Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Das hat doch nichts mit Angst zu tun, es sind doch ganz reale Probleme, Reichweite, Kauf-Preis, Schnellstrom-Ladepreis, Ladedauer, Ladeinfrastrukur, Haltbarkeit und Ersatzkosten.

MfG
Na zumindest einige dieser Probleme sind doch eher angstbegründet.

Reichweite: Ich weiß nicht, was du so an Strecke fährst, aber meiner (!) Meinung nach ist doch eine Autobahnreichweite von ca 400km ausreichend. Nach der Strecke macht man ja vernünftigerweise ohnehin eine kurze Pause. Ob da das Auto einfach nur steht oder eben geladen wird spielt doch gar keine Rolle. Solche Reichweiten sind schon am Markt erhältlich!

Kaufpreis: Der ist doch dank Förderung in sehr vielen Fällen schon auf dem Niveau der entsprechenden Verbrennerpendants. Wenn man dann die niedrigeren Betriebskosten hinzuzieht sind die Gesamtkosten in vielen Fällen heute schon unter denen eines Verbrenners. Seriöse Abschätzungen gehen ohnehin davon aus, dass in 5-7 Jahren die Akkupreise so gefallen sein sollten, dass der aktuelle Mehrpreis (ohne Förderung) sich ins Gegenteil verkehrt.

Schnellladepreis: Ja, der ist höher, als der 11kw Preis an der normalen Ladestation. Das ist allerdings ja auch nur für Fernfahrten relevant. Wenn du Diesel oder Benzin unterwegs an der Autobahn tankst, zahlst du auch mehr wie auf dem Dorf. Üblich sind Mehrpreise von ca 10ct/kWh gegenüber Normalladern. Ist nicht schön, aber auch kein Beinbruch. In Anbetracht der schon jetzt beschlossenen Spritpreiserhöhungen (Mal sehen ab wann man die Subventionen für Diesel kürzt/entfallen lässt) wird hier sicherlich zukünftig das Verhältnis der Energiekosten weiter zugunsten des Stroms ausfallen.

Ladeinfrastruktur: Die ist aktuell schon besser, als viele denken. Wenn man selbst E-Auto fährt, sieht man, wo es schon überall welche gibt, weil man darauf achtet. Das aktuelle Angebot ist für die aktuelle Anzahl von E-Autos so, dass ich noch nicht erlebt habe, keine freie Säule zu finden. Der Ausbau hält jedenfalls z.Z. mit dem Zuwachs an Autos mit. Das eine wächst nunmal nicht ohne das andere. Ich denke eher, dass es ein massives Tankstellensterben in den nächsten 10-15 Jahren geben wird - in jedem Kaff eine Tankstelle wie in den 70ern und 80ern gibt es ja heute schon nicht mehr. Das wird noch weiter zurückgehen.

Haltbarkeit / Ersatzteilkosten: Das ist sicherlich noch ein Thema, wobei die Garantien auf die Batterie (das ist ja das einzige Teil, was einem da ggf Sorgen bereiten könnte) aktuell recht großzügig bemessen sind. Zumindest bei einem Neuwagen habe ich da keine Bedenken. Ob ich jetzt allerdings einen Gebrauchten der ersten Generation holen würde? Das müsste ich mir dann überlegen.

Aktuell ist ein E-Auto sicherlich noch nicht für jeden das richtige. Aber vermutlich für deutlich mehr, als es selbst wahrhaben wollen. Klar, das Angebot richtet sich momentan in erster Linie an Geschäftswagenleaser (als ein solcher muss man ja fast eines nehmen, da sind die Kosten deutlich geringer als bei einem Verbrenner) und ist entsprechend ausgerichtet.
Sobald aber auch die aktuell noch fehlenden "Nischen" wie z.B. Familienkombis bedient werden, sollte sich der Kreis derer für die es Sinn macht deutlich erweitern.

Verbrenner fahren wird in Zukunft jedenfalls definitiv immer teurer (unabhängig davon, wer ab Herbst regiert) werden und wenn alle ihre Hausaufgaben bzgl. Ausbau der Stromtrassen, erneuerbaren Energie und auch des Ladenetzes machen, diskutiert in ein paar Jahren ohnehin niemand mehr darüber ob man ein E-Auto kauft oder nicht, sondern nur was für eines.
 
Na zumindest einige dieser Probleme sind doch eher angstbegründet.

Reichweite: Ich weiß nicht, was du so an Strecke fährst, aber meiner (!) Meinung nach ist doch eine Autobahnreichweite von ca 400km ausreichend. Nach der Strecke macht man ja vernünftigerweise ohnehin eine kurze Pause. Ob da das Auto einfach nur steht oder eben geladen wird spielt doch gar keine Rolle. Solche Reichweiten sind schon am Markt erhältlich!
1.) kurze Pausen und nicht 45 Min+(da man realistisch auch mal warten muss und dann eben 90 Min+)
2.) Auf die Reichweite kommt man dann mit 120 aber mit Sicherheit nicht, wenn man 150/160 oder schneller fährt.
Kaufpreis: Der ist doch dank Förderung in sehr vielen Fällen schon auf dem Niveau der entsprechenden Verbrennerpendants. Wenn man dann die niedrigeren Betriebskosten hinzuzieht sind die Gesamtkosten in vielen Fällen heute schon unter denen eines Verbrenners. Seriöse Abschätzungen gehen ohnehin davon aus, dass in 5-7 Jahren die Akkupreise so gefallen sein sollten, dass der aktuelle Mehrpreis (ohne Förderung) sich ins Gegenteil verkehrt.
Ich kann nur den Ist-Zustand beurteilen und Elektrofahrzeuge sind für die gebotene Leistung zu teuer, jedenfalls für Normalverdiener und alles darunter, trotz Förderung.
Schnellladepreis: Ja, der ist höher, als der 11kw Preis an der normalen Ladestation. Das ist allerdings ja auch nur für Fernfahrten relevant. Wenn du Diesel oder Benzin unterwegs an der Autobahn tankst, zahlst du auch mehr wie auf dem Dorf. Üblich sind Mehrpreise von ca 10ct/kWh gegenüber Normalladern. Ist nicht schön, aber auch kein Beinbruch. In Anbetracht der schon jetzt beschlossenen Spritpreiserhöhungen (Mal sehen ab wann man die Subventionen für Diesel kürzt/entfallen lässt) wird hier sicherlich zukünftig das Verhältnis der Energiekosten weiter zugunsten des Stroms ausfallen.
Grundsätzlich steigen die ganzen Ladestrompreise und das wird in Zukunft wohl nicht günstiger. Die Amortisierungszeit zieht sich dementsprechend nach hinten und rückt in weite Ferne.
Ladeinfrastruktur: Die ist aktuell schon besser, als viele denken. Wenn man selbst E-Auto fährt, sieht man, wo es schon überall welche gibt, weil man darauf achtet. Das aktuelle Angebot ist für die aktuelle Anzahl von E-Autos so, dass ich noch nicht erlebt habe, keine freie Säule zu finden. Der Ausbau hält jedenfalls z.Z. mit dem Zuwachs an Autos mit. Das eine wächst nunmal nicht ohne das andere. Ich denke eher, dass es ein massives Tankstellensterben in den nächsten 10-15 Jahren geben wird - in jedem Kaff eine Tankstelle wie in den 70ern und 80ern gibt es ja heute schon nicht mehr. Das wird noch weiter zurückgehen.
Und es kommt auch jetzt schon vor, dass man nicht mehr der Einzige ist und warten muss, mit ein zwei Autos vor einem. Da Reden wir also von mehr als 2 Stunden Stopp. Eine Fahrt in den Süden/Berge vom Norden aus verlängert sich so also entsprechend, man muss ja midnestens zwei Mal laden, eher drei mal, da Gepäck und 120 KM/h eher unrealistisch ist um auf die max Reichweite zu kommen.
Haltbarkeit / Ersatzteilkosten: Das ist sicherlich noch ein Thema, wobei die Garantien auf die Batterie (das ist ja das einzige Teil, was einem da ggf Sorgen bereiten könnte) aktuell recht großzügig bemessen sind. Zumindest bei einem Neuwagen habe ich da keine Bedenken. Ob ich jetzt allerdings einen Gebrauchten der ersten Generation holen würde? Das müsste ich mir dann überlegen.
Man muss sich doch nur bei anderen Elektrogeräten angucken wo die Reise mit Haltbarkeit und Leistung von Batterien hingeht, dann weiß man was man technisch bedingt bei Auto-Akkus erwarten kann und deswegen sage ich ja, die Batterietechnik hinkt der Entwicklung Elektromobilität weit hinterher, weswegen es m. M. n. nicht sinnvoll ist, über den Kurzenstrecken-Zweitwagen hinaus, darin zu investieren und das, oh welch ein Wunder, berücksichtigt dann wiederum einen Großteil der Bevölkerung nicht, die sich das nicht leisten können oder in Mietverhältnissen leben, wo man mal eben nicht zu günstigsten preisen selber laden kann und auf die teureren Schnellader angewiesen wäre, wenn man denn mit seiner Karte an den einzelnen Säulen überhaupt laden kann, bei dem Anbieterwirrwarr,
Aktuell ist ein E-Auto sicherlich noch nicht für jeden das richtige. Aber vermutlich für deutlich mehr, als es selbst wahrhaben wollen. Klar, das Angebot richtet sich momentan in erster Linie an Geschäftswagenleaser (als ein solcher muss man ja fast eines nehmen, da sind die Kosten deutlich geringer als bei einem Verbrenner) und ist entsprechend ausgerichtet.
Und deswegen verstehe ich die Aussage nicht. Was heißt denn deutlich mehr, unter dem genannten Geschäftswagenfokus? Ich meine, dass ist genau der Bereich, den sich eher die Wenigsten leisten können?!?
Sobald aber auch die aktuell noch fehlenden "Nischen" wie z.B. Familienkombis bedient werden, sollte sich der Kreis derer für die es Sinn macht deutlich erweitern.

Verbrenner fahren wird in Zukunft jedenfalls definitiv immer teurer (unabhängig davon, wer ab Herbst regiert) werden und wenn alle ihre Hausaufgaben bzgl. Ausbau der Stromtrassen, erneuerbaren Energie und auch des Ladenetzes machen, diskutiert in ein paar Jahren ohnehin niemand mehr darüber ob man ein E-Auto kauft oder nicht, sondern nur was für eines.
Mehr Reichweite, Batterielanglebigkeit und Ladetechniken auf Verbrenner-Niveau, dann wird das auch was aber so, nimmt man einfach nicht genug Menschen mit, aus genannten Punkten.

MfG
 
1.) kurze Pausen und nicht 45 Min+(da man realistisch auch mal warten muss und dann eben 90 Min+)
Schnellladen dauert normal ca. 30 Minuten mit aktuellen Modellen von 10% auf 80%. Das ist nicht viel mehr Zeit wie 1x aufs Klo und noch ein Kaffee oder sonst was trinken.
Künftige Modelle reduzieren die Zeit nochmal (Ioniq 5 schafft es in 18 Minuten).

Vielleicht sollte man auch seine Planung überdenken, wenn auf einer mehrstündigen Autobahnfahrt 15 Minuten hin oder her eine große Rolle spielen? Mehr Gelassenheit hilft!

Gewartet hab ich bis dato noch nie auf eine freie Säule. An den Autohöfen / Raststätten sind normalerweise mehr als genug Säulen da.
2.) Auf die Reichweite kommt man dann mit 120 aber mit Sicherheit nicht, wenn man 150/160 oder schneller fährt.
Das ist ein rein deutsches und obendrein angezähltes Thema. Da wir in näherer Zukunft ohnehin ein Tempolimit bekommen werden, stellt sich die Frage nach 150/160 schlicht nicht mehr...

Ich kann nur den Ist-Zustand beurteilen und Elektrofahrzeuge sind für die gebotene Leistung zu teuer, jedenfalls für Normalverdiener und alles darunter, trotz Förderung.
Eigentlich sind die Anschaffungskosten mit Förderung weitgehend vergleichbar. Das dir ein Neuwagen zu teuer ist, ist ein anderes Problem. Aber genau aus dem Grund wird ja aktuell vor allem das Segment bedient, dass für Geschäftswagen am Besten geht. Immerhin werden weitaus die meisten Neuwagen in D als Geschäftswagen ausgeliefert. Private kaufen erheblich weniger Neuwagen - was ich nachvollziehen kann, auch weil ich seit 20 Jahren nur noch Geschäftswagen habe und einen Neuwagen nie privat kaufen würde.

Grundsätzlich steigen die ganzen Ladestrompreise und das wird in Zukunft wohl nicht günstiger. Die Amortisierungszeit zieht sich dementsprechend nach hinten und rückt in weite Ferne.
Grundsätzlich steigt die CO2 Besteuerung. Damit wird alles was für CO2 Ausstoß sorgt teurer, das trifft Kohlestrom, aber eben auch Benzin und Diesel. Die Subvention für Dieselkraftstoff dürfte über kurz oder lang zudem fallen.
Erneuerbare Energie wird dagegen nicht automatisch teurer, ist ja auch in der Erzeugung günstig.
Im Gegensatz zu fossilen Kraftstoffen, deren Gewinnung immer aufwändiger und CO2 intensiver wird und deren Verbrennung CO2 erzeugt. Beides wird durch den CO2 Preis in Zukunft mehr kosten.
Also einen deutlichen Anstieg des Strompreises kann man daraus erst mal nicht ableiten. Schon gar nicht einen, der über den Anstieg bei fossilen Brennstoffen hinaus geht.
Wieso es da keine Amortisation geben soll erschließt sich mir nicht.

Und es kommt auch jetzt schon vor, dass man nicht mehr der Einzige ist und warten muss, mit ein zwei Autos vor einem. Da Reden wir also von mehr als 2 Stunden Stopp.
Echt, wie oft ist dir das schon passiert? Mir noch nicht. Bislang war es eher so, dass ich auf einen Autohof gefahren bin, dort an 10 Tesla Schnellladern 2-3 Teslas standen und an den "normalen" Schnellladern von den 8-12 Plätzen maximal einer oder zwei belegt waren. Gewartet habe ich noch nie!

Ich war aber in der Urlaubszeit (noch zu Verbrennerzeiten) schon an Tankstellen an denen das Benzin alle war... Kann passieren, ist aber eher kein sehr typisches Beispiel für reguläres Tanken und ich würde es auch nie als Argument für oder gegen irgendwas anführen.

Man muss sich doch nur bei anderen Elektrogeräten angucken wo die Reise mit Haltbarkeit und Leistung von Batterien hingeht, dann weiß man was man technisch bedingt bei Auto-Akkus erwarten kann und deswegen sage ich ja, die Batterietechnik hinkt der Entwicklung Elektromobilität weit hinterher, weswegen es m. M. n. nicht sinnvoll ist, über den Kurzenstrecken-Zweitwagen hinaus, darin zu investieren und das, oh welch ein Wunder, berücksichtigt dann wiederum einen Großteil der Bevölkerung nicht, die sich das nicht leisten können oder in Mietverhältnissen leben, wo man mal eben nicht zu günstigsten preisen selber laden kann und auf die teureren Schnellader angewiesen wäre, wenn man denn mit seiner Karte an den einzelnen Säulen überhaupt laden kann, bei dem Anbieterwirrwarr,
Dir ist schon klar, dass du einen Akku eines Handys oder eines Akkuschraubers nicht mit dem eines Autos vergleichen kannst? Die Überwachung, Kühlung usw. der Akkus im Auto ist bei "normalen" Elektrogeräten schon rein technisch gar nicht möglich, geschweige denn platz- und preismäßig umzusetzen. Du erkennst das auch daran, dass du niemals eine so ausgedehnte Garantie auf ein solches Gerät bzw. dessen Akku bekommst, wie er mittlerweile bei Autos üblich ist.
Abgesehen davon, wer z.B. vernünftiges Akkuwerkzeug kauft, dessen Akkus halten auch quasi ewig. Weg von Parkside, hin zu was ordentlichen!

Ich selbst habe (alleinerziehend 2 Kinder) ein E-Auto mit nominell 330km Reichweite als Erstwagen - kein Zweitwagen. Fahrleistung 35tkm im Jahr. Bislang habe ich keinerlei Probleme damit, weder im Alltag, noch auf Urlaubsfahrt. Lustigerweise erklären mir aber permanent Leute ohne E-Auto, was alles nicht geht mit einem E-Auto und was für große Probleme man damit hat... Das ist unkomplizierter im Alltag, als es sich offenbar viele vorstellen können.

Abgesehen davon, niemand ist auf Schnelllader angewiesen. Ich habe im Bekanntenkreis Mieter, die ihr E-Auto nicht daheim laden können (bzw. noch nicht, auch da ändert sich gerade vieles) und dennoch im Alltag nie auf einen solchen angewiesen sind. Laden beim Einkaufen, bei Arztterminen, Behördengängen und sonstigen Gelegenheiten reichen da gut über die Runden.
Es ist auch eine Frage des Wollens, wer den Gedanken generell ablehnt sein Auto nebenher zu laden (Weil es nicht geht bzw. gehen darf), für den wird es schwierig.

Ich wollte z.B. heute nicht mehr 1-2x die Woche zur Tankstelle fahren und dann die Wahl haben Einweghandschuhe anzuziehen oder nach Diesel riechende Hände zu haben... Es ist einfach bequemer einfach da, wo man ohnehin parkt zu laden.

Was das Anbieterwirrwarr angeht, so ist das sicherlich noch verbesserungswürdig, allerdings kann man sich ja ne Karte von der EnBW oder einem deren Partner holen und hat dann große Auswahl an Säulen zu festen Preisen in halb Europa. Ich habe dazu noch eine App um im Geschäft verbilligt laden zu können (ca 5ct/kWh billiger wie bei der EnBW).

Und deswegen verstehe ich die Aussage nicht. Was heißt denn deutlich mehr, unter dem genannten Geschäftswagenfokus? Ich meine, dass ist genau der Bereich, den sich eher die Wenigsten leisten können?!?

Nein, das ist der Bereich indem heute schon die allermeisten Neuwagen gekauft werden. Unabhängig vom Antrieb. Wie gesagt das Preisniveau ist, auch wenn du es nicht glaubst, dank Prämie nicht höher als beim Verbrenner. Zudem ist natürlich der geldwerte Vorteil nur bei einem Viertel dessen was ein Verbrenner kostet ein Argument. Das ist der Grund. Der Hersteller bieten das an, was aus ihrer (Gewinn-)Sicht am meisten Sinn macht.

Die Förderung der Geschäftswagen erreicht 2 Dinge, zum Einen kommen mehr E.Autos auf die Straße, was zu einem Forcieren des Ladeinfrastrukturausbaus führt (mehr E-Autos --> mehr Geld zu verdienen für die Anbieter --> mehr Ausbau) und zum Anderen sind das die Gebrauchtwagen von morgen. Die braucht es ja auch um die Privathaushalte mit E-Autos zu erreichen (die ja eher gebraucht anstatt neu kaufen).

Wie gesagt, mag sein, dass aktuell ein E-Auto nicht für jeden in Frage kommt. Allerdings schon für sehr viele. Das heißt aber nicht, dass dies so bleibt. Einerseits werden die Autos immer besser, anderseits erkennen viele Leute, dass sie mit einem solchen Auto doch wunderbar leben können (wer den Antriebskomfort erlebt hat will ohnehin nicht mehr zurück). Wenn jetzt noch, so wie es sich abzeichnet die Autos in ein paar Jahren günstiger werden als Verbrenner (deren Gebrauchtpreise immerhin gegen Ende des Jahrzehnts ins bodenlose fallen dürften), es im Unterhalt ja ohnehin schon sind, wird sich die breite Masse nicht 2x bitten lassen und umsteigen.
 
Alleinerziehend, 2 Kinder und 35000 km Fahrleistung im Jahr?:what: Wow... wie geht das?
Die Kinder sind keine 3 und 5 mehr, sondern Teens. Ansonsten geht es mit ein bissle Organisation. Beide können gut kochen, und auch Wasch- und Spülmaschine bedienen. Zudem wir haben nen Putzplan für das ganze Haus, klare Aufgaben auch beim Hund, das ist eigentlich ziemlich easy,

Abgesehen davon, was hat die Fahrleistung mit damit zu tun? ich habe eben eine lange Pendelstrecke (ca 70km pro Weg). Da kommst mal bei 200 Arbeitstagen auf 28.000km, dann noch Urlaubsfahrten (ja, auch ans Mittelmeer kommt man elektrisch ohne für die Fahrt ne Woche extra Urlaub nehmen zu müssen), da bist schnell bei 35.000km.
 
Ich selbst habe (alleinerziehend 2 Kinder) ein E-Auto mit nominell 330km Reichweite als Erstwagen - kein Zweitwagen. Fahrleistung 35tkm im Jahr. Bislang habe ich keinerlei Probleme damit, weder im Alltag, noch auf Urlaubsfahrt.
Ich hätte vermutlich aber ein problem damit. Letztlich fahre ich, wenn ich meinem hobby irgendwann mal wieder nachgehen darf, auch mal 800 km am tag. Dabei hab ich natürlich keine lust noch 2h zusätzlich für`s laden ein zu planen zumal ich dann früh`s um 6 los fahre und nicht vor 22 uhr wieder da bin.
Natürlich hast du aber auch ein klein wenig recht. Ich könnte 1. daheim laden und 2. für meine wochentäglichen 68 km am tag (arbeit hin+retour) würde es reichen. Wenn ich aber schon einen neuwagen kaufe muß ich auch erstmal das geld dafür haben (frühestens in 10 jahren wieder-> kaufe höchstens alle 15 jahre ein auto) und dann muß der auch alles können was ich brauche. (aktuell ein caddy)
Abgesehen davon, niemand ist auf Schnelllader angewiesen. Ich habe im Bekanntenkreis Mieter, die ihr E-Auto nicht daheim laden können (bzw. noch nicht, auch da ändert sich gerade vieles) und dennoch im Alltag nie auf einen solchen angewiesen sind. Laden beim Einkaufen, bei Arztterminen, Behördengängen und sonstigen Gelegenheiten reichen da gut über die Runden.
Es ist auch eine Frage des Wollens, wer den Gedanken generell ablehnt sein Auto nebenher zu laden (Weil es nicht geht bzw. gehen darf), für den wird es schwierig.
Schön das das bei euch geht. Bei uns werden zwar die e-auto`s gebaut (VW), aber solch paradiesische zustände haben wir nicht und dann gibt es regionen, wo es noch finsterer aus sieht.
Was das Anbieterwirrwarr angeht, so ist das sicherlich noch verbesserungswürdig, allerdings kann man sich ja ne Karte von der EnBW oder einem deren Partner holen und hat dann große Auswahl an Säulen zu festen Preisen in halb Europa. Ich habe dazu noch eine App um im Geschäft verbilligt laden zu können (ca 5ct/kWh billiger wie bei der EnBW).
Das wirrwarr ist egal. Das problem ist, das jeder sein eigenes süppchen kocht. Könnte man überall mit EC-karte bezahlen, würden sich auch nur halb so viele aufregen. Und würde dann der "fahrstrom" an allen ladern noch ortsübliche preise haben, würde sich keiner mehr aufregen.
Die Förderung der Geschäftswagen erreicht 2 Dinge, zum Einen kommen mehr E.Autos auf die Straße, was zu einem Forcieren des Ladeinfrastrukturausbaus führt (mehr E-Autos --> mehr Geld zu verdienen für die Anbieter --> mehr Ausbau) und zum Anderen sind das die Gebrauchtwagen von morgen. Die braucht es ja auch um die Privathaushalte mit E-Autos zu erreichen (die ja eher gebraucht anstatt neu kaufen).
Wenn du dich da mal nicht verrechnest. Einem gebrauchten akku traut erstmal keiner. Das vertrauen muß erst aufgebaut werden, denn das ist ein verschleißteil.
Das ist ein rein deutsches und obendrein angezähltes Thema. Da wir in näherer Zukunft ohnehin ein Tempolimit bekommen werden, stellt sich die Frage nach 150/160 schlicht nicht mehr...
Abwarten... Das kippt alles nicht sooooo schnell...
Die Subvention für Dieselkraftstoff dürfte über kurz oder lang zudem fallen.
Woher das märchen nur kommt... Diesel ist lediglich minder-besteuert im vergleich zum benzin. Wenn du etwas subvetioniertes anführen willst, dann lebensmittel und atom-strom!
Erneuerbare Energie wird dagegen nicht automatisch teurer, ist ja auch in der Erzeugung günstig.
Das letzte was ich gehört habe sind 6 cent/kwh für windkraft um rentabel zu sein.
Dir ist schon klar, dass du einen Akku eines Handys oder eines Akkuschraubers nicht mit dem eines Autos vergleichen kannst? Die Überwachung, Kühlung usw. der Akkus im Auto ist bei "normalen" Elektrogeräten schon rein technisch gar nicht möglich, geschweige denn platz- und preismäßig umzusetzen. Du erkennst das auch daran, dass du niemals eine so ausgedehnte Garantie auf ein solches Gerät bzw. dessen Akku bekommst, wie er mittlerweile bei Autos üblich ist.
Bitte befasse dich erstmal mit dem thema. Dein auto-akku ist nicht sehr viel anders als z.b. ein bosch werkzeug-akku. In beiden steckt ein temperatur-fühler und ein BMS. Klar, das im werkzeug-akku ist minimal simpler (geringere ströme), erfüllt aber die gleiche aufgabe. Das einzige was beim auto noch zusätzlich ist ist, das der akku beheizt bzw. gekühlt werden kann. Das dient aber der leistungsoptimierung und ginge prinzipiell auch ohne. (siehe tesla-> ich weiß aber nicht ob die mittlerweile wenigstens eine heizung für winterliche verhältnisse haben)
 
Schön das das bei euch geht. Bei uns werden zwar die e-auto`s gebaut (VW), aber solch paradiesische zustände haben wir nicht und dann gibt es regionen, wo es noch finsterer aus sieht.
Ich weiß jetzt nicht auf welchen VW Standort du dich beziehst, aber in Wolfsburg gibt es laut meiner App 793 öffentliche Ladepunkte an denen ich als EnBW Kunde zu festen, einheitlichen Preisen laden könnte... Ist jetzt nicht nichts.

Abwarten... Das kippt alles nicht sooooo schnell...
Ich denke Tempolimit kommt spätestens 2023 zur Mitte der Legislaturperiode. Auch wenn unser vermutlicher nächster Kanzler offenbar der Meinung ist, dass dies unlogisch sei, weil Strom ja einfach aus der Steckdose kommt...

Das letzte was ich gehört habe sind 6 cent/kwh für windkraft um rentabel zu sein.
Die Zahl kenne ich auch.

Bitte befasse dich erstmal mit dem thema. Dein auto-akku ist nicht sehr viel anders als z.b. ein bosch werkzeug-akku. In beiden steckt ein temperatur-fühler und ein BMS. Klar, das im werkzeug-akku ist minimal simpler (geringere ströme), erfüllt aber die gleiche aufgabe. Das einzige was beim auto noch zusätzlich ist ist, das der akku beheizt bzw. gekühlt werden kann. Das dient aber der leistungsoptimierung und ginge prinzipiell auch ohne. (siehe tesla-> ich weiß aber nicht ob die mittlerweile wenigstens eine heizung für winterliche verhältnisse haben)
Ich beschäftige mich beruflich mit dem Thema PKW Antriebsstrang seit über 20 Jahren als Entwickler und stecke ziemlich tief drin in der Materie. Prinzipiell sind die schon ähnlich aufgebaut, der Aufwand im Auto ist allerdings erheblich höher - natürlich auch um die Ladeleistung zu erhöhen - die ja eigentlich noch wichtiger ist als die Reichweite selbst*.
Die Garantie, die man aktuell auf die Akkus im Auto bekommt, ist schon jetzt deutlich größer als z.B. auf Verbrennungsmotoren üblich sind. Das ist natürlich eine Maßnahme um Vertrauen zu bilden, aber eben auch Ausdruck davon, dass die Hersteller überzeugt sind, dass ihre Akkus das locker schaffen. Keiner gibt eine Garantie für etwas, dass üblicherweise nicht erreicht wird. Das wäre extrem teuer und obendrein extrem imageschädigend.

Meine (blauen) Bosch Akkus halten allerdings auch schon ne gefühlte Ewigkeit. Bin jetzt kein Handwerker, der die 2x am Tag laden muss. Aber als Hobbyschreiner kommen doch auch einige Betriebsstunden drauf. Ich glaube mein ältester müsste jetzt an die 10 Jahre drauf haben. Einen merklichen Leistungsschwund ggü einem nagelneuen stelle ich jedenfalls nicht fest.

*https://t3n.de/news/elektromobilitaet-ladeleistung-reichweite-1389174/
 
Ich weiß jetzt nicht auf welchen VW Standort du dich beziehst, aber in Wolfsburg gibt es laut meiner App 793 öffentliche Ladepunkte an denen ich als EnBW Kunde zu festen, einheitlichen Preisen laden könnte... Ist jetzt nicht nichts.
Mosel bei zwickau. Bauen die in wolfsburg nicht immer noch nur verbrenner? Zusätzlich gibt es hier ja noch die gläserne manufaktur in dresden, die jetzt auch e-auto`s bauen.
Ich denke Tempolimit kommt spätestens 2023 zur Mitte der Legislaturperiode. Auch wenn unser vermutlicher nächster Kanzler offenbar der Meinung ist, dass dies unlogisch sei, weil Strom ja einfach aus der Steckdose kommt...
Wie gesagt, ich sehe das nicht. Damit vergrault man wähler und die auto-industrie hat da auch was gegen.
Wenn ich mir aber den EQS von daimler so an sehe, dürfte 160 km/h bei moderatem stromverbrauch aber durchaus machbar sein. Wir stecken halt noch in der anfangs-phase...
Ich beschäftige mich beruflich mit dem Thema PKW Antriebsstrang seit über 20 Jahren als Entwickler und stecke ziemlich tief drin in der Materie. Prinzipiell sind die schon ähnlich aufgebaut, der Aufwand im Auto ist allerdings erheblich höher - natürlich auch um die Ladeleistung zu erhöhen - die ja eigentlich noch wichtiger ist als die Reichweite selbst*.
Beim auto hat man halt höhere ströme die gebändigt werden müssen.
Auf der anderen seite, ich hab den akku für meine "test-solaranlage" selbst gebaut. (gebrauchte 18650 zellen) Das ding muß bis zu 2500w ladeleistung vertragen und ist im grunde auch nicht anders als ein werkzeug-akku aufgebaut. Die schwierigkeit war aber auch mehr, das ich eine zell-mischbestückung habe (unterschiedliche hersteller und kapazitäten) und anfangs nicht wußte, das deren innenwiederstände unterschiedlich sind. Hab das jetzt durch den massiven einsatz von aktiven balancern ausgleichen müssen. :fresse:
 
Die viel wichtigere Frage ist doch: Kann man mit den Akkus Unsinn machen?
Mein Vorschlag, den Autoakku einfach mal kurzzuschließen und gucken was passiert...stieß auf böse Blicke.
Ich hätte da schon mal richtig Bock drauf.
 
Wie gesagt, ich sehe das nicht. Damit vergrault man wähler und die auto-industrie hat da auch was gegen.
Wenn ich mir aber den EQS von daimler so an sehe, dürfte 160 km/h bei moderatem stromverbrauch aber durchaus machbar sein. Wir stecken halt noch in der anfangs-phase...
Nun, warten wir es ab. Aber es gibt eine Mehrheit dafür in der Bevölkerung, es steht in den Wahlprogrammen von Grünen, SPD und Linken und da zumindest die Grünen (die damit sicherlich nicht einen Wähler vergraulen werden) mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Art und Weise an der nächsten Regierung beteiligt sein werden und dies vermutlich auch durchsetzen werden in den Koalitionsverhandungen wird das schon kommen.

Wenn man dran denkt was für abstruse Punkte die CSU als Regionalpartei in den Koalitonsverhandlungen durchgesetzt hat (Herdprämie, Maut,...), für die es nirgends irgendwelche Mehrheiten gab oder gibt, dann sollte sich ein Punkt hinter dem auch viele CDU Wähler stehen schon auch umsetzbar sein.

Die Argumente der Automobilindustrie dagegen habe ich sowieso noch nie verstanden.
 
Die Kinder sind keine 3 und 5 mehr, sondern Teens. Ansonsten geht es mit ein bissle Organisation. Beide können gut kochen, und auch Wasch- und Spülmaschine bedienen. Zudem wir haben nen Putzplan für das ganze Haus, klare Aufgaben auch beim Hund, das ist eigentlich ziemlich easy,

Abgesehen davon, was hat die Fahrleistung mit damit zu tun?
ich habe eben eine lange Pendelstrecke (ca 70km pro Weg). Da kommst mal bei 200 Arbeitstagen auf 28.000km, dann noch Urlaubsfahrten (ja, auch ans Mittelmeer kommt man elektrisch ohne für die Fahrt ne Woche extra Urlaub nehmen zu müssen), da bist schnell bei 35.000km.
Eine Menge, bei 140 km am Tag. Ich frage deshalb, weil ich in der gleichen Situation bin, 4 und 7 und das ist bei mir NICHT möglich. Dabei habe ich auch diverse Situationen schon durch. 40 Std., 70 km Entfernung(1 Stunde hin/1 Stunde zurück Motorrad!) und nun 30h@HO - was praktikabel ist. Alles andere nicht aber gut, wenn deine Kinder schon groß sind ist das was anderes. Jedenfalls, wenn dem nicht so ist, siehe Gehalt, dann ist das schon anders, wenn man nur 30h arbeiten kann. Die Kinder wollen ja auch mit qualitativer Zeit bespaßt werden, dass ist am Wichtigsten und beansprucht auch am meisten Zeit. Und da sind E-Autos einfach zu teuer. Selbst mein Alltrack ist da eigentlich zu groß aber den habe ich damals bei 0% Zinsen finanziert, ein unschlagbares Angebot. Dennoch, ein Elektroauto wäre nach wie vor und vor allem für ein Großteil der Bevölkerung, weder bezahlbar noch praktisch wirklich nutzbar. Man denke an die zahlreichen Menschen die in Mietverhältnissen ohne TG und Wallbox leben. Und auch wenn Mahoy meint, es wäre ja möglich an jedem Stellplatz eine Steckdose zu installieren, daran glaube ich nicht, dass hat etwas mit Bauordnung/Städteenticklung zu tun, so wird das dann sehr lange in der Umsetzung brauchen aber sowieso eher nicht kommen. Die Alternativen sind zu teuer, Schnellader, wo man dennoch lange warten muss und vielleicht noch länger, wenn man bedenkt was erst los ist, wenn viele Menschen E-Autos haben. Stell dir mal vor, Verbrenner bräuchtne pro Tankvorgang 30 Min+ für 80 %, dann hätten wir jetzt auch konstant lange Schlangen und Wartezeiten, trotz guter Tankinfrastruktur. Dazu dann noch die Tatsache, dass die aktuelle Akkutechnologie nicht das Gelbe vom Ei ist, da wird man mittelfristig wieder kostenintensiv umrüsten müssen und so bleibt mein Resumée.

MfG
 
Und da sind E-Autos einfach zu teuer. Selbst mein Alltrack ist da eigentlich zu groß aber den habe ich damals bei 0% Zinsen finanziert, ein unschlagbares Angebot. Dennoch, ein Elektroauto wäre nach wie vor und vor allem für ein Großteil der Bevölkerung, weder bezahlbar noch praktisch wirklich nutzbar.
So, ein E-Auto ist zu teuer, aber der Alltrack geht? Hm, ich denke für das Geld bekommt man auch einen Stromer mit Platz. Zugegeben das Angebot an Kombis ist aktuell nicht wirklich gegeben, aber das ist ja nur eine Frage der Zeit. Generell gibts da aber sehr interessante Autos für das Geld. Polestar 2, Ioniq 5,...
Wenn du schreibst, das Neuwagen generell abgefahren teuer sind, dann bin ich bei dir, ebenfalls, wenn du schreibst, das von Stromern noch nicht jede Modellnische abgedeckt wird. Aber dass es generell teurer wäre ein E-Auto zu kaufen sehe ich absolut nicht.


Man denke an die zahlreichen Menschen die in Mietverhältnissen ohne TG und Wallbox leben. Und auch wenn Mahoy meint, es wäre ja möglich an jedem Stellplatz eine Steckdose zu installieren, daran glaube ich nicht, dass hat etwas mit Bauordnung/Städteenticklung zu tun, so wird das dann sehr lange in der Umsetzung brauchen aber sowieso eher nicht kommen.
Prinzipiell hat Mahoy ja auch recht. An jeder Laterne liegt Strom, da liese sich auch prinzipiell eine Ladeeinrichtung integrieren. Da reichen ja ein paar kW Ladeleistung aus, wenn man quasi überall wo man steht laden kann.

Bis dahin vergeht noch Zeit, keine Frage, aber es ist ja auch noch nicht so, dass jeder ein E-Auto fahren würde und es deswegen notwendig wäre. Der Ausbau schreitet parallel voran.

Die Alternativen sind zu teuer, Schnellader, wo man dennoch lange warten muss und vielleicht noch länger, wenn man bedenkt was erst los ist, wenn viele Menschen E-Autos haben. Stell dir mal vor, Verbrenner bräuchtne pro Tankvorgang 30 Min+ für 80 %, dann hätten wir jetzt auch konstant lange Schlangen und Wartezeiten, trotz guter Tankinfrastruktur.
Du bist noch sehr in altem Verbrennerdenken verhaftet. Es ist mit einem E-Auto nicht so, dass man laden fährt wie mit einem Verbrenner und dann wieder, wenn der Akku alle ist. Das ist allenfalls bei Fernfahrten der Fall, deswegen stehen die Schnelllader ja auch normal an der Autobahn oder eben an Bundesstraßen bzw großen Zubringern - da eben wo jetzt auch schon die großen Tankstellen sind.

Vielmehr läd man da wo man ohnehin steht, auch wenn der Akku noch z.B. 70% Füllung hat und fährt dann nach der Erledigung mit z.B. 76% weiter. Wenn ich irgendwo hin fahre hänge ich meistens auch das Auto bei der Gelegenheit an. Das spart ja auch Parkgebühren, die sind nämlich beim Laden meist nicht fällig.. Man zahlt also nur den Strom, den man eh bräuchte. Erst wenn man lange (ich meine >4h) steht, wird eine zusätzliche Gebühr fällig. Aber meist steht man nicht so lange bzw die Gebühr wäre ja auf einem normalen Parkplatz auch fällig geworden.

Wen es interessiert, der kann ja mal spaßeshalber die mobility+ App von EnBW runterladen und sich anzeigen lassen wo überall Ladepunkte sind und wieviele davon frei sind. Hier in der Gegend fast alle!
Mir ist aber schon bewusst, dass es nicht überall eine so gute Ladeinfrastruktur gibt, wie hier wo ich wohne und arbeite. Allerdings auch da, nur eine Frage der Zeit!
 
So, ein E-Auto ist zu teuer, aber der Alltrack geht? Hm, ich denke für das Geld bekommt man auch einen Stromer mit Platz. Zugegeben das Angebot an Kombis ist aktuell nicht wirklich gegeben, aber das ist ja nur eine Frage der Zeit. Generell gibts da aber sehr interessante Autos für das Geld. Polestar 2, Ioniq 5,...
Wenn du schreibst, das Neuwagen generell abgefahren teuer sind, dann bin ich bei dir, ebenfalls, wenn du schreibst, das von Stromern noch nicht jede Modellnische abgedeckt wird. Aber dass es generell teurer wäre ein E-Auto zu kaufen sehe ich absolut nicht.
Den Alltrack hatte ich damals günstig finanziert, in einer noch anderen Situation. Das würde ich jetzt so nicht machen. :-) Ein vergleichbares E-Auto gibt es nicht, weder vom Komfort, Größe oder gar dem Preis. Und ja, sicherlich, ich könnte mir irgend ein chinesischen Miniwagen mit 150 KM Reichweite holen, das wäre dann preislich machbar aber genau das will ich nicht, ich habe "null" Mehrwert eher nur Einschränkungen, da wundert es doch nicht, dass es an Akzeptanz mangelt. Die Vorteile und die "spürbaren" Vorteile müssen eben überwiegen, nicht die Nachteile.
Prinzipiell hat Mahoy ja auch recht. An jeder Laterne liegt Strom, da liese sich auch prinzipiell eine Ladeeinrichtung integrieren. Da reichen ja ein paar kW Ladeleistung aus, wenn man quasi überall wo man steht laden kann.

Bis dahin vergeht noch Zeit, keine Frage, aber es ist ja auch noch nicht so, dass jeder ein E-Auto fahren würde und es deswegen notwendig wäre. Der Ausbau schreitet parallel voran.
Finde ich nicht, nur weil etwas theoretisch geht, was unstrittig ist, heißt es nicht das es in der Praxis auch umsetzbar ist, ich brachte ja schon den Punkt mit er Baurodnung und Städteentwicklung an. Das wird nicht kommen, dass an jedem Parkplatz geladen werden kann.
Du bist noch sehr in altem Verbrennerdenken verhaftet. Es ist mit einem E-Auto nicht so, dass man laden fährt wie mit einem Verbrenner und dann wieder, wenn der Akku alle ist. Das ist allenfalls bei Fernfahrten der Fall, deswegen stehen die Schnelllader ja auch normal an der Autobahn oder eben an Bundesstraßen bzw großen Zubringern - da eben wo jetzt auch schon die großen Tankstellen sind.
Das ist doch aber kein Vorteil, den du da benennst, sondern ein klarer Nachteil, sich so organisieren zu müssen, dass man auch ja überall hinkommt. Ein eindeutigges Indiz dafür, dass die Reichweiter über den Kurzstrecken-Kleinwagen hinaus eben nicht ausreichend ist, um eine ordentliche Verbreitung zu finden.
Vielmehr läd man da wo man ohnehin steht, auch wenn der Akku noch z.B. 70% Füllung hat und fährt dann nach der Erledigung mit z.B. 76% weiter. Wenn ich irgendwo hin fahre hänge ich meistens auch das Auto bei der Gelegenheit an.
Was doch für viele gar nicht möglich ist oder um deine Rhetorik aufzugreifen, Du bist noch sehr in altem Hauseigentümerdenken verhaftet, denn, Tatsache ist, dass ein Großteil in Mietwohnungen wohnt.
Das spart ja auch Parkgebühren, die sind nämlich beim Laden meist nicht fällig..
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das so bleiben wird, wenn alle E´s fahren? ;-)
Man zahlt also nur den Strom, den man eh bräuchte. Erst wenn man lange (ich meine >4h) steht, wird eine zusätzliche Gebühr fällig. Aber meist steht man nicht so lange bzw die Gebühr wäre ja auf einem normalen Parkplatz auch fällig geworden.
Also kann ich abends mein Auto nicht stehen lassen, sondern muss nach dem Aufladen gegen 22 Uhr noch einmal runter und einen regulären Parkplatz suchen? Klingt für mich jetzt nicht nach einem musthave. ;-)
Wen es interessiert, der kann ja mal spaßeshalber die mobility+ App von EnBW runterladen und sich anzeigen lassen wo überall Ladepunkte sind und wieviele davon frei sind. Hier in der Gegend fast alle!
Mir ist aber schon bewusst, dass es nicht überall eine so gute Ladeinfrastruktur gibt, wie hier wo ich wohne und arbeite. Allerdings auch da, nur eine Frage der Zeit!
Genau so wie es auch dann nur eine Frage der Zeit wäre, das mehr Menschen E´s fahren. Und siehe mein bereits genanntes Beispiel. Aktuell haben wir eine super Tank-Infrastruktur, richtig? Die Säulen sind überwiegen leer, man muss eher selten warten(in Berlin aber öfter mal). Warum ist das so? Weil ein Tankvorgang schnell geht, wenige Minuten und weil es vielen Tankstellen- und Säulen gibt. Nehmen wir mal an, unter aktuellen Bedingungen, Verbrenner bräuchten für 80 % auch ca. 30 Minuten. Dann wären die Säulen nicht mehr frei, man müsste warten, zweifelsfrei und immer öfter auch mal länger, zu Stoßzeiten, in den Ferien oder bei starken Preisschwankungen.

Wir stellen fest, nicht mal die Ladeinfrastruktur ist entscheidend, sondern die Dauer und so lange die nicht auf ähnlichem Niveau liegt, wird sich diese Technik nicht ausreichend durchsetzen und entsprechend auch nicht die notwendigen Investitionen in diese und die dafür nötige Ladeinfrastruktur.

MfG
 
Den Alltrack hatte ich damals günstig finanziert, in einer noch anderen Situation. Das würde ich jetzt so nicht machen. :-) Ein vergleichbares E-Auto gibt es nicht, weder vom Komfort, Größe oder gar dem Preis. Und ja, sicherlich, ich könnte mir irgend ein chinesischen Miniwagen mit 150 KM Reichweite holen, das wäre dann preislich machbar aber genau das will ich nicht, ich habe "null" Mehrwert eher nur Einschränkungen, da wundert es doch nicht, dass es an Akzeptanz mangelt. Die Vorteile und die "spürbaren" Vorteile müssen eben überwiegen, nicht die Nachteile.

Was kostet denn der Alltrack? Golf oder Passat? Unter 40k€ wird beim Golf nichts gehen und beim Passat dürfte man vermutlich noch 10k€ drauflegen müssen?!

Für das Geld bekommst du mehr als einen chinesischen Miniwagen mit 150km Reichweite. Ja, es gibt aktuell noch keinen echten Kombi als E-Auto und wenn man einen braucht, dann muss man entweder warten oder sich eine SUV Schleuder holen.

Ansonsten Autos mit Platz und Reichweite gibt es für das Geld definitiv schon. Von verschiedenen Herstellern. Günstig finanziert bekommt man obendrein aktuell ja eh fast alles.

Mehrwert wären die günstigeren Unterhaltskosten und der bessere Antriebskomfort.

Finde ich nicht, nur weil etwas theoretisch geht, was unstrittig ist, heißt es nicht das es in der Praxis auch umsetzbar ist, ich brachte ja schon den Punkt mit er Baurodnung und Städteentwicklung an. Das wird nicht kommen, dass an jedem Parkplatz geladen werden kann.
Nun, die Bauordnung hat sich den ausgegebenen Zielen unter zu ordnen. Nachdem das BVG die CO2 Einsparung quasi als Staatsziel definiert hat, wird vieles möglich werden, von dem man aktuell noch nicht mal träumt.

Gerade in Großstädten ist auch das Interesse der Städte zu spüren zum einen die "Stinker" aus der Stadt zu bekommen, damit zum einen die Luft besser wird und zum anderen es auch leiser in der Stadt wird.

Ob an jeder Laterne geladen werden kann, sei mal dahin gestellt. Aber es wird in den nächsten Jahren große Anstrengungen geben (müssen) hier den ausgegebenen Zielen zu folgen.

Nicht zuletzt haben die Autohersteller größtes Interesse das Ganze so schnell wie möglich auszubauen. Immerhin entgehen sie den Strafzahlungen nur, wenn sie ihre CO2 Ziele erreichen.

Was doch für viele gar nicht möglich ist oder um deine Rhetorik aufzugreifen, Du bist noch sehr in altem Hauseigentümerdenken verhaftet, denn, Tatsache ist, dass ein Großteil in Mietwohnungen wohnt.
Ja, aber immerhin wohnen über 40% im Wohneigentum. Die können zwar deswegen auch nicht zwingend daheim laden, allerdings können auch viele Mieter in absehbarer Zeit daheim laden.

Die Förderung der Wallboxen führt dazu, dass viele Vermieter ihre Wohnungen mit Stellplatz oder TG nachrüsten. In meinem Umfeld haben die Möglichkeit jetzt 2 Kollegen angeboten bekommen und mein Chef rüstet alles seine vermieteten Wohnungen mit Wallboxen aus. Das werden jetzt sicherlich nicht deutschlandweit die einzigen sein, aber zumindest die, die ich unmittelbar erlebe.

Jeder Vermieter, der die Möglichkeit hat wäre ja bescheuert, wenn er die KfW Förderung nicht annehmen würde. Immerhin bekommt man die Wallbox nebst Einbau fast geschenkt und die Bude wird dadurch auch zukünftig attraktiv bleiben.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das so bleiben wird, wenn alle E´s fahren? ;-)
Nein, das glaube ich nicht, allerdings kann ich es doch die 10 Jahre, bis es soweit ist das ausnutzen?!

Also kann ich abends mein Auto nicht stehen lassen, sondern muss nach dem Aufladen gegen 22 Uhr noch einmal runter und einen regulären Parkplatz suchen? Klingt für mich jetzt nicht nach einem musthave. ;-)
Der reguläre Parkplatz kostet in der Stadt ja auch Geld.

Genau so wie es auch dann nur eine Frage der Zeit wäre, das mehr Menschen E´s fahren. Und siehe mein bereits genanntes Beispiel. Aktuell haben wir eine super Tank-Infrastruktur, richtig? Die Säulen sind überwiegen leer, man muss eher selten warten(in Berlin aber öfter mal). Warum ist das so? Weil ein Tankvorgang schnell geht, wenige Minuten und weil es vielen Tankstellen- und Säulen gibt. Nehmen wir mal an, unter aktuellen Bedingungen, Verbrenner bräuchten für 80 % auch ca. 30 Minuten. Dann wären die Säulen nicht mehr frei, man müsste warten, zweifelsfrei und immer öfter auch mal länger, zu Stoßzeiten, in den Ferien oder bei starken Preisschwankungen.

Wir stellen fest, nicht mal die Ladeinfrastruktur ist entscheidend, sondern die Dauer und so lange die nicht auf ähnlichem Niveau liegt, wird sich diese Technik nicht ausreichend durchsetzen und entsprechend auch nicht die notwendigen Investitionen in diese und die dafür nötige Ladeinfrastruktur.

Dein Denkfehler ist, dabei, dass du vergisst, dass aktuell jeder an eine Tanksäule muss. Mit dem E-Auto laden ein bestimmter Prozentsatz nie oder so gut wie nie öffentlich, sondern entweder privat oder zb auf in der Firma auf nicht öffentlichen Parkplätzen.

Aktuell (es ist schwer aktuelle Zahlen zu finden, weil sich das permanent ändert) gibt es eine öffentliche Ladesäule / 17 E-Autos in D (in Sachsen ist es am Besten mit eine Säule für 10 Autos). Das sind je nach Quelle zwischen 40.000 und 50.000 öffentliche Ladepunkte. Dazu kommen nochmal ca 23.000 private Ladepunkte.
Interessant ist, wie sich diese Zahlen entwickeln werden, jedenfalls ist das Geschehen so dynamisch, dass die Zahlen bei Veröffentlichung quasi schon veraltet sind. Aber so schlecht sieht das im Moment schon nicht aus - wobei es natürlich stark auf die regionalen Gegebenheiten ankommt.
 
Prinzipiell hat Mahoy ja auch recht. An jeder Laterne liegt Strom, da liese sich auch prinzipiell eine Ladeeinrichtung integrieren. Da reichen ja ein paar kW Ladeleistung aus, wenn man quasi überall wo man steht laden kann.
Das machen aber die Kabel nicht mit, da liegen keine fingerdicken Leitungen.
Und durch umstellen auf LEDs werden die nicht dicker werden.

Die Kühlung wäre kein Problem, die liegen ja alle im Boden.
Was kostet denn der Alltrack? Golf oder Passat? Unter 40k€ wird beim Golf nichts gehen und beim Passat dürfte man vermutlich noch 10k€ drauflegen müssen?!
Mein gebrauchter Tiguan hat ca. 14.000 EUR gekostet (8 Jahre alt).

Der frißt in der Ebene 7-8 l/100km, am Berg bei uns 9-10 l/100km und auf der Autobahn über 130 11-12l/100km.
Der langjährige Durchschnitt liegt laut Bordcomputer bei exakt 10l/ 100km.

Das ist zu viel für die kleine Maschine (1.4 DualTurbo/ 160 PS).
Die 2l Maschine hätte noch mal ein paar Tausend EUR mehr gekostet, das konnte ich mir nicht leisten.
Das Gewicht und die miserable Teilequalität von VW heutzutage (leider) tun ein übriges.
Früher war das anders.

Am Golf 2 hab ich bis zum Verkauf (110.000 km) außer den Verschleißteilen (Riemen, Bremse, Öl, Kerzen) nicht ein einziges Teil gewechselt.
Der fuhr besser, als ein Neuwagen und hatte auch sicher mehr Leistung durch ständige Autobahnlangstrecke (jede Woche 1.000 km).

Den Tiguan habe ich gekauft wegen der hohen Sitze.
Der Allradantrieb war Beigabe und hilft im Mittelgebirge bei uns gut am Berg mit.
Die schlechte Teilequalität äußerte sich nach über einem Jahr (nach Ablauf der Gebrauchtwagengarantie) in kaputten Federn, Stoßdämpfern, Wasserpumpen, Bremssätteln, verzogener Spur, einseitig abgefahrenen Sommerreifen, ... .
Kurz und schlecht: VW und die Werkstatt (war ein Werkstattkauf) haben geschlampt.



Für das Geld bekommst du mehr als einen chinesischen Miniwagen mit 150km Reichweite.
Nein.
Mehrwert wären die günstigeren Unterhaltskosten und der bessere Antriebskomfort.
Gut, der Tiger wird etwas laut beim Beschleunigen, aber sonst ist der Antriebskomfort hervorragend.
Nun, die Bauordnung hat sich den ausgegebenen Zielen unter zu ordnen. Nachdem das BVG die CO2 Einsparung quasi als Staatsziel definiert hat, wird vieles möglich werden, von dem man aktuell noch nicht mal träumt.
Sag das mal den Architekten.
Gerade in Großstädten ist auch das Interesse der Städte zu spüren zum einen die "Stinker" aus der Stadt zu bekommen, damit zum einen die Luft besser wird und zum anderen es auch leiser in der Stadt wird.
Die LKWs und Lieferwagen als größte Stinker werden sich freuen.
Ja, aber immerhin wohnen über 40% im Wohneigentum. Die können zwar deswegen auch nicht zwingend daheim laden, allerdings können auch viele Mieter in absehbarer Zeit daheim laden.
Das wollen wir doch hoffen.
Mal sehen was ein gebrauchter ID4 dann kostet.

Jeder Vermieter, der die Möglichkeit hat wäre ja bescheuert, wenn er die KfW Förderung nicht annehmen würde.
Da kenne ich aber ganz andere Verhaltensweisen, gerade von Vermietern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was kostet denn der Alltrack? Golf oder Passat? Unter 40k€ wird beim Golf nichts gehen und beim Passat dürfte man vermutlich noch 10k€ drauflegen müssen?!
Passat aber wie gesagt, ich hatte ein wirklich gutes unausschlagbares Angebot, weit außerhalb der Norm, sonst wäre es auch nichts geworden aber natürlich als Jahres und nicht Neuwagen.
Für das Geld bekommst du mehr als einen chinesischen Miniwagen mit 150km Reichweite. Ja, es gibt aktuell noch keinen echten Kombi als E-Auto und wenn man einen braucht, dann muss man entweder warten oder sich eine SUV Schleuder holen.
Das wäre mir neu, ich kenne nichts Vergleichbares mit dem Komfort/Ladevolumen/Platz/Reichweite/Tankzeit etc.. Nicht zu deinem angenommen als auch insbesondere zu meinem Preis. Welche Autos wären das?
Ansonsten Autos mit Platz und Reichweite gibt es für das Geld definitiv schon. Von verschiedenen Herstellern. Günstig finanziert bekommt man obendrein aktuell ja eh fast alles.
Luxusdenken, was auf ein Großteil der Automobilbesitzer nicht zutrifft. Wo gibt es denn günstige gebrauchte E´s, wo der Akku dann auch noch Garantie hat, denn keiner kauft so einen Gebrauchten, wenn er 6 Monate später einen Akku für 10.000 € kaufen muss/darf.
Mehrwert wären die günstigeren Unterhaltskosten und der bessere Antriebskomfort.
Das kommt drauf an wie es bei Gebrauchten ist, denn die neuen Akkus kosten richtig viel Geld ansonsten, ja, Unterhalt ist tatsächlich günstiger, noch!, denn bedenke, damit verdienen die großen Hersteller und die werden sich schon etwas einfallen lassen, um die ausfallenden Einnahmen zu kompensieren.
Nun, die Bauordnung hat sich den ausgegebenen Zielen unter zu ordnen. Nachdem das BVG die CO2 Einsparung quasi als Staatsziel definiert hat, wird vieles möglich werden, von dem man aktuell noch nicht mal träumt.
Unsinn, da gibt es Baugesetze und Vorschriften die eingehalten werden müssen und wenn der öffentliche raum weitestgehend Elektrifiziert wird, wäre das ein massiver Eingriff. Man sieht ja jetzt schon, trotz politischer Vorgabe, wie schleppend Glasfaserausbau und Co laufen und ein relevanter Faktor ist der von mir benannte und, dass deckt sich auch mit der Erfahrung die ich seit vielen Jahren beruflich in der Immobilienbranche gesammelt habe.
Gerade in Großstädten ist auch das Interesse der Städte zu spüren zum einen die "Stinker" aus der Stadt zu bekommen, damit zum einen die Luft besser wird und zum anderen es auch leiser in der Stadt wird.
Politischer Aktionismus, mehr nicht, denn es gibt keine wirksamen Alternativkonzepte. Mehr Öffi nutzen? Klar, ich verlängere "innerhalb von Berlin" meinen Fahrtweg von 20 Minuten auf 1,15 Stunden... einfacher Weg!^^
Autospuren werden zu Popupradwegen gemacht, die neben neu gebauten Radwegen errichtet werden, die schon vorher nicht benutzt wurden, siehe Adlershof/Adlergestell. Keine Verbrenner mehr gewünscht aber kein Konzept vorlegen, wie sich das ein Großteil der Stadtbewohner, Pendler und Co leisten können soll. Man muss sich nicht wundern, dass das Thema so kontrovers ist, wenn man die Menschen nicht mitnimmt.
Ob an jeder Laterne geladen werden kann, sei mal dahin gestellt. Aber es wird in den nächsten Jahren große Anstrengungen geben (müssen) hier den ausgegebenen Zielen zu folgen.
Ja klar und Weltfrieden sollte es im Idealfall auch geben. Was nutzen einem denn solch blumige Vorstellungen? Es geht ja um reale Probleme, ich wiederhole. Das aktuelle Tankstellennetz ist unabstreitbar sehr gut ausgebaut und jetzt stelle dir vor, was passieren würde wenn Verbrenner statt ein paar wenigen 30 Minuten+ tanken müssten oder alternativ, drei mal so oft, damit man nicht so lange tanken muss. In beiden Fällen würde die Infrastruktur wohl nicht ausreichen, tut sie ja jetzt schon teilweise nicht, bei Stoßzeiten.
Nicht zuletzt haben die Autohersteller größtes Interesse das Ganze so schnell wie möglich auszubauen. Immerhin entgehen sie den Strafzahlungen nur, wenn sie ihre CO2 Ziele erreichen.
Autobauer haben vor allem Interesse an laufenden Einnahmen, weswegen aktuell wartungsarme Autos wohl strategisch nicht im Fokus stehen. Sobald man das gelöst hat, wird sich spätestens etwas ändern. Mit Hybriden kriegt man CO2 auch in den Griff als Übergang.
Ja, aber immerhin wohnen über 40% im Wohneigentum. Die können zwar deswegen auch nicht zwingend daheim laden, allerdings können auch viele Mieter in absehbarer Zeit daheim laden.
Aha, dass wäre mir neu, wie denn konkret?
Die Förderung der Wallboxen führt dazu, dass viele Vermieter ihre Wohnungen mit Stellplatz oder TG nachrüsten. In meinem Umfeld haben die Möglichkeit jetzt 2 Kollegen angeboten bekommen und mein Chef rüstet alles seine vermieteten Wohnungen mit Wallboxen aus. Das werden jetzt sicherlich nicht deutschlandweit die einzigen sein, aber zumindest die, die ich unmittelbar erlebe.
Wo nichts ist, kann auch nichts gefördert werden. Ich weiß nicht welche Großstadterfahrung du so hast aber ein Großteil der Mietwohnungen verfügt über keine Tiefgarage. Und wo keine TG, kann auch keine Wallbox installiert werden. Wie also sollte das gehen, deiner Meinung nach, bei den zahlreichen und überwiegenden Bestandsimmobilien und Mietnutzern?
Jeder Vermieter, der die Möglichkeit hat wäre ja bescheuert, wenn er die KfW Förderung nicht annehmen würde. Immerhin bekommt man die Wallbox nebst Einbau fast geschenkt und die Bude wird dadurch auch zukünftig attraktiv bleiben.
Neubau ist deutlich kleiner als Bestand und Neubau kann Bestand sich nicht leisten, liegt oberhalb vom Einkommensschnitt also, wie nehmen wir die zahlreichen Niedrigverdiener mit, bei dieser Energiewende, denn bis jetzt und das wird überwiegend so gesehen, auch von Grünen-Wählern, ist das mehr etwas für Mittelstand+, wenn man das so sagen kann.
Nein, das glaube ich nicht, allerdings kann ich es doch die 10 Jahre, bis es soweit ist das ausnutzen?!


Der reguläre Parkplatz kostet in der Stadt ja auch Geld.
Es ist kein Vorteil der irgendwie finanziell die Anschaffung eines E´s rechtfertigt, darum ging es mir. Das es kein Vorteil ist habe ich ja nicht geschrieben. ;-)
Dein Denkfehler ist, dabei, dass du vergisst, dass aktuell jeder an eine Tanksäule muss. Mit dem E-Auto laden ein bestimmter Prozentsatz nie oder so gut wie nie öffentlich, sondern entweder privat oder zb auf in der Firma auf nicht öffentlichen Parkplätzen.
Und wir reden doch genau von den Menschen, den Mietern in Großstädten, den zahlreichen Bestandsmietern ohne TG, Wallbox oder Ähnliches. So lange E´s so teuer sind, so wenig Reichweite haben und das Laden so lange dauert und teuer wird, siehe aktuelle Entwicklung, so lange lohnt sich der Umstieg überhaupt nicht, dass sage ich doch die ganze Zeit. Für Kurzstreckenzweitwagen ok, in dem Szenario aber das schließt einen Großteil dieser Zielgruppe einfach aus. Dein Argumentationsstandpunkt ist der eines Eigenheimbesitzters, mit Carport aber genau das, trifft auf einen sehr erheblichen Teil nicht zu, da helfen auch keine kfw Programme.

MfG
 
Nun, warten wir es ab. Aber es gibt eine Mehrheit dafür in der Bevölkerung, es steht in den Wahlprogrammen von Grünen, SPD und Linken und da zumindest die Grünen (die damit sicherlich nicht einen Wähler vergraulen werden) mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Art und Weise an der nächsten Regierung beteiligt sein werden und dies vermutlich auch durchsetzen werden in den Koalitionsverhandungen wird das schon kommen.
Die mehrheit kannst du nur vermuten, denn die meisten dulden es einfach nur stillschweigend. (das ist keine zustimmung!) Und wie schnell die sich den unmut der leute zu ziehen können sieht man schön an den grünen. Ab dem punkt wo sie verkündet haben das sie 16 ct/L zusätzlich auf sprit erheben wollen, ging es abwärts in den umfragen. Das ist mit dem tempolimit nicht anders. Es sind halt zu viele auf ihr auto angewiesen.
Außerdem, wenn die grünen wirklich das klima schonen wollen sollten sie vieleicht durch setzen, das alle LKW, auf der durchreise durch deutschland, an der grenze auf einen zug gestellt und per nachtsprung ans andere, gewünschte ende von deutschland verfrachtet werden. Das entlastet die fahrer, das klima und die straßen.
Wenn man dran denkt was für abstruse Punkte die CSU als Regionalpartei in den Koalitonsverhandlungen durchgesetzt hat (Herdprämie, Maut,...), für die es nirgends irgendwelche Mehrheiten gab oder gibt, dann sollte sich ein Punkt hinter dem auch viele CDU Wähler stehen schon auch umsetzbar sein.
Ich weiß nicht was du hast. Das betreuungsgeld hat schon sinn (ein kindergrippen-platz ist nunmal nicht wirklich günstig) und die maut... naja, so konnte das nix werden. (und ich will sie auch nicht angesichts der hohen kfz-steuern und der tatsache das benzin zu 2/3 und diesel zu 1/2 aus steuern besteht)
 
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