Poulton
Volt-Modder(in)
EU-Erhebung: Millionen Menschen in Deutschland an der Armutsgrenze - SPIEGEL ONLINEAber das ist meiner Meinung nach nicht die Mehrheit.
Alleinerziehende in Deutschland - Wenn die Armut droht
Also sind die Mehrheit davon für dich nur faule Säcke?
Und dieser eine ehemalige Klassenkamerad ist für dich eine statistisch relevante Größe, an dem du alles festmachst?Also bitte, wer genau ist daran Schuld, dass z.B. ein ehemaliger Klassenkamerad von mir, der aus Faulheit einen schlechten Abschluss hat, heute nichts ist?
Ich streite nicht ab, dass es vereinzelt Leute gibt, die einfach nur stinkend faul sind und wo man die ganze Zeit mit Trillerpfeife und Rohrstock dahinterstehen müsste, damit die überhaupt einen Schlag machen und nicht alle fünfe gerade sein lassen. Aber das sind Einzelfälle und nicht die Mehrheit.
Jehova!Ich hatte in meiner Zeit auf dem Internat einige Klassenkameraden die alles andere als fleißige Gesellen waren. Die allermeisten von denen sind dank Beziehungen der Eltern und Verwandschaft und / oder (einfach) dem entsprechenden fianziellen Vermögen in der Familie trotz einem 2,6er oder gar 3,5er Notenschnitt später in die "richtigen" Studienfächer & beruflichen Bahnen gelangt, schlechte Noten waren also alles andere als eine Problem.
Da wagt es doch tatsächlich jemand zu sagen, dass Vitamin B, in die richtige soziale Schicht geboren zu sein, ... wichtiger ist, als Leistung.
Elitenforscher Michael Hartmann: „Wir brauchen eine Arbeiterquote“ - taz.de
Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland – Regionale Unterschiede bei der sozialen Differenzierung - Wikipedia
Bildungschancen sind auch regional unterschiedlich, beispielsweise im Vergleich zwischen Ost- und West-Deutschland. In Westdeutschland sind die Chancen, ein Gymnasium zu besuchen, für ein Kind aus der oberen Dienstklasse (Akademiker in hohen Positionen) 7,26-mal größer und für ein Kind aus der unteren Dienstklasse 4,20-mal größer als die Chancen eines Facharbeiterkindes (ebd.).
Bei diesen Angaben ist zu berücksichtigen, dass die Chancen von Kindern von an- und ungelernten Arbeitern und Landarbeitern noch geringer sind als die der Facharbeiterkinder, jedoch weder von den PISA- noch von den IGLU-Studien im Direktvergleich ausgewertet wurden.
In Ostdeutschland ist die Ungleichheit der Lebenschancen kleiner. Hier ist die Chance eines Kindes aus der oberen Dienstklasse 3,89-mal so groß wie die eines Facharbeiterkindes und die Chance eines Kindes aus der unteren Dienstklasse ist 2,78-mal so groß.
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, ganz eventuell daran, dass der Großteil dieser meint in Städten zu leben deren Lebenshaltungskosten deutlich zu hoch für ihre Einkommen sind? Wer bis zur Rente noch kein Eigentum hat ist selbst schuld, da hat man über 40 Jahre im Normalfall Zeit gehabt. Dass es mit 1000€ Miete im Monat für die Normalverdiener kaum möglich ist, ist aber auch ganz verwunderlich, statt in den Städten zu wohnen, kann man in Pendelreichweite wohnen, wo es deutlichst billiger ist. Jeder ist seines eigenen Glücks Schmied.


