch irgendwie net gewollt :D
 
Sind Investoren nicht mitunter "ganz wundervolle Menschen"? :ugly:

Realer Irrsinn: Investor kauft Straße / extra3 / NDR / 2:58 min
(Quelle: Youtube)
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Sehenswert, wem gehören eigentlich unsere Wohnungen?
Undurchsichtige internationale Firmengeflechte machen es für Mieter und Staat teilweise fast unmöglich überhaupt herauszufinden wer der eigentliche Besitzer von größeren Immobilieneinheiten ist:

Firmengeflechte: Wem gehören unsere Wohnungen? / Panorama 3 / NDR - ARD / 29:18 min
(Quelle: Youtube)
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Der Punkt das Mieter Probleme haben, überhaupt einen passenden Ansprechpartner zu finden, erinnert mich an "Das Haus das Verrückte macht":

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Erstaunlich das die von manchen so hoch geschätzten Privatfirmen, der Inbegriff eines bürokratischen Irrsinns sind, den nichtmal Behörden hinbekommen. :ugly:
 
Ach so, Germanistik ist also nichts Richtiges?

Nichts mit dem man übermäßig viel Geld verdient. Es soll ja jeder Germanistik studieren, der lustig ist. Nur muss man sich nicht wundern, wenn nicht viel bei rumkommt.

Was ist denn was Richtiges?

Wenn man Geld verdienen möchte? Hier:

Einstiegsgehalt: Welche Studienfaecher sich auszahlen

Und muss man also Studienfächer wie Germanistik abschaffen, weils nichts Richtiges ist?

Absolut nicht. Wer Laberfächer studieren will, soll das tun dürfen. Man sollte nur hinterher nicht rumheulen, wenn man kaum Geld damit verdient.

Thomas Gottschalk hat übrigens Germanistik studiert. Aber stimmt, aus dem ist ja nichts geworden.

Germanistik wird ihm bestimmt geholfen haben. Aber ich wage zu bezweifeln, dass es Vorraussetzung für seinen Erfolg war.

Aber hey, es steht jedem Germanistikstudenten frei, sich an Thomas Gottschalk zu orientieren :D

Wir können uns diesbezüglich auf garnichts einigen, weil du einfach nur eine unbegründbare universelle Schuldvermutung aufstellst, in der du verlangst das doch jemand gefälligst zu beweisen hat das er nicht durch irgend einen "Fehler im Leben" an seiner aktuellen Situation selber Schuld ist.

Wo genau habe ich verlangt, dass die Leute etwas zu beweisen haben? Ich rede von Eigenverantwortung und ja ich bin nach wie vor der Meinung, dass es ohne Frage Menschen gibt, die nichts für ihre Situation können. Aber das ist meiner Meinung nach nicht die Mehrheit.

Also bitte, wer genau ist daran Schuld, dass z.B. ein ehemaliger Klassenkamerad von mir, der aus Faulheit einen schlechten Abschluss hat, heute nichts ist?

Der „böse“ Staat?
Die „böse“ Wirtschaft?
Oder doch der faule Klassenkamerad selbst?

Bitte verrate es mir.
 
Also bitte, wer genau ist daran Schuld, dass z.B. ein ehemaliger Klassenkamerad von mir, der aus Faulheit einen schlechten Abschluss hat, heute nichts ist?

Der „böse“ Staat?
Die „böse“ Wirtschaft?
Oder doch der faule Klassenkamerad selbst?

Bitte verrate es mir.

Na vieleicht ist er ja auch einfach nur in die falsche Familie geboren worden? :schief:
Ich kenne da aus meiner Zeit auf dem Internat auch einige Klassenkameraden die alles andere als fleißige Gesellen waren (weil sie sowieso wussten das Papa & Mama später schon dafür sorgen werden das es klappt). Die allermeisten von denen sind dank Beziehungen der Eltern und Verwandschaft und / oder (einfach) dem entsprechenden fianziellen Vermögen in der Familie trotz eines ehr mäßigen 2,6er oder gar 3,5er Notenschnitt später in die "richtigen" Studienfächer & beruflichen Bahnen gelangt, schlechte Noten waren also alles andere als ein Hindernis das die Spreu vom Weizen trennt.

Aber wir kennen ja deine Ansichten, "Leistung zahlt sich immer aus" und "Nichtleistung wird entsprechend abgestraft" und der "American Dream" ist kein schlechtes Ammenmärchen aus der Gründerzeit der USA, um den armen Bauer weiß zu machen das die Belohnung auf ihm heute immer noch im Himmel wartet...
 
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