Schallplatten/spieler-wissen gesucht!

So bin ich dann auf´s Vinyl gekommen, schließlich kommt "meine" Musik ja auch ursprünglich von dort. Die Technik hat mich früher schon immer fasziniert und persönlich gibt mir ein Schallplattenspieler und eine schöne LP Sammlung einfach "mehr" als ein Haufen CD´s oder der Musicload download und macht sich einfach gut in der Wohnung *g* So viel zu meinem Antrieb 8)

Ok, dir sollte nur klar sein, das Vinyl nicht besser klingt als gut aufgenommene CDs. Es gibt immer wieder Leute, die aus diesem Antrieb zum schwarzen Gold greifen und dann enttäuscht werden.

Das Motiv 5 ist ein Vollaktives Boxen System mit integriertem Verstärker. Das es kein Mega Teures HIFI System ist, ist mir klar, aber für meine Zwecke, hauptsächlich Musikhören + Zocken und ab und zu einen Film finde ich es doch sehr passend.

Ich bin durchaus bereit mir später noch bessere Boxen zu kaufen, und mir is auch durchaus klar, dass das Ergebnis vom schlechtesten Glied der Kette abhängt, aber ich würd mir jetzt halt erstmal die wichtigsten "Grundkomponenten" Kaufen um einen entsprechenden Einstig in das ganze zu haben, aber halt in einer Qualität bei der eben jene "Grundkomponenten" nach dem "Aufrüsten" der Boxen nicht sofort wieder das schwächste Glied darstellen.

Ich weiß jetzt garnicht warum du so auf den Lautsprechern rumreitest...dazu hatte ich ja garnix direkt gesagt, wenn sie dir vom Klang her gefallen isses ja gut, nur brauchst du trotzdem auf jeden Fall einen Phono-Entzerrvorverstärker um den Plattenspieler daran anschließen zu können.

Den Rega hab ich vorgeschlagen, weil er mir Optisch einfach gefällt und in etwa in mein Buget passt, was etwa max 500 Euro wären ...
Allerdings hab ich mittlerweile schon viel gutes über den Technics 1210 gehört, also lieber noch n Monat warten und Sparen oder in ebay auf jagt gehen ?
Außerdem wurde mir jetz noch dieses Gerät empfohlenStanton ST-150 II

Der Rega P1 ist wie gesagt ein ganz ordentlicher Einstiegsdreher, für den Anfang würde der reichen. Das bessere P/L-Verhältnis bekommst du aber mit einem Pro-Ject Debut III.
Der Technics SL-1210 ist natürlich auch ein sehr guter Dreher für sein Geld. Mit dem kann man eigentlich wirklich nix falsch machen, er sieht halt nur sehr martialisch aus. Wenn dich das aber nicht stört kannst du dich bei eBay nach einem 1210er umgucken. Neu bekommst du die kaum noch, und wenn, dann zu horrenden Preisen, da der 1210 MK2 nichtmehr hergestellt wird. Das aktuelle Modell, welches auch noch produziert wird ist mMn der 1210 M5G, der kostet dann aber auch gleich wieder 1000€.
Von dem Stanton-Dreher würd ich die Finger lassen, das ist bloß eine 1210er-Kopie, wahrscheinlich mit schlechterem Motor und schlechterem Tonarm als ihn der 1210er hat.

Oder könnt ihr noch andere etwas günstigere Geräte empfehlen ? evtl. mit passendem TA für „meine“ Musikrichtung ? Mir wurde da empfohlen auf ein Schweres Modell zurück zugreifen, aufgrund der vielen tiefen töne und Bässe. Allerdings hab ich eben keinen blassen Schimmer was das sein soll, oder woran ich das festmachen kann.

Der Technics 1210 wiegt schon seine 11 oder 12 kg, der ist schwer genug. Der Rega P1 und der Pro-Ject Debut III sind natürlich sehr viel leichter, da es einfache Heim-Dreher sind. Solange man aber auf normaler Lautstärke hört macht das Gewicht kein großes Problem. So laut, dass der Plattenspieler durch mangelndes Gewicht anfängt mitzuschwingen kannst du in einem kleinen Zimmer sowieso nicht drehen, da vorher die Nadel durch den Schall Resonanzschwingungen aufbaut und es anfängt zu dröhnen.

Was den Tonabnehmer angeht...wenn du nicht Scratchst kannst du getrost zu einem HiFi-System wie dem Ortofon 2m red greifen. Bei HiFi-TAs bekommst du wesentlich mehr Klang fürs Geld als bei DJ-Abnehmern.
 
Hallo,
ich habe ein problem:Ich schaffe es einfach nicht den VTA bei meinen Tonarm einzustellen. Ich habe es schon sehr oft versucht und auch ein Bekannter von mir ist bereits daran gescheitert.:ka:
An meinen Tonarm ist ja ein gerader Strich und mit einen Geodreieck kenn man dann sehen ob das Teil gerade ist oder nicht. Bei mir ist es nicht gerade. Hier findet ihr die Bedienungsanleitung. Es klingt eigentlich ganz einfach...(http://www.project-audio.com/inhalt/de/manual/manual_xperience.pdf)
 
Wobei hast du denn Probleme? Ist doch eigentlich ganz einfach...Tonarm auf die Platte absenken, die beiden Madenschrauben an der Tonarmbasis lösen, Tonarm in der Höhe einstellen, Madenschrauben wieder festziehen.
Dabei muss man natürlich Geduld haben.
 
Der Technics SL-1210 ist natürlich auch ein sehr guter Dreher für sein Geld. Mit dem kann man eigentlich wirklich nix falsch machen, er sieht halt nur sehr martialisch aus. Wenn dich das aber nicht stört kannst du dich bei eBay nach einem 1210er umgucken. Neu bekommst du die kaum noch, und wenn, dann zu horrenden Preisen, da der 1210 MK2 nichtmehr hergestellt wird. Das aktuelle Modell, welches auch noch produziert wird ist mMn der 1210 M5G, der kostet dann aber auch gleich wieder 1000€.
Von dem Stanton-Dreher würd ich die Finger lassen, das ist bloß eine 1210er-Kopie, wahrscheinlich mit schlechterem Motor und schlechterem Tonarm als ihn der 1210er hat.

Jop mit nem 1210 macht man eigentlich nie was verkehrt wenns um die Elektrische Musikrichtung geht, allerdings die vorzüge von so nem Plattenspieler werden nur DJ´s haben, aber Robust ist er, 15jahre Hardcore Disco einsatz kann so nen 1210 schon überleben.

Allerdings wie du dadrauf kommst das der Stanton nen 1210er nachbau sein soll versteh ich beim besten willen nicht. Der hat auser vieleicht ein ähnliches Gehäuse mit nem 1210 kaum irgend ne gemeinsamkeit, Stanton hat übrigends schon immer sein eigenes Süppchen gekocht.

So direkte nachbauten von 1210ern gibts eher von Billigfirmen wie American Audio, oder Stage Line, wobei ich sagen muss, vor 10 jahren hab ich auf der Musikmesse in Frankfurt bei so nem preisausschreiben nen 1210er nachbau von StageLine gewonnen, und der macht nen ziemlich wertigen eindruck und hat die 10 jahre DJ einsatz gut überstanden allerdings war das damals schon nen 350€ dreher, die billigen für 120€ rum die fallen nach 4 wochen dauereinsatz auseinander ( im wahrsten sinne des wortes )

Welche Firmen auch noch richtig gute Turntabels bauen, Vestax und die hochwertigeren Numark, preislich aber auch auf dem niveau von nem neuen 1210erMk2, paar Geminis sind auch ziemlich stimmig von der Quali.

Aber wie schon gesagt, die vorzüge von solchen DJ Turntabels, haben auch nur die DJ´s.


Was die Schallplatten angeht, ich würde niemals online kaufen, sondern dir in deiner nähe nen Plattenladen suchen, allerdings sollte dir klar sein, das ist kein billiger spass, für ne Singel mit 2-3 lieder kannste gut und gerne mal zwischen 12-25€ rechnen. Was ich schon Geld in meiner Plattensammlung versenkt hab .....
 
Allerdings wie du dadrauf kommst das der Stanton nen 1210er nachbau sein soll versteh ich beim besten willen nicht. Der hat auser vieleicht ein ähnliches Gehäuse mit nem 1210 kaum irgend ne gemeinsamkeit, Stanton hat übrigends schon immer sein eigenes Süppchen gekocht.

Was den Motor angeht magst du recht haben, den Motor von dem Stanton kenn ich nicht. Der Tonarm ist aber definitiv eine 1210er-Kopie. Das Tonarmrohr ist sogar genau das selbe wie beim 1210, die Tonarmbasis ist fast genauso aufgebaut, hat nur ein leicht modifiziertes Lager.

Was die Schallplatten angeht, ich würde niemals online kaufen, sondern dir in deiner nähe nen Plattenladen suchen, allerdings sollte dir klar sein, das ist kein billiger spass, für ne Singel mit 2-3 lieder kannste gut und gerne mal zwischen 12-25€ rechnen. Was ich schon Geld in meiner Plattensammlung versenkt hab .....

Ich habe bisher weder bei dem einen, noch dem anderen schlechte Erfahrungen gemacht. Alle von mir online gekauft Platten waren bisher in tadellosem Zustand. Was den Preis angeht hast du natürlich recht, Platten könne auf Dauer ganz schön teuer werden, vor allem wenn man sich zum Mixen ständig Singles kauft ^^
 
Naja nur weil die Tonarmbasis ähnlichkeiten aufweist, würd ich nicht behaupten der Turntabel wär nen 1210 nachbau, dann müsten ja geschäzte 80% der DJ Turntabels nen 1210er nachbau sein.
Der aufbau hat sich nunmal bewährt im rauen dauereinsatz.

Was Online bestellungen angeht, ok das ist halt so ne erfahrungssache, aber grad zum Mixen find ich es wichtig die platten korrekt vorzuhören. Bei den meisten Onlineshops kannste nen 30sek ausschnitt anhören, was aber bei platten zum Mixen nicht viel aussagt wie ich finde.
Andererseits ist natürlich auch so ne sache in nem Plattenladen, wenn irgendwelche volltrottel Platten vorhören und den Tonarm über die ganze platte ziehen ohne ihn hochzuheben.

Bei Techno oder allgemein elektronischer Musik bleibt einen als DJ ja auch nix anderes übrigs als Singels zu kaufen, ich glaub von 400platten hab ich vieleicht 10 Lp´s maximal, den rest gibts eben nur als Singel, und wenns dann noch nen seltenes WhiteLabel ist sind da auch mal 30€ weg. Die meisten guten sachen gibts auch nur auf Singels
Auserdem lässt sich mit ner Singel viel besser mixen als ner LP wo auf eine seite irgendwie 5 lieder gequetscht sind, zumindest wenn man ein wenig Turntabel akrobatik betreibt.
 
So, heute ist endlich der NAD PP2 eingetroffen.
Als ich den Karton öffnete fiel mir sogleich der Verstärker entgegen, das Netzteil folgte sogleich.

Hier zu vörderst die technischen Daten:
Maße:12,5B 4,5H 7T
Gewicht:0,55kg
Eingangsimpedanz MM / MC: 47 kΩ / 100 Ω
Eingangsempfindlichkeit MM / MC: 2,5 mV / 0,3 mV

Der Verstärker ist nicht gerade ein Eye-catcher, aber er wurde immerhin sauber gefertigt. Die Bechichtung der Oberfläche ist nur als makelos zu bezeichnen, auch das Anschlussterminal ist äußerst massiv und wertig gearbeitet. Man könnte ihn wohl ein optisches Understatement attestiern, welches durchaus zu gefallen weiß. Das einzige wirklich störende ist die blaue LED, die doch recht grell leuchtet.

Doch kommen wir nun zum wichtigsten, den Klang:
Zuerst möchte ich sagen, dass ich doch etwas skeptisch war, was ich den nun von diesen Gerät erwarten dürfte. Allerdings lässt sich in der Tat eine Verbesserung des Klangs feststellen:
1. Der Bass ist etwas kräftiger.
2. Stimmen klingen etwas natürlicher, ausdrucksstärker.
3. Die Höhen leiden nicht under den stärkeren Bass.
4.Die ganze Wiedergabe wird etwas kräftiger, druckvoller.
5."Hindergrundgeräuche" lassen sich jetzt leichter vernehmen.

Alles in allen hat sich die Anschaffung durchaus gelohnt. Die Verbesserungen sind gering, aber sie sind vorhanden, und hey, das teil hat gerade mal 99€ gekostet. Dafür ist es wirklich gut.
 

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schöner bericht zum PP2 :) ich danke dir dafür, da könnte ich direkt auch mal drüber nachdenken mir einen PP2 zu kaufen, aber ich glaube mich würde diese grelle LED ganz doll stören...ich will beim Vinyl-hören schön gedimmtes Licht und nicht so ein grelles blaues Flutlicht...ich glaub da leg ich das Geld doch lieber in die Sparbüchse für einen Pro-Ject Xpression ^^
 
jap, fast 300€ in einen Dreher mit einem nur 8" langen Tonarm zu stecken erscheint mir doch nicht so sinnvoll ^^ er sieht zwar echt schick aus aber ist mir insgesamt doch ein bisschen zu labil....kurzer tonarm, keine führungsrille für den Riemen im Plattenteller, Motoraufstellung soll recht problematisch sein...dann lieber ein bisschen länger sparen und gleich was vernünftiges anschaffen
 
Hallo mal ne frage,
Ich werde mir nächsten monat einen neuen Tonabnehmer kaufen und schwanke derzeit zwischen den Nagaoka MP 30 und den Ortofon 2M Bronze. War bisher eig. eher für das MP 30, soll schön neutral sein. Jetzt ist mir aber aufgefallen das die Nadel des 2M Bronze 220€ kostet und die des MP 30 "nur" 150€. Ob die Nadel, und damit das System besser als das MP 30 sind?
Oder ob ich mir einfach nur die Nadel vom Bronze kaufen sollte, ein 2M Red habe ich ja schon, da könnte ich die Nadel dann reinstecken. Ich weiß das das Gehäuse des Bronze etwas besser ist als das des RED, aber lohnt es sich 50€ mehr nur für das Gehäuse zu zahlen?
Bin grad etwas verwirrt:ugly:
 
Hallo!
Die Nadel vom 2m Bronze ist auf jeden Fall besser (2m Bronze: Nude Fine Line, MP-30: elliptisch). Ein Vorteil beim MP-30 wäre aber, dass es ein Moving-Iron-System ist und damit nicht so kapazitätskritisch wie ein MM-System ist.
Das 2m dürfte für den NAD PP2 sowieso nicht allzu gut geeignet sein (2m-Systemkörper will 150-300pF Abschlusskapazität, NAD PP2 hat allein schon 400pF Abschlusskapazität, wenn du da Tonarm-Kabel und Phono-Kabel noch dazu rechnest kommst du auf ca. 550pF Abschlusskapazität was zu einer leichten Hochtonanhebung führt).

Was willst du denn insgesamt mit einem neuen Tonabnehmer erreichen? Wo klemmt es mit dem jetzigen 2m red? Vielleicht kann man dir dann eine Empfehlung geben, welcher TA für dich besser geeignet ist.
 
naja, es soll halt besser klingen...;)
der klang meiner jetzigen anlage ist wirklich gut, aber ich glaube doch das ich durch einen besseren TA auch eine merkliche Verbesserung des Klanges erreichen kann. Ideal fände ich einen recht neutralen klang mit einen kräftigen bass. Und ich will mehr "Kraft" in meiner Anlage haben.

Nicht das der Klang total kraftlos wäre, der NAD PP2 hat da auch etwas dazugetan, aber noch mehr wäre schon schön.
 
Naja, diese von dir beschriebene "Kraftlosigkeit" liegt mMn an deinen Lautsprechern....Kompaktlautsprecher gehen nunmal nicht besonders tief runter, wenn du da mehr Kraft haben möchtest musst du zu Stand-LS greifen.

naja, es soll halt besser klingen...
der klang meiner jetzigen anlage ist wirklich gut, aber ich glaube doch das ich durch einen besseren TA auch eine merkliche Verbesserung des Klanges erreichen kann.

Besser klingen ist aber eben eine sehr subjektive Sache...es kann gut sein, dass du dir jetzt für 300€ einen TA holst, der dir letztendlich dann weniger gefällt als dein jetziges 80€-2m-red. Der Preis ist gerade im Soundbereich keine Garantie für "besser" oder "schlechter".
Wenn dir die Grundabstimmung des 2m-Red am NAD PP2 gefällt könntest du zum Beispiel zu einer 2m Blue Nadel greifen,die hat statt des getippten Diamantensplitters wie es das 2m Red hat einen ganzen gefassten Diamanten. Das bringt eine genauere Abtastung (weniger Hochtonverzerrung, mehr Details, mehr Räumlichkeit) und vor allem eine viel bessere Langzeithaltbarkeit (Nadel des 2m red hält ca. 500-600 Stunden, 2m blue bis zu 2000).

Das Nagaoka MP-30 ist ohne Frage ein gutes MI-System, aber klingt schon merklich neutraler als ein 2m-System. Dadurch könnte dir deine Anlage dann noch "kraftloser" vorkommen.

Ein Denon DL-103 könnte dir klanglich sicher sehr gut gefallen, ist aber leider für deinen Tonarm zu hart aufgehängt, damit bekommst du hässliche Resonanzen in den Tonarm.

Schau dir mal das Goldring G 1022 GX MM an. Das hat einen Gyger I Schliff der für eine sehr klare und dynamikreiche wiedergabe sorgt, also guten Druck "untenrum" bei guter Hochtonauflösung. Die relativ hohe Compliance passt ideal zu deinem leichten Tonarm.
Wenn es noch einen Tick mehr Präzision im Hochton (aber keineswegs sacharfe Wiedergabe, die Goldring-Systeme klingen schön seidig) sein soll, dann wäre das Goldring G 1042 MM noch einen genaueren Blick wert.
 
dieses "Seidige" beim Goldring ist aber auch so ne sache... ich würde es bevorzugen, die Simmen so zu hören wie sie auch wirklich auf der Platte drauf sind.

Wie meist du das eig. genau mit den "2M Systemkörper" ? Meinst du damit den Korpus des Systems?

Das mit der Kraftlosigkeit war etwas unsinnig von mir meine Anlage spielt in der Hinsicht schon ganz gut, ich hätte halt gerne nur noch mehr...
 
Zuletzt bearbeitet:
dieses "Seidige" beim Goldring ist aber auch so ne sache... ich würde es bevorzugen, die Simmen so zu hören wie sie auch wirklich auf der Platte drauf sind.

"Genau so" gibt es bei Vinyl nicht, da musst du dir einen CD-Player kaufen. Der Klang wird bei einem Plattenspieler nunmal maßgeblich vom Tonabnehmer bestimmt und da hat jeder Tonabnehmer auf der Welt ein gewisses Sounding. Seidige Höhen haben auch nix mit verfärbtem Mittelton (aka Sprache, Stimmen, Gesang) zu tun. Seidige Höhen bedeutet einfach, dass der Hochton ab ca. 10000Hz-12000Hz leicht abfällt und damit weniger Scharf klingt was vor allem für die Wiedergabe von HiHats und S-Lauten sehr wichtig ist, damit diese nicht zischeln. Auch eine Violine klingt durch die getrimmten Obertöne nicht so schnell krächzend.
Eine seidige Wiedergabe ist also immer als positive Eigenschaft zu werten und bedeutet eigentlich nur "das Gegenteil von Scharf" ;)

Wie meist du das eig. genau mit den "2M Systemkörper" ? Meinst du damit den Korpus des Systems?

Genau, den Nadelträger ohne Nadel. Das ist bei allen 2m-System genau das gleiche Teil, egal ob du ein 2m red oder ein 2m Black hast, der Systemkörper ist immer der gleiche.
 
könnte ich also einfach eine Nadel von den 2M Bronze kaufen? Würde dann die von dir beschriebene Hochtonanhebung vermieden? So könnte ich nebenbei auch noch etwas sparen.
 
könnte ich also einfach eine Nadel von den 2M Bronze kaufen?

Kannst du machen, die Bronze-Nadel passt einwandfrei in deinen Systemkörper.

Würde dann die von dir beschriebene Hochtonanhebung vermieden?

Nein, der 2m-Systemkörper passt einfach nicht ideal zum NAD PP2. Wenn es dir aber bei deinem 2m Red nich negativ auffällt, wird dir das mit einer Bronze-nadel auch nicht auffalen.
 
eine Hochtonbetonung kann ich wirklich nicht erkennen. Eher ist es etwas "dumpf"- ist schwer zu beschreiben.DAs mit der Nadel wäre schon eine gute Sache, wäre jetzt auch nicht sooo Teuer.

PS: Noch ein kleiner Nachtrag zu meinen Bericht über den NAD PP2: Die Verstärkung ist etwas lauter geworden.

PPS: Hier mal ein paar aktuelle Bilder meiner Anlage:Die LS habe ich mittlerweile etwas entkoppelt, und der NAD PP2 hat auch seinen Platz gefunden.
 
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eine Hochtonbetonung kann ich wirklich nicht erkennen. Eher ist es etwas "dumpf"- ist schwer zu beschreiben
Die 550pF liegen auch relativ nahe an den Empfehlungen für den 2m-Körper, es ist also nicht sehr gravierend und je nach Lautsprecher garnicht auffällig. Ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen, dass der 2m-Körper eben nicht das Optimum im Zusammenspiel mit dem NAD PP2 ist, aber wichtig ist ja, was hinten raus kommt, und solange das Gefällt ist alles andere Unwichtig.
Der Dumpfe Klangeindruck ist normal für einen 90€-TA, denen fehlt es halt einfach an Auflösungsvermögen im Hochtonbereich.
Allerdings kommt der Dumpfe Eindruck auch in großem Maße von deiner Aufstellung (vorausgesetzt die ist noch so wie auf den letzten von dir geposteten Bildern).
Ein Glas-Tisch ist ja Resonanz-technisch schonmal ein absolutes NoGo als Unterlage für einen Plattenspieler und wenn dann noch die Lautsprecher drauf stehen wird es ganz kriminell. Wenn du da mal für eine vernünftige Unterlage für deinen Plattenspieler sorgen würdest, würdest du das allermeiste klanglich raus holen, noch viel mehr als mit einem neuen Tonabnehmer, der ja von der jetzigen Situation genauso behindert wird und nie sein Potential ausnutzen kann.

Wenn man den optimalen Klang haben will, muss man erstmal eine vernünftige Grundlage schaffen bevor man am Krönchen poliert. Das heißt bei dir:
1) ein eigenes Rack für den Plattenspieler (ein einfaches Holzregal von Ikea reicht da schon aus).
2) Aufstellung der Lautsprecher verbessern, versuchen ein Stereo-Dreieck im Raum aufzubauen
3) Raumakustik betrachten (welche Möbel, Dachschrägen?, Fußbodenbelag?)
4) einen guten Plattenspieler hast du schon, also kannst du dir an diesem Punkt dann Gedanken über den TA machen
5) Plattenpflege, also eine Plattenwaschmaschine wie eine Knosti, eine Plattenbürste, gesleevte Innenhüllen, um das Cover zu schützen etvtl. noch Außenhüllen

Arbeite diese Punkte in der Reihenfolge ab und du wirst am ehesten einen optimalen Klang bekommen....man fängt nunmal nicht bei Punkt 4 an, wenn es noch 3 andere wichtigere Baustellen vorher gibt.
 
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