Die Lochabstände werden sich geändert haben, aber wir haben noch nicht geprüft, ob der Verstellbereich bestehender Kühler dafür ausreicht.
Über die HBM-Kühlung würde ich mir übrigens nicht zu viele Gedanken machen. Hynix bewirbt intensiv den geringen Verbrauch und dank des Silizium-Interposers und den zahlreichen Kontaktierungen sind gut Wärmeleitend mit der GPU verbunden. Bei den niedrigen GPU-Temperaturen, die wir gemessen haben, kann die Wärme auf diesem Wege abgeleitet werden. Aufgrund der engen Höhentolleranzen der Interposer-Konstruktion wäre eine aktive Kühlung von RAM und GPU jedenfalls einfacher denn je, wenn AMD diese für nötig halten würde.
Die Spannungswandler liegen bei Fury dagegen wesentlich näher an der GPU und Nachrüstkühler könnten mit der Halterung oder Heatpipe des GPU-Kühlers kollidieren. Zugleich ist die Fury X die einzige mir bekannte 2×8-pin-Karte, die ihren Stromverbrauch auf sechs MOSFETs konzentriert. Das wird sicherlich eine Herausforderung für Nachrüstkühler.