Strompreise ziehen an: Vergleichsportale berichten über Steigerungen um 25 Prozent

Das was wir wirklich brauchen ist eine Solarpflicht nach kalifornischen Vorbild. D.h. das alle neu errichteten Wohngebäude zwingend eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder an der Fassade haben müssen.
Warum sollen Bestandsimmobilien davon ausgenommen sein?
Das ergibt für mich einmal keinen Sinn im Hinblick auf einen Wasserstoffkreislauf, der ja gerade durch "überproduzierten" Strom hergestellt werden soll und zum zweiten, haben die Besitzer von Bestandsimmobilien die letzten 14 Jahre enorm von der Wertsteigerung ihrer Immobilien profitiert, teilweise 30-40% plus, im Bundeschnitt um die 15-20%. Warum sollen die keine Investitionen tätigen?
 
Warum sollen Bestandsimmobilien davon ausgenommen sein?
Das ergibt für mich einmal keinen Sinn im Hinblick auf einen Wasserstoffkreislauf, der ja gerade durch "überproduzierten" Strom hergestellt werden soll und zum zweiten, haben die Besitzer von Bestandsimmobilien die letzten 14 Jahre enorm von der Wertsteigerung ihrer Immobilien profitiert, teilweise 30-40% plus, im Bundeschnitt um die 15-20%. Warum sollen die keine Investitionen tätigen?
Weil man bei Bestand nun einmal nicht mehr die Wahl hat, wie bei einem Neukauf.

MfG
 
Weil man bei Bestand nun einmal nicht mehr die Wahl hat, wie bei einem Neukauf.

MfG
Also Bestandsimmobilien haben keine Dach Südseite und Keller oder Wirtschafträume, um eine Solaranlage mit Speicher oder ohne unterzubringen?
Wie gesagt die Bestandsimmobilien Besitzer haben das letzte Jahrzehnt den größten Reibach durch Wersteigerungen gemacht, die kann und darf man nicht ausnehmen!
 
Also Bestandsimmobilien haben keine Dach Südseite und Keller oder Wirtschafträume, um eine Solaranlage mit Speicher oder ohne unterzubringen?
Wie gesagt die Bestandsimmobilien Besitzer haben das letzte Jahrzehnt den größten Reibach durch Wersteigerungen gemacht, die kann und darf man nicht ausnehmen!
Ich verstehe die Frage nicht, gibt es etwa Häuser ohne Dächer? Ansonsten wäre es absurd, wenn der Staat Menschen zu solch hohen Investitionen zwingen würde oder aber überhaupt könnte. Der letzte Satz ist auch total daneben, weil du nicht unterscheidest zwischen Bestand der frei von Grundschulden ist und junger Bestand, wo ebenso hohe Kredite als Grundschuld eingetragen sind. Und wenn man das differenzieren würde. Und so lange die großen Lobbyisten Einfluss auf Politik haben, brauchst du dir im Grundsatz nicht einmal ansatzweise Gedanken um dezentrale Energieversorgung machen... :lol:

MfG
 
Also Bestandsimmobilien haben keine Dach Südseite und Keller oder Wirtschafträume, um eine Solaranlage mit Speicher oder ohne unterzubringen?
Wie gesagt die Bestandsimmobilien Besitzer haben das letzte Jahrzehnt den größten Reibach durch Wersteigerungen gemacht, die kann und darf man nicht ausnehmen!
Die noch aktuelle Rechtslage ist halt, dass Besitzer von Wohnimmobilien nicht den eigenen Strom an die Mieter verkaufen dürfen. udn somit auch die Investitionskosten nicht umlegen dürfen.
Soll bis 2023 umgeändert werden.
Wo wäre da der freiwillige Anreiz einer Investition gewesen?
 
In meinem Focus waren jetzt primär Eigenheimbesitzer, wenn das geändert wird, doppelt gut.
Der Anreiz bei EFH-Besitzern war jahrzehntelang über EEG Umlage und dem "Mitverdienen" am eigenen Strom vorhanden.
Zumindest hier im süddeutschen-ländlichen Raum hat doch jedes 2te EFH schon ne PV drauf.
Jeder, der 20-30k übrig hatte, hat es auch gemacht.
Es gab manch einer, der ein Geschäftsmodell daraus gemacht hat.

Man "munkelt", dass bayrische Bauern nur deshalb so viel PV auf dem Dach haben, weil sie im Jahr mehr mit Stromverkauf als mit der Landwirtschaft verdient haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollen Bestandsimmobilien davon ausgenommen sein?
Niemand spricht von komplett ausgenommen. Aber die Sachlage bei Bestandsimmobilien ist nun mal eine andere und muss daher separat geregelt werde.

Die energetische Sanierung von Altbauten ohne PV kostet so bereits genug Geld, und nicht jeder die in einem EFH wohnt, kann sich automatisch das volle Paket leisten. Zumal es auch von Bundesland zu Bundesland sehr starke finanzielle Unterschiede gibt.

Auch die Dachfläche und die Nutzfläche eines EFH muss speziell berücksichtigt werden. Ebenfalls Gebäude die unter Denkmalschutz stehen, sowie die Tragkraft der Dächer.

Gerade bei kleinen Dächern muss man komplett anders kalkulieren. Hier brauchst du PV-Module welche nicht nur enorm leistungsstark sondern eben auch enorm effizient sind. Das wird leider immer nur vergessen. Eine PV-Anlage definiert sich grundsätzlich nicht über die kWp/kWh sondern über den Wirkungsgrad. Je kleiner das Dach umso höher muss der Wirkungsgrad und Watt pro Modul sein, weil die geringere Fläche ausgeglichen werden muss.
Das bedeutet aber auch: Je höher der Wirkungsgrad und die Watt pro Modul, umso teurer wird ein PV-Modul.

Meine Idee wäre daher:
Ist eine grundlegende Dachsanierung von Bestandsgebäuden geplant, dann muss man auch eine entsprechende PV-Anlage miteinplanen, welche einen vorher festgelegten prozentualen Anteil des Eigenbedarfs abdecken muss.
 
Meine Idee wäre daher:
Ist eine grundlegende Dachsanierung von Bestandsgebäuden geplant, dann muss man auch eine entsprechende PV-Anlage miteinplanen, welche einen vorher festgelegten prozentualen Anteil des Eigenbedarfs abdecken muss.
Vom Prinzip her gut.
Allerdings sprechen wir dann von einem Prozess über Jahrzehnte mit nur marginalem Einfluss auf die Stromgewinnung in naher Zukunft.
 
Ich möchte nochmals erwähnen das PV Anlagen abgeschrieben werden können.
Unterm Strich kosten die gar nichts, im Gegenteil man verdient daran.



Viele Grüße,
stolpi
 
Ich möchte nochmals erwähnen das PV Anlagen abgeschrieben werden können.
Unterm Strich kosten die gar nichts, im Gegenteil man verdient daran.



Viele Grüße,
stolpi
Das ist vollkommen richtig.

Aber es gibt auch sehr viele Haushalte in Deutschland, die weder einen Investitionskredit von der Bank bekommen, noch ein Einkommen, bei dem man in der Steuererklärung irgendeine nennenswerte Summe abschreiben kann.
Das Modell funktioniert nur bei Normal- bis Gutverdiener und der Merzsche Mittelstand hat eh schon ausgesorgt und so ein Teil auf dem Dach.
 
Ich darf mal daran erinnern, das der deutsche Untertageabbau/Bergbau weltweit führend und die Nummer 1 war auf der Welt, in Sachen Technik, Sicherheit und Umweltschutz/Geologie, bis alle Zechen geschlossen wurden.
Naja dieser Bergbau hat uns enorme Probleme hinterlassen, man pumpt heute noch damit einige Städte nicht unter Wasser stehen.
er Kreislauf aus Wasserstoff macht in meinen Augen nur Sinn, wenn wir uns nicht wieder so extrem abhängig von anderen Ländern machen.
Puuh was heißt abhängig?
Mit Deutschlands Größe, Einwohnerzahl und Industrie können wir es quasi vergessen ohne Importe auszukommen.

Aber es darf niemals wieder die Frage aufkommen ob man heizen kann oder nicht.
 
Ja genau nicht für Geringverdiener. Heißt wenn Dach saniert werden muss man sich nicht mal das leisten kann. Dann kann man das auch vergessen. Wenn man so wenig verdient bekommt man von Banken auch kein Kredit. Heißt man kann sich das mit der potovalteig Anlage auch vergessen. Weil Geld kann man nicht aus dem Hut zaubern. Und irgendwann gibt es nur noch ein Punkt wo man machen kann sein eigenes Haus aufgeben. Auch wenn man das heutzutage eher ungern macht. Nur ist dann die Lage dann auch besser. Wenn man bedenkt wie hoch die Miete ist. Der Staat hilft nicht und unterstüzung gibt es auch keinen. Nun weiß ich auch warum einige trotz Job auf der Straße landen weil dimdie nix zum Wohnen finden. Es ist einfach alles zu teuer. Ich hoffe da lande ich nicht auch noch hin mit meiner Mutter. Man braucht 2 Personen um ein Haus halten zu können, echt bitter ist das wie ich finde.
 
Vom Prinzip her gut.
Allerdings sprechen wir dann von einem Prozess über Jahrzehnte mit nur marginalem Einfluss auf die Stromgewinnung in naher Zukunft.
Das ist eine Idee welche mir auf die schnelle eingefallen ist. Nachteile sind hier defintiv vorhanden und die Idee ist sicher noch ausbaufähig. ;)

Zum Beispiel:
Was passiert in den Städten, und wie sehen die Prioritäten dort aus?

Hat die Installation von PV-Anlagen auf Dächer hier Vorrang, oder eher die Begrünung von Dächern nach Vorbild Singapurs? Wenn man sich mal vor Augen führt wie weit diese Stadt im Jahr 2018 bereits war..... Das wirkt wie aus einer anderen Welt, und zeigt klar die Defizite hier in Deutschland auf.:wow:

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Das ist eine Idee welche mir auf die schnelle eingefallen ist. Nachteile sind hier defintiv vorhanden und die Idee ist sicher noch ausbaufähig. ;)

Zum Beispiel:
Was passiert in den Städten, und wie sehen die Prioritäten dort aus?

Hat die Installation von PV-Anlagen auf Dächer hier Vorrang, oder eher die Begrünung von Dächern nach Vorbild Singapurs? Wenn man sich mal vor Augen führt wie weit diese Stadt im Jahr 2018 bereits war..... Das wirkt wie aus einer anderen Welt, und zeigt klar die Defizite hier in Deutschland auf.:wow:

Ganz klar Vorbild Singapur, denn mit zunehmender Klimaerwärmung wird die Ventilation und die Kühlung von Städten besonders wichtig. Da wären PV-Anlagen eher kontraproduktiv.

MfG
 
Puuh was heißt abhängig?
Mit Deutschlands Größe, Einwohnerzahl und Industrie können wir es quasi vergessen ohne Importe auszukommen.
Das es ganz ohne Importe nicht gehen wird, ist mir schon klar. Nur wenn man die Produktion von solchen wichtigen Dingen komplett anderen Ländern überlässt, dann kann man sich ja ausmalen was langfristig uns (wieder) blühen wird.

OPEC / GECF 2.0 wird so entstehen, und wir werden wieder alle nach deren Pfeife tanzen.

Viele Möglichkeiten zur Gewinnung von Rohstoffen ohne großen Flächenfraß werden in Deutschland bisher nur stiefmütterlich behandelt. Und hier muss man ansetzen in meinen Augen....

Siehe Kläranlagen: *Klick* ; *Klick*. Hier sind die Chancen gewaltig in meinen Augen. Es gibt in Deutschland über 10.000 Abwasserbehandlungsanlagen und 7.000 - 8.000 kommunale Abwasserentsorgungsunternehmen.

Packt man jetzt in jede dieser 18.000 Anlagen eine Plasmalyse-Anlage, dann hat man eine Win-Win Situation. Zum einen wird das Wasser so gereinigt, das es wieder in den natürlichen Kreislauf zurück kann, und man produziert parallel unten genannte Gase. Zudem sind die Anlangen in ganz Deutschland verteilt. Da bietet es sich doch an, ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen.

Plasma.jpg


Aber es darf niemals wieder die Frage aufkommen ob man heizen kann oder nicht.
+1 :daumen:


Ganz klar Vorbild Singapur, denn mit zunehmender Klimaerwärmung wird die Ventilation und die Kühlung von Städten besonders wichtig. Da wären PV-Anlagen eher kontraproduktiv.
Ggf. lässt es sich ja irgendwie sinnvoll kombinieren. :) Möglichkeiten gibt es viele, wenn man nur will.
 
Ggf. lässt es sich ja irgendwie sinnvoll kombinieren. :) Möglichkeiten gibt es viele, wenn man nur will.
Das wäre auch eine Option. Ich persönlich war und bin auch ein großer Freund von dezentraler Energieversorgung nur dafür Bedarf es vieler Fördermittel und, es muss gewollt sein und bei Letzterem, sehe ich große Probleme, die Energielobby ist viel zu mächtig, als das sie sich da die Butter vom Brot nehmen lässt.

MfG
 
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