Tauglichkeitsuntersuchung für den Straßenverkehr ab einem bestimmten Alter - ja oder nein?

Verkehrstauglichkeitsuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr - ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 30 75,0%
  • Nein

    Stimmen: 10 25,0%

  • Umfrageteilnehmer
    40
  • Umfrage geschlossen .

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
Hallo zusammen!


Aus aktuellem Anlass möchte ich einmal in die Runde fragen, was ihr von einer Fahrtauglichkeitsuntersuchung für Personen ab einem bestimmten Lebensalter haltet.
Kurz etwas zum Anlass: Unfall von Bad Sackingen: Rentner, runter von der Strasse! - SPIEGEL ONLINE

Wie man im Artikel lesen kann und einige sicher schon mitbekommen haben, gab es in Bad Säckingen einen tödlichen Unfall, verursacht durch einen 84 Jahre alten Mann, der Bremse und Gas verwechselt hat. Bei dem Unfall wurden mehrere Personen schwer verletzt, zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

Wie so oft nach solchen Vorfällen drängt sich nun wieder die Frage auf, ob es nicht langsam an der Zeit wäre eine verpflichtende Fahrtauglichkeitsuntersuchung ab einem gewissen Alter einzuführen. Jeder weiß, dass Reflexe, Sehkraft, das Gehör und Beweglichkeit im Alter immer stärker nachlassen. Dazu kommt dass viele ältere Menschen unter Demenz leiden und somit nicht mehr vollkommen bei der Sache sind.
Angesichts des demografischen Wandels ist zu erwarten, dass sich solche Unfälle in Zukunft häufen werden. Die Menschen werden immer älter, folglich sind auch immer mehr Menschen jenseits des 60. Lebensjahres auf unseren Straßen unterwegs.

Für Berufskraftfahrer gibt es bereits solche verpflichtenden Untersuchungen, wieso dann nicht auch für alle anderen?

Ich bin der Meinung dass eine solche Regelung längst überfällig ist. Laut Statistik sind 3 von 4 Personen über 75, die in Verkehrsunfälle verwickelt sind auch die Unfallverursacher. Wir sprechen also von einer Hochrisikogruppe, genau wie bei den Unterfünfundzwanzigjährigen. Auf Grund der genannten Einschränkungen im Alter, die aufgrund der biologischen Alterungsprozesse einfach nicht zu verhindern sind und somit ein Faktum darstellen, sollte man die Verkehrstauglichkeit eines jeden Fahrzeugführers ab dem 60. oder 65. Lebensjahr regelmäßig überprüfen. Diese Untersuchung sollte verpflichtend sein. Wer sie nicht macht, dem soll umgehend die Fahrerlaubnis entzogen werden, bis er die Untersuchung nachgeholt hat.
Man könnte die Untersuchungen ab dem 60. Lebensjahr in Intervallen á 5 Jahren durchführen, bis zum 75. Lebensjahr. Ab dann wäre ein engerer Intervall von zwei oder drei Jahren sinnvoll. Wer tauglich ist, soll von mir aus bis zu seinem Lebensende Auto fahren dürfen.

Ich bin mir sicher, dass auch die Politik weiß dass eine solche Regelung notwendig wäre. Allerdings wissen die Politiker auch, dass sie damit potentielle Wähler vergraulen würden und ihnen dadurch der Machtverlust droht.

Nun an euch die Frage: Seid ihr für eine verpflichtende Tauglichkeitsuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr? Ja oder nein?
 
Eher nein. Die alten Knacker fahren eigentlich sehr zivilisiert, ich wäre ja für ne Tauglichkeitsuntersuchung bei gestressten Managern die über 200PS mit dem rechten Fuß bedienen.
Das wird sich kaum durchsetzen lassen.
a) das muss irgendwer bezahlen, die Fahrer wollen das sicher nicht.
b) die meisten Leute werden das auch nicht wollen, sonst wäre das schon ein breitgetretenes Thema
c) Politiker werden sich dagegen stellen.

Und das schränkt immer noch die Mobilität der Bürger ein. Da viele auf dem platten Land leben, sind die da aufs Auto angewiesen - ja, auch über 60.
 
Definitiv NEIN
Das ganze wird ja bezahlt werden müssen.
Die Fahrer von ihrer Rente ? Die Kassen ?
Ich denke mal nicht.
Dann kommt noch dazu das die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, wie cryon1c schon anmerkte.
Ich bin der Meinung, das es viel eher Untersuchungen geben sollte, ob eine Person (egal wie alt) characterlich geeignet ist ein Fahrzeug zu führen....
Ich denke mal dort würden dann schon viele dran scheitern...

MfG
 
Also die charakterliche Untersuchung gibt es doch schon. Nennt sich MPU. Wer aufflällig wird, entweder durch Drogen, Alkohol oder häufiges Drängeln, Geschwindigkeitsübertretungen, etc. muss zur MPU und bezahlt diese selbst.

Die meisten älteren Verkehrsteilnehmer fahren in der Regel defensiv und unauffällig, fallen höchstens mal auf wenn sie etwas zu langsam unterwegs sind. Aber wenn dann mal etwas passiert und sie einen Unfall verursachen, dann eben meist in Folge ihrer aufgrund des Alters eingeschränkten Fahrtauglichkeit.

Wenn ältere Herrschaften dann dadurch in ihrem Bewegungsradius eingeschränkt sind, wäre zu überlegen wie man dies kompensieren könnte. Eine Möglichkeit wären dann z.B. vergünstigte Taxifahrten, die zum Teil dann die Pflegekasse bezahlt. Wenn sie dann mal kein Auto mehr unterhalten müssen, können sie das Geld dann ja auch anderweitig verwenden.
 
Ja ich bin dafür denn Freiwillig gibt keiner der Alten die eigentlich nicht mehr hinters Steuer dürften den Lappen ab.
Und ja ich kann auch verstehen das ältere Menschen ihre "Freiheit" nicht aufgeben möchten, dennoch halte ich die Idee für gut vielleicht das Alter noch etwas höher ansetzen aber ansonsten bin ich dafür das es wie bei LKW Fahrern überprüft wird.
(Wenn es nach mir ginge dürfte mein Opa nahe der 80 auch kein Auto mehr Fahren aber Probier das denen mal klar zu machen das es keine gute Idee mehr ist sich hinter das Steuer zu setzen :ka:)
 
Die Umfrage habe ich mit Nein beantwortet da es eine Untersuchung zur Fahruntüchtigkeit mit Beginn des Erwerbs von dem Führerschein geben sollte in regelmäßigen Abständen!
 
Die Umfrage habe ich mit Nein beantwortet da es eine Untersuchung zur Fahruntüchtigkeit mit Beginn des Erwerbs von dem Führerschein geben sollte in regelmäßigen Abständen!

Ja das wäre vielleicht noch besser und würde so manchem eine Brille bescheren der bis dato keine im Auto tragen musste und Blind herumfährt ;)

Bei mir übrigens auch nachdem ich meinen A2 machen wollte durfte ich mir erst einmal ne Brille besorgen war erstaunt wie beschissen meine Augen binnen 2 Jahre wurden :what:
Kann zwar aktuell auch ohne fahren, weil es noch nicht im Führerschein steht aber Ortsschilder sind schon echt schwer zu lesen deswegen lieber mit Brille :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit der Brille ist doch nur ein weiteres kleines Übel!
Es gibt Krankheiten die zum Teil selten sind aber für eine Fahruntüchtigkeit ausreichen.
Wie wäre es mit einem Aneurysma? Ich glaube kaum das jemand freiwillig (Ich auch nicht!) so zu einer vorbeugende Maßnahme gehen würde was aber auch untersucht werden sollte!
Und viele weitere Extreme die so von der Strasse zu verbannen wären. Wie Alkoholikern?
 
Wie Alkoholikern?

Ich geh mal davon aus das es dann in dem Fall das man solche regelmäßigen Tests der Fahrtauglichkeit wie bei LKW Fahren vorgeht, heißt auch ein Alkoholiker darf seinen Führerschein behalten sofern er eben nicht Betrunken erwischt wird. (wobei ich nicht genau weiß wie es aktuell läuft wenn jemand als Alkoholkrank bekannt ist :ka:)

die ärztliche Untersuchung zum Ausschluss von Erkrankungen, die Ihre Fahreignung beeinträchtigen.
die Untersuchung Ihres Sehvermögens hinsichtlich der Sehschärfe, des Gesichtsfeldes, des Farb- und Stereosehens
 
Die Umfrage habe ich mit Nein beantwortet da es eine Untersuchung zur Fahruntüchtigkeit mit Beginn des Erwerbs von dem Führerschein geben sollte in regelmäßigen Abständen!

Das wäre natürlich auch eine Option. Ich finde je höher das Alter, desto kürzer der Intervall. Anfangs vielleicht alle fünf bis zehn Jahre, ab 70, 75 dann alle zwei, drei Jahre und ab 85 jährlich.

Ich finde man sollte Personen über 60, 65 oder 70 dann auch als Risikogruppe einstufen. Und von freiwilligen Untersuchungen halte ich gar nichts, da gerade ältere Leute sehr sturr und eigensinnig sind und sich oft selbst überschätzen, was ihre körperlichen Fähigkeiten anbelangt. Das weiß ich aus eigener Erfahrung von meinen Großeltern.
Ich habe z.B. meinem Opa schon oft genug gesagt, dass er langsam zu alt zum Autofahren wird, aber er meinte immer "ach das geht doch noch". Irgendwann ist er dann beinahme mal den Hang neben der Straße runter... Aber selbst danach hat er es nicht eingesehen.

Es gibt in der heutigen Zeit im Vergleich zu früher andere Ursache für Unfälle. Früher war es häufiger der Alkoholkonsum. Heute ist das Smartphone bzw. dessen Gebrauch bei der Fahrt eine der häufigsten Unfallursachen. Und eine weitere ist wie bereits erwähnt, das steigende Alter der Bevölkerung. Ich bin mal gespannt wie viele Menschen noch sterben und den Preis bezahlen müssen, bis mal die Fahrtauglichkeit bei älteren Herrschaften gesetzlich überprüft wird. Es gibt Gesetze, die jeglichen Drogeneinfluss beim Führen eines Fahrzeugs untersagen, es gibt Gesetze die den Gebrauch von Handys verbieten, es gibt Geschwindigkeitsbegrenzugen und Strafen bei Überschreitungen - es wird Zeit dass es auch ein Gesetz zur Kontrolle der Fahrtauglichkeit gibt.
 
Frage: Verkehrstauglichkeitsuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr - ja oder nein?

Antwort: Nein!
 
Es gibt Gesetze, die jeglichen Drogeneinfluss beim Führen eines Fahrzeugs untersagen, es gibt Gesetze die den Gebrauch von Handys verbieten, es gibt Geschwindigkeitsbegrenzugen und Strafen bei Überschreitungen - es wird Zeit dass es auch ein Gesetz zur Kontrolle der Fahrtauglichkeit gibt.

Naja fast soweit mir bekannt darf man immer noch etwas getrunken haben und Autofahren (zusätzlich lächerlich geringe Strafen bei besoffener fahrt) und Rauchen ist am Steuer auch nicht verboten weiß der Geier warum :ka:.
 
Ich habe mal für Ja gestimmt, einfach weil mir ältere Menschen so häufig negativ auffallen (aber lange nicht exklusiv).
Außerdem gibts genug gesundheitliche Einschränkungen die mit dem Alter so auftauchen.

Schlechtere Sehfähigkeit, schlechteres Gehör, verringerte Reflexe, möglicherweise auch Medikamente die die Fahrtüchtigkeit beeinflussen könnten.
Ja, ältere Menschen fahren häufig langsamer, aber auch dadurch kann es zu gefährlichen Situationen kommen.

Allerdings wäre ich generell für regelmäßige Untersuchungen (die natürlich irgendwie bezahlt werden müssen, vl per Selbstbehalt aber "gesponsert" von Staat/Kasse was auch immer), die finanzielle Belastung soll möglichst gering sein, sonst wird man damit nie und nimmer Erfolg haben.
Ich kenne genug Leute die eigentlich schon viel zu schlecht sehen, aber zum Augenarzt gehen? Zu aufwendig.
Da es hier um die eigene Sicherheit, und um die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer geht, wäre ich hier schon für eine Regelung die verpflichtet, kein halbgarer freiwilligen Käse.

Und wenn dann jemand nicht mehr tauglich ist, ja, dann wird er eben in seiner Mobilität eingeschränkt. Da kann man dann andere Lösungen finden, aber so lange zu warten bis etwas passiert ist der falsche Weg.
Mit Glück passiert nichts, wenn man Pech schon, und dann ist es möglicherweise zu spät.

Ist doch dasselbe wie mit Sicherheitsüberprüfungen bei den Fahrzeugen. Auch da zweifelt niemand den Sinn an, aber wehe man müsste sich selbst "testen" lassen.

Kurze Frage: Wie viele Unfälle passieren durch ein technisches Versagen? Und wie viele durch menschliches Versagen?
Ach, und sowas wie ein Fahrsicherheitstraining sollte man auch machen müssen, schadet ganz sicher nicht.

Bei LKWs die uralt sind spricht man von rollenden Bomben, aber von Menschen die teilweise nicht mehr fahren sollten niemand. Und ja, ich spreche hier auch aus Erfahrung.

3 Unfälle hatte ich bisher, und einige habe ich vermieden. Der andere Verkehrsteilnehmer? Meistens ältere Menschen.
Einmal konnte ich mich mit einem Sprung retten weil die Bremse zu spät getätigt wurde.
Einmal ein Auffahrunfall im Stadtverkehr (ich war nicht schuld...).
Und zum Schluss einmal ein älterer Herr der im Stadtverkehr meinte die Spur wechseln zu müssen, ohne Blinker, und ohne Kontrollblicke, und mich seitlich touchiert hat.

Und keine Ahnung wie oft ich solche Situationen mit dem Spurwechseln schon mit einer starken Bremsung vermieden habe, sicher 5x. Allerdings bin ich nicht mal häufig mit dem Auto unterwegs, besitze nicht einmal eines.
 
Definitiv NEIN
Das ganze wird ja bezahlt werden müssen.
Die Fahrer von ihrer Rente ? Die Kassen ?
Ich denke mal nicht.
Dann kommt noch dazu das die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, wie cryon1c schon anmerkte.
Ich bin der Meinung, das es viel eher Untersuchungen geben sollte, ob eine Person (egal wie alt) characterlich geeignet ist ein Fahrzeug zu führen....
Ich denke mal dort würden dann schon viele dran scheitern...

MfG

Die Untersuchungen kann man theoretisch vom eigenen Geld bezahlen. Der Sehtest kostet beim Optiker um die 20€, Hörtest kostet wahrscheinlich ähnlich viel und der normale Check-Up beim Hausarzt wird aktuell von den Kassen bezahlt und teilweise bekommt man da sogar noch Prämien von denen weil Krankheiten früher erkannt und behandelt werden können was günstiger. Die Kosten sollten es einem wert sein sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Was die Bewegeungsfreiheit angeht gilt das nur wer fahrtauglich ist auchdas Recht hat ein Auto zu fahren. Wer untauglich ist hat im Straßenverkehr nichts zu suchen unabhängig davon ob er auf das Auto angewiesen ist oder nicht.
 
Die Untersuchungen kann man theoretisch vom eigenen Geld bezahlen. Der Sehtest kostet beim Optiker um die 20€, Hörtest kostet wahrscheinlich ähnlich viel und der normale Check-Up beim Hausarzt wird aktuell von den Kassen bezahlt und teilweise bekommt man da sogar noch Prämien von denen weil Krankheiten früher erkannt und behandelt werden können was günstiger. Die Kosten sollten es einem wert sein sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Was die Bewegeungsfreiheit angeht gilt das nur wer fahrtauglich ist auchdas Recht hat ein Auto zu fahren. Wer untauglich ist hat im Straßenverkehr nichts zu suchen unabhängig davon ob er auf das Auto angewiesen ist oder nicht.

Ja aber wie willste die Menschen bewegen die sonst für Fahruntauglich erklärt werden?
Wirst du denen den öffentlichen Nahverkehr organisieren?

Wäre das ein Problem, hätten wir schon längst ne Regelung dazu. Privat Auto fahren kann aktuell so ziemlich jeder ab 18, der nen Führerschein macht und sich nicht absolut bescheuert anstellt. Fertig, aus. Wenn die Leute erstmal auffällig sind, kann man dann entscheiden ob sie eine Untersuchung machen sollten (!), aber nicht generell.
Übrigens lassen sich alle so oder so beim Arzt durchchecken, weil man sich krank sein aktuell kaum leisten kann - das macht schon so Sinn damit man weniger Geld dafür ausgeben muss.
 
Habe für "JA" gestimmt.

Der rein logische grund liegt einfach darin begründet, das je älter man zwangläufig wird, Reaktionsgeschwindigkeiten - Reflexe - Sehvermögen - Gehör- Demenz - Unkonzentriertheit auftreten kann - und somit ein gefährlicher umstand entsteht / entstehen kann im Straßenverkehr.

Und meine Person möchte dann zB. nicht aufgrund eines gesundheitliches defizites der oben genannten Punkte einen Unfall versursacht wissen / oder gar darin verwickelt sein, wo zB. Menschen Schaden erleiden oder im schlimmsten fall ums Leben kommen würden.

Ich finde, das ein jeder ehrlich in sich selbst hinneinschauen und fragen sollte, ob man bestimmte dinge überhaubt noch auf die reihe bekommt im "Alter", (im allgemeinen) und ehrlicherweise zum Schutze anderer und sich selbst, wie auch der Mitfahrer auf das weiterführen eines Kraftfahzeuges im Falle darauf ehrlicherweise verzichtet !

Und Ja, einmal im Jahr zu einer kurzen Untersuchung, würde ich für richtig halten, denn es geht im Strassenverkehr um Leib und Leben.

(In einem Jahr, kann sich im leben eines Menschen gesundheitlich usw. einiges verändern, deswegen 1x im Jahr.)
 
Ich würd so eine Untersuchung schon befürworten, allerdings würde 70 auch schon reichen und das kann von mir aus auch der Allgemeinarzt machen.
In den meisten Fällen würde wohl ein Besuch beim Augenarzt schon ausreichen um eine Untauglichkeit festzustellen.
Was mir aber viel wichtiger wäre, PS-Beschränkung für Fahranfänger.
Mehr als 120 PS erst mit 21 oder so ähnlich.
 
Das "Problem" sind weniger die alten Menschen, Ursache sind vielmehr die modernen Fahrzeuge. Ich habe vor 15 Jahren an einer größeren Studie über das "Altengerechte Auto" mitgearbeitet und so ziemlich keine der Optimierungen, die wir in den Autos integrieren wollen, sind heute umgesetzt. Ganz im Gegenteil wird die Sicht immer schlechter, die Bedienung komplizierter, die Fahrzeuge stärker etc. Was z.B. wollen reiche alte Männer in der zweiten Lebenskrise mit einem übermotorisierten Sportwagen?

Das "Problem" löst sich über das autonome Fahren. Noch fahren die Alten viel sicherer als die Jungen in den ersten Jahren, zumindest laut Statistik. Soll man denen auch weitere Auflagen geben, z.B. bis 25 darf man nur ohne Musik und mit maximal 2 Personen im Auto fahren? Überlegt Euch, welchen Aufschrei das hier im Forum geben würde. Natürlich wäre es eine Idee, von jedem Autofahrer eine gesundheitliche Unbedenklichkeitserklärung von einem Arzt einzufordern, z.B. zum Führerschein, dann alle fünf Jahre, ab 50 alle zwei Jahre und ab 60 jedes Jahr. Das ist aber auch nur wieder eine Gelddruckmaschine für Ärzte, die in keinem Verhältnis zu den wenigen Unfällen steht, die vermieden werden könnten.
 
Zurück