Strompreise ziehen an: Vergleichsportale berichten über Steigerungen um 25 Prozent

Du glaubst jetzt aber nicht wirklich das eine Wärmepumpe über die PV genug Strom zur kalten Jahreszeit bekommt um ein Haus zu heizen?
Natürlich nicht. Es geht nur darum zu erwähnen, dass die Wärmepumpe gegenüber meiner Ölheizung nicht mehr so arg günstiger im Betrieb ist wenn Wärmepumpenstrom auch genau wie Heizöl sehr viel teurer wird bzw. geworden ist. Mit PV wäre man aber zumindest die meiste Zeit des Jahres autark da ich die Gebäudedämmung schon weitgehend erneuert habe bzw. Wenns nicht extrem kalt ist mit 40 Grad Vorlauf hinkomme und entsprechend recht gute COP Werte fahren könnte.
 
Du glaubst jetzt aber nicht wirklich das eine Wärmepumpe über die PV genug Strom zur kalten Jahreszeit bekommt um ein Haus zu heizen? Im Winter bekommt su nur genug Energie wenn die Sonne scheint, da brauchst du meist auch kaum wärme um die Temperatur zu halten. Wenn es aber dunkel und Grau wird , so wie das im Winter sonst üblich ist, wird dir weder PV noch Akku weiterhelfen.
Da sehe ich ähnlich kritisch.
Gerade im Winter ist auch die Wirkleistung einer WäPu etwas geringer, da die Temperaturunterschiede ebenso (etwas) geringer sind (vor allem LuWäPu). Pumpleistung wird oftmals erhöht = mehr Stromverbrauch in der dunklen Jahreszeit.
Für ne flächige WäPu braucht man Platz, wer ein Reihenhaus mit "nur" 200 m² Garten hat, kann da schon an die technisch machbare Grenze kommen.
Die "üblichen" PV-Pakete (40-60 m² PV-Fläche) sind ganz gut, um Strom zw. ca. März/April bis Sept. /Oktober, manchmal Nov. für 100% Eigenstrom zu erzeugen.
Selbst mit überdimensionierter Speicherkapazität wird ein Akkupaket nur wegen der WäPu schnell leergesaugt.
So was kann funktionieren, wenn man außerordentlich viel PV montiert hat.
Wir reden aber hier von extrem viel PV-Fläche, weil im Winter da auch mal nur noch 25-50 W pro Paneele (2m²/Stück) herauskommen kann.
Wenn dann viel Schnee liegt und die PV dann noch nur auf dem Dach ist, haste genau "0" Ertrag.

Mit "JAZ" (also das Verhältnis abgegebener Energie ans Heiznetz zu eingesetzter Energie = Elektropumpe) gilt als Jahresverbrauch einer WäPü (Luft/Erde/Wasser) für Heizung und Warmwasser ca. 2.000 bis 4.000 kWh/Jahr im Mittel.

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Quelle: https://www.effizienzhaus-online.de/stromverbrauch-waermepumpe/
 
Ich verbaue regelmäßig (bis vor kurzem wegen Lieferengpäassen) nur WPs mit 5 bis 7kW Heizleistung (Alt und Neubau), und kein Hausbewohner musste bisher frieren.
Und VL mit 40° gibt es da auch nicht. Wer so plant, der hat das Prinzip nicht verstanden und die Vorrausetzungen dafür nicht geschaffen.


Viele Grüße,
stolpi
 
Das wird sowieso nicht funktionieren (selbst wenn die gesamte westliche Welt durch ein Wunder ab heute CO2 neutral würde würden es mehr als +2 Grad werden), nur sind wir noch im "wir wollen die Welt retten" Modus in Deutschland während der Rest der Welt weitgehend schon im "wir müssen uns auf die Konsequenzen vorbereiten" Modus ankommt.

Das Eingeständnis "wir haben die letzten 20 Jahre nichts gemacht, um unseren Scheiß auf die Reihe zu bekommen" geht eben auch mit der Konsquenz "und das heißt wir sind für die Folgen verantwortlich" einher und damit tun sich viele sehr schwer.


Ich hab hier auch alles auf LED umgebaut, im ganzen Haus 30+ "Birnen". Keine einzige davon ist jemals kaputtgegangen oder merklich dunkler geworden - und da sind viele dabei die Richtung 10 Jahre Nutzungszeit gehen und die meisten davon sind no-Name Kram. Einzige "Markenleds" sind die Leuchtstoffröhrenersätze von "eLite" im Keller.
LEDs sind nun wirklich das unproblematischste und einfachste Mittel überhaupt gewesen um den Stromverbrauch zu senken. :ka:

Hängt stark davon ab, was man braucht. E27 in abgedeckter Fassung? Kein Problem. E14, aber der Sockel darf nicht potthässlich sein, weil die Birne sichtbar ist? Da hatte man bis zur Einführung der Faden-LED-Lampen verdammt wenig Auswahl und bis heute flimmern einige Modelle, viele haben miserable Farbwiedergabe und so gut wie gar keine geben weißes Licht ab. Wenn er also von "Esszimmer" spricht und dann vielleicht etwas elegantes im Leuchterstil rumhängen hat, kann ich das Problem 1:1 nachvollziehen. Ausfall nach 6 Monaten ist zwar extrem, ich hatte bei 8 Birnen den ersten nach 36,5 Monaten*, aber zwei weitere nach 38 Monaten und nach 5-6 Jahren waren alle hinüber. Aktuell, nach 7,5 Jahren, leben noch 5 von ursprünglich 15 Lampen (bei, wie gesagt, jeweils 8 gleichzeitig genutzten) und wegen relativ gutem Sonneneinfall sowie zusätzlicher Akzentbeleuchtung ist diese Lampe weniger als fünf Stunden die Woche aktiv. Unterm Strich halten die LEDs gerade einmal 20 Prozent länger als ihre Halogenvorgänger.

*: Bei 36,0 Monaten kann man das fast schon als Qualiätsarbeit bezeichnen. :-)


Naja, gut betucht bin ich nicht wirklich. Ich verdiene überdurchschnittlich viel, ja - dafür meine Frau so unterdurchschnittlich dass wir zusammen auf den haushalt gesehen ziemlich genau den deutschen Schnitt treffen.

Immer dran denken: Jemand mit einem durchschnittlichen Einkommen hat schon 15 Prozent mehr als der durchschnittliche Deutsche (= Medianeinkommen) und das bedeutet bereits einige Tausend Euro mehr im Jahr, die man ansparen kann – oder eben nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktuell, nach 7,5 Jahren, leben noch 5 von ursprünglich 15 Lampen
Ich bin wirklich überrascht dass bei dir/euch so viele LEDs sterben. Entweder hab ich einfach statistisches Glück oder zufällig ein, zwei gute Chargen erwischt. Ich kann mich an keine einzige Led erinnern die ich bisher austauschen musste. Entweder sie waren out of the box bzw. Sekunden nach dem ersten einschalten tot (und wurden auf Gewährleistung ersetzt) oder sie laufen noch immer. Manche davon hab ich aus der alten Wohnung noch mitgenommen, die gehn wirklich schon an die 10 Jahre - und das sind E27er Deckenlampen in der Küche, also nichts was nur selten mal angeschaltet würde.

Mit der Designsache haste aber uneingeschränkt Recht. Ich hab halt fast nur E27er Standardlampen und diese Leuchtstoffröhren-Ersatz-Leds. Eine einzige Lampe hab ich mit filigraneren Leuchtmitteln (G7 Fassung is das glaub ich) aber selbst die 4 Leds sind jetzt seit 2016 eingebaut und leuchten noch alle vier.
 
Da sehe ich ähnlich kritisch.
Gerade im Winter ist auch die Wirkleistung einer WäPu etwas geringer, da die Temperaturunterschiede ebenso (etwas) geringer sind (vor allem LuWäPu). Pumpleistung wird oftmals erhöht = mehr Stromverbrauch in der dunklen Jahreszeit.
Für ne flächige WäPu braucht man Platz, wer ein Reihenhaus mit "nur" 200 m² Garten hat, kann da schon an die technisch machbare Grenze kommen.
Die "üblichen" PV-Pakete (40-60 m² PV-Fläche) sind ganz gut, um Strom zw. ca. März/April bis Sept. /Oktober, manchmal Nov. für 100% Eigenstrom zu erzeugen.
Selbst mit überdimensionierter Speicherkapazität wird ein Akkupaket nur wegen der WäPu schnell leergesaugt.
So was kann funktionieren, wenn man außerordentlich viel PV montiert hat.
Wir reden aber hier von extrem viel PV-Fläche, weil im Winter da auch mal nur noch 25-50 W pro Paneele (2m²/Stück) herauskommen kann.
Wenn dann viel Schnee liegt und die PV dann noch nur auf dem Dach ist, haste genau "0" Ertrag.

Mit "JAZ" (also das Verhältnis abgegebener Energie ans Heiznetz zu eingesetzter Energie = Elektropumpe) gilt als Jahresverbrauch einer WäPü (Luft/Erde/Wasser) für Heizung und Warmwasser ca. 2.000 bis 4.000 kWh/Jahr im Mittel.

Anhang anzeigen 1400923
Quelle: https://www.effizienzhaus-online.de/stromverbrauch-waermepumpe/


Die WPs die ich verbaue ziehen bei Volllast bis -15° max. 1,5kW ohne große Verluste bei der Heizleistung.
Unter 15° wurde der eingebaute Heizstab unterstützen um die Heizleistung bis -20° zu gewährleisten.

JAZ von 2,8 ist nicht der Burner und nicht der Stand der Technik.


Bei meinen aktuellen Projekt allerdings erreicht die WP wahrscheinlich nicht mal das. Aber der "Kunde" will jetzt unbedingt und hat gekauft was da ist.
Bin froh wenn das überhaupt irgendwie funktioniert. Wird sportlich, mal sehen, September/Oktober soll sie laufen. Dann poste ich mal ein paar Bilder von dieser Wundermaschine. :(


Viele Grüße,
stolpi
 
Die WPs die ich verbaue ziehen bei Volllast bis -15° max. 1,5kW ohne große Verluste bei der Heizleistung.
Unter 15° wurde der eingebaute Heizstab unterstützen um die Heizleistung bis -20° zu gewährleisten.
Was ordentlich ist
JAZ von 2,8 ist nicht der Burner und nicht der Stand der Technik.
Na ja, wahllos herausgegriffene Website zur Verdeutlichung, mir ging es da mehr ums Prinzip.
Bei meinen aktuellen Projekt allerdings erreicht die WP wahrscheinlich nicht mal das. Aber der "Kunde" will jetzt unbedingt und hat gekauft was da ist.
Bin froh wenn das überhaupt irgendwie funktioniert. Wird sportlich, mal sehen, September/Oktober soll sie laufen. Dann poste ich mal ein paar Bilder von dieser Wundermaschine. :(
Au ja :)
Viele Grüße,
stolpi
Gruß zurück
 
Es gibt halt keine gute, massentaugliche Alternative zu Wärmepumpen.
Elektroheizungen verbrauchen mehr und alles andere kannst du in der Masse einfach vergessen.
Jain.
Also für eine Umrüstoption (mit geringem Platzbedarf) wird es schon schwierig.
Kernthema ist und bleibt die Energiepufferung zu dem Zeitpunkt, an dem man die Energie auch tatsächlich braucht.

Neubau:

Wenn sich Straßenzüge/Gemeinde zusammenschließen, wäre über eine Biogasanlage mit BKHW nachzudenken, innerstädtisch eher schwierig.

Die Kombination aus Solarthermie + seehr großen WW-Speicher funktioniert im Einzelfall, aber auch nur unter optimalen Bedingungen (und viel Geld).

Ich bin prinzipiell ein Verfechter der lokalen Redundanz, also in Richtung Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz als Backupsystem, wenn eine Kombination aus PV und Solarthermie an Extremtagen gar nix mehr liefern.

Der Brennstoffzuschuss über den nachwachsende Rohstoff Holz liegt da im Schnitt bei ca. 15-25%, je nach Effizienz der Solaranlagen allgemein und dem tatsächlichen Verlauf des winters.

Die aktuellen Pelletspreise für mich persönlich sind jetzt aber auch nicht mehr derzeit lustig, aber aktuell immerhin günstiger als Gas (was ich auch mir nie hätte erträumen lassen).
 
Natürlich nicht. Es geht nur darum zu erwähnen, dass die Wärmepumpe gegenüber meiner Ölheizung nicht mehr so arg günstiger im Betrieb ist wenn Wärmepumpenstrom auch genau wie Heizöl sehr viel teurer wird bzw. geworden ist. Mit PV wäre man aber zumindest die meiste Zeit des Jahres autark da ich die Gebäudedämmung schon weitgehend erneuert habe bzw. Wenns nicht extrem kalt ist mit 40 Grad Vorlauf hinkomme und entsprechend recht gute COP Werte fahren könnte.
Dämmung ist das magische Wort!
Wenn du gut genug gedämmt hast brauchst du auch keine teure Wärmepumpe, da du ja Warmwasser eh wieder auf andere art heizen musst und dadurch noch mehr kosten hast.
Ich wohne in einen alten Haus, habe dort ein paar alte Fenster und Türen ersetzen lassen und habe das Dach komplett neu gedämmt und neue Zwischenwände reingezogen und diese mit Steinwolle gefüllt ,die auch noch hervorragend Schall Isolieren. Heizen muss ich nur wenn die Aussentemperatur unter 8° fällt, darüber hält sich die Wärme hervorragend im Haus. Warmwasser kommt bis auf den Winter und einen teil des Herbstes aus der Solarthermie.
Von mitte/ende- Oktober bis März(bei sehr kalten Wetter auch schon mal bis Mai) wird ein bis zwei mal täglich mit Scheitholz geheizt. Dadurch habe ich in den 3 Haupträumen um die 23° und in den anderen zwischen
18° und 20 °, je nach Nutzungswert. Summa summarum eigentlich ein teurer Spaß, sobald man aber selbst viel Hand anlegt wird es im vergleich zum machen lassen extrem günstiger.
Das beste zum Schluss.....Ich heize einzig allein mit 10 bis 12 Raummeter Holz im Jahr je nach Winter, muss aber jeden Sommer schwitzen um das Holz einzulagern. Mit einer WP bekomme ich weder die benötigte Wärme noch könnte ich jemals so günstig fahren, wobei die WP in Zukunft wohl noch teurer wird, da Energie in Deutschland in erster Linie dazu dient um die Taschen der Unternehmen, Staatskassen und Lobbyisten zu füllen , wird sich dies sicher nie ändern, egal ob diese aus regenerativen oder fossilen Brennstoffen entsteht.
 
Warmwasser geht auch via Wärmepumpe, lohnt wegen der meist höheren Zieltemperatur aber energetisch weniger und ist wegen des geringeren Bedarfs zwangsläufig kleiner, also pro Leistung teurer. Im Vergleich zu Solarthermie sowieso.

Es gibt halt keine gute, massentaugliche Alternative zu Wärmepumpen.
Elektroheizungen verbrauchen mehr und alles andere kannst du in der Masse einfach vergessen.

Wenn es richtig kalt wird, brauchen Luftwärmepumpen halt Zuheizer und ab einer gewissen Grenze kommt die Wärme fast nur noch aus denen/der Wirkungsfaktor geht gegen 1. Sehr zum Ärger von derjenigen, die von Autarkie träumen, passiert das bevorzugt im Januar, wenn die Photovoltaikleistung ebenfalls noch tief im Winterloch steckt.


Ich bin wirklich überrascht dass bei dir/euch so viele LEDs sterben. Entweder hab ich einfach statistisches Glück oder zufällig ein, zwei gute Chargen erwischt. Ich kann mich an keine einzige Led erinnern die ich bisher austauschen musste. Entweder sie waren out of the box bzw. Sekunden nach dem ersten einschalten tot (und wurden auf Gewährleistung ersetzt) oder sie laufen noch immer. Manche davon hab ich aus der alten Wohnung noch mitgenommen, die gehn wirklich schon an die 10 Jahre - und das sind E27er Deckenlampen in der Küche, also nichts was nur selten mal angeschaltet würde.

Mit der Designsache haste aber uneingeschränkt Recht. Ich hab halt fast nur E27er Standardlampen und diese Leuchtstoffröhren-Ersatz-Leds. Eine einzige Lampe hab ich mit filigraneren Leuchtmitteln (G7 Fassung is das glaub ich) aber selbst die 4 Leds sind jetzt seit 2016 eingebaut und leuchten noch alle vier.

E27 hat auf alle Fälle mehr Platz für die Elektrik ist und häufig sind es die Spannungswandler, die die Lebensdauer begrenzen.* Da ist mir bislang auch noch keine durchgebrannt, allerdings ist die Erfahrungs-/Laufzeit auch viel geringer – E27 konnte man schon vorher gut auf Kompaktleuchtstofflampen umrüsten und die halten. Das E14er Glühobst stand weiter oben auf der Abschussliste.

*: Wobei mir in einem Fall eine SMD-LED selbst sichtbar verkohlt ist und der Austausch gegen das optisch intakte LED-Modul einer anderen defekten Lampe konnte auch nichts mehr retten. Also entweder waren bei mir die Chips ebenfalls eine prominente Ausfallursache oder aber die Netzteile reißen sie mit in den Abgrund. (Ich hoffe mal auf letzteres, denn der jetzt als Ersatz gekaufte Leuchtentyp hat zwar einen besser gekühlte Stromversorgung, aber auch acht mal mehr SMDs :-))
 
Es gibt halt keine gute, massentaugliche Alternative zu Wärmepumpen.
Elektroheizungen verbrauchen mehr und alles andere kannst du in der Masse einfach vergessen.
Es gibt schon was, über PV -Anlage in den sonnigen Monaten Wasserstoff Produzieren und einlagern und in den kalten Monaten Strom/Wärme mit der gespeicherten Energie erzeugen , sei es durch Wärmepumpe oder verbrennen, was eigentlich egal ist, da in beiden fällen Wasser entsteht, so ganz ohne Umweltverschmutzung oder Gestank.
Leider kenne ich nur einen Hersteller der dies kaufbar anbietet, aber leider ausserhalb meiner Preislage liegt.
Mal abgesehen davon das Wasserstoff von der Handhabung bisschen Kritisch ist, muss jemand anderes erklären warum es nicht mehr Hersteller gibt....... oder ich kenne.
Wasserstoffherstellung hat zwar einen sehr schlechten Wirkungsgrad, der bei einer PV mit 70% Limit ( PV Besitzer wissen was ich meine) oder aktuellen Einspeisevergütung von etwas mehr wie 5 Cent und gleichzeitigen Einkauf von 43 Cent, absolut egalisiert und profitabel macht,, vorausgesetzt die Technik dahinter ist bezahlbar.
Ich habe leider nicht die Fähigkeiten so etwas zu bauen auch wenn mir das Grundprinzip klar ist.
 
Es gibt schon was, über PV -Anlage in den sonnigen Monaten Wasserstoff Produzieren und einlagern und in den kalten Monaten Strom/Wärme mit der gespeicherten Energie erzeugen , sei es durch Wärmepumpe oder verbrennen, was eigentlich egal ist, da in beiden fällen Wasser entsteht, so ganz ohne Umweltverschmutzung oder Gestank.
Leider kenne ich nur einen Hersteller der dies kaufbar anbietet, aber leider ausserhalb meiner Preislage liegt.
Mal abgesehen davon das Wasserstoff von der Handhabung bisschen Kritisch ist, muss jemand anderes erklären warum es nicht mehr Hersteller gibt....... oder ich kenne.
Wasserstoffherstellung hat zwar einen sehr schlechten Wirkungsgrad, der bei einer PV mit 70% Limit ( PV Besitzer wissen was ich meine) oder aktuellen Einspeisevergütung von etwas mehr wie 5 Cent und gleichzeitigen Einkauf von 43 Cent, absolut egalisiert und profitabel macht,, vorausgesetzt die Technik dahinter ist bezahlbar.
Ich habe leider nicht die Fähigkeiten so etwas zu bauen auch wenn mir das Grundprinzip klar ist.
Die prinzipielle idee ist charmant.
Aber H2 Produktion für ein EFH ist derzeit halt...
Für das Geld kannste 30 Jahre Vollpension im Hilton auf den Malediven verbringen...
 
Jain.
Also für eine Umrüstoption (mit geringem Platzbedarf) wird es schon schwierig.
Kernthema ist und bleibt die Energiepufferung zu dem Zeitpunkt, an dem man die Energie auch tatsächlich braucht.
Das muss nicht im großen Maßstab lokal passieren, vergiss nicht, im Winter gibt es mehr Wind.
Der Brennstoffzuschuss über den nachwachsende Rohstoff Holz liegt da im Schnitt bei ca. 15-25%,
Hören wir doch einfach auf diese Scheiße lokal zu verbrennen, das sorgt für dreckige Luft oder teure Filterung.
Dann haben wir Elektroautos und die Luft ist im Winter noch schlimmer, super.
Wenn es richtig kalt wird, brauchen Luftwärmepumpen halt Zuheizer und ab einer gewissen Grenze kommt die Wärme fast nur noch aus denen/der Wirkungsfaktor geht gegen 1.
Ja, dann hast du ein paar Tagen wo ne Wärmepumpe so schlecht ist wie die Heizlüfter, aber sonst besser.
Für das Geld kannste 30 Jahre Vollpension im Hilton auf den Malediven verbringen...
Eher nen halbes Jahr, maximal.
 
Das muss nicht im großen Maßstab lokal passieren, vergiss nicht, im Winter gibt es mehr Wind.
Hehe, vor Kurzem hat einer hier im Forum genau das Gegenteil behauptet.
Hören wir doch einfach auf diese ********************* lokal zu verbrennen, das sorgt für dreckige Luft oder teure Filterung.
Dann haben wir Elektroautos und die Luft ist im Winter noch schlimmer, super.
Es ist der einzige nachwachsende Rohbrennstoff, den wir im größeren Umfang haben, sieht man vom "Abfall" für Biogasanlagen ab.
Man muss immer differenzieren, wo und in welchem Umfang Holz als Brennstoff eingesetzt wird.
Innerstädtisch ohne Filter wäre das der Gau.
Ländlich mit Filter eher problemlos.
Ich z. B. habe einen aktiven elektrostatischen Filter (25 W im Betrieb) der ca. 88-90% hausfiltert, also besser, als die meisten PKW-Kat-Systeme.
 
Das mit dem Unsinn habe ich mich bei deinem Post auch gefragt.
Länderfinanzausgleich ist dir ein Begriff? Und kleiner Spoiler die Kohle kommt nicht aus dem Norden.
BW ist das einzige Bundesland, welches jedes Jahr über den Länderfinanzausgleich die restlichen Bundesländer mitfinanziert hat. Aktuell zahlt Bayern jedes Jahr am meisten, da die Grünen das Bundesland ziemlich runterwirtschaften, aber dennoch kommt die wirtschaftliche Power Deutschlands halt aus dem Süden. Das ist halt einfach ein Fakt auch wenn es manchen vielleicht nicht schmeckt.

Das ist ja schön und gut, aber es ändert nichts an meiner Aussage das ein Vergleich nur über die Finanzstärke hinweg einfach nur Schrott ist.
Es wird immer ein Bundesland geben welches stärker als die anderen ist. Dennoch bleibt meine Aussage richtig.
Deine Aussage hingegen zeigt nur, dass es Dir sehr wichtig ist das der Süden als besser wahrgenommen wird.
Das aber alles in Deutschland zusammenhängt versteht auch Du anscheinend nicht.

Aber wir können ja gerne mal die Grenzen ziehen die glatt_rasiert gefordert hat und dann sehen was aus dem Experiement starker Süden geworden ist. ;)
Das würde besser gehen, wenn nicht Generationen von CSU-Amigos "Monstertrassen" und "die Verspargelung der Landschaft" verhindert hätten. Das einzige was sich schnell in den Wind der Wählergunst dreht ist die aktuelle Meinung des MP. Rückgrat oder gar einen Plan gibt es in der bayrischen Politik nicht mehr. Immer nur Stammtisch- / Bierzeltgeschwätz. Lösungen und Ideen: Schuld sind immer die Anderen. So wird das nix :wall:
Die Politik kann ein Motor der Gesellschaft sein, aber meistens läuft sie nur auf 3 Pötten und hat zwischendurch komplette Aussetzer.
 
Ja der Umfang ist aber erheblich zu klein für die ganz breite Masse.
Was genau der Knackpunkt ist.
Eine Biogasanlage funktioniert mit definierter Abnahmemenge und auf Grund der Leitungsverluste in Relation zur erzeugtem Biogas auch nur lokal.
Gemeinden bis vielleicht 5.000 oder gar 10.000 EW mit ländlichem Umfeld (irgendwoher muss ja das Biozeugs herkommen) funktionieren, für eine Großstadt wie Berlin wäre schlichtweg zu wenig Biozeugs da.
 
Bei mir ging es gerade von 28 auf 29ct hoch, und dann wieder auf 25ct zurück durch die EEG-Umlage.
Ich bin gespannt wie sich das entwickelt, kann dem aber gelassener entgegensehen, da ich nach zwei Jahren Hickhack endlich meine Solar-Anlage im Februar realisieren konnte.
Klein aber fein.
Hab also meine Stromgebühren quasi im Voraus bezahlt für die nächsten Jahre^^

Viel schlimmer finde ich da die Preissteigerung vom GAS. Das ist von 5ct auf 25ct hoch, und dann kommt da jetzt noch die Umlage drauf. Juhu. Und da hab ich noch keinen Plan, wie ich das kompensieren soll.
 
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