Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Den Artikel mit dem fotografierenden Rentner habe ich auch gerade gelesen. Das ist einfach unglaublich.

Rezepte für feste Wurst und herbes Bier kann man sich in Bayern nicht merken, alles andere wird zuverlässig gespeichert. :ugly:

Unfug beiseite, wenn der Artikel im Detail korrekt ist, geht das Problem hier meines Erachtens schon viel früher los - nämlich als anscheinend komplett überreagierende Eltern die Begründung eines immerhin fast 80jährigen auf die Goldwaage legen bzw. ihn durch ihr empörtes Zurredestellen noch mehr durcheinander bringen.

Der Wurm steckt schon in unserer oftmals paranoid überreagierenden Gesellschaft, die (unter anderem) überall Triebtäter vermutet - nur nicht dort, wo sie tatsächlich hauptsächlich zu suchen sind, nämlich im Kreis von Verwandten, Bekannten und pädagogischen, kirchlichen und ähnlichen Vertrauenspositionen.
 
Wobei es doch schon mal so einen Fall dort gab, wo einer erstickt ist.
Der Fall Eric Garner: US-Polizist wird nicht mehr angeklagt - Panorama - Gesellschaft - Tagesspiegel


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Edit:
AfD-Anfrage: Landesregierung nennt "gefährliche Orte" in NRW | LTO.de

Die Regierung hatte argumentiert, die Polizeiarbeit werde erschwert, wenn potenzielle Straftäter präzise Informationen über solche Orte erlangten. Anwohnern von öffentlich als "gefährlich" bezeichneten Wohngegenden drohe eine Stigmatisierung.
Das Sicherheitsgefühl der Bürger könne zudem beeinträchtigt werden. Die Verfassungsrichter ließen das nicht gelten und entschieden: Die Regierung sei grundsätzlich verpflichtet, Fragen von Abgeordneten zu beantworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wieder witzig wie manche Leute Polizeigewalt rufen wenn die Polizei versucht jemanden möglichst ohne jede Gewalt festzunehmen.
(Auf Deutschland bezogen)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ausgewogene, besonnene und/oder solidarische Verhalten etlicher Ordnungshüter angesichts der jüngsten Unruhen in den USA gibt mir meinen Glauben daran zurück, dass dort noch nicht alles verloren ist.

Auch der Chef der Polizeidirektion in Green Bay, Wisconsin, äußerte sich ähnlich. Als sich eine Gruppe Demonstranten vor seinem Gebäude versammelte, trat er laut einem Lokalsender vor die Menge und sagte: "Wer als Polizist von dem, was in Minneapolis geschehen ist, nicht angeekelt ist, der hat den falschen Beruf ergriffen."
USA: Tod von George Floyd - Polizisten solidarisieren sich mit den Protesten - DER SPIEGEL
 
Das ausgewogene, besonnene und/oder solidarische Verhalten etlicher Ordnungshüter angesichts der jüngsten Unruhen in den USA gibt mir meinen Glauben daran zurück, dass dort noch nicht alles verloren ist.


USA: Tod von George Floyd - Polizisten solidarisieren sich mit den Protesten - DER SPIEGEL

That post didn't age well...
Fall George Floyd: Donald Trump droht Demonstranten mit Militaer - DER SPIEGEL

Trump droht Militär einzusetzen, lässt friedliche Demo in Washington mit Gewalt räumen - alles für seine Wähler.
 
Wird spannend, wie sich das dort auf die Corona-Epidemie auswirkt. Immerhin haben die jetzt schon 1.8 Mio. Infizierte und 100k Tote.
 
Nun es ist eine Demokratie, die Wähler hatten immer die Chance zu zeigen was sie über Trump denken und damit z.B. indirekt die Haltung der Republikaner beim Impeachment zu bestimmen.

Wenn sie es nicht lernen dann werden sie halt weiter bluten müssen.
 

Das schärft den Kontrast zwischen dem bekloppten Präsidenten und anständigen / pflichtbewussten Ordnungshütern sogar noch, finde ich. Trumps Vorstellung von Law & Order wird auch in Kreisen, die nicht einmal versehentlich progressiv wählen würden, nicht unbedingt geteilt.

Trump droht Militär einzusetzen, lässt friedliche Demo in Washington mit Gewalt räumen - alles für seine Wähler.

Damit schärft er sein Profil beim harten Kern seiner Entourage, vergrätzt jedoch gemäßigte Anhänger. Witzigerweise aber sogar innerhalb des harten Kerns, die einen solchen Ausbruch zentralistischer Macht sehr, sehr misstrauisch beäugen. Das sind diejenigen, die schon in der dritten oder vierten Generation im Wald auf leere Bierdosen schießen, damit sie irgendwann den Föderalismus gegen die Diktatur aus Washington verteidigen können ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Witzigerweise aber sogar innerhalb des harten Kerns, die einen solchen Ausbruch zentralistischer Macht sehr, sehr misstrauisch beäugen. Das sind diejenigen, die schon in der dritten oder vierten Generation im Wald auf leere Bierdosen schießen, damit sie irgendwann den Föderalismus gegen die Diktatur aus Washington verteidigen können ...

Eben. Das ist genau die Sorte Klientel die Angst vor einer solchen Regierung hatte und deshalb dutzende Waffen gehortet hat - und die mit der eigenen Stimme (Wahlstimme) eine solche Regierung ermöglicht hat.
Hach es ist so köstlich und gleichzeitig traurig wenn man bedenkt wie sehr die Welt von diesem zurückgebliebenen, heruntergekommenen und moralisch degenerierten Land beeinflussbar ist. Neue Weltordnung wird kommen - nicht weil es Illuminaten oder Bill Gates Verschwörungen gäbe, sondern weil die USA unter Trump alles sind nur kein verlässlicher Partner.
 
Wobei man solche Typen, die sich auf den "Tag X" vorbereiten, auch hier hat. Bundeskriminalamt: Mehr rechtsextreme Gefährder | tagesschau.de
Insbesondere durch die rechtsextreme AfD hat sich die Szene massiv vergrößert.


Edit:
Antidiskriminierungsgesetz Berlin: Ein Anti-Polizei-Gesetz? | LTO.de


Edit2: Unfassbar.
Anschlag am Breitscheidplatz: Polizist verrät direkt nach der Tat offenbar Interna in AfD-Gruppe | tagesschau.de
So soll der Beamte bereits rund 90 Minuten nach dem Anschlag am 19. Dezember 2016 erste Informationen in die Chatgruppe geschickt haben. Am Folgetag wurden über seine Mobilfunknummer dann Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchung des Lkw, mit dem der Anschlag begangen wurde, in die Chatgruppe geschickt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Trump hat doch bei der Wahl angekündigt die Truppen nach Hause zu holen. Er hatte bloß vergessen zu sagen, dass die dort dann weiter kämpfen sollen. :devil:
 
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