USK, BIU und DKHW kritisieren Jugendschutz, fordern Reform

Ich weiß nicht... als ich in dem Alter war hab ich alles gespielt völlig unabhängig welcher Laden da welche zahl aufgedruckt hat. An die Spiele ranzukommen war extrem einfach... eigentlich war es schwer NICHT ranzukommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das geändert haben soll. Wenn der Bubi Doom haben will und die Eltern es nicht kaufen machts ein anderer bekannter oder es wird die gekekste Version gespielt die schon seit Wochen auf dem Pausenhof verteilt wird.

USK, BPJM und was weiß ich wer noch alles interessiert in der Praxis keine Sau und ist auch kein Hindernis. Die "Alter das Ding ist ab 18!!!11"-Spiele gehen halt noch besser auf dem Schulhofschwarzmarkt. :ka:

Also ich kenne keinen Jugendlichen in dem Alter (und ich kenne aus Vereinsgründen sehr viele), die irgendein 18er Spiel nicht gespielt haben weil es ab 18 ist obwohl sies haben wollten. Weder damals noch heute. So wie ich mit gefühlten 12 Jahren DOOM gespielt habe so werden die heute 12-jährigen das neue DOOM spielen. Willkommen in der Wirklichkeit, liebe USK.

Heutzutage ist es schon etwas schwieriger an Spiele ran zu kommen. Die Strafen für den Einzelhandel wurden verdoppelt wodurch viel mehr kontrolliert wird (nicht nur Spiele sondern auch Guthaben Karten für Steam, PSN und Co), die aktuelle Generation von Eltern hat schonmal irgendwelche Berührungspunkte mit Spielen gehabt in den 80er oder 90er Jahre und wissen das es auch Spiele gibt die nicht für jeden geeignet sind (spätestens nach den letzten Hasskampagnen gegen Computerspiele sollte jeder irgendwo sensibilisiert sein) und gecrackte Versionen von Spielen werden immer weniger durch immer bessere Kopierschutzmaßnahmen oder weil der Fokus mehr auf Coop liegt.

Das eigentliche Problem ist das der Jugendschutz im Einzelhandel ganz gut funktioniert durch die letzten Änderungen an den Gesetzen die aber wirklich nur den physischen Einzelhandel betroffen haben. Im Internet funktioniert das ganze überhaupt nicht weil man sich da auf die Eltern verlässt das die IP Bereiche im Router sperren, Jugendschutzmaßnahmen im OS einstellen, Accounts für Steam, Origin und Uplay authorisiern usw. und genau darum geht es bei der Reform. Anstatt viele verschiedene Gremien die auf verschiedenen Ebenen (Bund und Länder) arbeiten soll es ein übergeordnetes Gremium geben was für alle Medien zuständig ist. Ob es für uns Spieler dadurch besser oder schlechter wird kann man jetzt noch nicht sagen. Was man aber machen sollte ist versuchen Eltern besser aufzuklären.
 
Heutzutage ist es schon etwas schwieriger an Spiele ran zu kommen.

Früher musste der Bub noch drauf warten dass der Mitschüler das Spiel brannte/kopierte und es auf dem Schulhof verteilte.
Heute dauert es keine 2 Minuten die Keks-Version auf der Warez-Seite seiner Wahl zu finden.

Klar gibts da Hürden (Spiele für den MP laufen wohl nicht wie sie sollen, zig GB runterladen dürfte ohne irgendwelche Bezahlaccounts ewig dauern) aber da ist nichts dzwischen was einen dahingehend etrwas bewanderten Jugendlichen ernsthaft aufhalten könnte.

Beim Rest geb ich dir schon Recht.
 
Ganz ehrlich jeder 10-16 Jährige kommt an jedes Spiel irgendwie ran. Sei es im Einzelhandel wo die Kassiererin nicht richtig aufgepasst hat (auch mir schon passiert) oder doch von einem Freund der es von seinen Eltern/Bruder/Onkel etc erhalten hat. Bevor ich mir meine Games im KeyShop (Gibt ja keine Alters Prüfung etc.) gekauft habe hab ich ein paar von Freunden erhalten ein paar gecrackte gespielt (Auch ohne Premium Accounts gibt es genug Free Download Seiten und ja mit 13/14 hab ich diese gespielt ohne sie zu kaufen schande über mich. Und das ist auch heute so noch. Und wenn PSN Cards ab 18 sind können diese einem die Eltern ja auch kaufen da es ja nur ein "Gutschein" ist. Und die meisten die dadurch ein Problem bekommen waren schon davor nicht richtig im Kopf und die Schuld auf Games und Spiele zu werfen ist Schwachsinn. Manche dürfen Filme ab 16/18 schauen aber bei Games hört der Spaß bei 16 ab. Und wie einige hier argumentieren das die eigenen Kinder sowas ja nicht machen weil diese Aufgeklärt sind etc. finde ich echt Witzig war bei mir auch so und man hat sie sich trotzdem besorgt und das machen eure kinder auch ohne das ihr es wisst. Im besten Fall gehen sie zu einem Freund und Spielen bei ihm CoD oder Doom.
Und das Spiele ab 18 zensiert sind etc. ist auch Blödsinn, warum sollte ein Erwachsener noch bestraft werden er ist ja volljährig und kann selbst entscheiden ob er das sehen muss oder nicht. Außerdem gibt es auch nicht nur Shooter die ab 16/18 sind. Mittlerweile schauen sich die Kinder heutzutage auf Ihren Smartphones weit aus schlimmeres an (Program, Pornos etc) Ich versteh auch man sollte keinen 10 Jährigen ermutigen und ihm in hülle und Fülle die Spiele kaufen aber es ganz verbieten und verstecken ist auch nicht richtig.
Manche Kinder denen sowas verboten wird (Fernsehen etc) sind so Schreckhaft und haben vor allem Angst (habe selbst in der Familie so einen Fall) das Kind hat vor allem und jedem Angst selbst Filme ab 6/12 gehen nicht. Das Kind hat schon fast vorm richtigen leben Angst weil die Eltern zu vorsichtig sind.
Und um zum Thema zurück zu kommen finde ich man sollte sich statt dem USK was anderes einfallen lassen. Besonders die Spanne ab 12 und ab 16 sind zu groß gewählt.
 
Das einzige was ich mir wünsche ist endlich mal eine funktionierende Altersverifikation z.B.: für steam.
Wie sieht es denn momentan aus? Im schlimmsten Fall kommt ein Spiel für Detuschland nur geschnitten auf den Markt + die uncut version bekommt noch ein region-lock. (schlimmster Fall)
Jetzt kaufe ich mir das Spiel aus *Land XY*, und kann das Spiel nicht aktivieren ohne gegen die steam-agb zu verstoßen. (VPN):nene:
Mal ehrlich, ich werde dieses Jahr 32 Jahre alt.....und bin diesen Zirkus leid, auch wenn es nur noch extrem selten vorkommt.
 
Auf der einen Seite begrüße ich die noble Idee hinter einer Zusammenfassung und Vereinheitlichung der Gesetzeslage,
auf der anderen fürchte ich die weiteren Einschnitte, die da wohl noch kommen mögen, unter denen ich auch als erwachsener Mann noch zu leiden habe.
(Software die nur auf deutsch erhältlich ist; nur geschnitten erhältlich ist; nur unter der Ladentheke gekauft werden darf, also digital online nicht zur Verfügung steht.)

Aber vom noblen Gedanken an sich abgesehen, ist das Gesetz doch sowieso eine Farce.
Wenn Eltern ihre Medienverantwortung gegenüber ihren Kindern auf ein Gesetz verlagern, dann ist auch klar warum es nicht greift.
Nichts ersetzt sich kümmernde Eltern, die ihren Kindern / Jugendlichen beibringen selber kompetent zu entscheiden ob man sich etwas wirklich ansehen muss. Seine eigene Grenze kompetent einschätzen zu können, das ist was unser Nachwuchs lernen muss. Ein besseres Gesetz hilft dabei nicht die Bohne...

Letztendlich macht es im Moment nämlich nur eines, die ehrlichen Leute mit dem Wunsch legitim zu kaufen zu behindern;
denn wenn ein Jugendlicher etwas nicht kaufen darf, aber alle seine Freunde das auch spielen, dann wird er es sich illegal besorgen.
Ich persönlich kenne keinen 15-Jährigen der sich von einer Gesetzesübertretung in form eines illegalen Downloads scheut.

Obwohl ich der Meinung bin das eine einheitliche Regelung schlussendlich sein muss, glaube ich persönlich nicht daran das da was vernünftiges und brauchbares rauskommt.
Das wird wie üblich ein noch schlimmerer Gesetzes-Salat als vorher....:wall:

Als erwachsener würde ich vor allem begrüßen wenn es endlich mal ein akzeptiertes, einfaches und verpflichtendes Verfahren für einen digitalen Altersnachweis gäbe;
so dass ich auch auf Plattformen wie Steam Einkäufe tätigen könnte, die ich bisher unter den Ladentheke machen musste oder als Importware hätte bestellen müssen.
(Und deswegen oft gar nicht gemacht habe, weil der Aufwand zu groß war.)
 
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Das wär ja mal was, wenn zukünftig alle Medien einheitlich bewertet werden würden. Das würde nämlich bedeuten, dass Computerspiele auch endlich vom Gesetzgeber als Kunst anerkannt werden würden. Dass da bisher noch nichts passiert ist, liegt nur daran, dass die Spielehersteller bzw. Publisher sowas noch nicht gerichtlich durchgefochten haben. Da diese das auch zukünftig vermutlich nicht machen werden, bleibt nur zu hoffen, dass der Gesetzgeber ausnahmsweise mal von sich aus tätig wird und das endlich zeitgemäß regelt.
 
Ich finde es etwas schockierend sich einfach damit abzufinden, dass die Bälger schon irgendwie an alles rankommen. Nun, ich kam nicht an alles ran, auch ohne Dauerbeaufsichtigung. Warum?

Weil meine Eltern schlau genug waren sämtliche Accounts auf dem Zockerrechner mit Passwörtern zu schützen und mein Account hatte natürlich keinerlei Rechte, insbesondere keine Adminrechte. Und schwupps, bei jeder Installation musste Papi das Adminpasswort eintippen - und der hat natürlich dann auch geguckt was da eigentlich installiert werden sollte. Da half es auch nix sich das 18er Spiel über Torrent oder "andere Wege" zu beschaffen, bei der Installation war Schluss.

Das klappt irgendwann nicht mehr, schon klar. Als ich meinen eigenen Rechner bekommen habe war damit Schluss. Es verhinderte aber zuverlässig dass ich mit zwölf CoD o.Ä. spielte.
 
Dazu brauchen die Eltern aber natürlich eine gewisse Kompetenz in Richtung IT. Hier im Forum wirst du niemanden treffen, der nicht Admin von seinem PC ist ;) Meine Eltern sind teilweise schon beim einrichten eines WLANs aufgeschmissen.

Letzlich sollte das die Aufgabe der Eltern sein, nicht des Gesetzgebers. Aber wenn die Eltern wegsehen, solange das Kind Ruhe gibt, wird es weiterhin 12-jährige in jeglichen Shootern geben.
 
Was ich immer zu anderen Eltern sage wenn ich weiss das ihr 12 Jähriger GTA V spielen darf ist: "Sagt mal, lasst ihr euer Kind auch Pornos gucken?"
Meist bekomme ich dann immer ein entsetztes"Um Gotteswillen NEIN! zu hören und das wäre ja etwas völlig Anderes.


von mir würde mit nachdruck ein "kümmern sie sich gefälligst um ihre eigenen kinder und bringen sie die kategorien nicht vorsätzlich durcheinander" kommen, denn
1. das ist aber genau das alter, in dem sich gesund entwickelnde kinder für sex interessieren sollten.
2. ist das selbstverständlich was anderes, es ist sogar das genaue gegenteil!: bei gta gehts ums unterhaltsame beenden von leben, bei pornos streng genommen um das unterhaltsame zeugen von leben.
was haben wohl die meisten heute erwachsenen in dem alter (damals per vhs in abwesenheit des internets) konsumiert? ich zumindest precinct 13, mad max2, anthropophagous und bad girls ;)

das gentlemen-agreement zwischen eltern und kindern ist, dass eltern froh sind, dass sich ihre kinder gesund entwickeln aber die kinder in dem glauben lassen, dass sie den heimlichen konsum der kinder nicht bemerkt hätten sowie dass die kinder gegen ein unausgesprochenes verbot verstiessen, wenn sie sich heimlich zugang zu ab-18-material verschaffen. der part der kinder bei dem agreement ist es, sich so zu verhalten, als wüssten sie nicht, dass ihre eltern wissen... (kommt immer drauf an, wer wann schlauer ist)
mit verboten und dem peinlichen "gespräch" muss nur dann eingegriffen werden, wenn das ganze ungesunde ausmaße annimt
 
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von mir würde mit nachdruck ein "kümmern sie sich gefälligst um ihre eigenen kinder und bringen sie die kategorien nicht vorsätzlich durcheinander" kommen, denn

So Etwas nennt man dann beratungsresistente Eltern, die so immer alles besser wissen, oder glauben es zu tun. Allein die Begründung hier, womit dann solche Sachen für Minderjährige von Dir legitimiert wird und man es frei zugänglich machen sollte, zeigt das da nicht wirklich viel pädagogisches Wissen dahinter steckt.
Und ich weiss auch nicht was ein Hardcoreporno mit Sexualität zu tun hat, das schlimme ist das Kinder dann glauben das es wirklich so ablaufen muß wie in diesen Filmen und bekommen so ein völlig falsches Bild, aber so weit scheinst u nicht zu denken.
Und noch mal, wenn Kinder das heimlich machen, was wohl jedes Kind einmal macht oder aber von den Eltern wissentlich diese Medien frei zugänglich gemacht werden ist schon ein Unterschied!
Und von Eltern die ihren Kindern solche Sachen frei zugänglich machen habe ich gesprochen und von nichts Anderem!
 
So Etwas nennt man dann beratungsresistente Eltern, die so immer alles besser wissen, oder glauben es zu tun. Allein die Begründung hier, womit dann solche Sachen für Minderjährige von Dir legitimiert wird und man es frei zugänglich machen sollte, zeigt das da nicht wirklich viel pädagogisches Wissen dahinter steckt.
Und ich weiss auch nicht was ein Hardcoreporno mit Sexualität zu tun hat, das schlimme ist das Kinder dann glauben das es wirklich so ablaufen muß wie in diesen Filmen und bekommen so ein völlig falsches Bild, aber so weit scheinst u nicht zu denken.
Und noch mal, wenn Kinder das heimlich machen, was wohl jedes Kind einmal macht oder aber von den Eltern wissentlich diese Medien frei zugänglich gemacht werden ist schon ein Unterschied!
Und von Eltern die ihren Kindern solche Sachen frei zugänglich machen habe ich gesprochen und von nichts Anderem!

Es gab mal ne Studie davon das die meisten Kinder ihren ersten Kontakt mit Pornos im Alter von 11 Jahren so auch ich da wird in der Umkleide beim Schwimmen auf der PSP der erste Porno gesehen war halt cool denkst die Eltern hätten das hingekriegt ? Gar nicht davon geredet da ne Sperre vor zu machen. Deswegen verkauft sich das überteuerte Apple Zeug da es halt schnell und Idiotensicher ist
 
Gar nicht davon geredet da ne Sperre vor zu machen. Deswegen verkauft sich das überteuerte Apple Zeug da es halt schnell und Idiotensicher ist

Darum sagte ich das in diesem Bereich aufgeklärt werden muss anstatt den Jugendschutz noch weiter zu verschärfen.
Aufklärung ist das A und O, natürlich wird es da auch immer Eltern geben denen das alles Egal ist, aber trotzdem sollte da an Schulen und Kindergärten schon früh Aufklärung betrieben werden was neue Medien angeht.
 
Darum sagte ich das in diesem Bereich aufgeklärt werden muss anstatt den Jugendschutz noch weiter zu verschärfen.
Aufklärung ist das A und O, natürlich wird es da auch immer Eltern geben denen das alles Egal ist, aber trotzdem sollte da an Schulen und Kindergärten schon früh Aufklärung betrieben werden was neue Medien angeht.

Ja so Elternabende wo die Lehrer den Eltern das erklären nun das Problem das die Lehrer davon keine Ahnung haben. Siehe zb an meinem IT unterricht wo einem Word beigebracht wird
 
Ja so Elternabende wo die Lehrer den Eltern das erklären nun das Problem das die Lehrer davon keine Ahnung haben. Siehe zb an meinem IT unterricht wo einem Word beigebracht wird

Die Lehrer sollen das nicht machen, sondern Leute mit Fachkompetenz. Auch Auslagen an den Infoständen der Schule, Kita wären denkbar, die vom JuSch, USK, FSK bereitgestellt werden.
Dort sollte vermittelt werden wie man zum Beispiel die Jungendschutzfunktion in Windows, Steam, Playstation und so weiter aktiviert und nutzt. Auch wie solche Spiele auf Kinder wirken, wenn sie noch nicht weit genug in der Entwicklung sind und was für Folgen das eventuell bei bestimmten Kindern auslösen kann.
Vielleicht auch Leute auf Freiwilligenbasis, auch in Läden die eben Spiele verkaufen könnte man Infomaterial auslegen.
Es gäbe da genug Wege, wenn dann da nur der Wille wäre, aber das ist nun mal mit Arbeit verbunden und mit Geld und darum wird lieber weiter Verboten und beschnitten, weil es ganz einfach der leichtere Weg ist und auch keine Kosten verursacht.
Ich kenne mich nun mal mit Videospielen aus und vermittele meinen Kindern auch dieses Wissen und vor allem die Regeln und Regeln sind nun mal wichtig, egal in welchen Bereich und das sollte den Kindern vermittelt werden. Und auch da sollte es so vermittelt werden das man nicht einfach sagt, es ist für euch verboten, sondern man muss sich die Zeit nehmen seinem Kind es für ihm verständlich zu erklären.
Auch das kostet Zeit und Kraft, aber so ist das wenn man Kinder hat, wie hier schon Jemand sagte, nur sauber und satt reicht nicht.
Leider sieht man das aber heute immer öfter bei den Eltern, die kaum noch selber Werte usw. vermitteln, sich dabei voll und ganz auf die Kita oder Schule verlassen und selber nicht wirklich viel tun.
Kinder heißt Verantwortung, auch was neue Medien betrifft, eine Verantwortung die sich leider Viele heute nicht mehr Bewusst zu sein scheinen.
 
Ich finde es etwas schockierend sich einfach damit abzufinden, dass die Bälger schon irgendwie an alles rankommen. Nun, ich kam nicht an alles ran, auch ohne Dauerbeaufsichtigung. Warum?

Weil meine Eltern schlau genug waren sämtliche Accounts auf dem Zockerrechner mit Passwörtern zu schützen und mein Account hatte natürlich keinerlei Rechte, insbesondere keine Adminrechte. Und schwupps, bei jeder Installation musste Papi das Adminpasswort eintippen - und der hat natürlich dann auch geguckt was da eigentlich installiert werden sollte. Da half es auch nix sich das 18er Spiel über Torrent oder "andere Wege" zu beschaffen, bei der Installation war Schluss.

Das klappt irgendwann nicht mehr, schon klar. Als ich meinen eigenen Rechner bekommen habe war damit Schluss. Es verhinderte aber zuverlässig dass ich mit zwölf CoD o.Ä. spielte.

Ich glaube da sind wir in anderen Zeiten aufgewachsen, als ich anfing war das Internet noch neu, die Eltern keine Ahnung von Computern und das es im Internet alles zum runterladen gab, da hatten die doch keine Ahnung von.
Seit ich 12 war hab ich einen PC, das war immer meiner und den Admin hatte nur ich. Derartige Zugriffsbeschränkungen wie heute gab es damals gar nicht und wenn hätte ich die wohl relativ schnell ausgehebelt.
Ich persönlich halte nichts von Verboten, eigene Medienverantwortung ist das Stichwort und dank der ganzen elterlichen Verbote heutzutage sorgen wir nur dafür das am Ende ständig jemand anderes für das eigene Verhalten verantwortlich sein soll.
 
Es gibt keinen 100% Schutz. Es hilt den "Bälgern" nur, besser zu werden, da sie die Sperren umgehen müssen :-)
 
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