Strompreise ziehen an: Vergleichsportale berichten über Steigerungen um 25 Prozent

Es gibt schon was, über PV -Anlage in den sonnigen Monaten Wasserstoff Produzieren und einlagern und in den kalten Monaten Strom/Wärme mit der gespeicherten Energie erzeugen , sei es durch Wärmepumpe oder verbrennen, was eigentlich egal ist, da in beiden fällen Wasser entsteht, so ganz ohne Umweltverschmutzung oder Gestank.
Leider kenne ich nur einen Hersteller der dies kaufbar anbietet, aber leider ausserhalb meiner Preislage liegt.
Mal abgesehen davon das Wasserstoff von der Handhabung bisschen Kritisch ist, muss jemand anderes erklären warum es nicht mehr Hersteller gibt....... oder ich kenne.
Wasserstoffherstellung hat zwar einen sehr schlechten Wirkungsgrad, der bei einer PV mit 70% Limit ( PV Besitzer wissen was ich meine) oder aktuellen Einspeisevergütung von etwas mehr wie 5 Cent und gleichzeitigen Einkauf von 43 Cent, absolut egalisiert und profitabel macht,, vorausgesetzt die Technik dahinter ist bezahlbar.
Ich habe leider nicht die Fähigkeiten so etwas zu bauen auch wenn mir das Grundprinzip klar ist.


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Viele Grüße,
stolpi
 
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Viele Grüße,
stolpi
Danke, die Picea kenne ich schon, sie ist noch ein Nischenprodukt und liegt damit mit 60k bis 80k deutlich über mein Budged.
 
Danke, die Picea kenne ich schon, sie ist noch ein Nischenprodukt und liegt damit mit 60k bis 80k deutlich über mein Budged.
Lass den Verbrauch an Gas oder Öl oder Pellets oder was auch immer (derzeit) mit 4.000 €/anno/Haushalt annehmen.
Dann wären das 15 bis 20 Jahre Amortisationszeit, in der keine gravierende Reparatur aufkommen dürfte.
Das klingt erst mal nicht unrealistisch.

Allerdings dürften nur sehr, sehr wenige für eine im Prinzip nur Heizung + Brennmaterial so viel Geld investieren können.

Die Lagerung von gasförmigen H2 ist sicherheitstechnisch auch ein wenig zu hinterfragen.

Ich stelle mir gerade eine ganze Wohnsiedlung mit ein paar hundert EW mit 10-tausenden von Litern H2 in Flaschen hinterm Haus vor und irgend ein Depp schmeisst einen Molotov-Cocktail in die Nähe.
Der große Brand von Rom anno 64 n. Chr. dürfte Kleinkinderkram dagegen sein.
 
Lass den Verbrauch an Gas oder Öl oder Pellets oder was auch immer (derzeit) mit 4.000 €/anno/Haushalt annehmen.
Dann wären das 15 bis 20 Jahre Amortisationszeit, in der keine gravierende Reparatur aufkommen dürfte.
Das klingt erst mal nicht unrealistisch.
Es kommen noch 500 Wartung dazu, wobei ich nicht weiß ob da schon die Gasprüfung mit enthalten ist, die ja in Deutschland auch vorgeschrieben ist.
Allerdings dürften nur sehr, sehr wenige für eine im Prinzip nur Heizung + Brennmaterial so viel Geld investieren können.
Vor allem bin ich der Meinung das die aktuelle Akkutechnik in eine Sackgasse endet und eine neue Art des Speicherns notwenig macht und damit zwingend zu eine Revolution führen muss um E-Autos dauerhaft und überall zu etablieren, was auch PV Betreiber zu gute kommen würde und auch ein System für 80K für obsolet erklären würde, da masslos überteuert.
Die Lagerung von gasförmigen H2 ist sicherheitstechnisch auch ein wenig zu hinterfragen.

Ich stelle mir gerade eine ganze Wohnsiedlung mit ein paar hundert EW mit 10-tausenden von Litern H2 in Flaschen hinterm Haus vor und irgend ein Depp schmeisst einen Molotov-Cocktail in die Nähe.
Der große Brand von Rom anno 64 n. Chr. dürfte Kleinkinderkram dagegen sein.
Angeblich soll dies durch adsorptive Speicherung in Metallschaum recht gefahrlos sein, der aufgrund der eher langsamen Freisetzung des Gases genau solche Alpträume wie bei dir gar nicht erst erlauben sollte und Nero "nur" Geschichte bleiben.
 
Angeblich soll dies durch adsorptive Speicherung in Metallschaum recht gefahrlos sein, der aufgrund der eher langsamen Freisetzung des Gases genau solche Alpträume wie bei dir gar nicht erst erlauben sollte und Nero "nur" Geschichte bleiben.
Die Metallschaumgeschichte kannte ich jetzt noch nicht, Danke für die Info!
...und was ist denn H2?
Das wirklich interessante an Wasserstoff ist, der bei der Gewinnung Grundsätzlich erst mal molekular vorliegt, also H2, dass er in Reaktion mit (Luft-)Sauerstoff O2 zu banalem Wasser verbrennt.
Aus dem Auspuff des Verbrennermotors kommt tatsächlich nur Wasserdampf (und im Detail noch ein wenig Wasserstoffperoxid).
Interessant zu Mischungsverhältnisse das Knallgas aus der Schule
 
Zuletzt bearbeitet:
Salve,

ich möchte hier nochmal etwas sehr Substanzielles einbringen, was sehr unbeliebt ist in Deutschland, aber anscheinend auf weitverbreiteten Nichtwissen beruht, jedenfalls sind so ziemlich sämtliche Vorurteile von einer vom Bundestag eingesetzten wissenschaftlichen Expertenkommission eingesammelt worden. Nur in der Politik interessiert sich kein "Schwein" dafür und es werden schlichtweg die eigenen eingesetzten Experten (Umweltschützer) ignoriert.

Als Zusammenfassung die FAZ, leier hinter einer Paywall.

Wer sich nicht scheut mal ein paar Seiten zu lesen, wird hier weitergeholfen.

Ich als Bürger fühle mich jedenfalls, in der momentanen Ausnahmesituation eindeutig "verarscht", das wir einen Lösungsansatz im eigenen Land haben, der von Umwelt Experten wissenschaftlich als unbedenklich eingeschätzt wird und die Politik das schlicht und einfach ignoriert!
 
Fracking kann man kontrovers diskutieren - schwierig.
Ich sehe am Horizont durchaus das Thema Trinkwasserversorgung in Deutschland.
Das Tiefengrundwasser ist ein zusammenhängendes System und sollte m. M. nach als "strategische Reserve" so unberührt wie möglich verbleiben.
Fracking greift in dieses System ein, ob nachhaltig schädlich oder nicht wird sehr kontrovers diskutiert.

Der Witz ist, die Dienstreise nach Kanada sollte ja auch dieses Thema beleuchten - Gas aus Kanada.
Naturgemäß wurde es kein Thema, weil nicht nur vordergründig gar keine LNG Terminals in Kanada existieren, sondern Kanada derzeit ca. 70-80% des Gases mittels Fracking fördert und aus eigenen Umweltschutzgründen diese Förderung nicht ausbauen möchte, sondern sogar mittel-langfristig wieder verringern möchte.
Quelle:
 
Fracking kann man kontrovers diskutieren - schwierig.
Ich sehe am Horizont durchaus das Thema Trinkwasserversorgung in Deutschland.
Das Tiefengrundwasser ist ein zusammenhängendes System und sollte m. M. nach als "strategische Reserve" so unberührt wie möglich verbleiben.
Fracking greift in dieses System ein, ob nachhaltig schädlich oder nicht wird sehr kontrovers diskutiert.
Zitat aus der Studie basierend auf einer Auswertung/Studie von 2 Millionen Fracks in den USA.

Dem in der Studie dargestellten Erfordernis einer Systemerkundung zur Ermittlung von Ausschlussgebieten im Rahmen der
Standortauswahl sowie den für die verschiedenen Projektphasen vorgeschlagenen Überwachungs- und Schutzmaßnahmen
schließt sich die Expertenkommission an.
Unter der Voraussetzung, dass diese Vorschläge vollumfänglich umgesetzt und fortlaufend an neue Erkenntnisse angepasst
werden, wird das Risiko von Fracking in unkonventionellen Lagerstätten in Deutschland in Bezug auf den Schutz von
Grundwasser und Oberflächengewässern von der Expertenkommission als gering eingeschätzt.
 
Yo, mei, ich möchte da gar nicht richtig kontrovers diskutieren.
Was soll die Expertenkommison ja auch anderes hinschreiben?
Den Bericht kenne ich ja, gültig ist der von 2021, der von 2022 hat ja nur ein Deckblatt bekommen.

Das Thema ist halt, es wird eine Empfehlung ausgesprochen und eigentlich gibt es keine valide Datenlage, wie ich es gerne durch meine Ingenieursbrille gerne hätte.
Wahllos paar Absätze herausgegriffen:

PDF-Seite 7:
1661413239278.png


PDF-Seite 8:
1661413281768.png

Das ist sogar einleuchtend
Ich bin mir auf Grund der deutschen Geologie recht sicher, dass wenn z. b. im Aachner Becken gebohrt werden würde, wir einen Anstieg von Methandiffusionen im Ruhrgebiet sehen würden.
So was muss halt offen kommuniziert werden.

PDF-Seite 14:
1661413354462.png


PDF-Seite15:
1661413396107.png

1661413413012.png

hier diese Anmerkung:
De Wunsch nach Fracking bei gleichzeitiger Kürzung der Mittel für den Katastrophenschutz ist halt kontraproduktiv für die Diskussion.

und noch PDF-Seite18:
1661413732985.png

Das heisst halt übersetzt, man weiss gar nicht genau, was tatsächlich im Grundwasser passieren wird.

In den USA mit z. B. Texas = konstant 100 m Grundwasser ist das einfach.
Bei uns mit der kleinteiligen Topologie eine ganz andere Nummer.

Kurzum, der Bericht zeigt intern viele Unwägbarkeiten auf und wird mit dem Merkelschen "wir schaffen das schon" beendet.

Klar, auch der Politiker liest leider immer nur das Deckblatt oder die Zusammenfassung.
Die Krux des Ingenieurs, dass der aussagekräftige Teil nicht wahrgenommen wird, sich hinterher alle Wundern und der Ing. in der Verteidigung sagt: ich habe es doch geschrieben.

Ich bin da Vollpragmatiker:
Probebohrung im vielversprechendsten Gebiet bei gleichzeitigem umfassenden Monitoring.
Dann hat man valide Daten zur weiteren Vorgehensweise.

Edit:
Damit sich die Anwohner mal drauf einstellen können, wo genau was liegen könnte:
Quelle:
1661414614391.png


Ist halt prinzipiell doof:
Naturschutzgebiete an den Alpen und in den Rheinauen, auf Rügen und westlich von Hannover (Heide? - bin da oben nicht soo bewandert)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin da Vollpragmatiker:
Probebohrung im vielversprechendsten Gebiet bei gleichzeitigem umfassenden Monitoring.
Dann hat man valide Daten zur weiteren Vorgehensweise.
Um nichts anderes geht es, da bin ich ganz bei dir, wir müssen ja auf Grund unserer Geologie und Beschaffenheit eine eigene Methodik entwickeln und das Monitoring so dicht wie möglich bis zur "Perfektion" gestalten.
Aber in der momentanen Situation gar nichts zu tun, es schlicht zu verweigern, obwohl die Bevölkerung im Monet einer unkontrollierten Preisexplosion ausgesetzt ist und Russland auf sehr lange Zeit nicht in Frage kommt, ist kontraproduktiv und schlicht fahrlässig.

Ich darf mal daran erinnern, das der deutsche Untertageabbau/Bergbau weltweit führend und die Nummer 1 war auf der Welt, in Sachen Technik, Sicherheit und Umweltschutz/Geologie, bis alle Zechen geschlossen wurden. Ich weiß nicht was uns daran hindern sollte auf einem anderen Gebiet eine ähnlich gute Expertise aufzubauen.
 
Zitat aus der Studie basierend auf einer Auswertung/Studie von 2 Millionen Fracks in den USA.
Erstmal: gering bedeutet nicht, dass kein Risiko vorhanden ist.
Und wer genau steckt hinter der Studien (also wirklich, nicht nur auf dem Papier? Wissen wahrscheinlich nur 2 Leute).
Dann sind "Experten" auch nur Menschen, d.h. die können das nur aufgrund der bekannten Parameter abschätzen. Es gibt aber immer Unbekannte.
Meine Erfahrung sagt mir, dass bei solchen Dingen sich die Experten einfach irren und man in 40-50 Jahren danach dann feststellen würde, dass ein Anstieg von Erkrankungen xyz auf Fracking zurückzuführen ist. Ganz nachweisen wird man das nicht können, womit dann die Unternehmen fein raus sind und die totkranken Menschen einfach nur Pech gehabt haben.
Ist wie mit der Atombombe. Bei den ersten Tests standen die Wissenschaftler und Soldaten alle vollkommen ungeschützt in Blickreichweite. Nachdem die Explosion durch war fuhren die sofort zum Zentrum um zu die Wirkung zu erkunden. Selbst beim Abwurf über Hisroshima/Nagasaki wusste man noch nichts von den verherrenden Strahlungsfolgen.
 
Und wer genau steckt hinter der Studien (also wirklich, nicht nur auf dem Papier? Wissen wahrscheinlich nur 2 Leute).
Dann sind "Experten" auch nur Menschen, d.h. die können das nur aufgrund der bekannten Parameter abschätzen. Es gibt aber immer Unbekannte.
Das ist eine wissenschaftliche Expertenkomission des Bundestages, wer daran teilnimmt ist transparent und die werden ebenfalls, sich ausschließlich an wissenschaftlichen Studien orientieren.
Aber (kleine) Teile der heutigen Gesellschaft ist der Art subjektiv von sich selber überzeugt, das sie es besser wissen, das Wissenschaft anscheinend keine Rolle mehr spielt, wie wir erst kürzlich bei anderen Problemen erlebt haben und erleben!
 
Die Expertenkommission hat per se gut gearbeitet.
Wer sich die Mühe macht, den ganzen Bericht zu lesen, der bekommt alle Unwägbarkeiten/Risiken genannt.
Es steht alles drinnen.

Und noch Mal:
Die Empfehlung es zumindest anzugehen, um eine sichere Datenlage zu bekommen, ist besser, als theoretisch ohne Daten Jahrelang darüber zu diskutieren.
Der Name Thomas Himmelsbach ist der Entscheidende, die anderen kurz vor irrelevant.
Er ist einer der besten Geologen und Grundwasserexperten auf der Welt, nicht nur in D..

Dann sind "Experten" auch nur Menschen, d.h. die können das nur aufgrund der bekannten Parameter abschätzen. Es gibt aber immer Unbekannte.
Die Problematik in Deutschland ist, das wir vordergründig eine Expertenflut haben.
Die Experten, die keiner hört aber meist Recht haben, sind Ingenieure oder Wissenschaftler, die Berichte schreiben und in seltenen Interviews stets auf ihre schriftlichen Ausführungen verweisen, weil komplexe Themen nicht in 1-2 Sätzen einfach abgehandelt werden können.
Das Mitdenken kann dem Zuhörenden nicht abgenommen werden.
Wissen und vor allem Begreifen bekommt man nicht mit dem Konsumieren von YT Videos oder gar Talkshows, sondern mit dem Studium der Materie und eigenständigem Nachvollziehen von Berechnungen/Ausarbeitungen.

Menschen, die in Talkshows publikumswirksam irgend was labern sind keine Experten, sondern selbstdarstellerische Laienschauspieler mit Geltungsdrang.
Schönen Gruß an Herrn Lauterbach.
 
Zuletzt bearbeitet:
...

Ich als Bürger fühle mich jedenfalls, in der momentanen Ausnahmesituation eindeutig "verarscht", das wir einen Lösungsansatz im eigenen Land haben, der von Umwelt Experten wissenschaftlich als unbedenklich eingeschätzt wird und die Politik das schlicht und einfach ignoriert!


Atomkraft wurde auch als unbenklich eingestuft und massiv subventioniert.

Na, wollst mal in der Asse aufräumen helfen? Natürlich ohne Entgeld, Atomkraft ist ja so billig. :schief:


Was jetzt als unbedenklich angesehen wird, kann in ein paar Jahrzehnten vielleicht zu einer echten Katastrophe führen. Wir haben jetzt schon Probleme mit den Trinkwasser.
Warum neue Risiken in Kauf nehmen wenn wir die Lösung der Energieprobleme schon haben?
Warum wird dieser Schritt nicht gegangen, warum sind z.B. so viele Dächer immer noch ohne PV?




Viele Grüße,
stolpi
 
Atomkraft wurde auch als unbenklich eingestuft und massiv subventioniert.

Na, wollst mal in der Asse aufräumen helfen? Natürlich ohne Entgeld, Atomkraft ist ja so billig. :schief:


Was jetzt als unbedenklich angesehen wird, kann in ein paar Jahrzehnten vielleicht zu einer echten Katastrophe führen. Wir haben jetzt schon Probleme mit den Trinkwasser.
Warum neue Risiken in Kauf nehmen wenn wir die Lösung der Energieprobleme schon haben?
Warum wird dieser Schritt nicht gegangen, warum sind z.B. so viele Dächer immer noch ohne PV?




Viele Grüße,
stolpi
Es geht "jetzt" um akute Entlastung und wenn man von den Bürgern verlangt, nach jedem Strohhalm zu greifen, dann kann man das von der Politik auch verlangen, ohne ideologische Grenzen und Atomstrom wäre ein solcher Beitrag, mit befristeter Verlängerung.

MfG
 
Atomkraft wurde auch als unbenklich eingestuft und massiv subventioniert.
Wir sind aber nicht mehr in den 1950er Jahren, es gibt mittlerweile ganz andere Möglichkeiten, Dinge zu simulieren, zu Monitoren und zu erforschen.
Warum wird dieser Schritt nicht gegangen, warum sind z.B. so viele Dächer immer noch ohne PV?
Dagegen habe ich überhaupt nichts, bis wir aber völlig auf Regenerative Energie umgestiegen sind, mit einem Kreislauf aus Wasserstoff, der die Grundlast garantiert und für Grundstoffindustrie ausreichend ist, wird es noch ein Jahrzehnt und länger dauern. Es geht in der augenblicklichen politischen Lage, um eine schnelle Alternative und Lösung zum Russischen Gas.
Aber hier ist man dann so heuchlerich, um in Katar den Kniefall zu machen und die vielleicht bestehenden Umweltrisiken statt mit eigener Methodik und Forschung zu bannen auf andere (z.B. Kanada, USA und Norwegen) abzuwälzen!
 
Dagegen habe ich überhaupt nichts, bis wir aber völlig auf Regenerative Energie haben, mit einem Kreislauf aus Wasserstoff, der die Grundlast garantiert und für Grundstoffindustrie ausreichend ist, wird es noch ein Jahrzehnt und länger dauern.
Der Kreislauf aus Wasserstoff macht in meinen Augen nur Sinn, wenn wir uns nicht wieder so extrem abhängig von anderen Ländern machen. Öl und Gas sollten uns da eigentlich als Lektion genügen, aber im Moment wirkt die Wasserstoffstrategie Deutschlands auf mich so, als gebe es keinerlei Strategie.

Warum wird dieser Schritt nicht gegangen, warum sind z.B. so viele Dächer immer noch ohne PV?
Weil es keinerlei rechtliche Verpflichtung gibt, dies zu tun. Hier in Bayern hat man sich mit Müh und Not eine Solarpflicht für Gewerbe und Industrie ab 2023 abringen können. Solange hier aber bundeseinheitlich nichts passiert, ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das was wir wirklich brauchen ist eine Solarpflicht nach kalifornischen Vorbild. D.h. das alle neu errichteten Wohngebäude zwingend eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder an der Fassade haben müssen.
 
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