News Sammelklage gegen Valve: Steam-Geschäftsmodell vor Gericht mit Streitwert von 750 Mio. Euro

Kleiner Denkzettel kann nie schaden,:ka:
vlt. gehen dann die Preise wieder etwas runter, wenn Valve statt 30% nur noch 15% nimmt.
Und kleine Studios & Indies hätten dann mehr Gewinn.

Im Leben nicht.
Die Entwickler und Publisher würden das Plus dann für sich mitnehmen und zu Recht behaupten „endlich ein Hauch mehr Luft für uns - Entwicklung ist teuer und die Konsumenten sind ihren Preis ja gewohnt“
 
Ich verstehe nicht, wieso man etwas wie Steam jetzt angreifen bzw. zerstören muss. Es gibt keine, KEINE vernünftigen alternativen, und offensichtlich will auch keiner die Spiele wo anders, selbst wenn sie kostenlos erhältlich sind (siehe Epic: Sales gehen auf Steam hoch). Warum muss man so etwas wie Steam, was wirklich super funktioniert und sehr userfreundlich ist, jetzt mit Strafzahlungen bedrohen? Offensichtlich sind die Leute bereit, mehr Geld für Steam zu bezahlen. Valve ist eine der wenigen Firmen, die Userfreundlich sind und Gewinn machen. Möge es für immer so bleiben. Und die Teilnehmer der Sammelklage, von denen die wenigsten wahrscheinlich überhaupt Spiele spielen werden hoffentlich scheitern.
Es möchte doch niemand Steam zerstören. Wenn du als Kunde zufrieden bist, mit den Preisen einverstanden bist ist das doch gut.
Nur gibt es eben auch in der freien Marktwirtschaft Regeln an die man sich halten muss um fairplay zu garantieren für alle. Jeder Verbraucher entscheidet für sich, wo er einkaufen möchte und welche Plattform man nutzen möchte. Ob es keine Alternativen gibt spielt hier eigentlich gar keine Rolle. Es geht darum, dass man Publishern verbietet das gleiche Spiel auf anderen Plattformen günstiger anzubieten als bei Steam wenn es dort gelistet ist. Somit diktiert Steam Publishern was Sie dürfen und was nicht und verhindert hier ganz klar Wettbewerb.

Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass Steam deswegen so derart gewachsen ist und andere Plattformen keinen Anreiz geben konnten, denn warum sollte man in einem anderen Store einkaufen, wenn man keinerlei Vorteile hat und so etabliert man am Ende ein Monopol. Eine Unterbindung fördert den Wettbewerb und knebelt am Ende auch keine Publisher und dann wäre man wieder beim Thema freie Marktwirtschaft.
 
Es geht darum, dass man Publishern verbietet das gleiche Spiel auf anderen Plattformen günstiger anzubieten als bei Steam wenn es dort gelistet ist. Somit diktiert Steam Publishern was Sie dürfen und was nicht und verhindert hier ganz klar Wettbewerb.
Warum wird diese Falschinfo eigentlich immer noch wiederholt, nachdem es hier im Thread jetzt schon mehrfach richtig gestellt wurde.

Steam untersagt NIemanden, sein Spiel bei Epic, GOG oder sonstwo zu einem beliebigen Preis zu verkaufen. Steam schreibt nur vor, dass eine anderswo verkaufte Steam-Version des Spiels nicht (dauerhaft) günstiger sein darf als im Steam-Store direkt. Einfach damit Kunden, die direkt im Steam-Store einkaufen, preislich nicht benachteiligt sind, gegenüber Nutzern, die ein Steam-Spiel woanders (bspw. im Humble Store oder Gamesplanet) kaufen.
 
Irgendwie logisch das Valve ein Verbrecherverein ist bei 3,5 Mio Dollar REINGEWINN PRO MITARBEITER bei 220 Mitarbeitern (im Jahr). So viel Gewinn pro Mitarbeiter gibts nur bei Kreditkartenfirmen, klar das da auch was nicht stimmen kann ^^. :bier::bier:


Für ein nicht Börsen gelistetes Unternehmen in Privater Hand ist das nur möglich mit Monopolistischen Kartellartigen strukturen die die Arbeit anderer zu Ihren eigenen gunsten über die maßen ausnutzen.

Aber das ist nicht erst seit gestern so.

Ich bin jedes mal fassungslos wenn ich sage ich find Steam schon seit mehr als 5 Jahren scheise weil die die Preise so enorm hoch halten und dann können sie dir auch Demos nach belieben ausknipse über fernauslöser (zeitbegrenzung). Und dann bekomm ich als Antwort: "Ja die haben ja diese tolle Chatfunktion und dieses tolle Forum." :wall::wall:

Das es ne schlechte Idee ist sich mit allen Diensten von einem Anbieter abhängig zu machen haben wir an Microsoft, dann an Google, dann an Meta und jetzt an Steam gesehen.

Die Menschen lernen einfach nicht dazu. Sie WOLLEN das ihre gekauften Produkte schlecht und teuer sind.

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Warum wird diese Falschinfo eigentlich immer noch wiederholt, nachdem es hier im Thread jetzt schon mehrfach richtig gestellt wurde.

Steam untersagt NIemanden, sein Spiel bei Epic, GOG oder sonstwo zu einem beliebigen Preis zu verkaufen. Steam schreibt nur vor, dass eine anderswo verkaufte Steam-Version des Spiels nicht (dauerhaft) günstiger sein darf als im Steam-Store direkt. Einfach damit Kunden, die direkt im Steam-Store einkaufen, preislich nicht benachteiligt sind, gegenüber Nutzern, die ein Steam-Spiel woanders (bspw. im Humble Store oder Gamesplanet) kaufen.
Das liest sich in diesem News-Artikel leider nicht so:

Zitat:
Im Kern werden zwei Praktiken beanstandet. Zum einen geht es um sogenannte Plattform-Paritätsverpflichtungen. Diese Klauseln könnten Publisher daran gehindert haben, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger oder zu abweichenden Konditionen anzubieten. Nach Darstellung der Klägerseite habe dies den Preiswettbewerb eingeschränkt und alternative Vertriebsmodelle ausgebremst.

Hier steht nicht, dass es sich explizit um Steam Versionen handelt sondern generell um das Game an sich. Ich habe die Beiträge hier gelesen, aber ohne Quellenangabe ist es eben eine Meinung/Aussage dazu. Sollte das stimmen war ich wohl in der falschen Annahme, dass PCGH transparente Berichterstattung zu News liefert....
 
Das ist ja auch nicht das, was tatsächlich in den Regeln von Steam steht, sondern die Darstellung des vermeintlichen Sachverhalts aus Sicht der Anwälte und deren Grundlage für die Klage.

Genau das ist ja der Haken an der Sache und der Grund, weshalb die Klage wahrscheinlich wenig Erfolg haben wird. Denn die Anwälte stellen es schlicht (bewusst) falsch dar, und nicht so, wie es tatsächlich in den Steam-Regeln steht.
 
Das liest sich in diesem News-Artikel leider nicht so:

Zitat:
Im Kern werden zwei Praktiken beanstandet. Zum einen geht es um sogenannte Plattform-Paritätsverpflichtungen. Diese Klauseln könnten Publisher daran gehindert haben, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger oder zu abweichenden Konditionen anzubieten. Nach Darstellung der Klägerseite habe dies den Preiswettbewerb eingeschränkt und alternative Vertriebsmodelle ausgebremst.

Hier steht nicht, dass es sich explizit um Steam Versionen handelt sondern generell um das Game an sich. Ich habe die Beiträge hier gelesen, aber ohne Quellenangabe ist es eben eine Meinung/Aussage dazu. Sollte das stimmen war ich wohl in der falschen Annahme, dass PCGH transparente Berichterstattung zu News liefert....
  • Sie sollten Produktschlüssel verwenden, um Ihr Spiel in anderen Shops auf eine ähnliche Art und Weise anzubieten, wie Sie es auch auf Steam tun. Es ist aber wichtig, dass Sie Steam-Kunden nicht schlechter behandeln als Käufer von Steam-Produktschlüsseln.


Bitteschön!

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Irgendwie logisch das Valve ein Verbrecherverein ist bei 3,5 Mio Dollar REINGEWINN PRO MITARBEITER bei 220 Mitarbeitern (im Jahr). So viel Gewinn pro Mitarbeiter gibts nur bei Kreditkartenfirmen, klar das da auch was nicht stimmen kann ^^. :bier::bier:


Für ein nicht Börsen gelistetes Unternehmen in Privater Hand ist das nur möglich mit Monopolistischen Kartellartigen strukturen die die Arbeit anderer zu Ihren eigenen gunsten über die maßen ausnutzen.

Aber das ist nicht erst seit gestern so.

Ich bin jedes mal fassungslos wenn ich sage ich find Steam schon seit mehr als 5 Jahren scheise weil die die Preise so enorm hoch halten und dann können sie dir auch Demos nach belieben ausknipse über fernauslöser (zeitbegrenzung). Und dann bekomm ich als Antwort: "Ja die haben ja diese tolle Chatfunktion und dieses tolle Forum." :wall::wall:

Das es ne schlechte Idee ist sich mit allen Diensten von einem Anbieter abhängig zu machen haben wir an Microsoft, dann an Google, dann an Meta und jetzt an Steam gesehen.

Die Menschen lernen einfach nicht dazu. Sie WOLLEN das ihre gekauften Produkte schlecht und teuer sind.

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Und wieder jemand, der nicht begriffen hat, dass nicht Valve die Preise festlegt, sondern die PUBLISHER und ENTWICKLER.
 
Die Initiatorin Vicki Shotbolt sagt es sei zum Wohle der Kinder.
Jetzt seien wir mal ehrlich. Zig verschiedene Gacha Games, Skins für hunderte bis tausende Euros. Gambling bei EA, Epic und co. Aber Steam ist das Problem weil die Margen der Publisher niedriger seien als woanders.

Was mich etwas stört ist, dass es die gleichen Argumente sind wie z.B. Epic Games schon hervorgebracht hat.
 
Der erste Teil ist Unsinn, Valve verbietet es nicht auf anderen Plattformen zu veröffentlichen. Das Verbot begrenzt sich allein auf Steam Keys die außerhalb von Steam nicht dauerhaft günstiger angeboten werden dürfen als im Steam Shop. Was ja überhaupt schon ein richtig guter Service seitens Valve ist, Keys für den externen Verkauf anzubieten.

Was den zweiten Teil angeht, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Steam ist der Marktführer, weil fast 20 Jahre keiner auf die Idee gekommen ist eine alternative Distributionsplattform zu betreiben, die auch für alle offen ist.

GoG könnte eine Alternative mit Alleinstellungsmerkmal sein, DRM frei wollen dann aber die Publisher wieder nicht.
Der EGS ist halt nur ein minimalistischer Store der ansonsten keinerlei Mehrwert bietet. Hier könnten Publisher und Entwickler mit einem günstigeren Preis überzeugen. Will scheinbar auch keiner.

Wäre noch die Option sich zusammenzutun und mit geteilten Finanzmittel eine unabhängige Plattform zu betreiben mit besseren Konditionen für Publisher und einem besseren Service Angebot für Kunden. Will man scheinbar auch nicht, weil man ja dann zusammen arbeiten müsste und weil so eine Distributionsplattform dann wahrscheinlich auch an die 30% Provision nehmen müsste um sich aber vor allem die Aktionäre zu finanzieren.

Die ganzen Publisher exklusiven Launcher zählen nicht, weil sie zum einen Müll sind und zum anderen eben meist exklusiv sind.

Aber es ist einfacher sich über Valve zu beschweren die vieles richtig gemacht haben (vor allem sich nicht an Aktionäre zu verkaufen) und jetzt eben den wie ich finde, verdienten Erfolg haben.
Auch wenn Steam nicht in allem kundenfreundlich ist.
 
Die Diskussion ist wirklich erstaunlich...

Nicht nur ist praktisch jeder Bundesbürger kompetenter in Sachen Fußball als der jeweilige Bundestrainer und natürlich auch in Virologie unangefochten. Das wissen wir alles ja bereits seit langem. Jetzt lerne ich noch, dass sich offenbar auch viel mehr Spitzenjuristen unerkannt in der Bevölkerung aufhalten als es Kanzleien gibt.

In Teilen dieser hier versammelten Jura-Elite hat sich aber offenbar noch nicht herumgesprochen, dass ein Urteil im Gericht ergeht und nicht in Internetforen. Ebenso empfehle ich einen kurzen Ausflug in Begriffe wie "Wettbewerbsrecht", "Monopol" und "Gatekeeper", bevor man hier mit seinem Vortrag fehl geht.
 
Das hat nichts damit zu tun, Profi in dem Fachgebiet zu sein. Es ist einfach nur Lesen und verstehen, was tatsächlich in den Regeln von Steam steht.

Auch sind Anwälte nicht unfehlbar, sondern können sich bei ihrer Einschätzung irren. Oder, was in diesem Fall eher wahrscheinlich ist, versuchen sie den Sachverhalt bewusst falsch darzustellen, in der Hoffnung, das Gericht gibt ihrer Darstellung Recht.
 
Das liest sich in diesem News-Artikel leider nicht so:

Zitat:
Im Kern werden zwei Praktiken beanstandet. Zum einen geht es um sogenannte Plattform-Paritätsverpflichtungen. Diese Klauseln könnten Publisher daran gehindert haben, ihre Spiele auf anderen Plattformen günstiger oder zu abweichenden Konditionen anzubieten. Nach Darstellung der Klägerseite habe dies den Preiswettbewerb eingeschränkt und alternative Vertriebsmodelle ausgebremst.

Hier steht nicht, dass es sich explizit um Steam Versionen handelt sondern generell um das Game an sich. Ich habe die Beiträge hier gelesen, aber ohne Quellenangabe ist es eben eine Meinung/Aussage dazu. Sollte das stimmen war ich wohl in der falschen Annahme, dass PCGH transparente Berichterstattung zu News liefert....

Das ist ja auch nicht das, was tatsächlich in den Regeln von Steam steht, sondern die Darstellung des vermeintlichen Sachverhalts aus Sicht der Anwälte und deren Grundlage für die Klage.

Genau das ist ja der Haken an der Sache und der Grund, weshalb die Klage wahrscheinlich wenig Erfolg haben wird. Denn die Anwälte stellen es schlicht (bewusst) falsch dar, und nicht so, wie es tatsächlich in den Steam-Regeln steht.

Aus journalistischer Sicht stehen hier Aussage gegen Aussage: Der Kläger behauptet, es hätte unzulässige Einschränkungen gegeben (nicht nur an dieser Stelle, sondern z.B. auch bei Ingame-Zahlungsmethoden); in der öffentlichen Selbstdarstellung des Beklagten steht es anders. Wir haben aber keinen Einblick in die tatsächlich abgeschlossenen Verträge zwischen beiden Parteien und solange ein Richter nicht über exakt diese Frage geurteilt hat, bleibt eben nur der Fakultativ: wenn ... könnte
 
Jetzt seien wir mal ehrlich. Zig verschiedene Gacha Games, Skins für hunderte bis tausende Euros. Gambling bei EA, Epic und co. Aber Steam ist das Problem weil die Margen der Publisher niedriger seien als woanders.

Naja, Gambling, Gacha, Skins etc. gibt es doch auch tausendfach bei Valve/Steam (z.B. CS2:rollen:). Deine Aussage lässt es so aussehen, als wäre dem nicht so.
 
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