Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Ich finde es großartig wie du alle Entgegnungen auf diese Diskussion ignorierst und einfach den selben Artikel nochmal postest :rollen:
Ich ignoriere gar nichts sondern lese fleißig mit, habe aber gerade nicht besonders viel Zeit zum Antworten. Es ist auch nicht der gleiche Artikel, bei dem einen werden die steuerlichen Hintergründe beleuchtet und bei dem anderen die Grundsätzlichen, nämlich das Strom sehr stark steigt und das eine Energiewende nur gelingen kann, wenn sie nicht mehr kostet als vorher, was ich so unterschreiben kann.

MfG
 
... hier nun endlich der Beweis ...
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;)
 
Zur FSE: wenn die Fenster zu sind kannst du normal problemlos bis Höchstgeschwindigkeit telefonieren, solange dein Gesprächspartner und das Funknetz passen.
Glaub mir, das ist leider nicht so. Ich denk mir das ja nicht aus, sondern hab es selbst erleben dürfen. :/

Bei Split auf der Straße fährt man langsam! Die Radkästen und der komplette Unterboden sind bedämmt. Bedeutet, wenn da was scheppert, dann wurde was abgefahren, verloren oder vergessen wieder zu montieren.
Von der Dämmung merkt man aber nichts.

Wer das einfache Info-Paket bestellt, darf Funktion aber keine Höchstleistung erwarten. Ist also wie immer ;)
Zum Glück sehen andere Hersteller das anders! :schief:

Zur Lüftung, diese in geruchsneutral ausgelegt. Wenn da was riecht kommt das sehr oft von dem Wasser der Waschstraße, von Schutz bspw Laub oder anderes organisches Material der in den Wasserkasten gefallen ist. Oder, es war jemand zu freundlich und hat dort Milch oder Bier für dich als Andenken hinterlegt. Oder der Duft kommt von den Fussmatten.
Unsere Autos sind sehr gepflegt, da mit ihnen Geschäftsparter, Bürger etc. besucht werden. Da legt der Chef höchsten Wert drauf. Denoch stinkt es nach Plastik.

Zur Scheibenreunigung, wenn man vergisst den Scheibenwischer auszustellen obwohl es nicht regnet, muss man sich nicht wundern wenn der Scheibenwischer auf eine Verschmutzung reagiert
Interessante Aussage! Mein 2009er Opel macht das besser als der neuere Polo. Da ist die Wischautomatik immer an, aber er wischt nur wenn es regnet. Komisch oder? ;)

Zum Golf, wie fähst du denn die Verkehrsinsel an? Fontal oder quer? ;)
Bitte fahre zum Freundlichen und lass es überprüfen und richten. Es handelt sich um eine sicherheitsrelevante Einrichtung!
Wie ein bekannter Auto-Schrauber mal gesagt hat: Fährst du quer, siehst du mehr. :D
Wie schon gesagt, da die Autos Firmenwagen sind, sind sie durch eine VW-Vertragswerkstatt scheckheftgepflegt.
Die Mägel werden also auch an die Werkstatt weitergegeben.
 
Zum Glück sehen andere Hersteller das anders! :schief:
Beim Golf gab es doch aus dem Grunde jetzt ein Update? Die HW für die Technik ist wirklich unterdimensioniert, war sie schon immer, was sich aber leider nicht im Preis widerspiegelt.
Unsere Autos sind sehr gepflegt, da mit ihnen Geschäftsparter, Bürger etc. besucht werden. Da legt der Chef höchsten Wert drauf. Denoch stinkt es nach Plastik.
Ist das bei Neuwagen nicht normal, die stinken doch immer?!?
Interessante Aussage! Mein 2009er Opel macht das besser als der neuere Polo. Da ist die Wischautomatik immer an, aber er wischt nur wenn es regnet. Komisch oder? ;)
Es wird halt gespart wo es geht, leider aber findet sich das nicht im Endkundenpreis wieder. Die Preise bei VW kann man da schon fast als unverschämt bezeichnen., vor allem wenn man sich baugleiche Partnerautos anschaut, wie Seat/Cupra und Skoda.
Wie ein bekannter Auto-Schrauber mal gesagt hat: Fährst du quer, siehst du mehr. :D
Wie schon gesagt, da die Autos Firmenwagen sind, sind sie durch eine VW-Vertragswerkstatt scheckheftgepflegt.
Die Mägel werden also auch an die Werkstatt weitergegeben.
Wenn es bald mehr Elektroautos gibt, sinken die Wartungskosten und den Vertragswerkstätten brechen die Einnahmen weg, da muss man eben kreativ werden und finde den Fehler Fehler einbauen, um den Verdienstzweig am Leben zu halten. ;-)

MfG
 
@DaStash du fragst

Bekommst eine Antwort

Und als nächstes kommen dann die Dinger:


Wirklich sehr förderlich für eine vernünftige Diskussion ;) .
Dann zitiere doch auch bitte die Beiträge auf die ich geantwortet hatte, denn die Aussage steht in direktem Zusammenhang, siehe Diese kann man nicht zu Hause tanken. An Tankstellen wird man wohl auch eher schnelladen oder meint ihr, da stellt sich irgend jemand mehrere Stunden hin? Und wenn man Hauspreise als Vergleich heranzieht, als Vorteil, dann ist der Vermerk dass man mit einer Firmenkarte gar nichts zahlt, als positiv Kriterium auch nicht so unangebracht, zu mindestens könnte man den Smilie als Hinweis dahingehend verstehen, dass man die Logik dahin weiterspinnen kann.

Unterm Strich ist unter Idealbedingungen Strom laden aktuell noch günstiger, dennoch sehe schwarz, wenn ich mir dahingehend die Entwicklung angucke. Beim Verbrenner darf man nämlich auch nicht außer acht lassen, dass die Preise da forciert werden. Strom entwickelt sich nahezu von alleine und bei anhaltendem Anstieg sollte das Laden bald teurer werden, auch zu Hause, wenn man dem keinen Riegel vorschiebt.

MfG
 
Ist das bei Neuwagen nicht normal, die stinken doch immer?!?
Auch noch nach zwei Jahren? oO
Es wird halt gespart wo es geht, leider aber findet sich das nicht im Endkundenpreis wieder. Die Preise bei VW kann man da schon fast als unverschämt bezeichnen., vor allem wenn man sich baugleiche Partnerautos anschaut, wie Seat/Cupra und Skoda.
Nicht nur fast, das ist unverschämt. Man muss sich ja nur mal die Konkurrenz anschauen. Die schläft ja auch nicht.
Wenn es bald mehr Elektroautos gibt, sinken die Wartungskosten und den Vertragswerkstätten brechen die Einnahmen weg, da muss man eben kreativ werden und finde den Fehler Fehler einbauen, um den Verdienstzweig am Leben zu halten. ;-)
Ein gutes Auto reift eben in der Werkstatt. :D
 
Auch noch nach zwei Jahren? oO
Ne, dass in jedem Fall nicht. Da merkst du halt schön, wie die Weichmachen durch deine Kapilaren strömen und deine Hoden weich klopfen... :ugly:
Wirklich nicht schön, gibt es eigentlich Tests, die so etwas prüfen? Das wäre für mich ein Ausschlusskriterium.
Nicht nur fast, das ist unverschämt. Man muss sich ja nur mal die Konkurrenz anschauen. Die schläft ja auch nicht.
Naja, irgendwie muss man ja Umsatz erzielen, wenn es durch Mehrabsatz nicht mehr geht.
Ein gutes Auto reift eben in der Werkstatt. :D
:ugly:
Ich kann mich noch an meinen 4er Golf erinnern, der war nicht kleinzukriegen. Bis auf einmal Kupplung nachstellen und Fensterheber reparieren, hat der null Probleme bereitet und achtung, jetzt kommt es, man konnte noch selber... *Trommelwirbel* die Glühbirnen der Scheinwerfer wechseln... verrückte Zeit. :ugly:

MfG
 
Unterm Strich ist unter Idealbedingungen Strom laden aktuell noch günstiger, dennoch sehe schwarz, wenn ich mir dahingehend die Entwicklung angucke. Beim Verbrenner darf man nämlich auch nicht außer acht lassen, dass die Preise da forciert werden. Strom entwickelt sich nahezu von alleine und bei anhaltendem Anstieg sollte das Laden bald teurer werden, auch zu Hause, wenn man dem keinen Riegel vorschiebt.
Unterm Strich sind die Betriebskosten generell niedriger bei E-Autos, das schließt den normalen Anwender, der eben nur öffentlich lädt mit ein. Neben den günstigeren Energiekosten kommen ja auch Steuerfreiheit und geringere Wartungskosten (eigene Erfahrung 50€ für ne Inspektion) usw. mit an.

Das Strom die nächsten Jahre teurer wird bzw stärker ansteigt als Benzin und Diesel (das ja irrsinnigerweise auch immer noch subventioniert wird) ist dabei keinesfalls vorgegeben. Zum einen wird die CO2 Bepreisung anziehen (1l Diesel verursacht immerhin ~3,2kg davon) und zum anderen wird beim Strom die EEG Abgabe gestrichen, zudem wird die Erzeugung spürbar billiger, wenn die teuren Atommeiler abgestellt werden (42ct/kWh --> ohne Subventionen ist Atomstrom wahnsinnig teuer). Man darf also gespannt sein. Aber das Rennen wird wohl zugunsten des Stroms ausgehen...
 
@Zappaesk ... es war schon immer so, dasd Nieschenprodukte oder Markteinstiege zum Anfang günstiger, als bisherige Lösungen waren. Bspw Diesel vs Benzin. Nachdem jedoch eine bestimmte Durchdringung erreicht war, wurde der Kostenvorteil vom Staat oder übergeordneten Institutionen reguliert, damit unterm Strich mindestens wieder genauso viel Geld verdient wird wie vorher. Das wird beim E-Fahrzeug nicht anders sein.
Da es leider noch keine real Langzeitdaten zu Verschleiß usw gibt, würde ich auch hier vorsichtig sein. Service an Fahrwerk und Co. wird weiter notwendig sein. Aber wohin nur mit den dann beschäftigungsfreien Leute für Ölservice und allem was zum Motor dazugehört?
 
@Zappaesk Da es leider noch keine real Langzeitdaten zu Verschleiß usw gibt, würde ich auch hier vorsichtig sein.
Mal abgesehen von vielleicht modernen Akkutechniken die es noch nicht so lange gibt, und die bei aktuellen E-Autos zum Einsatz kommen (hast du da gerade ein Beispiel?), was genau bei einem E-Auto gibt es denn nicht schon mindestens 10 oder 20 Jahre im Industriellen Einsatz?
Service an Fahrwerk und Co. wird weiter notwendig sein.
"Service" am Fahrwerk? Und ja, "und Co." gibt es auch weiterhin, ist aber jetzt eben ~90% weniger/kleiner. Zündkerzen, Luftfilter, Öl und Ölfilter usw, mancher Service (zb. der "kleine" Service) besteht ja quasi nur aus Wartung/Kontrolle von Baugruppen die es beim E-Auto nicht gibt (oder nicht geben muß!).

Siehe zb. Tesla, wo es afaik keine zum Erhalt der Garantie nötigen vorgeschriebenen Wartungsintervalle gibt. Da reicht es aus, wenn man am (vor-)letzten Tag der Garantie bzw. den letzten Kilometern der Garantiebegrenzung (zb. 80.000KM?) zum Service fährt, um Mängel noch auf Garantie behoben zu bekommen.

Es gibt ja (primär eben von Tesla-Fahrern, weil es die nunmal am zahlreichsten [weil am längsten am Markt] gibt) genug Beispiele von E-Fahrern, die aufzählen wieviel weniger sie jetzt, im Gegensatz zu ihrem Verbrenner vorher, für Service und Wartung bezahlen.

Aber wohin nur mit den dann beschäftigungsfreien Leute für Ölservice und allem was zum Motor dazugehört?
Vielleicht machen die ja dann irgendwelche sinnvolleren Jobs. ^^

Was machen denn zb. die ganzen Schweißer, die man seit der massenhaften Verbreitung von Schweißrobotern/-automaten nicht mehr braucht? Bzw. allgemein die ganzen Arbeiter, die seit der ersten Industrieroboter (vor ca. 60 Jahren eingeführt) ihre Jobs verloren haben (usw). Oder kennst du noch einen "Ruderer"? :-D

Es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis der Großteil der Arbeiter ihre Jobs an "Roboter" verloren haben. Ich weiß nicht was du beruflich machst, aber die meisten Arbeiter haben nur aus einem einzigen Grund heute noch ihren Job - weil sie für ihren Chef (noch) günstiger sind als eine Maschine.:ugly:

"Arbeit" ist, auch wenn viele Menschen das nicht glauben/verstehen, nämlich nicht der Sinn des Lebens.

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Und vielleicht schaffen wir es ja sogar, "unsere Systeme" früh genug darauf umzustellen. Aktuell sieht es ja leider nicht danach aus (keine Arbeit = keine Kohle = du bist niemand)...
 
Mal abgesehen von vielleicht modernen Akkutechniken die es noch nicht so lange gibt, und die bei aktuellen E-Autos zum Einsatz kommen (hast du da gerade ein Beispiel?), was genau bei einem E-Auto gibt es denn nicht schon mindestens 10 oder 20 Jahre im Industriellen Einsatz?

"Service" am Fahrwerk? Und ja, "und Co." gibt es auch weiterhin, ist aber jetzt eben ~90% weniger/kleiner. Zündkerzen, Luftfilter, Öl und Ölfilter usw, mancher Service (zb. der "kleine" Service) besteht ja quasi nur aus Wartung/Kontrolle von Baugruppen die es beim E-Auto nicht gibt (oder nicht geben muß!).

Siehe zb. Tesla, wo es afaik keine zum Erhalt der Garantie nötigen vorgeschriebenen Wartungsintervalle gibt. Da reicht es aus, wenn man am (vor-)letzten Tag der Garantie bzw. den letzten Kilometern der Garantiebegrenzung (zb. 80.000KM?) zum Service fährt, um Mängel noch auf Garantie behoben zu bekommen.

Es gibt ja (primär eben von Tesla-Fahrern, weil es die nunmal am zahlreichsten [weil am längsten am Markt] gibt) genug Beispiele von E-Fahrern, die aufzählen wieviel weniger sie jetzt, im Gegensatz zu ihrem Verbrenner vorher, für Service und Wartung bezahlen.


Vielleicht machen die ja dann irgendwelche sinnvolleren Jobs. ^^

Was machen denn zb. die ganzen Schweißer, die man seit der massenhaften Verbreitung von Schweißrobotern/-automaten nicht mehr braucht? Bzw. allgemein die ganzen Arbeiter, die seit der ersten Industrieroboter (vor ca. 60 Jahren eingeführt) ihre Jobs verloren haben (usw). Oder kennst du noch einen "Ruderer"? :-D

Es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis der Großteil der Arbeiter ihre Jobs an "Roboter" verloren haben. Ich weiß nicht was du beruflich machst, aber die meisten Arbeiter haben nur aus einem einzigen Grund heute noch ihren Job - weil sie für ihren Chef (noch) günstiger sind als eine Maschine.:ugly:

"Arbeit" ist, auch wenn viele Menschen das nicht glauben/verstehen, nämlich nicht der Sinn des Lebens.

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Und vielleicht schaffen wir es ja sogar, "unsere Systeme" früh genug darauf umzustellen. Aktuell sieht es ja leider nicht danach aus (keine Arbeit = keine Kohle = du bist niemand)...
Dennoch werden die großen Anbieter die klaffende Service-Einnahmenlücke schließen, denn genau damit wurde doch viel eingenommen. Dann zahlt man das eben an anderer Stelle, der Punkt ist und darauf wollte er sicherlich hinaus, man zahlt es. :-)

MfG
 
Dennoch werden die großen Anbieter die klaffende Service-Einnahmenlücke schließen, ...
Wie denn? Klar, man wird vereinzelt Dinge unnötig verkomplizieren können, aber ob jetzt 90% oder 75% der Wartungseinnahmen entfallen, der größte Teil kann nicht ersetzt werden. Die ganze Automobilindustrie wird extrem schrumpfen.

Auch ein Punkt warum die meisten (alten) Autobauer so gegen autonome Mobilität sind. Über kurz oder lang wird damit die komplette individuelle Mobilität wegfallen. Ab einem gewissen Punkt wirst du als Mensch (Anfangs auf bestimmten Strecken, dann überall!) gar nicht mehr fahren - und damit auch keinen Führerschein mehr machen dürfen.

Die individuelle Mobilität ist in erster Linie nur eines, Ressourcenverschwendung. Und eigentlich auch komplett unnötig. Die Hauptsache ist doch, man kommt nach wie vor dahin wo man hin will. Und was bedeutet das? ~70-80% weniger Autos werden nötig sein, die dementsprechend weniger Wartung (Teile zur Produktion, Ersatzteile zur Instandhalung, usw) brauchen. Gleichzeitig wird ja auch die Produktion/Wartung immer weiter automatisiert.

Und das ja nicht nur bei Autobauern. Über kurz oder lang wird es alle Bereiche treffen. Da kannst du noch so krampfhaft versuchen gegenzusteuern. Man kann den Fortschritt künstlich ausbremsen (das wird ja auch schon lange so gemacht), aber nicht aufhalten.
 
Da gibt es schon einige Stellschrauben, siehe höhere EK. Ein VW-Autohaus Besitzer meinte mal zu mir, dass man genau daran arbeitet, um das zu kompensieren, was auch für mich Sinn ergibt, denn das ist eines der großen Einnahmequellen, der Service. Die Menschen den Individualverkehr aus den Köpfen zu programmieren braucht viel, viel, vieeeel Zeit, bis dahin gibt es in jedem Fall Akkus, die locker und gewichtsreduziert die 1000km+ knacken und das ist das nicht unbedingt ein pro-Argument, gegen gegen den Individualverkehr. :-D

MfG
 
Auch ein Punkt warum die meisten (alten) Autobauer so gegen autonome Mobilität sind. Über kurz oder lang wird damit die komplette individuelle Mobilität wegfallen.
Das uns das aber nicht mehr betrifft, sollte dazu gesagt werden...das passiert vielleicht in 200 Jahren, wenn sich die Menschheit davor nicht schon selbst ausgelöscht hat.
 
Die alten Hersteller können das gerne machen und ihre Kunden in Zukunft abschöpfen.. aber wie viele lassen sich das auf Dauer gefallen?
Ich hab bis jetzt keinen einzigen Service machen lassen, vor Garantieende noch schnell ein paar Dinge instand setzen lassen und fahr jetzt erst mal fleissig weiter. Zwischen drin mal selber die wichtigsten Dinge wie Bremsflüssigkeit, Klimaanlage, Fahrwerk etc. überprüft, alles noch gut, also wozu genau soll ich jetzt einmal im Jahr zu nem Händler fahren?
 
Die alten Hersteller können das gerne machen und ihre Kunden in Zukunft abschöpfen.. aber wie viele lassen sich das auf Dauer gefallen?
Viele, weil viele nicht das Wissen haben um einschätzen zu können, ob etwas wirklich nötig ist oder nicht. Merkt man auch immer wieder, wenn man mal statt Vertragswerkstätten zu offenen wechselt oder aber zuverlässige Schrauber kennt, die bei dem Gebahren nur mit dem Kopf schütteln. Beispiel, VW möchte gerne mein Panoramdach tauschen, geht angeblich nicht anders, weil es beim Aufgehen hakt. Jetzt wurde es geschmiert, wie vorgesehen und gut ist, der freie Schrauber ist erschüttert, immer wieder aber sagt auch ganz klar, dass das Masche ist und die Leute glauben es ja, schließlich ist VW eine solide "deutsche" Marke und genießt, warum auch immer, trotz Dieselgate, ein hohes Ansehen und Vertrauen, im Gegensatz zu den "billig" Chinaklonen. ;-) So wird es kommuniziert.

MfG
Das uns das aber nicht mehr betrifft, sollte dazu gesagt werden...das passiert vielleicht in 200 Jahren, wenn sich die Menschheit davor nicht schon selbst ausgelöscht hat.
Da halte ich auch Letzteres für eher wahrscheinlicher... :-D

MfG
 
@Zappaesk ... es war schon immer so, dasd Nieschenprodukte oder Markteinstiege zum Anfang günstiger, als bisherige Lösungen waren. Bspw Diesel vs Benzin. Nachdem jedoch eine bestimmte Durchdringung erreicht war, wurde der Kostenvorteil vom Staat oder übergeordneten Institutionen reguliert, damit unterm Strich mindestens wieder genauso viel Geld verdient wird wie vorher. Das wird beim E-Fahrzeug nicht anders sein.

Du meinst mit neuen Technologien, die gefördert werden Atomkraft, Dieselkraftstoff oder Kohleabbau? All das wäre ohne Subventionen schon längst den Weg alles zeitlichen gegangen.

Spricht ja nichts dagegen, dass der Staat ähnlich viel verdient. Immerhin, wenn die Aufgaben des Staates weiterhin ähnlich sind braucht er auch ähnlich viel Geld.

Nur, wenn die Grundkosten niedriger sind, dann ist es unterm Strich eben dennoch günstiger, selbst wenn durch Steuern und Abgaben eine ähnliche Summe wie bislang dazu kommt.

Dafür spricht einiges, Strom ist z. B. erheblich billiger herzustellen als Öl zu fördern. Letzteres wird zudem immer aufwändiger und damit teurer, während Ökostrom, ja in der Erzeugung jetzt schon billiger ist als konventioneller.

Zudem sind E-Autos in spätestens 5 Jahren auch dank gefallener Akkupreisen günstiger als konventionelle (statt quasi gleichteuer dank Förderung wie jetzt aktuell).
Aktuell kostet ein E-Antriebsstrang (Motor + Getriebe + Achse) etwa soviel wie ein konventionelles Automatikgetriebe. Jetzt lass die Akkus noch ein bissle billiger werden...

Da es leider noch keine real Langzeitdaten zu Verschleiß usw gibt, würde ich auch hier vorsichtig sein.

Ich finde, bis auf die Akkus nichts, was es nicht schon jahrzehntelang gibt an so nem E-Auto Antrieb. Die aktuellen Akkus sind aber auch so, dass damit ziemlich hohe Laufleistungen erbracht werden können und das wird zukünftig noch besser.

Service wird weiter notwendig sein. Aber wohin nur mit den dann beschäftigungsfreien Leute für Ölservice und allem was zum Motor dazugehört?

Was machen eigentlich die ganzen ehemaligen Hufschmiede?

Technologie entwickelt sich weiter, Jobs verschwinden, andere kommen hinzu. So ist das halt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch ein Punkt warum die meisten (alten) Autobauer so gegen autonome Mobilität sind. Über kurz oder lang wird damit die komplette individuelle Mobilität wegfallen. Ab einem gewissen Punkt wirst du als Mensch (Anfangs auf bestimmten Strecken, dann überall!) gar nicht mehr fahren - und damit auch keinen Führerschein mehr machen dürfen.
Woran machst du fest, dass die Autobauer gegen autonome Mobilität sind?
Ich sehe das nicht, sondern eher, dass es aktuell einen Haufen Studien und auch Feldversuche zu autonomen Fahren inklusive autonomer Taxis/Kleinbusse gibt. Da ist u.a. VW stark beteiligt und will wohl ab 2025 einen solchen Service anbieten (schaun mer mal ob das klappt mit dem Timing)
Obendrein hat Daimler als bisher einziger Hersteller in D eine Serienzulassung erhalten auf der Autobahn bis 60km/h autonom (Level3) zu fahren, in Staus oder Baustellen etwa. Das vielgelobte Tesla hat diese Zulassung zum Beispiel nicht u.a. weil da offenbar nicht alle Sicherheitsmerkmale erfüllt sind.

Ich sage jetzt nicht, dass die deutschen OEMs da weltweiter Technologieführer sind, aber es ist jetzt auch nicht so, dass da nichts passiert und das versucht wird zu verhindern.
 
Obendrein hat Daimler als bisher einziger Hersteller in D eine Serienzulassung erhalten auf der Autobahn bis 60km/h autonom (Level3) zu fahren, in Staus oder Baustellen etwa.
Das sogenannte "Level 3" von Mercedes funktioniert nur auf der Autobahn im zäh fließenden Verkehr bis 60km/h oder in einem Stau. In Baustellen funktioniert es nicht. Auch darf es nicht nass oder dämmrig/dunkel sein. Das ist eher so ein Mittelding zwischen Level 2 und 3.

PS: Da ist mir ein guter Spurfolgeassistent mit ACC und kapazitiven Lenkrad lieber.
 
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