USK, BIU und DKHW kritisieren Jugendschutz, fordern Reform

Nein, habe ich nicht. Ich bin mir aber auch sicher dass es Eltern gibt die das ganze gut unter Kontrolle haben. Leider ist das nach meiner Erfahrung ein verschwindend geringer Teil.
Ich habe in einem Verein einige Jahre die Jugendabteilung geleitet (Kinder und Jugendliche im Wesentlichen zwischen 10 und 16 Jahren). Da war ganz selten mal jemand dabei der nicht über die neuesten "Killerspiele" Bescheid wusste. :ka:

Da wird über das neue COD genauso geredet wie über das neue "FIFA auffer Playsi".
 
Nein, habe ich nicht. Ich bin mir aber auch sicher dass es Eltern gibt die das ganze gut unter Kontrolle haben. Leider ist das nach meiner Erfahrung ein verschwindend geringer Teil.
Ich habe in einem Verein einige Jahre die Jugendabteilung geleitet (Kinder und Jugendliche im Wesentlichen zwischen 10 und 16 Jahren). Da war ganz selten mal jemand dabei der nicht über die neuesten "Killerspiele" Bescheid wusste. :ka:

Die meisten Eltern sind entweder überfordert oder interessieren sich nicht dafür. Entweder sind sie alleinerziehend, haben sonstige Probleme mit Alkohol, Drogen, Arbeit, oder sind gleichgültig weil sie ihre Kinder antiautoritär erziehen und ihnen eh alles erlauben oder im Drogenrausch gar nicht mehr mitbekommen was ihre Kinder machen.
Der Rest, der die Kinder noch erzieht und im Griff hat, wird immer kleiner.
 
Also von den Eltern da sind die wenigsten alleinerziehend und soweit ich das beurteilen kann haben die auch keine Drogenprobleme oder sonstwas.
Sie haben nur wie du richtig sagst durch die Bank nicht die geringste Ahnung von Spielen (oder generell Technik) aus dem aktuellen Jahrtausend.

Die Kinder tauschen die Termine des Vereines in Sekunden mit Whatsapp aus und wissen wann sie wo hin müssen während die Eltern aufs amtliche Nachrichtenblatt der Gemeinde am Freitag warten und Telefonketten bilden. :ka:

Da kann man nicht erwarten dass sie den Wunsch des Kindes, COD zu spielen von dem Tetris zu spielen unterscheiden zu können.
 
Ich weiß nicht, nachdem ich mal Kinder gehört habe, wie sie sich darüber unterhalten haben, dass die Hubschaubermission aus CoD4 die coolste war, kann ich die Kritiker gut nachvollziehen... wenn man solche Sachen unreflektiert cool, vielleicht sogar erstrebenswert weil spaßig darstellt muss das für Kinder verboten werden und Eltern sollte beim Kauf klar gemacht werden, dass das nichts für ihre Kinder ist. Ganz unabhängig davon, ob man solche Szenen als erwachsener richtig einordnen kann und dann eher abgestoßen als begeistert ist.
Da gehts dann auch nicht nur noch um Gewalt, ich denke weit gewalttätigere Szenen aus Doom oder ähnlichen Spielen wirken nicht auf diese Weise. Aber gut, bin kein Psychologe.

Wenn man die Bewertung von Spielen an die von anderen Kunstformen anpassen würde wäre das schon ein Schritt nach vorne. Das wäre ja bei Spielen schon eine Liberalisierung. Mal schauen, ob und wie es am Ende durchgesetzt wird, ich bin auf jeden Fall gespannt.


Da kann man nicht erwarten dass sie den Wunsch des Kindes, COD zu spielen von dem Tetris zu spielen unterscheiden zu können.


Aber über die pösen Killerspiele wissen auch uninformierte Eltern eigentlich Bescheid, oder? Meine wollten damals natürlich auch nie, dass ich "Killerspiele" spiele, hatten aber trotzdem keine Ahnung, dass ich da ohne Probleme dran gekommen wäre. Bin ja nicht der größte Shooterspieler, deswegen ist es bei 2-3 Titeln geblieben. Ich denke schon, dass Eltern CoD und Tetris richtig einordnen können, aber spätestens wenn die Brut seinen eigenen PC hat muss man mehr drauf haben als die Durchschnittseltern, um noch verhindern zu können, dass Kinder diese Spiele spielen.
 
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Ich weiß nicht, nachdem ich mal Kinder gehört habe, wie sie sich darüber unterhalten haben, dass die Hubschaubermission aus CoD4 die coolste war, kann ich die Kritiker gut nachvollziehen... wenn man solche Sachen unreflektiert cool, vielleicht sogar erstrebenswert weil spaßig darstellt muss das für Kinder verboten werden und Eltern sollte beim Kauf klar gemacht werden, dass das nichts für ihre Kinder ist.

Wie willst du das denn den Eltern beim Kauf klar machen, wenn die Kinder sich die Spiele alle aus dunklen Kanälen besorgen?
 
Gibt ja doch noch Eltern, die ihren Kindern solche Spiele kaufen.
Dass sich viele heute die Spiele anders besorgen ist natürlich ein Problem, da kann man wie gesagt nur schwer was gegen machen, wenn man als Elternteil selbst nicht kontrollieren kann, was die Kinder so spielen, weil diese Eltern weit weniger Ahnung von Computern haben als ihre Kinder.
 
Gibt ja doch noch Eltern, die ihren Kindern solche Spiele kaufen.
Dass sich viele heute die Spiele anders besorgen ist natürlich ein Problem, da kann man wie gesagt nur schwer was gegen machen, wenn man als Elternteil selbst nicht kontrollieren kann, was die Kinder so spielen, weil diese Eltern weit weniger Ahnung von Computern haben als ihre Kinder.

Also mal ganz ehrlich: Auf der Spieleverpackung sind da diese Symbole, die geben an ab welcher Altersstufe ein Spiel gezockt werden sollte. Wenn die Eltern nicht gerade blind oder Analphabeten sind, was soll man denen dann noch groß erläutern oder erklären? Dann ist es den Eltern einfach piepegal, ob du denen jetzt noch ein Vesper in die Tasche redest oder nicht. Wenn ich da als Elternteil ein dickes, fettes und rotes Symbol "18+" sehe, dann sollte bei mir im Hirn doch der Verstand rattern und mich dazu veranlassen meinem Kind dieses Spiel nicht zu kaufen. Wenn es dennoch passiert, ist es schlicht und ergreifend Ignoranz und da hilft dann wie gesagt, auch kein Erläutern mehr.
 
Als ich früher auch mit 13 Jahren "Killerspiele" gespielt habe, waren wir Verbote vollkommen egal. Ich konnte 12 Stunden zocken und habe dabei hunderte virtuelle Morde gesehen/verübt. Nachdem ich fertig war mit dem Spielen schaute ich mir stets Nachrichten an. Ich war eigentlich immer geschockt, als die Nachrichten gesehen habe. Immer dieser Hass und die blutenden Menschen auf den Straßen und ja wer bei sowas kalt/emotionslos bleibt dem ist nicht mehr zuhelfen. Klar es gibt viele Leute die als Selbstschutzreaktion aufgrund ihrer Psyche alles oder vieles teilweise ausblenden. Das ist aber der falsche Weg. Man sollte seine Kopf schon angeschaltet haben. Die Empathie ist der Grundstein einer friedvollen Gesellschaft.

Achja zu Thema: Reformen immer gut, obs was bringt ist wie immer Ansichtssache. Da ich eine soziale Ausbildung gemacht habe, kann ich von mir aus sagen Eltern haben mehr Einfluss als alles andere ;).
 
Gibt es denn einen Grund so etwas bei Spielen die als ab 18 eingestuft werden zu verbieten?
Ach stimmt für die Kinder die das Spiel eh nicht spielen sollten/sollen :ka: finde es einfach irgendwie wirr selbst Volljährigen Bürgern ständig auf den Fuß zu treten wegen einer Gruppe die das Produkt eh nicht in die Finger kriegen soll.

So kommt es mir zumindest vor ob es auch so ist weiß ich nicht.
nein aber systematische zertückelung in nem spiel macht spas, so wie in dying light oder deathspace.
jedem das seine, aber dann sollnse doch leuten wie mir, dies gerne brutal haben, nicht mit unnötiger zensur und usk im weg stehen.
Das ist natürlich die große Lücke, dass man auch Volljährigen keine ungeschnittene Version anbietet. Aber ich persönlich nehme lieber in der Gewalt beschnittene Spiele in Kauf als 11-jährige, die Dying Light spielen. Ist natürlich die Frage, ob man dafür nen Kompromiss finden kann
 
ja das is ne lücke, ne gewalzige meinermeinjng sigar.
selbstvals erwachsener wirst du in deutschland bevormundet, znd das find ich nunmal nicht ok.

ich finds zwar bei kindern schon unnötig mit zensur, aber ok da kann man nen gewissen grund erkennen. aber beiberwachsenen versteh ich das nicht.

genau mitbden hakenkreuzen, ja es ist nix gutes, es istn dunkles kapitel in unserer geschichte, es aber aus alles spielen deswegen zu verbannen find ich absolut löcherlich. in filmen ist es als kunstmittel anerkannt, also sind spiele keine kunst?

es gibt so einige unnötige zensuren nur leider bringt zier drüber aufregen absolut nix da die leute die das ents heiden es wahrscheinlich garnicht besser wissen/ machn wolln
 
Achja zu Thema: Reformen immer gut, obs was bringt ist wie immer Ansichtssache. Da ich eine soziale Ausbildung gemacht habe, kann ich von mir aus sagen Eltern haben mehr Einfluss als alles andere ;).

Damit hast du vollkommen recht aber wenn ich heutzutage sehe, wie andere Eltern sich um die Belange ihrer Kinder kümmern, kann man nur verzweifeln. Da wird schon in der Grundschule gemobbt, Eltern, die auf ihre missratenen Kinder angesprochen werden, zucken höchstens die Schultern oder meinen sogar, ist doch eine tolle Übung fürs spätere Leben, da müssen sich die Kinder ja durchsetzen können!
Im Elektronikmarkt habe ich schon öfter auffallend schick gekleidete Frauen mit ihren Söhnen im beginnenden Teenageralter gesehen, die ihnen einen ganzen Stapel Computer- und Konsolenspiele kauften... kein einziges mit einem Rating unter 18+. Und alternativ ziehen sie dann mit den Großeltern los, die noch weniger Ahnung haben, als es die Mütter, in etwa meinem Alter(Ende 30), teilweise aber auch deutlich jünger, eigentlich sollten.
 
Hast Du Kinder?

Solange ich als Elternteil noch in der Pflicht bin, bekommt der Kleene (12) noch keinen Zugriff auf solche Titel, zumindest nicht durch meine Mitwirkung.

Je nach seiner Persönlichkeitsentwicklung könnte ich mir vorstellen, das er mal mit 16 (je nach Spiel - da bin ich in der Pflicht die Titel einzuschätzen) Spiele ab 18 spielen darf.
Du kennst dich als PCGHX-User auch damit aus und das ist bei den meisten Eltern eben nicht der Fall.
 
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Du spielst ja auch selber und kennst dich damit aus. Das ist bei den meisten Eltern eben nicht der Fall.

Selbst hab ich zwar keine Kinder aber ein bisschen Interesse für das was die Plagen machen sollte man doch schon haben.
Zumindest sich mal Informieren was die Kinder überhaupt machen, selbst meine Mum 45+ erst vor nem Jahr mit dem Internet angefreundet schafft es alles was sie interessiert zu Suchen und Infos zu beschaffen.
Da ist es doch nicht zu viel Verlangt von Eltern sich selbst ein Bild von etwas zu machen was die Kinder machen.
 
Da ist es doch nicht zu viel Verlangt von Eltern sich selbst ein Bild von etwas zu machen was die Kinder machen.
Das stimmt schon, dennoch sind viele Eltern mit moderner Technik überfordert oder haben keine Lust sich mit den Spielen zu beschäftigen die ihre Kinder spielen.

Aber es ist immer noch besser, als wenn die Kinder sich mit Drogen die Birne einweichen.
 
Das stimmt schon, dennoch sind viele Eltern mit moderner Technik überfordert oder haben keine Lust sich mit den Spielen zu beschäftigen die ihre Kinder spielen.

Aber es ist immer noch besser, als wenn die Kinder sich mit Drogen die Birne einweichen.

Das kann jeder sehen wie er will Schadenspotential für die Köpfe von Kindern dürfte beides haben.
 
Achja zu Thema: Reformen immer gut, obs was bringt ist wie immer Ansichtssache. Da ich eine soziale Ausbildung gemacht habe, kann ich von mir aus sagen Eltern haben mehr Einfluss als alles andere ;).

Naja, immer gut stimmt nicht. Reformen sind nur dann gut, wenn sie an der Situation was verbessern. Wenn sie alles noch schlimmer machen, eher weniger xD
 
Finde ich gut. Jugendschutz ist sehr wichtig, auch wenn man das als Jugendlicher natürlich anders sieht :D

Die Inkonsistenzen haben mich schon längere Zeit verwundert. Filme und Serien sind um einiges brutaler als Spiele mit gleicher Alterseinstufung. Man vergleiche nur mal Overwatch oder Battlefront (beide USK 16) mit Game of Thrones oder Troja (FSK 16 und FSK 12). In den Spielen spritzt nicht mal Blut, in den Filmen werden Leute geköpft oder lebend verbrannt.

Sicher, einen Teil dieser Inkonsistenz kann mit den unterschiedlichen Perspektiven (Ego-Perspektive vs Beobachter) erklärt werden. Aber solch krassen Differenzen?

Außerdem sollte in USK 18 Titeln grundsätzlich _ALLES_ was nicht strafrechtlich relevant ist zu sehen sein. Also alles außer Hakenkreuze, wobei ich auch diese Regel schwachsinng finde, aber das hat nichts mit dem Jugenschutz zu tun.

Übrigens waren meine Eltern sehr streng was Jugenschutz angeht, ich durfte bis 14 nicht mal Moorhuhn spielen. Das ist natürlich etwas übertrieben, aber es hat mir auch nicht geschadet kein GTA im Alter von 12 gespielt zu haben, im Gegensatz zu Einigen meines Jahrgangs. Und ein paar dieser Leute haben davon auch Schäden davongetragen....
 
Das ist natürlich die große Lücke, dass man auch Volljährigen keine ungeschnittene Version anbietet. Aber ich persönlich nehme lieber in der Gewalt beschnittene Spiele in Kauf als 11-jährige, die Dying Light spielen. Ist natürlich die Frage, ob man dafür nen Kompromiss finden kann

Glaubst du das der 11-jährige zum Spinner wird wenn er Dying Light spielt?
 
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