Steam: Valve geht gegen das Schenken von Spielen aus dem Ausland vor

@Ob4ru|3r:
...tja...angepaßte Meinungen passen ja in dieses Land wie die Faust auf´s Auge...da schreibt man dann von "unreflektierten" Meinungen, die ja so mit der Wahrheit nichts zu tun haben...
...die "Trader" werden dann auch noch die "finaziellen Interessen" zugeschrieben, die VALVE natürlich in keinster Weise hat und sich auch hier nur um das Wohl seiner geliebten Kunden kümmert.

Wisst Ihr was...???

Ich mag "unreflektierte" Meinungen, die meist näher an der Wahrheit sind als "die" andere Wahrheit.
Um das ganze also einfach mal weniger "demagogisch kompliziert", politisch korrekt und angepaßt an das deutsche Taubheitssystem zu sagen.

VALVE gehen eine Menge Dollars flöten, was die Quartalszahlen, sowie die geplanten Quartalskalkulationen ins wanken bringt...dagegen wollen sie etwas tun...und wenn es kein Gesetz gibt...macht man eine AGB draus, die Alle zu unterschreiben haben...

Jedes Volk bekommt die Medien, das Fernsehen und die Publisher die es verdient...

...armes Deutschland...weiter so immer tiefer und gleichgeschalteter.
Danke, den Seitenhieb hab ich verstanden ... Schön viel polemisches BlaBla, das aber völlig am Thema vorbei geht. Ich bekomm zwar durchaus mal so seltsame Zuckungen im rechten Arm, das aber weniger zum Gruss denn zur Facepalm.


Ich hab nie behauptet neutral eingestellt zu sein, man kann an meiner Sig leicht erkennen dass ich Fan von Steam war und bin, daher halte ich das für OK.




Trotzdem maße ich mir mal an, dass wenn eine Tatsache (Account-Sperrungen gabs - bei den "Power Tradern") durch eine ebenfalls schwer parteiische Hater-Seite unnötig aufgeblasen wird (so dass es wirkt, als sei Valve das pure Böse, das allen tradenden Spielern den Hahn abdrehen will), und das hier 1:1 unkommentiert als Meldung seinen Weg auf die Main findet, dass ich das ja wohl richtig stellen darf. Da kann man ja gleich seine News per Copy & Paste mal von Hater- und mal von Fan-Blogs kopieren ... es entsteht ein völlig verzerrter Eindruck von dem, was da abgelaufen ist. Nur mal so am Rande: Es gibt in Valves eigenem Steam-Forum einen extra Unterabteil fürs handeln/giften, also wollen die das wohl keinesfalls abschaffen.




Valve hat im Übrigen keine (öffentlichen) Quartalszahlen, da kein börsennotiertes Aktienunternehmen - die sind und bleiben eine private Firma, Quartalszahlen gibts da höchstens intern, und die interessieren dann auch nur die Besitzer selber ... welche btw selber Nerds sind, und daher zumindest ein gewisses Verständnis für Spieler haben dürften, die über diesem Weg Spiele uncut haben wollen. Da ich weiter jedweden Beweis vermisse (E-Mail), dass Spieler betroffen sind, die wirklich nur ab und zu mal von ihren tatsächlichen Steam-Freunden ein paar Spiele uncut haben wollen, sehe ich mich hier auch nicht in der Bringschuld um meinen Standpunkt zu untermauern. Wer FUD weiterverbreitet und selber glaubt hat den Beleg zu erbringen, nicht die Gegenseite.
 
Das 1. ist der regionale Preisunterschied. Als Verfechter des freien Handels müssten gerade amerikanische Unternehmen Arbitrage-Handel erlauben. Es sollte sich irgendwann ja ein einheitlicher Preis einpendeln. Warum sollte der deutsche Nutzer auch mehr zahlen als ein Russischer? Verlust macht Valve/Steam in Russland sicher nicht - ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen das da eine Quersubventionierung stattfindet. Die Gewinne sind einfach nur geringer. So gesehen also eine Benachteiligung wohlhabenderer Nationen, da wird mehr abgeschöpft. In Zeiten von Internet und totaler Preistransparenz im Onlinebereich war das also nur eine Frage der Zeit und eine logische Konsequenz, dass sich der Nutzer hier selbst "Gerechtigkeit" verschafft.
2. Die Ausnutzung des Preisunterschieds in gewerblichen Dimensionen - ja keine Frage, muss ein Riegel vorgeschoben werden. Das würde aber ohnehin nicht passieren wenn es wie in 1. beschrieben keine regionalen Preisunterschiede zum Nachteil der Käufer gäbe.

Wieso sollte dem gewerbliche Nützen dieser Preisunterschiede "ein Riegel vorgeschoben werden"?
Immerhin profitieren die Kunden doch von diesen Anbietern, da sie identische Produkte zu günstigeren Preisen kaufen können.
Eventuell wollen die europäischen Steam-User auch von der freien Marktwirtschaft profitieren ;)

Das Valve gegen solche Firmen vorgehen will ist verständlich, denn durch diese wird die preisliche Diskriminierung ersichtlich.
Die Kunden werden, wenn sie ökonomisch sinnvoll handeln, von den besseren Preisen einen Vorteil ziehen und deswegen nicht mehr zu überteuerten Preisen im heimischen Steam-Store kaufen, sondern werden sich sich Spiele aus anderen Steam-Stores mit Hilfe der Trader "schenken" lassen.
Den Umsatz macht weiterhin Valve, aber deren Gewinn-Spanne wird dadurch sinken (meiner Meinung nach zurecht).
 
Valve hat im Übrigen keine (öffentlichen) Quartalszahlen, da kein börsennotiertes Aktienunternehmen - die sind und bleiben eine private Firma, Quartalszahlen gibts da höchstens intern, und die interessieren dann auch nur die Besitzer selber ... welche btw selber Nerds sind, und daher zumindest ein gewisses Verständnis für Spieler haben dürften, die über diesem Weg Spiele uncut haben wollen.
:lol:

Ich bin ja grundsätzlich einverstanden, mit dem was du schreibst, resp. ich verstehe Valve als Firma durchaus, dass sie das so handhaben.

Bitte unterlasse aber den lächerlichen Versuch schönzureden, dass Valve eine gewinnorientierte Unternehmung (und imo keinen Deut besser wie die "bösen" Activision, EA und Konsorten) wie jede andere ist und an erster Stelle einfach der Gewinn steht - im besten Fall im Einvernehmen mit den Kundenwünschen, in den meisten aber eher nicht - siehe hier.
 
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:lol:

Ich bin ja grundsätzlich einverstanden, mit dem was du schreibst, resp. ich verstehe Valve als Firma durchaus, dass sie das so handhaben.

Bitte unterlasse aber den lächerlichen Versuch schönzureden, dass Valve eine gewinnorientierte Unternehmung (und imo keinen Deut besser wie die "bösen" Activision, EA und Konsorten) wie jede andere ist und an erster Stelle einfach der Gewinn steht - im besten Fall im Einvernehmen mit den Kundenwünschen, in den meisten aber eher nicht - siehe hier.
Klar sind die auch auf Gewinn aus, alles andere wäre Blödsinn.


Aber: Wer glaubst du steht den Spielern eher näher: Kotick und Riccitello samt Anhang von ActiBlizz und EA , oder Gabe Newell und Konsorten von Valve?



Mein Punkt ist, dass Valve da durchaus kulant ist und ein Auge zudrückt. Klare verstösse gegen deren Richtlinien begehen und diese öffentlich auch noch in deren Forum publik machen zieht natürlich Konsequenzen nach sich, ebenso wie wenn die Benutzung von VPN-Diensten etc. bemerkt wird ... aber bei Kleinzeugs - wie ebend die Nutzung von Gifts ausländischer Freunde um an Uncut-Titel zu kommen - das stört die eher weniger.
 
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Aber: Wer glaubst du steht den Spielern eher näher: Kotick und Riccitello samt Anhang von ActiBlizz und EA , oder Gabe Newell und Konsorten von Valve?
Gemessen daran, dass Valve als erste Firma den DRM-Kram in ganz grossem Stil aufgefahren hat, Wiederverkäufe unterbindet und Spiele überteuert ohne Verpackung etc. digital vertreibt, fällt mir die Beantwortung der Frage pro Valve ziemlich schwer :ugly:

Die stehen uns allesamt nur so nahe, als dass sie uns ins Portemonnaie greifen können. Valve pflegt einfach sein Image besser, das ist alles.
Davon ab: bin auch BWLer :P

Mein Punkt ist, dass Valve da durchaus kulant ist und ein Auge zudrückt. Klare verstösse gegen deren Richtlinien begehen und diese öffentlich auch noch in deren Forum publik machen zieht natürlich Konsequenzen nach sich, ebenso wie wenn die Benutzung von VPN-Diensten etc. bemerkt wird ... aber bei Kleinzeugs - wie ebend die Nutzung von Gifts ausländischer Freunde um an Uncut-Titel zu kommen - das stört die eher weniger.
Wer sagt denn, dass deren Richtlinien in Ordnung sind?
Warum soll ich bei digitalem Vertrieb 50% (Fantasiezahl) mehr zahlen als ein russischer Staatsbürger, nur weil wir Schweizer/Österreicher/Deutschen/etc. das Geld ach so dicke haben?

Im Detailhandel kann ich das noch nachvollziehen, dass die Preise differieren, denn da hast du eine andere Infrastruktur, andere Löhne, die bezahlt werden wollen, usw.
Aber digital? Reine Abzocke, mehr nicht.
 
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sie können nicht einfach accounts deaktivieren. wenn ich post gekriegt hätte, hätte valve kurze zeit später auch post bekommen. so einfach geht es nicht einfach mal accounts zu deaktivieren, nur weil denen einfach mal danach ist. auch wenn bei denen etwas in den agb's steht, ist es noch lange nicht gesetzt. man nutzt eine funktion die einen bereitgestellt wird. dabei ist nichts verwehrliches. ich hasse es wenn sich firmen wie diktaktoren aufspielen. sie haben doch selber schuld, wenn sie die funktion anbieten. dann sollen sie die funktionen deaktivieren oder gefälligst den mund halten. hier einfach nur die rosien vom kuchen nehmen geht nun wieder auch nicht. aber valve geht wohl gerade den egotrip. alleine schon das die microsoft drohen auf linux zu wechseln ist hart und stört die wahrscheinlich noch nicht mal die bohne.
 
Um euch mal den Zahn zu ziehen, das die Spiele in USA ja soviel billiger sind:

1. US-Preise sind immer exclusive Sales Taxes (vergleichbar unserer MWst), da jeder Bundesstaat sein eigenes Süppchen in der Beziehung kocht.

50 € abzüglich MWst = 42,01

2. Jetzt nehmt noch diverse Gebühren dazu, die hier in Deutschland gezahlt werden müssen (GEMA um nur mal eine zu nennen), dann bleibt für Valve und die Publischer +/- 0 € zusätzlicher Gewinn.

Übrigens war der Steam-Shop ganz am Anfang noch in US$ und wurde erst später auf Euro umgestellt. Je nach Umrechnungskurs konnte man damals ein schnäppchen machen, oder auch draufzahlen.
 
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Valve hat im Übrigen keine (öffentlichen) Quartalszahlen, da kein börsennotiertes Aktienunternehmen - die sind und bleiben eine private Firma, Quartalszahlen gibts da höchstens intern, und die interessieren dann auch nur die Besitzer selber ... welche btw selber Nerds sind, und daher zumindest ein gewisses Verständnis für Spieler haben dürften, die über diesem Weg Spiele uncut haben wollen. ...

Die Besitzer sollen Nerds sein und ein gewisses Verständnis für Spieler haben? Wohl kaum, evtl. waren sie das früher mal und hatten früher Verständnis für Spieler. Valve arbeitet nach marktwirtschaftlichen Regeln und spätestens seit dem Zeitpunkt ist Valve für mich nur eine von vielen Firmen die versucht möglichst viel Kohle zu machen.

Gegen die Gifter vorzugehen und die Spieler aus D/A/CH höhere Preise zahlen zu lassen (weil wir das ja so toll können) hat nur einen Grund: Gewinnmaximierung!

Bleibt als mein Resümee: Valve/Steam, nein danke.

cu
 
Meiner Meinung geht es bei diesem Fall um 3 getrennt voneinander zu betrachtende Probleme.
Das 1. ist der regionale Preisunterschied. Als Verfechter des freien Handels müssten gerade amerikanische Unternehmen Arbitrage-Handel erlauben. Es sollte sich irgendwann ja ein einheitlicher Preis einpendeln. Warum sollte der deutsche Nutzer auch mehr zahlen als ein Russischer? Verlust macht Valve/Steam in Russland sicher nicht - ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen das da eine Quersubventionierung stattfindet. Die Gewinne sind einfach nur geringer. So gesehen also eine Benachteiligung wohlhabenderer Nationen, da wird mehr abgeschöpft. In Zeiten von Internet und totaler Preistransparenz im Onlinebereich war das also nur eine Frage der Zeit und eine logische Konsequenz, dass sich der Nutzer hier selbst "Gerechtigkeit" verschafft.

So nicht richtig. Die Stückkosten liegen quasi eh bei 0 Euro, was gezahlt werden muss, sind die Entwicklungskosten, verteilt über alle verkauften Exemplare. Da tragen die hochpreisigeren Märkte normalerweise einen höheren Anteil ("Subvention"?), auf den Preisniveaus von Russland oder gar China wäre die Entwicklung der Spiele schlichtweg nicht finanzierbar (nix "mehr abgeschöpft"). Es handelt sich im Prinzip eher um eine Resteverwertung: Die Publisher haben die Wahl, in diesen Ländern a) gar keine Spiele zum europäischen Preis zu verkaufen (weil die Leute bedeutend weniger Geld haben - und die Durchsetzung von Urheberrechten bedeutend schwächer ist) oder b) Spiele zum niedrigeren Preis verkaufen. Letzteres trägt halt mehr zur Gesamtfinanzierung bei als ersteres.

2. Die Ausnutzung des Preisunterschieds in gewerblichen Dimensionen - ja keine Frage, muss ein Riegel vorgeschoben werden. Das würde aber ohnehin nicht passieren wenn es wie in 1. beschrieben keine regionalen Preisunterschiede zum Nachteil der Käufer gäbe.

Sicherlich nicht. Aber wie gerade beschrieben, müssten sich die Spiele dann halt finanzieren, in dem sie in Russland gar nicht und in Deutschland für 60 statt 50 Euro verkauft werden. Fortschritt?

3. Die Restriktionen des deutschen Jugendschutzes, die den Käufer dazu zwingen, einen Weg über das Ausland nehmen zu müssen, um an eine ungeschnittene Variante zu kommen.

Wie schon mehrfach beschrieben: Der deutsche Jugendschutz bietet mehr als genug Möglichkeiten, mit denen gerade ein großer Anbieter wie Steam diese Titel vertreiben könnte. An der Stelle wird dann aber in der Tat Gewinnmaximierung betrieben: Wieso ein paar Euro in ein Alterverifikationssystem investieren, wenn man den dummen Deutschen auch einfach die ab16 Version zum gleichen Preis verkaufen kann?
 
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Gemessen daran, dass Valve als erste Firma den DRM-Kram in ganz grossem Stil aufgefahren hat, Wiederverkäufe unterbindet und Spiele überteuert ohne Verpackung etc. digital vertreibt, fällt mir die Beantwortung der Frage pro Valve ziemlich schwer
Den Preis bestimmt aber nicht Valve sondern die die das Spiel einstellen, also kann dafür Vavle nichts-:schief:
 
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Den Preis bestimmt aber nicbh Valve sondern die die das Spiel einstellen, also kann dafür Vavle nichts-:schief:
Wie M4xw0lf schon schrieb: denkst du, dass Valve seine Plattform mitsamt Serverunterhaltskosten etc. gratis für alle Anbieter finanziert? :ugly:
Und die bieten das garantiert auch nicht zu Selbstkosten an.

@Veriquitas
Unmöglich zu beurteilen. Mit grösster Wahrscheinlichkeit prozentual festgelegt, da mags Rahmenverträge geben usw.
Spielt ja auch keine Rolle. Ich würde es mal als gesichert betrachten, dass Valve an JEDEM Spiel verdient, und das vermutlich nicht zu knapp.
 
Naja wenn man an die Infos kommen will fragt man Leute die in der Branche arbeiten, das wird kein Staatsgeheimnis sein vielicht hilft auch Google.

Das Hauptproblem ist sowieso die Usk bei dem Thema niemand braucht sie niemand will sie.
 
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Das Hauptproblem ist sowieso die Usk bei dem Thema niemand braucht sie niemand will sie.

Willst du etwa einen 6 Jährigen Kind ein Spiel für 18+ spielen lassen?? Eher nicht oder etwa doch??

Früher hat mich die USK auch immer genervt, meine Eltern liessen mich nur spiele Spielen für die ich nicht zu jung war ich kann das verstehen aber so sinnlos ist die USK auch wieder nicht.
 
Veriquitas schrieb:
Naja wenn man an die Infos kommen will fragt man Leute die in der Branche arbeiten, das wird kein Staatsgeheimnis sein vielicht hilft auch Google. ...

Ich denke mal Valve wird sehr genau darauf achten das niemand erfährt wie groß deren Gewinnmargen sind. Wäre es bekannt wieviel Valve pro Spiel an Gewinn erwirtschaftet, könnte das unangenehme Fragen zur Folge haben, bzw. Valve könnte plötzlich nicht mehr nur ein Unternehmen sein das gewinnorientiert arbeitet, sondern sogar raffgierig erscheinen.

cu
 
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