Ryzen 4000: Zen 3 nun doch auch für B450 und X470 - mit diesen Einschränkungen

Ui, das wird dann sicher spannend wenn man ein gebrauchtes x470 Board für zb. einen 2700x kauft und dann ein 4000er BIOS drauf hat. Zurück flashen geht dann nicht.. Na gratuliere, besser sie hätten es so gelassen wie angekündigt.

Was hindert einen daran den Verkäufer darauf anzusprechen? Falls er nicht weiß welches Bios drauf ist, dann einfach nach der zuletzt verbauten CPU gehen.

Denke es war die richtige Entscheidung von AMD. Besitzer eines 400er Board sind jetzt potenzielle Kunden für Zen 3 von denen sicher nur ein geringer Teil ein neues Board UND neue CPU gekauft hätten. Ich gehöre auch dazu.
 
Ich habe mich aus den Schlammschlachten heraus gehalten, weil ich mir schon dachte das hier noch nicht alles in trockenen Tüchern ist. Nur blöd das mein bestes Board ein X370 ist^^, aber B450 ist auch vorhanden.
 
Selbst bei diesem konstruierten Beispiel wird vermutlich gar nichts passieren, oder warum sollte es nötig sein für Ryzen 4000 mehr als die Unterstützung für Ryzen 1000 zu streichen? :ka:

Schau dir mal das Video vom 8auer an. Es wird vom 4000er BIOS kein zurück auf ein 3000er, oder noch früheres BIOS geben laut AMD.
Und an dem Beispiel ist gar nichts konstruiert, es werden viele Boards gebraucht verkauft und gekauft.
 
Ihr seht das falsch: AMD kann es eigentlich völlig egal sein, ob man sich von einem Dritthersteller zeitgleich auch wieder ein neues Board kauft. Hauptsache die CPU wird gekauft.
Es wird aber dadurch zu AMDs Problem, dass die ganzen Hersteller ihren eigenen Mist fabrizieren, den AMD wieder ausbügeln muss.
Denn bei dem ganzen Tüdelkram wird mehr falsch laufen als Gutes dabei heraus kommt.
Welche CPU war drin, welche soll rein, welcher Hersterll und welches Board ist es, welche Revision hat es, welche BIOS Version ist aufgespielt. tra la la
Steltl euch mal die ganzen leute vor, die in Internetshops wie Mindfactory einkaufen wollen und nur einen Mausklick dazu benötigen udn den ganzen Kram drumherum nicht wissen, vergessen, falsch lesen, übersehen, ignorieren, oder durcheinander bringen.
Ah ich hab doch den und das Dings mit dem ah das glaube ich und Zack hat man irgendwelche CPU-Bezeichnungen mit Ryzen X und Zen x irgendwas verwechselt oder was auch immer.
Und der Verkäufer hat sicherlich auch keine Lust, alles zu prüfen und sicherheitshalber für jeden Kunden die Pappkartons aufzumachen udn nachzuschauen, ob Board rev 1.1 drin ist, Bios ist sowieso Glücksspiel.


Äh AMD ist es überhaupt nicht Wurst welches Board du kaufst. AMD verdient Geld mit den 500er Chips, die ja doch gerade deswegen deutlich mehr
kosten wie die alten.
AMD hat bestimmt auch zum Spaß 400er Chipsätze PCI-E 4.0 gekappt, weil es ihnen ja so egal ist was du kaufst.
Was muss AMD ausbügeln gar nichts, alle Software machen die Boardhersteller das einzige was AMD macht ist Agesa.
Das ist nichts anderes wie ein CPU Treiber, den rest machen die Boardhersteller. AMD hat nicht einmal ein Refrenz Design,
also behaupte nicht das AMD irgend etwas ausbügeln müsste.
Das AMD sich überhaupt einmischte und sachen Verboten hat für Boardhersteller ist schon eine krasse Nummer.
Den genau genommen ist sogar AMD darauf angewiesen das diese Hersteller die Boardsproduzieren und sogar AMD aufklären.
Den wie gesagt AMD hat kein Refrenzboard die Hersteller müssen das ohne Vorlage von AMD selbst Produzieren.


Stell dir mal vor du liest Falsch und bestellst was ist das dein Argument. Stell dir mal vor du kaufst ein Z390 statt ein X370 riesen Problem oder?
Übrigens die Problematik gab es schon lange bei AMD Boards, da war kein neues Bios drauf und man konnte die neuen Cpus nicht einfach verwenden.
Ist halt ein Aufkleber drauf, war doch so die ganze Zeit. Verlesen kannst dich immer und das passiert dir eher beim Sockel.
 
Bei welchem Brett war das so?

Wenn ich mich richtig erinnere bei der gesamten Asus-High-End-Riege (alle ohne Grafikausgang) und bei mehreren Asrock. Kann auch sein, dass es bei Gigabyte und MSI ähnliche Fälle gab, die mir entfallen sind – wichtig war es aufgrund der mangelnden Attraktitivät Bristol Ridges weder für Kunden noch Hersteller. Aber bis man zum B550-Launch das Märchen eines bereits vier Generationen währenden Supports aufgestellt hat, war es eben auch AMD egal.

Liegt das nicht eher an den Mainboardherstellern?

Teils teils. Wie der Vergleich Gigabyte <-> MSI zeigt, gibt es große Unterschiede in der Größe des restlichen UEFIs und dafür sind natürlich auch die Mainboard-Hersteller verantwortlich. Scheinbar liegt aber schon der AMD-Code bei 2 bis 3 MB pro Generation und Prozessor-Art (APU/CPU), sodass man von Summit Ridge bis Matisse schon auf 7 MB kommt, auf die die Mainboard-Hersteller keinen Einfluss haben. Wenn Renoir und Vermeer nicht kleiner werden, wären 12 MB reiner CPU-Code in der Zen3-Generation zu erwarten. Das ist schon viel verglichen mit vielleicht 2 MB Microcode für alle Sockel-1151-CPUs zusammen und es lässt wenig Platz in einem 16-MB-Chip.

Aber nicht zu wenig. Noch zu Ivy-Bridge-Zeiten gab es Platinen, die insgesamt nur 4 MB hatten. Da passt also ein ausreichendes UEFI rein, wenn man auf etwas Komfort und Styling verzichtet.


Mein Asus Prime B350 Plus hat doch auch so einen 16MB Chip?
Aktuell unterstützt mein UEFI alles von Bristol Ridge bis Matisse.

Das scheint tatsächlich der Fall zu sein (oder auf der Asus-Support-Seite fehlt ein entsprechender Eintrag), ist aber ein sehr seltener Fall. Spätestens mit der Ryzen-3000-Unterstützung ist Bristol Ridge fast überall rausgeflogen.


Früher oder später wird sich sicher eine Online-Bibliothek dafür finden.

So wie für Z170-Coffee-Lake-UEFIs? ;-)
Wenn AMD sich wirklich querstellt, gibt es leider nichts zu sammeln. Die lange Phase ohne Ryzen-1000-Support auf X570 hat bewiesen, dass ein passendes AGESA Pflicht ist und nicht nur auf technische Feinheiten, sondern auf konkrete Produktnummern reagiert.


Ihr seht das falsch: AMD kann es eigentlich völlig egal sein, ob man sich von einem Dritthersteller zeitgleich auch wieder ein neues Board kauft. Hauptsache die CPU wird gekauft.
Es wird aber dadurch zu AMDs Problem, dass die ganzen Hersteller ihren eigenen Mist fabrizieren, den AMD wieder ausbügeln muss.
Denn bei dem ganzen Tüdelkram wird mehr falsch laufen als Gutes dabei heraus kommt.
Welche CPU war drin, welche soll rein, welcher Hersterll und welches Board ist es, welche Revision hat es, welche BIOS Version ist aufgespielt. tra la la
Steltl euch mal die ganzen leute vor, die in Internetshops wie Mindfactory einkaufen wollen und nur einen Mausklick dazu benötigen udn den ganzen Kram drumherum nicht wissen, vergessen, falsch lesen, übersehen, ignorieren, oder durcheinander bringen.
Ah ich hab doch den und das Dings mit dem ah das glaube ich und Zack hat man irgendwelche CPU-Bezeichnungen mit Ryzen X und Zen x irgendwas verwechselt oder was auch immer.
Und der Verkäufer hat sicherlich auch keine Lust, alles zu prüfen und sicherheitshalber für jeden Kunden die Pappkartons aufzumachen udn nachzuschauen, ob Board rev 1.1 drin ist, Bios ist sowieso Glücksspiel.

Leute, die mit wenigen Mausklicks irgend etwas zusammenstellen, dürften auch die AMD-I/O-Hub-Kompatibilitätstabelle nicht kennen. Die kaufen einen "AM4 Prozessor" für ein "AM4 Mainboard" und vor den damit möglichen Inkompatibilitäten schützt weder der alte noch der neue Standpunkt von AMD. Möchte man zusätzlich vor alten UEFI-Revision sicher sein, müsste man jede Generation den Sockel wechseln.


Deswegen ja auch mein "Eigentlich sollte man .... können". Ich hätte gedacht wir reden hier über eine Funktion, die Herstellungskosten im niedrigen Cent-Bereich verursacht. Bzw. in der Massenfertigung im niedrigen einstelligen Cent-Bereich. Wenn das nicht so ist, ok, dann sind meine Vorstellungen in der Tat weltfremd.

Und "Fallback" für unbekannte CPUs meint doch dass das Booten weiterhin möglich ist, oder nicht? Das meinte ich ja nicht, sondern dass das Mobo die unbekannte CPU von mir aus wie eine nicht vorhandene CPU behandelt - und man einfach ein BIOS (über USB) flashen kann egal ob eine CPU im Sockel steckt oder nicht.

"Ein BIOS ohne unterstützte CPU [per USB] flashen" klingt auch schon xtrem teuer wenn man es einfach mal ausspricht. :ugly:

Ich kenne die Preise nicht, aber der Aufwand ist vergleichsweise groß. Auch für einen flash-Vorgang müssen Lade-, Schreib- und Erkennungsvorgänge durchgeführt werden und das erfodert einen einfachen Prozessor. Bei AMDs SoCs ist der Flash-Chip selbst sogar zwangsläufig über den Sockel angebunden und ohne eine bekannte CPU auf herkömmlichem Wege gar nicht ansprechbar. Früher hat man dieses Dilemma weitestgehend mit einem "Generic"-Boot umgangen &#8211; auch unbekannte CPUs konnten mit minimalem Takt zumindest bis ins BIOS gebootet werden und waren mit den grundlegenden x86-Funktionen vollkommen ausreichend zum flashen. Teilweise konnte auch das Betriebssystem gestartet werden, aber damals saßen ja auch noch alle dafür benötigten Controller auf dem Mainboard und waren dem BIOS somit bekannt.

Heute ist das nicht mehr möglich. Entweder das UEFI kennt die CPU oder diese kann gar nicht benutzt werden. Mainboards mit Hardware-Flashback verbauen deswegen einen separaten Flasher auf der Platine, wie ihn auch externe Dongles zum lesen und schreiben von Speicherchips nutzen, und zusätzlich noch einen speziellen Controller, der einen USB-Port ansteuern kann, FAT32-Medien liest, eine UEFI-Datei mit bestimmten Namen laden und für diese dann einen Flash-Vorgang initiieren kann. Und das nicht einmal pauschal, sondern nach bestimmten Regeln. So würden besagte externe Flasher beispielsweise auch MAC-Adressen und Sicherheitsschlüssel überschreiben, die Hardware-Lösungen auf den Boards sind schlauer. Und all diese Technik muss zu guter letzt auch noch transparent eingebunden werden, sich also im regulären Betrieb aus den USB- und Flash-Datenleitungen ausklinken ohne dass das eigentliche System einen Unterschied merkt.

Also ja: Viel Aufwand. Zweistellige Cent-Beträge sicherlich, es könnte sogar in den dreistelligen Bereich gehen. Ein einfacher CH134A-Flasher kostet ohne Software als China-Import meist um die 10 Euro auf dem europäischen Markt und enthält nicht nur weniger Technik, sondern bietet auch keinerlei Garantie, dass man damit keine Schäden verursacht.
 
Wenn die Ryzen 4000 ein nennenswertes Upgrade gegenüber den 3000ern darstellen wird das auch finanziell von mir belohnt. Da stehen die Chancen auch nicht so schlecht für, bis jetzt sprechen die Gerüchte ja über nen ähnlichen Sprung wie 2000->3000....
 
cool,ne gute Nachricht.Geplant war eh in Zukunft ein 3950x mit x470 zu kaufen.Aber so geht ja auch 4950x,denn dann nehme ich halt das bischen mehr an Leistungssteigerung auch noch mit.Die 15 -18 % mehrleistung nehme ich gerne mit.Und bis ich vielleicht nächstes oder übernächstes Jahr mir so ein System mir dann auch wirklich zulegen werde,dann freut mich das sehr.Damit hat sich AMD bei mir einen weiteren Pluspunkt gemacht.Damit kann ich auch beim Takt etwas runter drehen und habe immer noch mehr leistung als beim 3950x.Das habe ich dann dem 4950x zu verdanken.
 
BIOS-ROM

Schwachsinn, lieber verwendet man 1MiB für mehr klicki Bunti Oberfläche im UEFI als einen CPU Code, das wird damit ausgesagt.

Durchweg, AM2, AM2+, AM3, AM3+ & Intels 775 hatten damit 0 Probleme;
lag wohl daran das es noch ein BIOS war und eben nicht ein Bunt blickende Oberfläche die unbedingt Maus support braucht.
 
Naja, mal schauen, ob ich das C6H weiterverwenden kann, oder ober ich es mit dem Board im Büro-PC tauschen muss.
Ich denke Support wird für das C6H schon kommen. War ja seinerzeit auch nicht sicher mit dem Zen 2.
 
Freu mich. :daumen:

Bin gespannt wie sie das mit der angekündigten Verifizierung für das neue Bios machen wollen, damit man nicht aus versehen das neue Zen 3 Bios für ein neues allgemeines Bios hält und PENG geht die bisherige CPU auf einmal nicht mehr. :D

Dachte mir zuerst, okay flasht man einfach wieder zurück auf das Alte, aber genau das soll ja dann wohl nicht mehr lt. AMD gehen. Wie die das auch immer machen wollen.

Frag mich daher auch wie Rechtens das ist, das man quasi die alten CPUs und im Grunde auch das Board damit für immer beschneidet. :huh:

Das muss aber das Board schon von Haus aus unterstützen. Und das können meistens nur die teuren.
Das MSI B450 Tomahawk Max z.B. unterstützt die Funktion und war im Schnitt für knapp 100 Euro zu haben. :)
(Hatte es im letzten Monat für einen Kollegen für 102 Euro neu gekauft.)

Find das jetzt nicht unbedingt wesentlich teurer als Boards die diese Funktion nicht bieten. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Diesen Alibi Mist kann sich AMD sonstwohin stecken. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Entweder es wird eine Board Generation vollumpfänglich unterstützt oder man läßt es bleiben. Aber doch nicht so ein halbgar zusammengefrickelten Mist mit Einbahnstraße und dann noch beim Boardpartner quasi betteln, das man das Bios/UEFI bekommt. Und um alles Betonsicher zu machen, muß man den Boardpartner auch noch nachweisen, das man ja die notwendige Zen3 CPU hat. X370, der bis auf wenige Kleinigkeiten mit X470 identisch ist, wird weiterhin über die Klinge gehen.

Nein Danke AMD. Es bleibt dann dabei. Kein Ryzen 4000. Die völlig überteuerten X570 Boards sowie der schon jetzt quasi offiziell für tot erklärte B550 kommen extra und einzig allein Ryzen 4000 nicht in Frage !
 
Freu mich. :daumen:

Bin gespannt wie sie das mit der angekündigten Verifizierung für das neue Bios machen wollen, damit man nicht aus versehen das neue Zen 3 Bios für ein neues allgemeines Bios hält und PENG geht die bisherige CPU auf einmal nicht mehr. :D

Dachte mir zuerst, okay flasht man einfach wieder zurück auf das Alte, aber genau das soll ja dann wohl nicht mehr lt. AMD gehen. Wie die das auch immer machen wollen.

Frag mich daher auch wie Rechtens das ist, das man quasi die alten CPUs und im Grunde auch das Board damit für immer beschneidet. :huh:


Das MSI B450 Tomahawk Max z.B. unterstützt die Funktion und war im Schnitt für knapp 100 Euro zu haben. :)
(Hatte es im letzten Monat für einen Kollegen für 102 Euro neu gekauft.)

Find das jetzt nicht unbedingt wesentlich teurer als Boards die diese Funktion nicht bieten. ;)

Ist das nicht bei Handys aktuell auch schon so, wenn die geflasht werden, dass man dann nicht mehr zurück flashen kann auf alte Version?

MfG
 
Passt gut in mein Konzept.
Hatte mir ein B450 im ITX Format geholt und darum mein altes x370 ATX MB getauscht (Januar 2019).
Schön das ich jetzt die Möglichkeit habe Zen 3 doch noch mitzunehmen und den 1700x in einen Zweitrechner zu packen, sollte ich nach einem GPU Upgrade in WQHD merken, dass es etwas eng wird. Spiele relativ viele Strategie/Aufbau Spiele.
Von Zen 1 auf 3 wird sich wohl bemerkbar machen. Pcie 4.0 spielt für mich noch keine nennenswerte Rolle sodass ich das B450 auch gerne weiter nutzen wollen würde und auf dieses Feature verzichten kann.
 
Naja, mal schauen, ob ich das C6H weiterverwenden kann, oder ober ich es mit dem Board im Büro-PC tauschen muss.
Ich denke Support wird für das C6H schon kommen. War ja seinerzeit auch nicht sicher mit dem Zen 2.

Wäre sehr geil, denn der Grundstein dazu ist ja nun gelegt.
Ich hoffe Asus baut da was zusammen. Das Board reicht mir von den Features noch volkommen aus.
 
Sollte sich das Bewahrheiten ahne ich Schlimmes. Denn sobald das neue BIOS installiert ist, ist ein Downgrade nicht mehr möglich. Jetzt kann man sich alles Mögliche ausdenken.
Ansonsten gute PR für AMD.

Bei den jetzigen Boards ist das schon Standard, auch da lassen sich nicht mehr ältere Uefi Versionen installieren. Von Daher nichts neues.
 
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