Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Qualität liegt ja immer im Auge des Betrachters...selbst nen Oktavia 3 ist nicht so schön gedämmt, ein Fabia ist noch schlimmer. 3er Bmw ist auch weniger gedämmt als nen 5er. Und mein A6 ist auch nicht so gut gedämmt wie nen A8. Und der Polo von meiner Mutter...Vollkatastrophe, dagegen ist mein 20 Jahre alter Honda ja leise, aber trotzdem jenseits von gut und böse.

...

In einem hast Du Recht: die Qualität von VW ist extrem gesunken.

Mein Golf 2 wäre heute noch gelaufen, wenn ich nicht einen Fernreisewagen gebraucht hätte.
Damals bin ich 50 ... 70.000 km im Jahr gefahren.
Da kam der 323er BMW gerade zur richtigen Zeit.

Der folgende A4 1.9 TDI war und bleibt wahrscheinlich auch das qualitativ beste Auto, das ich je gefahren habe.
250.000 km ohne jegliche außerplanmäßige Werkstattaufenthalte.
Nur Verschleißteile gewechselt. sonst gar nichts.

Der folgende Passat 1.8 t hat dann auch den Geist aufgegeben, aber erst nach 20 Jahren und 220.000km.

Der Golf 4 meiner Tochter lebt zwar noch (die 4. Serie war wieder gut), aber die Alterung schlägt langsam zu.

Mein Tiguan 1.4 Alltrack hat schon etliche Werkstattaufenthalte hinter sich.
Stoßdämpfer, Wasserpumpe,alle Federn, alle Bremssättel und noch viel mehr sind nach 90.000km schon gewechselt.

Vom Spritsaufen will ich gar nicht reden, aber unter 8l/100km komme ich nur im Flachland bei sanftem Gasfuß.
Ansonsten zeigt die Durchschnittsanzeige 10 ... 12l auf 100km.

Mein Schrauber hat gesagt: Das, was VW schlecht gemacht hat in der Vergangenheit, haben die anderen gut gemacht.
Und der muß es wissen.

Neulich bin ich einen Up als Leihwagen gefahren mit 90PS Diesel.
Ein fantastischer Motor!
Kraft bis zum Abwinken und 3l/100 - wirklich!

Aber der Innenraum - schlechter als jeder Golf 1.
Plastikwüste weit und breit.
Infotainment: null.

Die Motorgeräusche fast nicht gedämmt, die Fahrgeräusche auch nicht.

So kann VW nicht weitermachen.
 
Die Motorgeräusche fast nicht gedämmt, die Fahrgeräusche auch nicht
Kann es sein dass deine alten Golfs keine Diesel waren?
Ich glaube du unterschätzt einfach wie sehr so ein Motor mit wenigen Zylindern nagelt wenn man den wirklich nicht dämmt. Und wie viel Dämmmaterial in einen Kleinstwagen rein passt.
Genauso:
Tiguan 1.4 Alltrack ...
Spritsaufen
Kauft man halt auch keine hoch gesetzte Schrankwand wenn man Sprit sparen will.

Was die beiden Beschwerden an geht beschwerst du dich da schlicht über die Physik, die hätte auch ein "gutes altes VW" nicht schlagen können.
 
Vom Spritsaufen will ich gar nicht reden, aber unter 8l/100km komme ich nur im Flachland bei sanftem Gasfuß.
Ansonsten zeigt die Durchschnittsanzeige 10 ... 12l auf 100km.

Neulich bin ich einen Up als Leihwagen gefahren mit 90PS Diesel.
Ein fantastischer Motor!
Kraft bis zum Abwinken und 3l/100 - wirklich!
Da scheint möglicherweise die Durchschnittsanzeige im Tiguan kaputt zu sein. Und im up!: Wie hast Du denn die "Kraft bis zum Abwinken" mit 3l Verbrauch gestestet?

Irgendwie glaube ich davon kein Wort.
 
Da scheint möglicherweise die Durchschnittsanzeige im Tiguan kaputt zu sein.
Nee, die stimmt laut Zapfsäule.

Und im up!: Wie hast Du denn die "Kraft bis zum Abwinken" mit 3l Verbrauch gestestet?
Indem man mal voll beschleunigt.

Irgendwie glaube ich davon kein Wort.
Dann frag mal Deinen Schrauber.
Kann es sein dass deine alten Golfs keine Diesel waren?
Ja, aber der Audi.
Und da hat man den Diesel fast nicht vom Benziner unterscheiden können im Leerlauf.

Kauft man halt auch keine hoch gesetzte Schrankwand wenn man Sprit sparen will.
Ich will ja nicht unbedingt mit 4l/100km fahren, aber immer um die 10l, auch auf Landstraße ist schon ein bißchen viel.
Ich hätte wohl doch den 2l Motor nehmen sollen.

Was die beiden Beschwerden an geht beschwerst du dich da schlicht über die Physik,
Und die technischen Mängel vorher hast Du übersehen?
 
Ja, aber der Audi.
Und die dämmen wie verrückt, was sie sich auch gut bezahlen lassen. Schon ein Volvo Diesel ist deutlich lauter.
Ich will ja nicht unbedingt mit 4l/100km fahren, aber immer um die 10l, auch auf Landstraße ist schon ein bißchen viel.
Ich hätte wohl doch den 2l Motor nehmen sollen.
Natürlich hättest du. Der 1.4l passt zu einem Golf und da gehört er auch zum sparsamsten was es gibt. Beim Tiguan ist er schlicht überfordert.
Wobei mich die ganz extremen Werte doch wundern. Bei meinem wahrscheinlich kaum leichteren, Hybrid (aber weniger Frontfläche hat er natürlich) bin ich mit Dachbox auf 6l auf der Autobahn gekommen.
Und die technischen Mängel vorher hast Du übersehen?
Federn und Stoßdämpfer nach 90tkm bei einem SUV ist imo Verschleiß und kein "echter" Mangel. Bleibt die Wasserpumpe die man normalerweise beim auch vorher stattfindenden Riemenwechsel mit tauscht und Bremssättel wo es sehr vom genauen Problem abhängt ob das jetzt an der Qualität oder der Nutzung lag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wasserpumpe tauscht man nur, damit sie nicht ungefragt ausfällt, sagt mein Schrauber.
Weil das Zeug eben heutzutage Schrott ist.

Bei älteren Autos mußte man nie eine Wasserpumpe tauschen.
Wenn man aber Plastik statt Messing einsetzt, dann hält sie keine 2 Jahre, wie beim Passat von mir.
Die flog noch innerhalb der Garantie weg.
Der Mechaniker hat mir dann die miserable Qualität gezeigt: man konnte das Antriebsrad per Hand durchdrehen, weil die Kupplungsstelle zur Welle aus Kunststoff war.

Na gut. der 1.8T hat nicht so ein hohes Drehmoment gehabt, da kann man schon mal was einsparen.

Bleibt die Wasserpumpe die man normalerweise beim auch vorher stattfindenden Riemenwechsel mit tauscht
Der 1.4er hat eine Steuerkette ... .

und Bremssättel wo es sehr vom genauen Problem abhängt ob das jetzt an der Qualität oder der Nutzung lag.
Mein Schrauber sagt Qualität und dem vertraue ich.


Bei meinem wahrscheinlich kaum leichteren, Hybrid (aber weniger Frontfläche hat er natürlich) bin ich mit Dachbox auf 6l auf der Autobahn gekommen.
Was ist das für ein Modell?

Vielleicht sollte ich wieder mal die Marke wechseln ... .
 
Zuletzt bearbeitet:
Soso, bei älteren Autos musste man nie die Wasserpumpe wechseln...ähmm, doch.
Und was für ein Auto hast du denn genau?
Nen Tiguan Alltrack finde ich nicht.
 
Bei älteren Autos mußte man nie eine Wasserpumpe tauschen.
Man hat die Wasserpumpe eigentlich schon "immer" zusammen mit dem Zahnriemen getauscht, wenn dieser die WaPu antreibt. Einfach weil man dabei eh alles auseinander nimmt, und es sich einfach anbietet in einem "Aufwasch" die WaPu (und Spannrollen usw) dann direkt mit zu tauschen.

Ob ein (nicht wartungsfreier) Zahnriemen-Antrieb überhaupt nötig ist steht auf einem anderen Blatt. Genau wie die Frage, warum es bei manchen Motoren (auch bei VW, zb. einem Modell des 1.6er Polo Variant) problemlos funktioniert die WaPu vom Keilriemen antreiben zu lassen ( = ganz einfacher Wechsel wenn WaPu mal defekt).


Ich hatte es ja schon mehrfach in verschiedenen Threads geschrieben, Wartung ist vom (klassischen) Autobauer erwünscht - damit verdient man die "richtige" Kohle. Ölfilter-Konzepte für Wechselintervalle von >100.000KM (oder ohne) gabs schon in den 80ern/90ern, oder keramische Beschichtungen für Laufflächen (oder Keramiklager) die dann quasi nicht mehr verschleißen (und afaik sogar ohne Öl funktionieren).

Aber wer will schon ein Auto bauen/verkaufen was nie in die Werkstatt muß... (außer vielleicht ein Hersteller der kein Werkstatt-Netz hat...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Federn und Stoßdämpfer nach 90tkm bei einem SUV ist imo Verschleiß und kein "echter" Mangel. Bleibt die Wasserpumpe die man normalerweise beim auch vorher stattfindenden Riemenwechsel mit tauscht und Bremssättel wo es sehr vom genauen Problem abhängt ob das jetzt an der Qualität oder der Nutzung lag.
Federn und Bremssättel sind doch kein Verschleißteil...also ne Fahrwerksfedern schonmal defintiv überhaupt gar nicht...Bremssattel, ja gut, wenn man zu Faul ist, be Drahtbürste und mal Fett zu benutzen schon.

Die Dakar-Rallye wird er ja wohl mit nem 1,4er Motor nicht fahren...
 
Federn sind für mich definitiv ein Verschleißteil, die brechen gerne mal nach ner gewissen Zeit. Bei Bremssätteln bin ich bei dir. Bisschen Pflege und die halten ewig.
 
Federn sind für mich definitiv ein Verschleißteil, die brechen gerne mal nach ner gewissen Zeit. Bei Bremssätteln bin ich bei dir. Bisschen Pflege und die halten ewig.
Wie soll denn die "Gewisse Zeit" Aussehen?

Nach 20 Jahren und 250.000Km sind bei meiner ollen Ziege noch die Originalen Federn drin...und die Stoßdämpfer sind auch noch aus'n Werk, aber das ist ja nebensächlich, die sind tatsächlich nen Verschleißteil.

Mein anderer hat nach 8 Jahren und 270.000Km auch noch keine Federn und Stoßdämpfer wechseln müssen...

Bei gebrochenen Federn hat definitv der Hersteller bei der Qualität geschlampt. Am Fahrwerk DARF nix einfach mal so einfach brechen.
 
Aber nur, wenn man keine nötigen Elemente im Federstahl hat (Mangan, Chrom, Vanadium, Molybdän).

Das ist nun mal Fakt.
Nein, Pfusch.

Google einfach mal nach "feder auto verschleißteil". Gern geschehen. :schief:
Da kommt raus, daß Federn Verschleißteile sind, weil der Stahl eine unterirdische Qualität besitzt.

Ordentlich legierte Federn brechen nicht, weil sie nicht korrodieren.
Würde man die Federn z.B. aus 52CrMoV4 herstellen, würden sie weder korrodiren noch brechen.

Mein A4 hat 340.000 km runtergerockt und keine Federbrüche aufgewiesen.
Der BMW genau so.

Schrott bricht - Qualität nicht.
 
Federn und Bremssättel sind doch kein Verschleißteil...also ne Fahrwerksfedern schonmal defintiv überhaupt gar nicht...Bremssattel, ja gut, wenn man zu Faul ist, be Drahtbürste und mal Fett zu benutzen schon.

... jedes mechanische Bauteil unterliegt einem Verschleiß! Je nach Art der Beanspruchung und Pflege fällt diese unterschiedlich stark aus. Das Fahrwerk ist in sich ein Verschleißteil!
Wer an der Bremse mit Fett arbeitet gehört der Gesellenbrief aberkannt und braucht sich zum Thema KFZ-Reperatur nicht zu Wort melden! Dafür gab es früh Kupferpaste und heute spezielle Trockenschmiermittel, weil die Kupferpaste sich negativ auf mittlerweile vorhandene Sensorik am Rad auswirken kann.


Federn brechen. Das ist nun mal Fakt. Google einfach mal nach "feder auto verschleißteil". Gern geschehen. :schief:
... ein Hersteller von Spiralfedern findet in seinem Lastenheft die Soll-Spezifikation der Feder, passend zum vorgesehenen Arbeitsbereich. Eine Spiralfeder soll/darf nicht brechen. Wenn sie es tut ist es in Qualitätsmangel oder es wurde eine falsche Feder verbaut oder sie deutlich ausserhalb des Arbeitsbereiches belastet. Eine Feder ermüdet, indem sie sich mehr und mehr zusammenfaltet und an Höhe verliert und damit den Stoßdämpfer überlastet und in den Defekt treibt.
Mein A4 hat 340.000 km runtergerockt und keine Federbrüche aufgewiesen.
Der BMW genau so.

Schrott bricht - Qualität nicht.
... so pauschal kann man das nicht sagen. Der Einsatz innerhalb der Spezifikation ist entscheidend. Wer z.B. im Baumarkt Material in den Kofferraum packt, bis die Räder im Radkasten verschwinden, braucht sich über ausfülle im gesamten Fahrwerk nicht wundern. Auch ist eine einseitige Belastung mit hohem Verschleiß verbunden.

Federn, welche 10 Jahre oder 150tkm und mehr geleistet haben, dürfen ermüdet sein und sind es auch! Das Fahrwerk ist als ganzes zu sehen. Es gibt nicht ein verschliessenes Teil, sondern das gesamte Konstrukt ist verschliessen.
 
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Leute, eure Theorie mag ja schön und gut sein. Liest sich alles ganz toll! :daumen: In der Realität schauts aber so aus, dass Fahrwerksfedern herstellerunabhängig mal früher oder später brechen. Das ist nun mal Fakt. Ich selbst hatte das bei einem Japaner (weiß nicht mehr genau welche Marke), einem 100er Audi und einem Skoda Octavia BJ. 2012. Alle Autos deutlich unter 100000km. Nur weil ihr es noch nicht erlebt habt, heißt das noch lange nichts. Da ich mich hier im PCGHX Forum befinde, sollte euch ne schnelle Google-Suche auch nicht zu schwer fallen. Da könnt ihr euch zig Beiträge zu gebrochenen Fahrwerksfedern durchlesen... :daumen: :schief:
 
Das Fahrwerk ist als ganzes zu sehen. Es gibt nicht ein verschliessenes Teil, sondern das gesamte Konstrukt ist verschliessen.
Das sehe ich auch so.

Aber die Bremssättel hinten haben nun mal die Handbremse drin und kosten nun mal das Doppelte oder so.
Jedenfalls war ein halbes Monatsgehalt weg nach dem Tausch.

Bei alten PKWs hat man die mal nach 200.000 km gewechselt, aber da waren die alten noch brauchbar.
Da könnt ihr euch zig Beiträge zu gebrochenen Fahrwerksfedern durchlesen... :daumen: :schief:
Muß ich nicht, die hatte ich selber.

Aber an bestimmten Autos eben nie, egal wie lang sie gelaufen sind.
Komisch, nicht.
 
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