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Gast1675120202
Guest
Das klang so als wäre der Mensch hier selbstverständlich besserSo hab ich dat natürlich nicht gemeint.

Das klang so als wäre der Mensch hier selbstverständlich besserSo hab ich dat natürlich nicht gemeint.

Was den Autobauern auch bewusst ist. Ein Schulfreund macht Logistik bei BMW und die waren wohl schon dran Szenarien von 1/3 der heutigen Stückzahlen vorzuplanen.Ich teile aber deine Ansicht, das der Individualverkehr zurück gehen wird und die Automobilindustrie massiv schrumpfen wird.
Ja, ganz doof sind die ja nicht, die wissen schon, dass ein sehr großer Umbruch bevorsteht.Was den Autobauern auch bewusst ist. Ein Schulfreund macht Logistik bei BMW und die waren wohl schon dran Szenarien von 1/3 der heutigen Stückzahlen vorzuplanen.
Da irrst du dich, siehe Tesla. Das Auto ist an sich schon lange "ausgereift", entscheidende Baugruppen bzw. das Know-How (oder die Entwicklungs-Software) diesbezüglich kann man (gerade als zb. milliardenschweres IT-Unternehmen) problemlos einkaufen. Gleichzeitig finden in einzelnen Bereichen tlw. gravierende Änderungen bzgl. der Möglichkeiten statt. Siehe zb. das Thema 3D-Druck (zb. Metalldruck von Parare GmbH). Stichwort "Geometriefreiheit":Es ist nicht so, dass hier das Feld komplett den Softwareriesen überlassen wird, die sicherlich tolle Systeme bauen können, aber halt keine Autos.
Fertigungsknowhow und insbesondere die dahinterstehenden Qualitäts-, Logistik- und sonstigen Prozessen kann man natürlich einkaufen und man kann, so wie es Fisker macht sein Auto einfach von Magna oder einen anderen Autohersteller bauen lassen. Aber genau dann ist man ja wieder von den etablierten Herstellern abhängig und darauf angewiesen, gerade wenn die viel lieber ihre eigenen Autos bauen und verkaufen würden. Ein Händler- und Servicenetz hat man dann natürlich immer noch nicht und muss hier (eben wieder Fisker) einen anderen Weg finden, von dem ich gespannt bin ob er akzeptiert wird. Man wird sowas zukünftig aber öfters sehen, da bin ich bei dir.Da irrst du dich, siehe Tesla. Das Auto ist an sich schon lange "ausgereift", entscheidende Baugruppen bzw. das Know-How (oder die Entwicklungs-Software) diesbezüglich kann man (gerade als zb. milliardenschweres IT-Unternehmen) problemlos einkaufen. Gleichzeitig finden in einzelnen Bereichen tlw. gravierende Änderungen bzgl. der Möglichkeiten statt. Siehe zb. das Thema 3D-Druck (zb. Metalldruck von Parare GmbH). Stichwort "Geometriefreiheit":
Teslas größter Vorteil ist, dass sie sich von Zulieferern weitesgehend unabhängig machen und viel selber herstellen, insbesondere Technik, Prozessoren aber eben auch mechanische Lösungen und "DAS" ist ihr entscheidender Vorteil, nicht mehr von Dritten abhängig zu sein und dadurch viel flexibler und individueller agieren zu können. Große Unternehmen mit X Zulieferern sind halt wahnsinnig träge, sieht man ja aktuell sehr gut beim Umstieg von Verbrennern auf Elektro.Fertigungsknowhow und insbesondere die dahinterstehenden Qualitäts-, Logistik- und sonstigen Prozessen kann man natürlich einkaufen und man kann, so wie es Fisker macht sein Auto einfach von Magna oder einen anderen Autohersteller bauen lassen. Aber genau dann ist man ja wieder von den etablierten Herstellern abhängig und darauf angewiesen, gerade wenn die viel lieber ihre eigenen Autos bauen und verkaufen würden. Ein Händler- und Servicenetz hat man dann natürlich immer noch nicht und muss hier (eben wieder Fisker) einen anderen Weg finden, von dem ich gespannt bin ob er akzeptiert wird. Man wird sowas zukünftig aber öfters sehen, da bin ich bei dir.
Tesla geht einen anderen Weg und tut sich ja auch noch sehr schwer mit eben diesen Prozessen und das merkt man den Autos an. Tesla hat einen innovativen Antriebsstrang und auch sonst noch die eine oder andere Innovation zu bieten, aber die Autos selbst sind eher nicht state of the art, die Qualität ist auch sehr stark schwankend. Dazu ist der Service und der Umgang mit Mängeln sehr stark ausbaufähig. Eben das was ein klassischer Autobauer erheblich besser macht.
3D Druck ist noch sehr weit von einem automotiv tauglichen Serieneinsatz entfernt. Da zählen Centbruchteile in der Kalkulation und ein neues Verfahren, dass aktuell noch erheblich teurer ist als bewährte Technik tut sich da sehr schwer. Gleichwohl bietet er natürlich tolle Möglichkeiten, nur eben nicht in Millionenstückzahlen zu geringen Preisen, sondern eher für Nischenlösungen. Wie lange das so bleiben wird, muss man abwarten.
Und das ist eben der springende Punkt. Tesla setzt andere Prioritäten bei der Entscheidung was eine Schlüsseltechnologie ist und was nicht.Das mag bei manchen Schlüsseltechnologien der Fall sein.
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig! Das ganze Konzept welches Tesla hier verfolgt nennt sich vertikale Integration.Tesla hat gar nicht die Kapazität alles selbst in der gleichen Qualität zu entwickeln wie es die Zulieferer haben, die zudem einen jahrzehntelangen Knowhow Vorsprung haben, den eine einzelne Firma nicht einfach innerhalb weniger Jahre aufholen kann.
Weil es nicht nur um individuelle Lösungen geht, sondern schlicht um Innovationen, und das perfekte Abstimmen von Hardware und Software. Apple geht seit einiger Zeit den gleichen Weg. Sieh dir nur mal den Apple M1 an. 2023 soll laut Gerüchteküche das erste iPhone mit Apples eigenen 5G Modem erscheinen. Gefertigt wird es bei TSMC.Abgesehen davon warum sollte ein Zulieferer keine individuellen Lösungen machen? Eigentlich machen die gar nichts anderes...
“Tesla is absurdly vertically integrated compared to other auto companies or basically almost any company. We have a massive amount of internal manufacturing technology that we built ourselves…. It’s like, okay, what are the things we want to make, design a machine that will make that thing, then we make the machine.”
“This makes it quite difficult to copy Tesla… because you can’t do catalog engineering. You can’t just [say] I’ll pick up the supplier catalog, I’ll get one of those.” When it comes to what Tesla does, “there is no catalog. Look at it. So we made the machine, that made the machine that made the machine,” says Musk.
He adds, “We’re just making a crazy amount of machinery internally… if we’re trying to make progress and nobody’s got the machines that we need, we’ve got to make it. So we do.”
Musk notes, “We’re designing and building so much more of the car than other OEMs who will largely go to the traditional supply base and [execute] like I call it, catalog engineering. So it’s not very adventurous and it basically ends up like older products end up — looking the same because they’re going to the same suppliers.” "
There's probably in excess of a dozen startups effectively in Tesla... Designing and making our own power electronics... manufacturing our own motors, chargers [and] the Supercharger network is a startup. The thing, I think that people just don't really understand about Tesla is that it's a whole chain of startups."
Quelle: *Klick*
Nicht ganz, und auch nur zum Start. Tesla hat mit dem Roadster angefangen, den man zusammen mit u.a. Lotus entwickelt hat. Mal davon abgesehen dass der Rahmen wiederum von einem dänischen Zulieferer (für Lotus) entwickelt wurde, und er auch im Opel Speedster verwendet wurde (= Lotus und Opel haben ihn auch nicht selbst entwickelt). Ab dem Model S (2009) war es dann schon eine komplette Eigenentwicklung.Fertigungsknowhow und insbesondere die dahinterstehenden Qualitäts-, Logistik- und sonstigen Prozessen kann man natürlich einkaufen und man kann, so wie es Fisker macht sein Auto einfach von Magna oder einen anderen Autohersteller bauen lassen. Aber genau dann ist man ja wieder von den etablierten Herstellern abhängig und darauf angewiesen, gerade wenn die viel lieber ihre eigenen Autos bauen und verkaufen würden.
Jain. Ja, es ist aktuell noch teurer, muß aber eben auch nicht für alles angewendet werden. Vielleicht werden in Zukunft alle Teile eines Fahrzeuges aus Druckern kommen, aber man braucht eben auch nicht die "Millionen-Stückzahlen" wie bei klassischer Produktion, um die Kosten für die Werkzeuge/Gussformen (und deren Entwicklung usw) wieder rein zu bekommen. Ähnlich der Softwareupdates wie man regelmäßig bei zb. Tesla bekommt, könnte man in sehr kurzen Abständen auch Bauteile "updaten", und direkt in die Produktion einfließen lassen.3D Druck ist noch sehr weit von einem automotiv tauglichen Serieneinsatz entfernt. Da zählen Centbruchteile in der Kalkulation und ein neues Verfahren, dass aktuell noch erheblich teurer ist als bewährte Technik tut sich da sehr schwer. Gleichwohl bietet er natürlich tolle Möglichkeiten, nur eben nicht in Millionenstückzahlen zu geringen Preisen, sondern eher für Nischenlösungen. Wie lange das so bleiben wird, muss man abwarten.
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Teslas drei strategische Vorteile gegenüber VW und Co.
VW vs. Tesla: Volkswagen verkaufte im vergangenen Jahr 30 mal mehr Autos als Tesla, ist aber an der Börse 17 Milliarden Euro weniger wert.www.wiwo.de
Strategischer Vorteil Nummer eins:
Der frühe Start. 17 Jahre alt wird Tesla in einigen Monaten, der Erfahrungsschatz ist entsprechend groß. Weil andere Autobauer den Kaliforniern jahrelang nur untätig zusahen, sind die nun weit enteilt. Auf mindestens fünf Jahre schätzen Experten den technischen Vorsprung heute, die Innovationsstärke ist unerreicht. Hinzu kommt, dass Tesla als Startup nicht den Ballast eines hundert Jahre alten Verbrenner-Herstellers hat. Musk muss sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, was zehntausende Mitarbeiter, die nur Verbrenner bauen können, künftig machen sollen.
Vorteil Nummer zwei:
Tesla entwickelt und baut viele technisch besonders wichtige Teile selbst. Sie sind damit auf Tesla zugeschnitten und keine Kompromisslösungen, was sich etwa in der größeren Reichweite auszahlt. Bestes Beispiel: Die Batteriezellen. Tesla fertigt sie zwar zusammen mit dem japanischen Elektronik-Konzern Panasonic, dennoch sind es Spezial-Entwicklungen für Tesla. So brauchen die Tesla-Akkus im Model 3 nur einen Anteil von 1,8 Prozent Kobalt. VW liegt bei seinem ersten Großserien-E-Auto ID.3, das in diesem Jahr auf die Straßen rollen soll, bei rund 12 Prozent. Kobalt wird oft nicht nachhaltig und mit Kinderarbeit abgebaut, ist knapp und teuer – die eigenen, kobaltarmen Zellen sind also ein Segen für Tesla.
Und: Tesla hat kaum mit Versorgungsengpässen zu kämpfen. Während die deutschen Autobauer derzeit nur gedrosselt E-Autos bauen können, weil sie zu wenige Zellen und andere Batterieteile geliefert bekommen, kann Tesla sich auf die eigene Fertigung verlassen. Sollte der Bedarf an Batteriezellen im laufenden Jahrzehnt tatsächlich um das 19-Fache steigen, wie von der Unternehmensberatung McKinsey vorhergesagt, könnte Tesla allein wegen seiner selbstproduzierten Batterien der weltweite Marktführer bleiben.
Dritter Vorteil:
Musk hat das Unternehmen von Anfang als Tech-Konzern mit typischem Silicon-Valley-Zuschnitt konzipiert. Tesla baut Autos so wie Apple die Handys: Mit höchster Software-Kompetenz, die im Valley – anders als in Deutschland – im Überfluss vorhanden ist. Die Autos gehen zum Kunden und werden, wie ein Smartphone, im Betrieb durch ständige Softwareupdates optimiert. Das ist eine Arbeitsweise, die deutschen Autobauern völlig fremd ist. Sie verkaufen ein Auto erst, wenn es zu 100 Prozent zu Ende entwickelt ist.

Eben, die Frage ist halt was dem normalen Kunden wichtiger ist.Und das ist eben der springende Punkt. Tesla setzt andere Prioritäten bei der Entscheidung was eine Schlüsseltechnologie ist und was nicht.
Jetzt wäre ich an deiner Stelle vorsichtig mit der Aussage.Mit der Aussage wäre ich vorsichtig! Das ganze Konzept welches Tesla hier verfolgt nennt sich vertikale Integration.
Tesla entwickelt zum Beispiel seine Chips selbst und lässt sie dann bei TSMC fertigen. Keine Frage, die Eigenentwicklung ist riskant und kostet sicher einiges an Geld. Aber unter dem Stich ermöglicht es Tesla mehr Flexibilität. So kann Tesla schnell die Soft- und Firmware umschreiben und Chips ggf. umfunktionieren, wenn es in einem Sektor mal eng wird. Das funktioniert deshalb, weil viele Chips in den Autos "Standardhalbleiter"sind, die sich für diverse Zwecke nutzen lassen. Das widerum hat einen weiteren Vorteil: Tesla kann bei Firmen kaufen, welche diese "Standardkost" zwar anbieten, aber sich primär gar nicht auf dem Radar der Automobilindustrie befinden. Dieser enormen Flexibilität ist ein großer Teil des Erfolgs geschuldet.
Najaaaaa, autonomes fahren...bis das erlaubt ist, werden die jetzigen Autos schon mehrmals Konservendosen gewesen sein.^^... wasn bei Tesla los? Keine Technologie oder keine Chips ... ?
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Tesla lügt schon wieder: Tausende Kunden in Deutschland reingelegt
Wer einen Tesla kauft und für Funktionen bezahlt, die bei Auslieferung fehlen, wird sich ärgern. Doch genau das ist nun erneut passiert.www-inside--digital-de.cdn.ampproject.org
Aber die Kohle kann man schon mal kassieren.Das hab ich auch nie behauptet. Aber der Erfolg und die Auslieferungszahlen geben Tesla hier nun mal Recht. Wenn man es vernünftig macht, dann kann das auch funktionieren.Vertikale Integration ist kein Allheilmittel und auch nichts, was andere im Automobilbau (nicht mit Chips, aber eben mit quasi allem anderen) nicht auch schon versucht hätten. Es gibt gelungene Beispiele dafür, aber fast alle Beispiele sind nur temporärer Natur.
Zwo, eins, RisikoJetzt wäre ich an deiner Stelle vorsichtig mit der Aussage.

Absolut! Es ist immer ein Risiko wenn man irgendwo voran gehen will. Aber die Strategie dahinter finde ich persönlich einfach gut. Das Wissen im eigenen Haus zu haben ist gerade im Zusammenspiel von Hard- & Software essenziell.Die Chips selber zu entwickeln ist sicher ein Alleinstellungsmerkmal für Tesla, ob daraus dauerhaft ein Vorteil entsteht sei mal dahin gestellt. Gerade eine so kleine Firma wie Tesla läuft da natürlich auch Gefahr sich zu verzetteln und mangels Manpower und Geld wirds dann schwer.
Hier stimme ich dir auch zu! Es ist das Zusammenspiel von Hard- und Software welches bei Tesla in meinen Augen besser ist, als bei der Konkurrenz. Sieh nur mal in diverse Foren wo ein ID3/4-Thread existiert. Da werden Softwareprobleme angesprochen, die einem mächtigen Hersteller wie VW nicht passieren dürfen. Und diese Softwareprobleme haben noch nicht einmal was mit E-Mobilität zu tun. Wie fluffig die Infotaiment-Software bei Tesla funktioniert hat mich beim fahren des Model S Raven übrigend damals echt überrascht. Das war ich von BMW, VW & Co. anders gewöhnt.Zudem, ein eigener Chip macht noch lange kein gutes Auto. Das ist nur die Kür, wenn quasi alles andere tut. Aktuell sehe ich für meine Zwecke kein Feature das Tesla hat und ich nicht woanders auch bekommen würde - da aber halt mit einem vernünftig gemachten Auto drumherum und mit ordentlichem Service.
Ich sehe auf der Bestellseite vom M3 noch 7500€Als wir unsere gekauft haben kostete das Gesamtpaket aus Autopilot und FSD noch 6000 Aufpreis, inzwischen sind sie auf über 11.000 gestiegen.
Sorry, wenn ich das so deutlich sage, aber in vielen Punkten ist Tesla den Arrivierten um Meilen voraus.Tesla geht einen anderen Weg und tut sich ja auch noch sehr schwer mit eben diesen Prozessen und das merkt man den Autos an. Tesla hat einen innovativen Antriebsstrang und auch sonst noch die eine oder andere Innovation zu bieten, aber die Autos selbst sind eher nicht state of the art, die Qualität ist auch sehr stark schwankend. Dazu ist der Service und der Umgang mit Mängeln sehr stark ausbaufähig. Eben das was ein klassischer Autobauer erheblich besser macht.