Strompreise ziehen an: Vergleichsportale berichten über Steigerungen um 25 Prozent

Wenn man bedenkt das 1980 gerade mal 4,4 Mrd Menschen auf der Erde lebten und heute bereits knapp 8 Mrd sollte eigentlich jedem klar sein wo man ansetzen müsste um was gegen die Erderwärmung zu tun (weltweite kontrollierte Geburtenreduzierung). Alle anderen Bemühungen sind bereits zum Scheitern verurteilt.
Da hat der werte @Sparanus wohl recht.

Der durchschnittliche Bewohner eines Entwicklungslandes mit hoher Geburtenrate erzeugt weniger CO2 im Jahr, als du (oder der Bundesbürger im Schnitt) in einem Monat.
Selbst wenn man so ein Konstrukt durchsetzen würde, was in China nachweislich gescheitert ist und ich ethisch für äußerst fragwürdig halte:

Es dauert gut 2 Generationen = 60 Jahre, bis wir wieder auf Level 4-5 Mrd. wären.

Rein rechnerisch müsste man die Bevölkerung der 10 wirtschaftsstärksten Nationen radikal und grob auf 20% reduzieren, um einen solchen Effekt zu haben.
Nur - wer zahlt dann deine Rente, oder wärst du Mangels persönlichem Produktivitätsbeitrag gar unter den 80%?

Wer genau würde wen kontrollieren, wer nun Kinder haben darf oder auch nicht?

Ist der Maßstab der persönliche CO2 Verbrauch, dann würde dir ein Einwohner von Mali oder Äthiopien sagen, das du keine Kinder haben darfst.
War das so ungefähr deine Vorstellung?
 
Wenn man bedenkt das 1980 gerade mal 4,4 Mrd Menschen auf der Erde lebten und heute bereits knapp 8 Mrd sollte eigentlich jedem klar sein wo man ansetzen müsste um was gegen die Erderwärmung zu tun (weltweite kontrollierte Geburtenreduzierung). Alle anderen Bemühungen sind bereits zum Scheitern verurteilt.
Afd Spruch in Reinform?
Der Afrikaner ist nicht das Problem. Der Europäer und der Nordamerikaner sind die CO2 Verursacher.
Streich mal 50% der Amerikaner weg, schon wird es besser.
Selbst wenn man so ein Konstrukt durchsetzen würde, was in China nachweislich gescheitert ist und ich ethisch für äußerst fragwürdig halte:
Aber man kann was machen.
Bildung, Bildung, Bildung,
Und dafür sorgen, dass die Frauen selbstständig und frei sind.
Je besser es den Leuten geht, je besser das Sozialsystem ist, desto weniger Nachkommen gibt es.
Gib den Afrikanern Jobs und Ziele und die Bevölkerung sinkt wieder.
Und nehmt den Amerikanern und Europäern die fetten Autos weg.
 
Ja genau und vielleicht brauchen die Menschen dann auch weniger Gas. Tya was uns alle gut tuen würde. Besonders die strompreise würden sich endlich wieder beruhigen. Weil im moment sieht es nicht so gut aus. Meine Mutter hat entweder missverstanden oder es ist korrekt was von das der strompreis im Jahr 3000 % steigen soll. Was ich nicht glauben kann weil die meisten würden hohe strompreise nicht stemmen können oder gibt es so viele menschen auf deutschland für die das kein problem ist 12 € pro Kilowatt stunde zahlen zu können. So viel wäre das wenn 3000 % pro Jahr drauf geschlagen werden würde.

Bei ausgehend von 40 Cent momentan wäre das korreckt.
 
Ja genau und vielleicht brauchen die Menschen dann auch weniger Gas. Tya was uns alle gut tuen würde. Besonders die strompreise würden sich endlich wieder beruhigen. Weil im moment sieht es nicht so gut aus. Meine Mutter hat entweder missverstanden oder es ist korrekt was von das der strompreis im Jahr 3000 % steigen soll. Was ich nicht glauben kann weil die meisten würden hohe strompreise nicht stemmen können oder gibt es so viele menschen auf deutschland für die das kein problem ist 12 € pro Kilowatt stunde zahlen zu können. So viel wäre das wenn 3000 % pro Jahr drauf geschlagen werden würde.

Bei ausgehend von 40 Cent momentan wäre das korreckt.
Hmmm.... also 3000% wären mir jetzt neu und das hake ich zunächst unter der Rubrik Gerüchteküche ab.

Zweifellos wird auch der Strompreis steigen, das ist nicht nur Knappheit im Markt (faktisch im Moment noch nicht), sondern auch das Problem der Koppelung Strompreis und Gaspreis und vieel Spekulatius, an dem sich manch einer eine goldene Nase verdient.

Ohne jemanden Angst machen zu wollen, ist eine Strompreiserhöhung um das doppelte evtl. dreifache kein unrealistisches Szenario.

Aber bedenke: 12 € fürs KW würde bedeuten, dass eine Wachmaschinenladung nur vom Strom her 20-30 € kosten würde.
Eher wird der Strom abgeschaltet...
Der Markt kann solche Preise gar nicht durchsetzen.
 
Afd Spruch in Reinform?
Der Afrikaner ist nicht das Problem. Der Europäer und der Nordamerikaner sind die CO2 Verursacher.
Streich mal 50% der Amerikaner weg, schon wird es besser.
Achja...alles was nicht der woken Meinung des gemeinen Spiegellesers entspricht ist rechts, ich vergass...

Es gibt mehr als nur CO2 was die Umwelt belastet. Übrigens hat sich die Bevölkerung von z.B. (!) Brasilien verdoppelt seit 1980. Und wo wird nochmal immer mehr vom Regenwald gerodet? Das hängt natürlich alles zusammen.
Und es ist auch vollkommen egal das z.B. der durchschnittliche Chinese einen geringern pro Kopf CO2-Fussabdruck hat, letztendlich kommt es auf die Summe an. Und da spielt der Wachstum im asiatischen Raum eine bedeutende Rolle. Zudem streben alle diese Länder westliche Wohlstandsniveaus an, d.h. dann automatisch das diese dann unseren CO2-Fussabdruck pro Kopf erreichen. Und bei der Menge Menschen kannst dann das Licht ganz ausmachen. Da ist dann endgültig Ende im Gelände mit irgendwelchen lächerlichen Reduzierungsmaßnahmen.
 
Achja...alles was nicht der woken Meinung des gemeinen Spiegellesers entspricht ist rechts, ich vergass...

Es gibt mehr als nur CO2 was die Umwelt belastet. Übrigens hat sich die Bevölkerung von z.B. (!) Brasilien verdoppelt seit 1980. Und wo wird nochmal immer mehr vom Regenwald gerodet? Das hängt natürlich alles zusammen.
Und es ist auch vollkommen egal das z.B. der durchschnittliche Chinese einen geringern pro Kopf CO2-Fussabdruck hat, letztendlich kommt es auf die Summe an. Und da spielt der Wachstum im asiatischen Raum eine bedeutende Rolle. Zudem streben alle diese Länder westliche Wohlstandsniveaus an, d.h. dann automatisch das diese dann unseren CO2-Fussabdruck pro Kopf erreichen. Und bei der Menge Menschen kannst dann das Licht ganz ausmachen. Da ist dann endgültig Ende im Gelände mit irgendwelchen lächerlichen Reduzierungsmaßnahmen.
Das ist Quatsch und ziemlich polemisch. China beispielsweise verbraucht nur absolut mehr, was mit der Größe zu tun hat, pro Kopf aber deutlich weniger und, China ist viel weiter, was Umwelttechnologien betrifft. Die ganze Kohle wird nur benötigt, weil es so stark wächst und es wächst so stark, weil es so viel exportiert und es exportiert so viel, weil..? Na, weisst du es? Weil so viele westliche Länder importieren. Also, wie sinnfrei ist es bitte, in anderen Ländern durch hohe Importe CO2 zu verbrauchen und dann mit dem Finger in die Richtung zu zeigen? Das ist ziemlich unangemessen. Verzichte du doch bitte auf Smartphone, Computer, Tablets, Autos, elektrische Küchengeräte, Fahrräder, günstige und bezahlbare Klamotten etc.. Fange doch bei dir selber an, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst, na, wie bereit bist du zu gehen, lässt du deinen Worten auch Taten folgen oder handelt es sich dabei nur um hole, polemische Phrasen? ;-)

MfG
 
Das ist Quatsch und ziemlich polemisch. China beispielsweise verbraucht nur absolut mehr, was mit der Größe zu tun hat, pro Kopf aber deutlich weniger und, China ist viel weiter, was Umwelttechnologien betrifft. Die ganze Kohle wird nur benötigt, weil es so stark wächst und es wächst so stark, weil es so viel exportiert und es exportiert so viel, weil..? Na, weisst du es? Weil so viele westliche Länder importieren. Also, wie sinnfrei ist es bitte, in anderen Ländern durch hohe Importe CO2 zu verbrauchen und dann mit dem Finger in die Richtung zu zeigen? Das ist ziemlich unangemessen. Verzichte du doch bitte auf Smartphone, Computer, Tablets, Autos, elektrische Küchengeräte, Fahrräder, günstige und bezahlbare Klamotten etc.. Fange doch bei dir selber an, bevor du mit dem Finger auf andere zeigst, na, wie bereit bist du zu gehen, lässt du deinen Worten auch Taten folgen oder handelt es sich dabei nur um hole, polemische Phrasen? ;-)

MfG

Eigentlich wollte ich nen Roman schreiben, aber ich will das nicht hochschaukeln hier.
Viel Glück mit dem Ansatz den Pro-Kopf-Ausstoß in den westlichen Ländern zu senken ;). Meiner Meinung nach ein hoffnungsloses unterfangen, da es diese Länder innerlich destabilisieren würde und die Maßnahmen sich dann ins Gegenteil kehren (plus unschöne Nebeneffekte wie Krieg etc.).
 
Eigentlich wollte ich nen Roman schreiben, aber ich will das nicht hochschaukeln hier.
Viel Glück mit dem Ansatz den Pro-Kopf-Ausstoß in den westlichen Ländern zu senken ;). Meiner Meinung nach ein hoffnungsloses unterfangen, da es diese Länder innerlich destabilisieren würde und die Maßnahmen sich dann ins Gegenteil kehren (plus unschöne Nebeneffekte wie Krieg etc.).
Du gehst halt Null auf das ein was ich schrieb. Die Klimabilanz Deutschlands ist nicht nur schlechter als die von China, relativ, sondern eigentlich auch noch unehrlich. Würde man das CO2 mit einpreisen, was wir durch die Importe in solchen Ländern produzieren, würde das die Scheinheiligkeit deiner Argumentation weiter oben noch deutlicher offenbaren. Das Problem sind nicht viele Chinese, sondern das viele westliche Länder ihre Emissionen woanders fabrizieren., wie zum Beispiel in China. Und anstatt zu fabulieren, dass es zu viele Chinesen/ Asiaten gibt, könntest du doch deinen Konsum entsprechend einstellen und etwas dazu beitragen oder nicht?

MfG
 
Eigentlich wollte ich nen Roman schreiben, aber ich will das nicht hochschaukeln hier.
Viel Glück mit dem Ansatz den Pro-Kopf-Ausstoß in den westlichen Ländern zu senken ;). Meiner Meinung nach ein hoffnungsloses unterfangen, da es diese Länder innerlich destabilisieren würde und die Maßnahmen sich dann ins Gegenteil kehren (plus unschöne Nebeneffekte wie Krieg etc.).
Der Westen muss aber den ersten Schritt machen, denn der Westen ist der Verursacher und wenn der Westen nicht zeigt, wie man es besser machen kann, folgt keiner.
 
@Threshold :
Ich würde das auf die großen CO2 Emittenten präzisieren/ergänzen.
Wenn China, Russland und Indien nicht mitziehen, macht es ja auch keinen vollständigen Sinn.
Unbedarft der zweifellosen und zwingenden Vorbildfunktion der "alten westlichen" Industrienationen.
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Du gehst halt Null auf das ein was ich schrieb. Die Klimabilanz Deutschlands ist nicht nur schlechter als die von China, relativ, sondern eigentlich auch noch unehrlich. Würde man das CO2 mit einpreisen, was wir durch die Importe in solchen Ländern produzieren, würde das die Scheinheiligkeit deiner Argumentation weiter oben noch deutlicher offenbaren. Das Problem sind nicht viele Chinese, sondern das viele westliche Länder ihre Emissionen woanders fabrizieren., wie zum Beispiel in China. Und anstatt zu fabulieren, dass es zu viele Chinesen/ Asiaten gibt, könntest du doch deinen Konsum entsprechend einstellen und etwas dazu beitragen oder nicht?

MfG
Mein Konsum und sonstiger Umweltabdruck dürfte schon geringer sein als bei 95% der Deutschen. Mach dir darum mal keine Sorgen.

Und es zwingt keiner China für die Welt zu produzieren. Das machen die aus ganz eigenen Interessen.
Übrigens exportiert auch Deutschland mehr als es importiert, hoffe das rechnest du dann auch den Empfängerländern zu.

Last but not least kann ich mich nur Wiederholen: dem Planeten ist es egal welches Land wieviel Pro-Kopf-Ausstoss hat. Einzig die absolute Menge interessiert.

Und auf das Beispiel mit Brasilien die von 120 Millionnen auf 220 Millionen Einwohner innerhalb von 40 Jahren gewachsen sind bist du auch bisher nicht eingegangen. Der Regenwald dort sicher nur so aus Zufall gerodet... Wo immer Menschen leben brauchen sie Platz vor allem für die Landwirtschaft. Und wenn du statt 4 Mrd 8 Mrd Mäuler satt kriegen musst dann brauchst du auch doppelt soviel Flächen für Landwirtschaft (bzw. mit genügend umweltschädliche Chemie braucht man nicht ganz die doppelte Fläche).

Natürlich spielt der westliche Konsum ebefalls eine Rolle keine Frage. Unser System braucht diesen leider um zu funktionieren. Fällt dieser dauerhaft weg werden wir sehr instabile und ungemütliche Zeiten erleben. Da ist dann das ausbleiben des Konsums von Luxusgütern an sich das kleinste Problem.
Der Westen muss aber den ersten Schritt machen, denn der Westen ist der Verursacher und wenn der Westen nicht zeigt, wie man es besser machen kann, folgt keiner.
Es wird so oder so keiner der Staaten folgen die einen Unterschied machen könnten. Wer soll das deiner Meinung nach sein? Die Schwellenländer wollen Wachstum um jeden Preis. Und von den westlichen Staaten würde ich nur Kanada und evtl. noch Frankreich trauen ähnliche Bemühungen wie Deutschland zu unternehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird so oder so keiner der Staaten folgen die einen Unterschied machen könnten. Wer soll das deiner Meinung nach sein? Die Schwellenländer wollen Wachstum um jeden Preis. Und von den westlichen Staaten würde ich nur Kanada und evtl. noch Frankreich trauen ähnliche Bemühungen wie Deutschland zu unternehmen.
Sie werden folgen müssen, denn irgendwann wird man von den Umständen gezwungen und dann hagelt es Verbote.
 
Mein Konsum und sonstiger Umweltabdruck dürfte schon geringer sein als bei 95% der Deutschen. Mach dir darum mal keine Sorgen.

Und es zwingt keiner China für die Welt zu produzieren. Das machen die aus ganz eigenen Interessen.
Übrigens exportiert auch Deutschland mehr als es importiert, hoffe das rechnest du dann auch den Empfängerländern zu.

Last but not least kann ich mich nur Wiederholen: dem Planeten ist es egal welches Land wieviel Pro-Kopf-Ausstoss hat. Einzig die absolute Menge interessiert.

Und auf das Beispiel mit Brasilien die von 120 Millionnen auf 220 Millionen Einwohner innerhalb von 40 Jahren gewachsen sind bist du auch bisher nicht eingegangen. Der Regenwald dort sicher nur so aus Zufall gerodet... Wo immer Menschen leben brauchen sie Platz vor allem für die Landwirtschaft. Und wenn du statt 4 Mrd 8 Mrd Mäuler satt kriegen musst dann brauchst du auch doppelt soviel Flächen für Landwirtschaft (bzw. mit genügend umweltschädliche Chemie braucht man nicht ganz die doppelte Fläche).

Natürlich spielt der westliche Konsum ebefalls eine Rolle keine Frage. Unser System braucht diesen leider um zu funktionieren. Fällt dieser dauerhaft weg werden wir sehr instabile und ungemütliche Zeiten erleben. Da ist dann das ausbleiben des Konsums von Luxusgütern an sich das kleinste Problem.

Es wird so oder so keiner der Staaten folgen die einen Unterschied machen könnten. Wer soll das deiner Meinung nach sein? Die Schwellenländer wollen Wachstum um jeden Preis. Und von den westlichen Staaten würde ich nur Kanada und evtl. noch Frankreich trauen ähnliche Bemühungen wie Deutschland zu unternehmen.
Ich bin zeitlich gerade kurz angebunden aber nur so viel, wenn man die Nahrungsmittel weltweit besser verteilen würde, müsste niemand hungern. Das Problem sind da nicht Schwellenländer mit hohen Bevölkerungszuwachs, sonder westliche Ländern, die überschwänglich leben und ironischer Weise gerade Lebensmittelpreise in solchen Regionen in die Höhe treiben. Es bräuchte also nicht zwingend doppelt so viel Agrarfläche nur bleibt den Ländern nichts übrig. Die westlichen Länder könnten ja die Ursache für die Abholzung angehen, machen sie aber nicht und die Menschen hauen die Wälder nicht aus Langeweile um, sondern weil es teilweise existenziell ist. Genau so wie mit Wilderei, dass ist in einigen Ländern teils die einzige Einnahmequelle. Es nützt also nichts das Wildern zu verteufeln, wenn man die Ursachen dafür nicht beseitigt. Entwicklungsländern und deren Bevölkerungszunahme die Verantwortung für Weltprobleme aufzubürden halte ich daher für maximal populistisch.

MfG
 
Teilweise ist aber grade der Lebensmittelexport selbst ein Problem.
Es gibt zum Beispiel Teile vom Tier die in Europa kaum verspeist werden, in anderen Teilen der Welt aber schon. Also exportiert man sie und macht das Geschäft vor Ort kaputt.
Die Alternative wäre aber wegwerfen.

Alles nicht so einfach
 
Teilweise ist aber grade der Lebensmittelexport selbst ein Problem.
Es gibt zum Beispiel Teile vom Tier die in Europa kaum verspeist werden, in anderen Teilen der Welt aber schon. Also exportiert man sie und macht das Geschäft vor Ort kaputt.
Die Alternative wäre aber wegwerfen.

Alles nicht so einfach
Oder aber man tritt als Groß-Agrar Betreiber in Konkurrenz zu kleinen lokalen Bauern, ruiniert deren Existenzgrundlage, kauft deren Länder ab um dann die produzierten Lebensmittel zu überzogenen Preisen vor Ort, ohne Alternativen zu verkaufen. Jetzt könnte man noch auf das Thema Wasser zu spechen kommen, mit ähnlicher Auswirkung, dass würde aber zu weit führen. Fakt ist doch, die Schwellenländer werden von den Westlichen ausgebeutet und es ist schon zynisch, unter Anbetracht dieser Tatsache, wenn man dann, wie weiter oben, mit dem Finger auf diese Länder zeigt.^^

MfG
 
Ich bin zeitlich gerade kurz angebunden aber nur so viel, wenn man die Nahrungsmittel weltweit besser verteilen würde, müsste niemand hungern. Das Problem sind da nicht Schwellenländer mit hohen Bevölkerungszuwachs, sonder westliche Ländern, die überschwänglich leben und ironischer Weise gerade Lebensmittelpreise in solchen Regionen in die Höhe treiben. Es bräuchte also nicht zwingend doppelt so viel Agrarfläche nur bleibt den Ländern nichts übrig. Die westlichen Länder könnten ja die Ursache für die Abholzung angehen, machen sie aber nicht und die Menschen hauen die Wälder nicht aus Langeweile um, sondern weil es teilweise existenziell ist. Genau so wie mit Wilderei, dass ist in einigen Ländern teils die einzige Einnahmequelle. Es nützt also nichts das Wildern zu verteufeln, wenn man die Ursachen dafür nicht beseitigt. Entwicklungsländern und deren Bevölkerungszunahme die Verantwortung für Weltprobleme aufzubürden halte ich daher für maximal populistisch.

MfG

Höhere Effizienz und weniger Verschwendung ist natürlich immer wünschenswert. Jedoch sehe ich die Umsetzung ziemlich schwierig. Auch werden viele Nahrungsmittel in den westlichen Ländern auch aus Gründen von Zeitmanagement und Gesundheitsbestimmungen (Fast-Food-Gastronomie etc.) weggeschmissen.
Es ist klar das die Abholzung aus individuellen Interessen erfolgt (aber auch aus Interessen von Unternehmen). Die jeweiligen Regierungen dort tolerieren bzw. fördern dies sogar. Wie da der Westen eingreifen soll ist mir schleierhaft. Sanktionen wie gegen Russland? Um noch eine "Front" im Wirtschaftskrieg zu eröffnen?
Schwellenländer tragen mit ihrerm Bevölkerungwachstum zur Erderwärmung bei. Es ist nicht nur der "böse Westen" der an allem Schuld ist.
 
Wir fahren die Welt so richtig schön gegen die Wand...statt EE jetzt massiv auszubauen wird an LNG Terminals rumgebastelt und "drüben" wird als Ausgleich massenhaft Gas abgefackelt.


Wir sind einfach zu doof.




Viele Grüße,
stolpi
 
Wir fahren die Welt so richtig schön gegen die Wand...statt EE jetzt massiv auszubauen wird an LNG Terminals rumgebastelt und "drüben" wird als Ausgleich massenhaft Gas abgefackelt.


Wir sind einfach zu doof.




Viele Grüße,
stolpi
Ohne vernünftige Speicherung und Grundlastversorgung bringt der Ausbau nicht viel, vor allem nicht als dauerhafte Alternative.

MfG
 
statt EE jetzt massiv auszubauen wird an LNG Terminals rumgebastelt
Wir bauen EE an der aktuellen Kapazitätsgrenze aus. Beispielsweise die großen Hersteller für Windtürmchen sind seit Jahren am Limit was sie produzieren können und weitere Jahre hinaus ausgebucht (was mich freut weil das meinen Arbeitsplatz deutlich sicherer macht).
Übrigens ums zu erwähnen - diese Firmen machen extreme Gewinne damit momentan. Jeder meckert über die "Übergewinne" der Anbieter fossiler Energieträger, die Windparkbauer sind da genauso dabei, ist nur nicht so gewollt das medial breitzutreten. ;-)

Das hilft dir aber alles nicht in den nächsten zwei Wintern. LNG wird deswegen so gepusht weil es die einzige Möglichkeit ist vergleichsweise schnell an viel Energie zu kommen. Dass das ökotechnisch ne Katastrophe ist ist klar. Geht aber nicht anders wenn die Lichter an bleiben sollen. Realität schlägt Ideologie.
 
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