Angebot und Nachfrage. Ist Hardware zu teuer und wird nicht gekauft, wird sie auch wieder günstiger, bis sie gekauft wird.
So lautet die Regel. Aber keine Regel ohne Ausnahme: sie gilt nur. solange die Anbieter auf die Nachfrage angewiesen sind und daher eine gegenseitige Abhängigkeit besteht.
Jetzt die große Frage:
braucht nVidia noch den "Gamer-Markt"? Da kann man doch erhebliche Zweifel haben...
Und was mit den Preisen von Radeon passieren wird, wenn nVidia faktisch den Consumer-Markt aufgibt, kann sich wohl jeder vorstellen, auch AMD ist nicht die Heilsarmee, sondern ein knallhartes kapitalistisches Unternemen, das einzig auf Profitmaximnierung ausgerichtet ist (wie eben nVidia und Intel auch).
Ein Grundrecht auf günstige Hardware gibt es richtigerweise nicht und gaming geht auch mit onboardgrafik oder Spielekonsolen (oder am Handy).
Das stimmt, ist aber nicht der Punkt; der Punkt ist vielmehr, dass PC Gaming dann nicht aussterben, aber nur noch ein Hobby für Wohlhabende sein wird, und das ist bitter, weil die primäre Zielgruppe weiterhin aus Menschen mit geringem Einkommen (Schüler, Studenten, Azubis, usw.) und nicht Oberärzten, Notaren und Immobilienmaklern besteht
Und dass iGPU und Handy ernsthafte Alternativen zum (Gaming-)PC sind, glaubst du sicher selbst nicht...

Konsolen ja, bedingt, aber auch nicht 100%, da es die meisten Indy-Games nicht für Konsolen gibt, und gerade der Indy-Markt ist doch der mittlerweile einzig interessante abseits des Mainstreams.
LG N.