Sound ***Diskussionsthread***

hat jemand ne Idee für ne DAC/KHV/AMP-Kombi für den Schreibtisch? Die geplante Kombi aus Essence One und Marantz MM7025 ist doch ein wenig zu groß. Soll meinen jetzigen Marantz NR1602 ersetzen, der leider einen recht doofen Kopfhörerausgang und keinen getrennten PreOut hat. Ca 500€ +/-300€ :ugly: ihr wisst ja, nicht am falschen Ende sparen und keinen Cent zu viel ausgeben.
Sub-Out wäre praktisch, aber nicht zwingend.
 
Ich würde ja z.B. den großen KHV von Lehmann audio inkl. USB Eingang empfehlen, aber der liegt noch über deinem Budget und hat noch keine Endstufe bei. Dafür wiederum würde ich die Lösung von Quint-Audio vorschlagen, die ich selbst auch gewählt habe. Die besteht aus Ice Power Module von B&O und ist wirklich sensationell...

Wenn du dich zu den Endstufen (rd. 200€) durchringen kannst, dann gibts aber neben den Lehmann Audio Teilen eine recht große Auswahl an DAC/KHV Modulen jenseits der hier immer empfohlenen Fiio und Konsorten. Schau doch mal z.B. bei Lake People
 
ist das in meinem Fall nicht egal...
Nicht wirklich...
Wenn z.B. ein großer Hifiman ansteht, brauch man mit "schwachen" KHV ala STX bspw. gar nicht erst anfangen. Beim krassen Gegenteil einem Multi-BA IEM würde ich hingegen keinen annähernd so starken KHV nehmen und besonders auf eine guten Regelbereich, eine niedrige Ausgangsimpendanz und (sehr) frühen Kanalgleichlauf achten.

Ich würde Endstufen und DAC/KHV auch trennen.
Mit Lehmann Audio und Lake People wurden ja schon zwei Adressen genannt, bei Musical Fidelity kann man sich aber ebenfalls noch umsehen, genau wie bei Violectric (gehört auch zu Lake People), Fostex, Leckerton, RSA, ...
 
Ich würda da mal zu Musical Fidelity schauen, die V90 Reihe hat nen KHV und nen DAC. Nur mit LS wirds dann schwierig, weil der V90 HPA keine Pre-Outs hat. Da könnte man sich den M1 HPA anschauen, der hat afik Pre-Outs und sogar nen eingebauten USB-DAC mit async Eingang. Dann nur noch die 1 Endstufe.
 
@ Bloody
deinen Preisbereich kenne ich dummerweise nicht, aber High-End is immer gut :daumen:
schau mal nach dem M1 SDAC oder wenn du noch etwas mehr geld übrig hast nach dem Naim DAC-V1 :D dazu noch ne Naim NAT 100 Endtufe und dann biste gut dabei. Kann die Kombi auch nur empfehlen. werde mir den NAP demnächst auch mal zum probehören besorgen
 
Ich reih mich auch mal in die Suchenden hier ein, zumal mein Thread im Hi-Fi-Forum seit einem Monat ignoriert wird :ugly:

Ich würde ein Audiointerface (?!) (Ich bin mir selbst der korrekten Terminologie nicht sicher, aber das müsste es sein) welches folgendes kann:

Das wichtigste vorweg: Virtual Audio Cable funktion.
Ich möchte zwei Stereokanäle unabhängig voneinander auf's Mischpult routen können. Prnizipiell wird einfache Dj-Software verwendet. Deck 1 soll dann eben Line-out 1 sein, Deck 2 Line-out 2.
Dazu sollte das ganze ein Input haben - abgemischt vom Mischpult soll das zurückgeroutet werden und aufgenommen werden.
Ein/Ausgänge:
2 x Stereo Line-out
1 x Stereo line-in
1 x Mikro line-in

Solange das Ding nicht zum gelegentlichen Vergewaltigen von Musik benutzt wird, soll es als DAC funktionieren und dementsprechend den Klang etwas besser aufpolieren, als meine Xense.
Ein sehr starker KHV ist hierbei nicht von nöten, in nächster Zeit kämen da erstmal nur ein M-100 und ein X1 dran (selten meine Westone Um3X, auf die muss hier nicht geachtet werden, also kein Multi-BA-supergeeignetes Gerät)

Preisbereich so 400 - 500€

Aaaansonsten, sollte das nicht sinnvoll realisierbar sein oder das gewünschte Gerät existiert einfach nicht, wascht mit den Kopf rein, ich schaffe auch gerne getrennte Geräte an, wenn es sich lohnt. Ich hoffe, es findet sich irgendjemand, der bisschen was dazu sagen kann, weil ich in der Thematik nicht den größten Überblick habe.
 
So, dann verlegen wir das Ganze eben auf Wunsch hierher:

Gut, wenn ich meinem E-Technik Professor im 3. Semester erzählt hätte, ein PCM Signal sei ein analoges, hätte er mich aus dem Vorlesungsraum geschmissen ;).

Hier ein Link zu Wikipedia: Puls-Code-Modulation

Dass das Signal im Kabel keine idealen "Kanten" aufweist ist klar, aber das Signal ist digital und wird vom DAC entsprechend interpretiert. Also Entscheidung ob 0 oder 1 in einem definierten Punkt der Kurve.

Du hast es immer noch nicht verstanden! Das PCM digital ist, darüber müssen wir uns nicht unterhalten. Allerdings werden die digitalen Informationen über ein analoges Rechtecksignal übertragen. Dieses unterliegt denselben Gesetzmäßigkeiten wie jedes andere analoge Signal auch! Weil das so ist unterhalten wir uns überhaupt über Flankensteilheiten des Rechtecks und der damit verbundenen "Schwierigkeit".

Es gibt natürlich davon abgesehen noch andere Punkte und Stellen an denen Jitter entsteht, aber einer der Punkte ist eben die endliche Anstiegszeit eines solchen Signals.
 
hat jemand ne Idee für ne DAC/KHV/AMP-Kombi für den Schreibtisch? Die geplante Kombi aus Essence One und Marantz MM7025 ist doch ein wenig zu groß. Soll meinen jetzigen Marantz NR1602 ersetzen, der leider einen recht doofen Kopfhörerausgang und keinen getrennten PreOut hat. Ca 500€ +/-300€ :ugly: ihr wisst ja, nicht am falschen Ende sparen und keinen Cent zu viel ausgeben.
Sub-Out wäre praktisch, aber nicht zwingend.


Ich persönlich habe schon länger ein Auge auf den DAC von Teac geworfen. Dazu kann man noch einen Verstärker kaufen, oder den Verstärker ohne den DAC betreiben:

PCGH-Preisvergleich by Geizhals: Die besten Preise für PC-Spiele und Hardware
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Wie das Ganze kling, kann ich nicht sagen. Aber wäre vielleicht eine Alternative für Dich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte den Teac teurer im Kopf und ihn kategorisch ausgeschlossen. Bei der Kombi könnte man den DAC auch später nachkaufen, da der AMP ja auch schon einen DAC hat.

bin gestern noch auf diesen NAD gestoßen: NAD - Neue Akustische Dimension


@Zappi

hab mich gestern mal belesen. In HighEnd AVRs spielt Jitter anscheind keine große Rolle mehr, da man den mit recht guten technischen Methoden sehr stark reduziert hat. Man hört ihn nicht mehr. Das gleiche gilt für die Clock. Wird einfach raus-gebuffert ;) (zumindest bei den Herstellern, die darauf Wert legen)
 
Zuletzt bearbeitet:
es ist eine Kleinigkeit in dem genauen Ausdruck, doch ist es so, dass mit Strom immer analog übertragen wird. Auch wenn das Signal, bzw. die Daten Digital vorliegen.
für informatiker gibts nur 0 und 1. Für etechniker gibts alles nur nicht 0 und 1 ;-)
 
Elektroniker bitte. Ein Elektriker legt dir 230V :D

auch wenn hier viele nicht viel von AreaDVD halten, aber sie haben mal einen sehr interessanten Test gemacht, den ich mal zum SR7007 oder AV7005 gesehen habe. Die haben einfach mal ein Input angelegt und geschaut welche Form am Output rauskam. im Direct-Mode kam fast ein exaktes Rechteck heraus.
 
hab mich gestern mal belesen. In HighEnd AVRs spielt Jitter anscheind keine große Rolle mehr, da man den mit recht guten technischen Methoden sehr stark reduziert hat. Man hört ihn nicht mehr. Das gleiche gilt für die Clock. Wird einfach raus-gebuffert ;) (zumindest bei den Herstellern, die darauf Wert legen)

Klar spielt der noch ne Rolle, sonst würde man keine Maßnahmen dagegen treffen. Das man das nicht hört ist auch klar, weil den Jitter selbst hört man ja auch nicht. Der wird ja in ps gemessen. Was man hört sind die Auswirkungen! Ich weiß auch nicht ob es nur auf die Höhe des Jitters ankommt oder auch auf dessen Verteilung (wovon ich stark ausgehe).

Abgesehen davon sind in richtigen HighEnd Wandlern (die kosten dann mal locker so viel oder auch wesentlich mehr als die "HighEnd" AVRs) noch aufwändigere Maßnahmen (u.a. bei der Clock!) drin und prompt klingts nochmal (wesentlich) besser. D.h. es geht immer noch mehr...

Es darf auch nicht vergessen werden, dass Jitter zwar ein recht bekanntes Thema ist, aber sicher nicht das allein Ausschlaggebende für einen guten Wandler!

auch wenn hier viele nicht viel von AreaDVD halten, aber sie haben mal einen sehr interessanten Test gemacht, den ich mal zum SR7007 oder AV7005 gesehen habe. Die haben einfach mal ein Input angelegt und geschaut welche Form am Output rauskam. im Direct-Mode kam fast ein exaktes Rechteck heraus.

Ja klar kommt da ein fast exaktes Rechteck raus. Das Problem ist aber das "fast". Es ist ja nicht so, dass bei günstigen Geräten aus dem Rechteck ein Sinus wird. Es kommt quasi auf das wie "fast" an. :D

Fehlabstimmungen bei der Übertragung - Wellenwiderstand des Kabels und der Stecker (da gibts ganz wenige wirklich passende!) bei elektrischer Übertragung oder bei Toslink Einstreuungen durch nicht lichtdichte Stecker (da ist der Standard echt mies) oder Reflexionen durch Knicke und Brüche im Kabel bzw. sonst. Impeferktionen im Lichtleiter (der bei günstigen Kabeln definitv kein Glas ist) - sind dazu die Regel und machen das am Wandler ankommende Ergebnis nicht besser!
 
Man hat damals schon gezweifelt ob Jitter hörbar ist oder nicht. Klar ist er messbar, aber auch hörbar? Heute ist man sich sicher, dass es nicht hörbar ist, da er durch aktuelle Techniker auf ein Minimum reduziert wurde. Früher gab es solche Techniken noch nicht bzw. sie war sehr aufwendig und teuer.
Du wirst nie ein perfektes Rechteck zu sehen bekommen, egal wie viel Geld du hier ausgibst.

Fakt ist doch...wenn ein Gerät HDMI hat, ist es Audio UND Video ausgelegt. Für pures Audio arbeitet man ja auch bekanntlich ganz anders. Viele Vorurteile kommen noch von früher, als bei AVRs nicht viel Wert auf Audio bzw. Musikqualität geachtet wurde. Zudem gab es ja noch Probleme mit den ersten HDMI-Versionen. Das ist heute ja ganz anders. Heute gibt es Technik um Jitter und Clock-Problemen entgegen zu wirken.
Wir setzen uns eigentlich mit Problemen auseinander, die es eigentlich nicht mehr gibt bzw. evtl auch nie gab. Musik muss doch gefallen. Du setzt dich ja nicht hin und sagst dann "ohh da war ein Jitter zu hören"
Zudem sollte man bedenken, dass nicht alles was man elektrisch messbar ist, vom Mensch wahrgenommen werden kann. Auch das Ohr hat Grenzen. Vieles spielt sich auch außerhalb unserer hörbaren Frequenzen oder Lautstärken ab. Hatte gestern mal was von Jitter bei -90db gelesen.

zu SPDIF sagt Wiki übrigens folgendes:

The receiver does not control the data rate, so it must avoid bit slip by synchronising its conversion with the source clock. This means that S/PDIF cannot fully decouple the final signal from influence by the analogue characteristics of the source or the interconnect, even though the digital audio data can normally be transmitted without loss. The source clock may carry inherent jitter or wander, and noise or distortion introduced in the data cable may further influence the process of clock recovery.[5][6][7] If the DAC does not have a stable clock reference then noise will be introduced into the resulting analogue signal. However, receivers can implement various strategies which limit this influence
 
Zuletzt bearbeitet:
Elektroniker bitte. Ein Elektriker legt dir 230V :D

auch wenn hier viele nicht viel von AreaDVD halten, aber sie haben mal einen sehr interessanten Test gemacht, den ich mal zum SR7007 oder AV7005 gesehen habe. Die haben einfach mal ein Input angelegt und geschaut welche Form am Output rauskam. im Direct-Mode kam fast ein exaktes Rechteck heraus.
Etechniker = Elektrotechniker. Akademisches Fach und nicht Lehre ;)
 
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