Tauglichkeitsuntersuchung für den Straßenverkehr ab einem bestimmten Alter - ja oder nein?

Verkehrstauglichkeitsuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr - ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 30 75,0%
  • Nein

    Stimmen: 10 25,0%

  • Umfrageteilnehmer
    40
  • Umfrage geschlossen .
Finde ich super! Was ich manchmal auf der Straße mit alten Menschen erlebe da wird mir übel. Selbst wenn ich da an meinen eigenen Großvater denke, dass der noch Auto fährt wird jedes mal Angst und Bange.
Sieht schlecht, hört schlecht, kaputtes Knie. Aber fahren darf er weiterhin. Deshalb ein klares ja!

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Finde ich super! Was ich manchmal auf der Straße mit alten Menschen erlebe da wird mir übel. Selbst wenn ich da an meinen eigenen Großvater denke, dass der noch Auto fährt wird jedes mal Angst und Bange.
Sieht schlecht, hört schlecht, kaputtes Knie. Aber fahren darf er weiterhin. Deshalb ein klares ja!
Wie wäre es denn, wenn Du Dein Verhalten and die alten Menschen anpasst, sie nicht bedrängst, ihnen Zeit gibts, etc.
Unsere Welt wird immer mehr eine von 20-60 Jährige, Als Kind ist es unerträglich, die Alten werden genauso ausgegrenzt.

Als Beispiel mein alten 85 jähtiger Nachbar. Der fährt jeden Tag mit seinem alten Benz 2km mit 30km/h zu einen Feldern.
schau sich Boden und Frucht und und kommt zurück. Willst Du dem das Fahren verbieten? Das ist sein Leben, wenn man
ihm das verbietet, stirbt er. Der fährt nicht mehr über Autobahnen, in Großstädten etc. Er kennt seine Grenzen ganz
genau. Natürlich würde er keinen Tauglichkeitsschein bekommen, aber er weiss sich verantwortungsbewußt zu verhalten.
Wissen das drogenschluckende 20 jährige?

Prinziüpiell ist die Idee gut, dann müßte im nächsten Schritt aber abgestufte Führerscheinde haben, z.B. nur noch bis 100km/h,
nicht mehr in fremde Städte, wenn die Aufmerksamkeit reduziert ist, keine Nachtfahrten mehr bei Nachtblindheit, etc.

Man kenn nicht jedem, der ein kleines Malheur hat, den Lappen weg nehmenm, oder? Zuckerkrank?
- Oh, kann ins Koma fallen, Lappen weg
- Einmal mit Drogen erwischt? Lappen für 10 Jahre weg
- ...

Viel wichtiger fände ich ich, dass nach Unfällen Fahrverbote ausgesprochen werden.
 
Man verweigert es nur an solchen Untersuchungen teilzunehmen, wenn man weiß, dass man nicht bestehen wird.
Meiner Meinung nach sollten alle Altersgruppen geprüft werden, über sinvolle Intervalle kann man ja diskutieren.

Ich sehe inzwischen das größte Problem im Straßenverkehr darin, dass jeder meint er könne machen was er will und Rücksicht auf andere nimmt sowieso keiner mehr.
 
[x] Nein
Gesundheitliche Probleme können schon eher auftreten und altersbedingte Ausfallerscheinungen kann man auch schlecht an einer Zahl aufhängen. Wir haben nun mal den Lappen auf Lebenszeit und von daher ist es schwer dort jemanden einzuschränken und der öffentliche Nahverkehr ist nun auch nicht in jeder Stadt gut ausgebaut bzw. außerhalb davon was einem den Verzicht erleichtert. Es gibt auch alleinstehende Menschen die eher schlecht auf Fahrdienste zugreifen können bzw auch nicht Geld baden um so etwas zu ermöglichen.
 
[x] Ja. Reaktionszeit und körperliche, sowie geistige Fitness nehmen ab; bei einem früher, bei anderen später. Ab 65 oder spätestens 70 ist das in Ordnung.

Dass andere charakterlich oder geistig schon wesentlich früher nicht geeignet sind, ist ein anderes Thema.
 
Naja fast soweit mir bekannt darf man immer noch etwas getrunken haben und Autofahren (zusätzlich lächerlich geringe Strafen bei besoffener fahrt) und Rauchen ist am Steuer auch nicht verboten weiß der Geier warum :ka:.

Ja ein Bisschen darf man noch trinken, ich glaube bis 0,5 Promille, dann ist schluss. Sonstige Drogen sind aber tabu. Die Strafen könnten auch deutlich strenger ausfallen, im Übrigen auch die fürs Texten mit dem Smartphone. Angesichts der Unfallhäufigkeit sind 1 Punkt und 70€ lächerlich.

Wäre das ein Problem, hätten wir schon längst ne Regelung dazu. Privat Auto fahren kann aktuell so ziemlich jeder ab 18, der nen Führerschein macht und sich nicht absolut bescheuert anstellt. Fertig, aus. Wenn die Leute erstmal auffällig sind, kann man dann entscheiden ob sie eine Untersuchung machen sollten (!), aber nicht generell.
Übrigens lassen sich alle so oder so beim Arzt durchchecken, weil man sich krank sein aktuell kaum leisten kann - das macht schon so Sinn damit man weniger Geld dafür ausgeben muss.

Es ist bereits ein Problem und das Problem wächst mit dem demografischen Wandel. Unsere Bevölkerung wird immer älter, das bedeutet auch dass immer mehr Fahrer/Innen jenseits des 60, 70. Lebensjahrs unterwegs sind. Den Leuten die Fahrerlaubnis zu entziehen, nach dem sie bereits auffällig geworden sind, ist zu spät. Und wo willst du dann die Grenze ziehen? Bei Parkremplern, bei kleineren Unfällen oder willst du erst was tun wenn Menschen zu Schaden gekommen sind?

Und zum Thema Arztbesuche: Was glaubst du denn was die Ärzte mit den alten Leuten machen? Die Ärzte sind teilweise überfordert, haben kaum Zeit für ihre Patienten. Sie hören sich kurz das Gejammer der alten Leute an, zücken ihren Rezeptblock und verschreiben ihnen Tabletten. Denkst du ernsthaft dass sich die Ärzte daraum scheren, ob die Leute fahrtauglich sind und sie dann darauf hinweisen, falls sie es nicht sind? Selbst wenn: Sie können den Leuten das Fahren nicht untersagen.

Ich würd so eine Untersuchung schon befürworten, allerdings würde 70 auch schon reichen und das kann von mir aus auch der Allgemeinarzt machen.
In den meisten Fällen würde wohl ein Besuch beim Augenarzt schon ausreichen um eine Untauglichkeit festzustellen.
Was mir aber viel wichtiger wäre, PS-Beschränkung für Fahranfänger.
Mehr als 120 PS erst mit 21 oder so ähnlich.

Über den Beginn der Untersuchungen könnte man disskutieren. Das 70. Lebensjahr wäre ja auch noch okay.

Was die PS-Beschränkung anbelangt wäre ich auch dafür, beim Motorrad gibt es diese ja schließlich auch.

Fahranfänger verursachen deutlich mehr tödliche Unfälle als ältere Fahrer.
Daher sollte man eher bei jungen Leuten regelmäßig die Tauglichkeit überprüfen.
Fahrer (21) war betrunken! Er fuhr Hannover 96 Profi Niklas Feierabend und 2 weitere Menschen tot | MOPO.de

Ja noch, aber nicht aus gesundheitlichen Gründen. Warte mal ein paar Jahre ab und lass den demografischem Wandel seinen Lauf. Dann haben wir irgendwann mehr Leute über 60, 70 im Straßenverkehr als Leute unter 25, sofern das nicht ohnehin schon der Fall ist.
Bei den jungen Leuten ist übrigens das Smartphone ganz weit vorne bei den Unfallursachen. Und das liegt mMn. auch nur daran, dass zu selten Kontrollen statt finden und die Strafen dafür noch viel zu gering sind. Drei Punkte und 500€ wären eine empfindliche und angemessene Strafe fürs Texten und Telefonieren hinterm Steuer.
Vielleicht wäre auch eine PS-Obergrenze wie bei den Motorrädern sinnvoll. Maximal 50 PS und eine Drosselung auf max. 100 Km/h bis zum 25. Lebensjahr.

[x] Nein
Gesundheitliche Probleme können schon eher auftreten und altersbedingte Ausfallerscheinungen kann man auch schlecht an einer Zahl aufhängen. Wir haben nun mal den Lappen auf Lebenszeit und von daher ist es schwer dort jemanden einzuschränken und der öffentliche Nahverkehr ist nun auch nicht in jeder Stadt gut ausgebaut bzw. außerhalb davon was einem den Verzicht erleichtert. Es gibt auch alleinstehende Menschen die eher schlecht auf Fahrdienste zugreifen können bzw auch nicht Geld baden um so etwas zu ermöglichen.

Wozu haben wir denn eine Pflegeversicherung? Wer alleine ist und niemanden hat der ihn durch die Gegend kutschiert, dem soll die Pflegekasse ein Taxi stellen oder zumindest einen Teil der Kosten tragen. Viele Leute brauchen sowieso eine Pflegestufe und haben Anspruch auf diverse Leistungen auch bei sich zu Hause. Es gibt ambulante Dienste, die ihnen Essen bringen oder Medizin. Es gäbe da zahlreiche Möglichkeiten, man müsste sie nur nutzen und gezielt fördern.
 
Es ist bereits ein Problem und das Problem wächst mit dem demografischen Wandel. Unsere Bevölkerung wird immer älter, das bedeutet auch dass immer mehr Fahrer/Innen jenseits des 60, 70. Lebensjahrs unterwegs sind. Den Leuten die Fahrerlaubnis zu entziehen, nach dem sie bereits auffällig geworden sind, ist zu spät. Und wo willst du dann die Grenze ziehen? Bei Parkremplern, bei kleineren Unfällen oder willst du erst was tun wenn Menschen zu Schaden gekommen sind?

Und zum Thema Arztbesuche: Was glaubst du denn was die Ärzte mit den alten Leuten machen? Die Ärzte sind teilweise überfordert, haben kaum Zeit für ihre Patienten. Sie hören sich kurz das Gejammer der alten Leute an, zücken ihren Rezeptblock und verschreiben ihnen Tabletten. Denkst du ernsthaft dass sich die Ärzte daraum scheren, ob die Leute fahrtauglich sind und sie dann darauf hinweisen, falls sie es nicht sind? Selbst wenn: Sie können den Leuten das Fahren nicht untersagen.

Ja, gerade weil die Anzahl der alten Leute wächst, muss man auch genau guggen wie schlimm das Problem ist und vor allem ist es wert um sich da überhaupt drum zu scheren? Unfälle passieren mit dem Auto und lassen sich manchmal nicht vermeiden.
Und was die Ärzte angehen - die werden dafür nicht gerade popelig bezahlt damit sie eben so was sehen. Sie können die Fahrerlaubniss nicht entziehen, aber die Daten entsprechend weiterleiten und die Leute informieren.
Natürlich scheren sie sich darum. Das sind immer noch Ärzte, die meisten die diesen Beruf gewählt haben, können nicht ruhig schlafen wenn sie alles ignorieren.
 
Ganz klares Nein!
..weil Menschen viel zu unterschiedlich sind, um sie über einen Kamm zu scheren.
Der eine ist mit 50 uralt, der andere mit 80 topfit. Der eine trinkt, der andere nicht.
Ich glaube auch nicht, daß die Kontrollen bei LKW-Fahrern bisher einen einzigen Unfall
verhindert haben.
Außerdem habe ich auch noch nicht gehört, dass zwei 80 jährige sich Rennen liefern
und dabei unschuldige Fahrradfahrer plattmachen.
So eine "Diskussion" kann man sich sparen!
 
Ganz klares Nein!
..weil Menschen viel zu unterschiedlich sind, um sie über einen Kamm zu scheren.
Der eine ist mit 50 uralt, der andere mit 80 topfit. Der eine trinkt, der andere nicht.
Ich glaube auch nicht, daß die Kontrollen bei LKW-Fahrern bisher einen einzigen Unfall
verhindert haben.
Außerdem habe ich auch noch nicht gehört, dass zwei 80 jährige sich Rennen liefern
und dabei unschuldige Fahrradfahrer plattmachen.
So eine "Diskussion" kann man sich sparen!
Und der topfitte 80-Jährige wird dann den Test eh bestehen, wo liegt das Problem?

Was du glaubst ist vollkommen irrelevant. Ich bin über jeden LKW froh, der aus dem Verkehr genommen wird weil er nicht mehr verkehrstüchtig ist. Und wenn ein schläfriger LKW-Fahrer kontrolliert wird, und aus dem Verkehr genommen wird, schadet das auch niemandem.
Sekundenschlaf mit todlicher Folge: Zwei Tote - Lkw-Fahrer bekommt Bewahrung - n-tv.de

In anderen Ländern sind solche Untersuchungen auch Standard.
 
Ja ein Bisschen darf man noch trinken, ich glaube bis 0,5 Promille, dann ist schluss. Sonstige Drogen sind aber tabu. Die Strafen könnten auch deutlich strenger ausfallen, im Übrigen auch die fürs Texten mit dem Smartphone. Angesichts der Unfallhäufigkeit sind 1 Punkt und 70€ lächerlich.

Tja bei den legalen Drogen ist man einfach zu nachlässig was den Verkehr angeht oder übertreibt es auf der anderen Seite, kann man sehen wie man will.
Das selbe bei anderen Ablenkungen wie Rauchen, Smartphone oder auf dem GPS rumtippen während der Fahrt.

Aber wie einige schon erkannt haben ist das Alter allein wohl nicht unbedingt das Problem vielleicht sollte man sich vom Führerschein auf Lebenszeit verabschieden und in bestimmten Altersgruppen eben die Fahrtauglichkeit in gewissen Abständen überprüfen und je höher das Alter desto kürzer die Intervalle.
Am besten gleichzeitig den öffentlichen Verkehr mal ordentlich Sanieren je nach Gegend ist das einfach nur ein Zustand weit weg von ertragbar :schief:
 
Also wenn ich manche ältere sehe wie die im Auto sitzen kann ich nur sagen ich wäre voll dafür dass ab einem bestimmten Alter eine Prüfung der Fahrtauglichkeit vorgeschrieben wird. Wir hatten hier bei uns auch letztens noch einen tödlichen Unfall ausgelöst von einem über 80 jährigen.
 
Aber wie einige schon erkannt haben ist das Alter allein wohl nicht unbedingt das Problem vielleicht sollte man sich vom Führerschein auf Lebenszeit verabschieden und in bestimmten Altersgruppen eben die Fahrtauglichkeit in gewissen Abständen überprüfen und je höher das Alter desto kürzer die Intervalle.
Am besten gleichzeitig den öffentlichen Verkehr mal ordentlich Sanieren je nach Gegend ist das einfach nur ein Zustand weit weg von ertragbar :schief:

Man könnte auch alle 5 Jahre eine neue Prüfung machen und seinen Lappen damit "verlängern".
Wer nicht teilnimmt, verliert seine Fahrerlaubnis.
Schließlich gibt es kein Grundrecht auf den Lappen und meinen Ausweis muss ich auch alle paar Jahre erneuern und dafür eine Haufen Geld abdrücken.
 
Soweit ich weiß, müssen alle EU bürgen irgendwann den Scheckkarten Führerschein haben -- meine Mutter hat den schon.
Aber da wird nur übertragen, sonst nichts.
Ich hab noch den Rosanen. Auf dem Foto sehe ich noch super aus. :D
 
Führerschein gilt nur noch für 15 Jahre dann muss man ihn verlängern. Also das Plastik Ding.
 
Ja, und?
Ist doch nur wieder eine weitere Einnahmequelle.
Du gehst mit der alten Karte zum Amt, drückst den ein Foto zu und in 6 wochen oder so holst du den neuen dann ab und bezahlst 40€.
 
Ich wäre auch dafür.

Mein Opa fällt selbst körperlich bedingt darunter zum anderen sind ihm andre egal. Sollen die aufpassen ehr fährt wie er fährt.

Meine Mutter ist im Kreisverkehr einer reingefahren da er ja "Vorfahrt" hatte.

Über 80 und das Auto war über und über mit Dellen und Kratzer überzogen.

Ja da denk ich eine Regelung ist nötig. Sie sind auch für andre eine Gefährdung.
 
Soweit ich weiß, müssen alle EU bürgen irgendwann den Scheckkarten Führerschein haben -- meine Mutter hat den schon.
Aber da wird nur übertragen, sonst nichts.
Ich hab noch den Rosanen. Auf dem Foto sehe ich noch super aus. :D
Da bin ich noch nicht mal angekommen. Grau, hat schon etliche Wäschen, Kaffee und andere Flüssigkeiten inhaliert ( fällt aber noch nicht auseinander ) aber bisher störte es niemanden

Generell tue ich mich schwer mit einer Bevormundung anderer
 
Ich kann nachvollziehen, dass man einen EU weiten Standard für den Führerschein will -- also zumindest optisch.
Aber dann sollte das auch die EU bezahlen.
 
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