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AW: [UPDATE] Apple: Gericht kassiert "slide-to-unlock & Design" Patent
Wenn es sich um irgendwelche Katalogware handelt, ist daran auch nichts schützenswert. Der einzige, der dieses Design schützen könnte, wäre der Urheber, also die Firma, von der die Teile bezogen werden.
Stell dir mal vor, du gründest eine Firma die Heckspoiler designed und vertreibt. Natürlich willst du diese auch verkaufen, also suchst du dir Abnehmer. Plötzlich kommt der einer der Abnehmer auf die absurde Idee, DEIN Design FÜR SICH zu sichern. Konsequenz: Keiner kauft mehr dein Design, da es ja plötzlich geschützt ist und nur von einem einzigen Hersteller vermarktet werden darf, der zudem noch nichteinmal der Urheber ist.
Irgendwann hat der Hersteller aber auch keinen Bock mehr auf dein Design und nimmt dir ebenfalls keine Ware mehr ab. Deine Restbestände kannst du jetzt nur noch in die Tonne treten.
Dem zitierten Posting entnehme ich, dass du das völlig OK fändest...
Ich finde, die Designunterschiede zwischen dem Galaxy Tab und dem iPad sind schon sehr gravierend. Zum einen klebt auf der Rückseite des Apple-Teils nen angebissener Apfel, der nur schwer zu übersehen ist. Auf dem Galaxy-Tab prangt ebenso für Blinde das Samsung-Logo. Dann ist die Position der Webcam auch eine ganz andere.
Überlege dir mal folgende Szenarien:
a) Du sitzt in der Straßenbahn und dir gegenüber sitzt jemand mit einem Tablet.
Was siehst du? > Die Rückseite.
Was erkennst du?
Zwei Möglichkeiten:
1. Es ist ein Ipad, also siehst du einen Apfel.
2. Es ist ein Galaxy-Tab, also siehst du den Samsung-Schriftzug.
Verwechslungsgefahr ausgeschlossen, denn man prägt sich die Dinge ein, die markant sind. Runde ecken sieht man heutzutage buchstäblich "an jeder Ecke" und sonstige Designelemente bleiben dir verborgen.
b) Neben dir in der Straßenbahn sitzt jemand mit einem Tablet.
Was siehst du? > Die Vorderseite.
Was erkennst du?
Erneut zwei Möglichkeiten:
1. Es ist ein iPad, also siehst du überhaupt kein Logo sondern nur einen einzelnen Knopf, der leicht markant hervorsticht (da es keine weiteren für das Auge erkennbaren Bedienelemente gibt). Sonst gibt es keine markanten Punkte.
2. Es ist ein Galaxy Tab, also siehst du den Samsung-Schriftzug. Sonst gibt es nichts markantes. Die Oberfläche bietet nichts, was hervorsticht und auch sonst bietet sie keinen weiteren Blickfang für das Auge. Vermutlich wird sich der Normalbürger wundern "Nanu, gar keine Knöpfe?".
Es gibt praktisch auch hier keine markanten Wiedererkennungspunkte.
Bei deinem Beispiel mit der BMW-Kopie gibt es unzählige Blickfänger, die fast 1:1 übereinstimmen und die auch tatsächlich verunsichern könnten, welches Fahrzeug man gerade vor sich hat, wenn man es nur von der Seite sieht.
Wenn mann Apples Geschmacksmuster auf Autos übertragen würde, klänge das wohl ungefähr so:
Nur ist das nunmal die praktikabelste und einfachste Lösung, ein Auto zu bauen.
@Skysnake
Gut, dass du mit Autos gekommen bist.
Mal ein theoretisches Beispiel:
Sagen wir mal, dass BMW die Teile für die Front bei einer chinesischen Firma kauft.
Jetzt kommt ein chinesischer Autohersteller und kauft die selben Teile bei der selben Firma und bringt in Deutschland einen Pick-Up mit BMW Front auf den Markt. Das wird dann aber nicht wirklich funktionieren.
Aussagen die dann von wirklich keinem Deutschen kommen werden:
Hey, kein Problem. BMW baut keine Pick-Ups.
Die Front muss ja so aussehen, wenn sie die Teile bei der selben Firma kaufen.
Der Innovationsaufwand für die Front ist zu gering, um sie sich schützen zu lassen.
Egal, der Unterboden sieht ja ganz anders aus.
Wenn es sich um irgendwelche Katalogware handelt, ist daran auch nichts schützenswert. Der einzige, der dieses Design schützen könnte, wäre der Urheber, also die Firma, von der die Teile bezogen werden.
Stell dir mal vor, du gründest eine Firma die Heckspoiler designed und vertreibt. Natürlich willst du diese auch verkaufen, also suchst du dir Abnehmer. Plötzlich kommt der einer der Abnehmer auf die absurde Idee, DEIN Design FÜR SICH zu sichern. Konsequenz: Keiner kauft mehr dein Design, da es ja plötzlich geschützt ist und nur von einem einzigen Hersteller vermarktet werden darf, der zudem noch nichteinmal der Urheber ist.
Irgendwann hat der Hersteller aber auch keinen Bock mehr auf dein Design und nimmt dir ebenfalls keine Ware mehr ab. Deine Restbestände kannst du jetzt nur noch in die Tonne treten.Dem zitierten Posting entnehme ich, dass du das völlig OK fändest...
Ich finde, die Designunterschiede zwischen dem Galaxy Tab und dem iPad sind schon sehr gravierend. Zum einen klebt auf der Rückseite des Apple-Teils nen angebissener Apfel, der nur schwer zu übersehen ist. Auf dem Galaxy-Tab prangt ebenso für Blinde das Samsung-Logo. Dann ist die Position der Webcam auch eine ganz andere.
Überlege dir mal folgende Szenarien:
a) Du sitzt in der Straßenbahn und dir gegenüber sitzt jemand mit einem Tablet.
Was siehst du? > Die Rückseite.
Was erkennst du?
Zwei Möglichkeiten:
1. Es ist ein Ipad, also siehst du einen Apfel.
2. Es ist ein Galaxy-Tab, also siehst du den Samsung-Schriftzug.
Verwechslungsgefahr ausgeschlossen, denn man prägt sich die Dinge ein, die markant sind. Runde ecken sieht man heutzutage buchstäblich "an jeder Ecke" und sonstige Designelemente bleiben dir verborgen.
b) Neben dir in der Straßenbahn sitzt jemand mit einem Tablet.
Was siehst du? > Die Vorderseite.
Was erkennst du?
Erneut zwei Möglichkeiten:
1. Es ist ein iPad, also siehst du überhaupt kein Logo sondern nur einen einzelnen Knopf, der leicht markant hervorsticht (da es keine weiteren für das Auge erkennbaren Bedienelemente gibt). Sonst gibt es keine markanten Punkte.
2. Es ist ein Galaxy Tab, also siehst du den Samsung-Schriftzug. Sonst gibt es nichts markantes. Die Oberfläche bietet nichts, was hervorsticht und auch sonst bietet sie keinen weiteren Blickfang für das Auge. Vermutlich wird sich der Normalbürger wundern "Nanu, gar keine Knöpfe?".
Es gibt praktisch auch hier keine markanten Wiedererkennungspunkte.
Bei deinem Beispiel mit der BMW-Kopie gibt es unzählige Blickfänger, die fast 1:1 übereinstimmen und die auch tatsächlich verunsichern könnten, welches Fahrzeug man gerade vor sich hat, wenn man es nur von der Seite sieht.
Wenn mann Apples Geschmacksmuster auf Autos übertragen würde, klänge das wohl ungefähr so:
Ja es ist natürlich total einfach, mindestens eines davon nicht zu erfüllen.Dach ungefähr auf Brusthöhe eines Erwachsenen mit einer Körperhöhe zwischen 150cm und 200cm, vier Räder, paarweise beidseitig vorn und hinten zwischen vorderer und hinterer Stoßstange angeordnet. Sowohl Frontscheibe und Motorhaube als auch Heckscheibe und Kofferraumklappe bilden jeweils einen stumpfen Winkel. Zwei (Model A) bzw. Vier (Model B) Türen mit Griffen zum öffnen um das Ein- und Aussteigen zu erleichten. Alle Ecken rund.
Nur ist das nunmal die praktikabelste und einfachste Lösung, ein Auto zu bauen.
Zuletzt bearbeitet:

Kann ja sein das jemand Vier oder Dreieckige Hände hat, oder das Smartphone beim ablegen aufn Tisch davon rollt. Genauso könnte man den Lautsprecher und das Mikro beides oben einbauen damit sich der Anrufer 100-fach hört. Unterliegt also keinerlei Bedingungen...





