Quelle von Schallplatten (Qualität)?

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Beim Digitalformat kann es noch weiter gehen (vielleicht wieder mehr Dynamik, wer weiß das schon), auch wenn das Gehör begrenzt ist.
Na wohin soll es den gehen? Sollen wir die Samplingrate hochdrehen, damit auch Fledermäuse was zum Hören haben oder lieber die Bittiefe für mehr Dynamik erhöhen, damit wir noch mehr ungenutzen und großteils unnutzbaren Headroom haben?

Trotz all ihrer Unzulänglichkeiten hat die Schallplatte ihren eigenen Charme und wird seine Anhänger behalten.
 
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Na jetzt erklär mir mal, was die Samplingrate mit Ultraschall zu tun hat ;)
Is ja klar, Platten hören hat was mit Genuss zu tun. Das ist ein Ritual, die Scheibe auf den Teller zu legen.

Nichtsdestowenigertrotz ist bei der Digitaltechnik noch mehr Innovation drin. Die Miniaturisierung ist sicher lang noch nicht am Ende der Fahnenstange und was die Qualität der Wiedergabe angeht, wird es auch noch weiter gehen.
Da werden die Schritte noch viel größer sein, als bei der Niche Plattenspieler. Wobei da sicher auch noch das Eine oder Andere kommen wird.
 
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Na jetzt erklär mir mal, was die Samplingrate mit Ultraschall zu tun hat ;)

Je höher die verwendete Samplingrate ist, desto höhere Frequenzen sind damit abbildbar bzw. desto genauer sind Frequenzgänge abbildbar. Bis zu einem gewissen Punkt ist das ne wirklich feine Sache - ob ich aber netzt mit 192 oder 384 kHz Sample ist völlig egal da es für den Menschen keinen Unterschied mehr macht ob ich einen 80kHz-Ton noch sauber abspeichern kann. Das einzige was das bringt sind unnötig große Dateien.


Mit moderner hochwertiger Digitaltechnik ist qualitativ in der Praxis die gleiche Qualität zu erreichen wie mit ner Schallplatte auch - was letztere aber keinesfalls obsolet macht, da die Digitaltechnik das Plattenritual nicht ersetzen kann. ;)
 
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Nur als kleine zwischen Bemerkung, noch vor Elektronik und LS steht euer Hörraum in der Veränderung des Klangs.

Raumakkustik kann teuren LS jeden Vorteil rauben, sowie günstige Modelle auf ein gutes Niveau bringen.
Ich betreibe selbst ein nicht ganz billiges Gespann und bin auch so im Audiobereich unterwegs(unter anderem Groß und Livebeschallung), der Raum macht die Musik...

Platten sind technisch immer unterlegen, um mit einem Plattenspieler die Wiedergabegüte eines digitalen Systems zu erreichen, ist eine Menge Geld und Optimierung nötig.
Ich höre aber auch gern Platten und wie bereits angemerkt ist da oft das Mastering ausschlaggebend.
 
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Ach ja, das war ja die Story mit doppeltem Sampling der maximalen Hörfrequenz, weil sonst Fehler bei der D/A Wandlung entstehen. War mir entfallen :)
Is dann wieder die alte Theorie das, wenn was fehlt, obwohl man's nicht hört, man's trotzdem merkt, weil es is ja nich da! ...oder so.
Haha, Akkustik ist geil :)
Das mit der Kette ist halt immer so ne Sache. Wenn man dran denkt, wie lang die ist - auch zur anderen Seite hin - ist es klar, das da so was subjektives raus kommt. Daher gibt es hier ja so viel zu diskutieren.
 
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Ich hab nen Digitalverstärker bei meinem Törntable, zählt das auch? :P
 
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Na jetzt erklär mir mal, was die Samplingrate mit Ultraschall zu tun hat ;)
Nyquist-Shannon-Abtasttheorem
Ich muss mich allerdings korrigieren, ein winziger Teilbereiche des Ultraschalls ist für uns durchau sinteressant.

Nichtsdestowenigertrotz ist bei der Digitaltechnik noch mehr Innovation drin. Die Miniaturisierung ist sicher lang noch nicht am Ende der Fahnenstange und was die Qualität der Wiedergabe angeht, wird es auch noch weiter gehen.
Und ich fragte explizit nach der Innovation? Aufnehmen mit (weit) höherer Bittiefe und Abtastfrequenz ist schon längst möglich und ein IPod Shuffle ist auch nur noch wegen der Bedienelemente, der Kopfhörerbuchse und dem Akku so "groß".
Konkrete Probleme der Digitaltechnik bei der Wiedergabe sehe ich nicht unbedingt, konkrete Beispiele wären interessant.

Je höher die verwendete Samplingrate ist, desto höhere Frequenzen sind damit abbildbar bzw. desto genauer sind Frequenzgänge abbildbar.
Genauer wird der Frequenzgang durch eine höhere Abtastung nicht.

Ich hab nen Digitalverstärker bei meinem Törntable, zählt das auch? :P
Zeig mal!
 
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Das kleine Ding hat ordentlich was drauf, wenn man mal den Preis beachtet! ;)
Testbericht (ältere Revision):
Kurztest: Lepai Class-T-Verstärker + div. Lautsprecher - ComputerBase Forum
Amazon:
Uniqstore Tripath 2020A+ Class-T Hi-Fi Stereo Audio: Amazon.de: Elektronik
Früher war der irgendwie mal 10€ günstiger.

Für einen Raum von 20m² völlig ausreichend, als Lautsprecher verwende ich JBL Conrol One.
 

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War nicht ganz ernst gemeint, ich wollte nur auf die falsche Terminologie anspielen.
 
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Und ich fragte explizit nach der Innovation? Aufnehmen mit (weit) höherer Bittiefe und Abtastfrequenz ist schon längst möglich und ein IPod Shuffle ist auch nur noch wegen der Bedienelemente, der Kopfhörerbuchse und dem Akku so "groß".
Konkrete Probleme der Digitaltechnik bei der Wiedergabe sehe ich nicht unbedingt, konkrete Beispiele wären interessant.

Jau, Akkus sind ein Problem. Das wird auf absehbare Zeit das größte Bauteil bleiben.
Ich fand den ODAC schon innovativ. Da haben sie schon gezeigt, das man ausgetretene Pfade verlassen kann und trotzdem vernünftige Hardware auf den Markt bringen kann.
Den Output bei höherohmingen Ausgabegeräten wie Kopfhörern kann man auf jeden Fall verbessern.
Ist doch blöd! Da hole ich mir für viel Geld einen HiRes Audioplayer und muss mir noch einen Kopfhörerverstärker dazu kaufen um das Material auf meinen KHs genießen zu können.

@754
Die Qualität des Verstärkers will ich gar nicht in Frage stellen.
Verstehe ich das richtig? Das ist ein Digitalverstärker. Also jagst du das Signal durch 2 DACs um es zu verstärkten. Wäre da ein normaler Verstärker nicht Sinnvoller? 2 Glieder weniger in der Kette.
 
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Wenn ich jetzt einen nicht näher genannten Geldbetrag auf der Kante hätte, sowie eine brauchbare Anlage (rein hypothetisch - hab ich beides nicht) - sollte ich lieber in einen HiRes DAC oder doch lieber in einen Plattenspieler investieren?

Das hängt davon ab was dir besser gefällt.
Digital kommt man mit weniger Geld weiter, da hat man schon für wenige k€ mehr oder weniger das Ende der Fahnenstange erreicht. Im Analogsektor wirds noch bis gut in den 5-stelligen Bereich immer besser, wenn man da nach ganz oben will ist das teurer (in Anschaffung und Unterhalt) und aufwändiger (weil man etwas davon verstehen muss). Bevor jetzt der Aufschrei kommt, ich kenne DACs, die ebenfalls im soliden 5-stelligen Bereich liegen, bloß der Zugewinn an Qualität ggü. einem guten 5k DAC ist eher bescheiden.

Dazu kommt, dass eine gute Analogkette (es handelt sich hier um eine richtige Kette mit diversen zueinander passen müssenden Teilen) in 10 Jahren immer noch eine sehr gute Kette ist. Im Digitalbereich hat man diese Gewissheit nicht (da umfasst die Kette i.d.R. nur ein oder zwei Geräte). Die ganz großen Schritte sind auch digital nicht mehr zu erwarten aber das Zeug wird dafür immer billiger, während die Mechanik einfach immer einen gewissen Aufwand in der Fertigung und Montage nach sich zieht, der nicht beliebig verbilligt werden kann.

Ich seh' das so, Platten sind eher so ein Liebhaberding, allerdings eher so wie der Neandertaler in der Evolution. Irgendwann ausgeschert und dann stehen geblieben. Da wird nicht mehr viel kommen.
Beim Digitalformat kann es noch weiter gehen (vielleicht wieder mehr Dynamik, wer weiß das schon), auch wenn das Gehör begrenzt ist.

Das mit dem Liebhaberding kann ich unterschreiben, den Rest nicht.

Vergleicht man die Unterschiede zwischen einer analogen Top Kette zu Beginn der 80er und einer heutigen, dann wird man feststellen, dass der Unterschied in einer ähnlichen Größenordnung ist wie der einer entsprechenden Digitalkette. Davon, dass hier die Entwicklung stehen geblieben sei ist jedenfalls nichts zu merken. Wer die Chance hat sollte sich mal einen LP12 in verschiedenen Ausbaustufen von Anfang der 70er bis zur heutigen anhören (das gibts gelegentlich als Workshop) die Unterschiede sind wirklich gravierend!

Bei den Digitalformaten kommt bestimmt noch das eine oder andere. Bloß ob es z.B. 32bit bringen sei mal dahin gestellt. Schon heute bieten 24bit mehr Dynamikumfang als auf einer Heimanlage überhaupt darstellbar ist. Nicht umsonst müssen(!) Aufnahmen immer durch den Kompressor um überhaupt anhörbar zu werden. Da wird sich auch nichts dran ändern.

Ich hab nen Digitalverstärker bei meinem Törntable, zählt das auch? :P

Der arbeitet aber auch rein analog...
 
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