AW: Telekom: Keine Ziele für den Glasfaserausbau 2014 in Sicht
Selten so ein Dünnschiss gehört !
Das hab ich mir auch gedacht als ich Teile deines Beitrags gelesen hab!
Falls es bei dir noch nicht angekommen ist. Die Telekom gehört nicht mehr dem Staat. Der Staat hat auch nur noch Aktienanteile an der Telekom, die bei ca 30% liegen. Damit ist der Staat mitnichten Eigentümer der Telekom.
Falls es bei dir noch nicht angekommen ist: Das hat niemand bestritten!
Auch subventioniert der Staat die Telekom nicht.
Natürlich wird der Netzausbau (vor allem in Ländlichen Gebieten) "Subventioniert" und das die Telekom privatisiert ist spielt dabei überhaupt keine Rolle!
Angekommen?
Ich behaupte jetzt einfach mal, das der Bund mit der Gewinnausschüttung von der Telekom genauso verfährt wie bei der Deutschen Bahn...nämlich er Investiert den Gewinn gleich wieder zurück ins Unternehmen! Rechtlich gesehen wird man da möglicherweise anderes Verfahren aber im Grunde kommt das einer Subvention schon sehr nahe.
Brilliantes Beispiel dafür, wenn man keinen Schimmer von der Materie hat. Mein Strom kommt ja auch aus der Steckdose. Dann sind die Netzentgelte wohl auch eine Erfindung der Versorger, um den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Bei diesem Teil dachte ich gleich an: Dünnschi$$!
Da du ja so viel Ahnung von der Materie hast, kannst du dir sicherlich selbst erklären wo der Unterschied zwischen *erzeugter Energie* (welche in Kraftwerken o. ähnlichen Anlagen erzeugt wird!) die aus der Steckdose kommt und Digitalen Daten liegt?

Wenn ich eine Lampe an die Steckdose hänge und anschalte, leuchtet sie (sie wird hell) weil am anderen Ende eine Anlage (z.B. Kraftwerk) Energie erzeugt.
Vielleicht solltest du mal dein Kopf an eine Steckdose klemmen und anschalten damit es bei dir auch hell wird? Nur so ne Idee.
Frage an die "Ahnung der Materie": Wenn man sich Digitale Daten über das Netz zieht, hängt dann am anderen Ende auch ein "Kraftwerk" was die Daten erst erzeugt? Also, wenn dem so ist, verstehe ich natürlich den Existenzgrund von Volumentarifen. Schließlich würde ja dann, genau wie beim Strom, der Prozess der Datenerzeugung auch einiges Kosten. Also beim Strom kostet das dem Kraftwerkbetreiber z.B. Kohle.
Mal schauen, was wäre das bei den Daten? Hm...Bits...vielleicht?
Und da willst du mir was von "Ahnung" erzählen?
Aber extra nochmal für dich: Damit die Daten überhaupt zu dir kommen, sind Investitionen in Hardware nötig. Sei es die DSL Technik im HVT, am Knotenpunkt zum Backbone, der Backbone selber, der a. unterhalten und b. immer entsprechend erweitert werden muß und dann wäre da ja noch, das Betreiber anderer großer Netze für alles, was über neutrales Peering hinausgeht, auch Kohle sehen wollen. Aber das alles kostet ja kein Geld. Ganz zu schweigen von dem Personal, das dafür sorgt, das die ganze Technik relativ problemlos läuft. Verschleiß und Defekte gibt es da nicht und arbeiten tun die Leute auch ehrenamtlich .....
Für mich? Das ist aber nett, Danke!
Damit hast du bewiesen, dass du überhaupt nicht verstanden hast wovon ich überhaupt rede.
1.) Wenn das doch alles so unbezahlbar teuer für die Netzbetreiber ist, frag ich mich wieso es dann so viele Billiganbieter gibt?
2.) Sind die zu blöd Vorabanalysen zu machen um Festzustellen ob die Bandbreiten ihrer Angebote auf Dauer auch zur Verfügung gestellt werden können?
3.) Wie lange haben die ISPs schon High-Speed-Tarife im Angebot? Mit welche max. Geschwindigkeiten wird auch jetzt noch Groß und Breit um Kunden geworben?
4.) Woher kommen denn die ganzen Milliarden der Telekom, womit sie in letzter Zeit das Netz ausgebaut haben? Doch nicht etwas Größtenteils aus dem Profit?
5.) Andere Anbieter bekomme es gebacken, bezahlbare 50/100/200MBit Anschlüsse für Privatkunden bezahlbar Anzubieten! Die Telekom muss aber die Preise Anziehen (ist ja nicht so als wären deren Tarife so schon um bis zu 50% teurer als bei der Konkurenz) weil Angeblich deren Netz/Backbones etc. what ever ausgelastet wären.
Die Teile frieren sich den Ar$ch ab so langweilig ist denen!
6.) Noch zum Abschluss: Da die Telekom sich ja fortwährend um den Breitbandmangel beklagt, was soll dann überhaupt der erst kürzlich für Privatkunden nutzbate Telekom-Cloud-Service?
Der Schritt ist natürlich logisch, Bandbreitenmangel aber Services Anbieten die noch mehr das Netzt belasten...ja nee, is klar...wen wollen die eigtl. verar$schen? Aber naja, bei einigen scheint es ja zu klappen und die bedanken sich auch noch..mit Zuckerguss oben drauf...
Erkläre doch mal, Mr. Neunmalklug!
Viel erwarte ich da jetzt eigtl. nicht weil wer Digitale Datenübertragung mit Strom aus der Steckdose gleichsetzt und vergleicht hat ungefähr genau soviel Ahnung von der Materie wie ein ungefüllter Sack Kartoffeln! Aber vielleicht Irre ich mich ja auch...ich hoffe es zumindest.
Und bitte komme mir nicht mit so einem Nonsense wie: "Das ist die Deutsche Mentalität: Billig billig billig! Die wollen immer mehr aber alles so Billig wie möglich"! Den Bull$hit kannst du gleich stecken lassen!
Allein schon, dass die Telekom gesetzlich in ihre Schranken gewiesen werden musste (Stichwort: Fakeflats und Drosselung) zeigt wie Vertrauens unwürdig dieser Verein ist!
Angenehme Nachtruhe noch.
