AW: Telekom: Keine Ziele für den Glasfaserausbau 2014 in Sicht
@TurricanVeteran:
Ich versuch dir mal zu erklären warum ich so denke.
Am Anfang jeden Monats hat JEDER Kunde das volle Kontingent, die Telekom ist hier schon nicht dazu berechtigt zu drosseln sondern erst nachdem das Kontingent verbraucht ist. Was macht das aber dann für ein Sinn wenn laut deiner Argumentation und der der Telekom aber dann schon die Peering-Knoten am platzen sein sollen? Die Kapazitäten der P-Knoten sind doch nicht erst erschöpft wenn das Kontingent aufgebraucht ist sondern während es genutzt wird!
Hinzu kommt noch, dass die Telekom immer mehr Geld in ihr Vektoring, basierend auf Kupferleitung, investiert anstatt die Milliarden in Glasfaserleitungen zu investieren und so Zukunftssicher für mehr Kapazitäten zu sorgen. Die verschleudern jetzt ein Haufen Geld in längst überholte Techniken um hinter zu merken "Wops, jetzt müssen wir doch noch mehr auf Glasfaser umstellen..wieder Milliarden in die Hand nehmen...Kupferleitung-Vektoring ade!".
Das ist als würde ein Bauer einer 50 Jahre alten Kuh immer mehr zu fressen geben um noch den letzten Tropfen Milch aus ihr zu pressen anstatt für das Futtergeld gleich eine neue zu kaufen (womöglich hatte er mehr als eine Kuh für das Futtergeld bekommen) und auf längere Sicht mehr Milch aus dem Futter zu produzieren! Irrsinn!
Weiteres ähnliches Szenario: Eine Rederei flickt ihren alten Öltanker und nimmt dafür Unsummen in die Hand, hinterher geht durch die Flickerei der Tanker doch unter. Das Ende vom Lied: Fracht weg, Tanker weg! Doppelte Kosten!
Und genau das macht die Telekom hier. Sie Investiert in ein längst untergegangenes Schiff Unsummen an Geldern!
Und dann wird der Kunde doppelt zur Kasse gebeten und der bedankt sich noch dafür...
Die Telekom Argumentiert sich um Hals und Kragen um irgendwelche Rechtfertigungen zu finden, doch noch den letzten Cent für altbackene Techniken aus dem Kunden zu pressen.
Weis nicht ob dir das schon mal aufgefallen ist aber die Telekom ist der teuerste Breitbandanbieter Deutschlands mit Preisen die gut 50% höher liegen als die der Konkurrenz. Das war schon immer so! Die Konkurrenz setzt auf neuere Techniken wie großflächiges Glasfasernetz und nimmt dafür nicht gerade wenige Geldmittel in die Hand aber kann Ihre Tarifpreise weitestgehend stabil halten. Die Telekom bekommt das nicht hin, investiert Unsummen und beklagt sich immer noch weil angeblich deren Netze Ausgelastet sind. Aber auf der anderen Seite drückt sie noch mehr Services ins Netz...als ob die das Netz nicht noch mehr belasten würden.
Meine Eltern sind unglücklicherweise bei der Telekom Kunde und bezahlen für eine 16Mbit DSL-Leitung knapp 40 Euro obwohl eine 50Mbit VDSL-Leitung gerade mal 5€ mehr kosten würde (aber leider dort nicht Möglich). Diese Tarifpolitik ist Unverhältnismäßig!
Wenn doch die P-Knoten durch zu hohe Nutzung der Bandbreiten voll laufen, warum zum Geier kosten
34Mbit mehr NUR 5€ Aufschlag? Das gleiche von 100MBit auf 200Mbit...Doppelte Bandbreite für nur 5€? Na so teuer kann der Ausbau ja dann nicht sein und die Auslastung der P-Knoten sogut wie nicht präsent!
Genau das steht im Widerspruch zur Argumentation der Telekom! Vielleicht versteh ich da auch wirklich was falsch aber meiner derzeitigen Auffassung nach ist das alles reinste Heuchelei Seitens der Telekom!