Von der GameStar
Ja, es gibt deutlich mehr Ladezeiten, als wir erwartet hätten. Starfield zollt der verwendeten Creation Engine und deren auf einzelnen World Spaces basierenden Technik Tribut und unterbricht das Spielgeschehen häufiger für kurze Ladepausen.
Kurz erklärt: Jeder Planet stellt einen eigenen, vom Rest des Universums abgegrenzten Bereich dar, der bei der Landung geladen werden muss. Beim erstmaligen Besuch eines Himmelskörpers werden zudem zahlreiche Inhalte prozedural generiert, diese bleiben dann aber für zukünftige Abstecher permanent gespeichert.
Bei Innenräumen ist ein Fortschritt seit Skyrim und Fallout 4 erkennbar. Denn nicht jedes Interieur erfordert einen Ladebildschirm. Häufig können wir nach dem Öffnen einer Tür nahtlos ins Innere gelangen. Dann aber gibt es auch die klassischen Innenräume, bei denen wir eine kurze Ladesequenz erdulden müssen.
Die gute Nachricht lautet:
Die Ladesequenzen fallen kurz aus und werden ab und zu immerhin von stimmungsvollen Montagen eingeleitet, etwa beim Abdocken von Raumstationen oder Landen auf Planeten.
Unterm Strich können wir deshalb Entwarnung geben: Was den Spielfluss betrifft, stellen die Ladezeiten kein großes Manko dar. Wenn ihr eine halbwegs aktuelle SSD in eurem Rechner verbaut habt, vergehen laut unseren Messungen
im Schnitt nur rund 5 Sekunden, ehe es weitergeht. Ob euch die häufigen Ladebildschirme stören, ist natürlich höchst subjektiv.
Auch im Jahr 2023 und eines der größten Spiele (vom Geld her) hat immer noch Zahlreiche Ladezeiten, wir bekommen den Mist einfach nicht los.
