troppa
Software-Overclocker(in)
AW: Putsch in der Türkei
Hm, Atatürk war nicht faschistisch aber nationalistisch, ihn mit Hitler zu vergleichen lehne ich entschieden ab. Wenn überhaupt dann ehr mit Lenin. Er hab immerhin den Grundstein für die moderne Türkei gelegt.
Ich komme mit Herrn E. nicht klar, weil er muslimische Grundwerte vertritt, sondern weil er einen muslimischen Fundamentalismus vertritt. (Gleichstellung der Frau, Aufhebung der Säkularisierung) Falls sich jemand noch erinnern kann, bekam er 1998 lebenslanges Politikverbot für solche Äußerungen, das 2003 durch eine Verfassungsänderung im, durch seine Patei dominierten, Parlament aufgehoben wurde. (Das ist übrigens eine der wenigen Gemeinsamkeiten mit Herrn H.) Dass er sich in unsere Politik einmischen möchte macht ihn für mich nicht gerade sympathischer. (Böhmermann-Affäre, Anerkennung des Genozids an den Armeniern im Bundestag, Herrn E.s Wahlkampf in Deutschland.) Von den Totalausfällen wie Entdeckung Amerikas durch Moslems, Vergleich des Grubenunglücks von Soma mit dem England des 18.ten Jahrhunderts und seine Äußerungen beim Besuch des Papstes in der Türkei will ich jetzt garnicht anfangen.
Das einzige was ich gut fand, war das er dem Schimon Peres mal bescheit gesagt hat, wenn auch die Art und Weise einfach nicht die richtige war.
(Off Topic: Jetzt sagt Ihr Oh Gott, wie kann er sowas sagen. Nein, ich habe nichts gegen Israel. Ich finde den Umgang Israels mit den Palästinensern einfach nicht richtig. So wird es dort nie Frieden geben. Außerdem kann ich mit der defacto "Militärregierung" Israels nichts anfangen.)
Dass uns die Religion abhanden gekommen ist, kann ich nicht sagen schließlich gibt es bei uns sone komische Patei, die CDU, genannt wird. Was jetzt da genau die "Christlichen Werte" sind kann ich dir aber leider nicht sagen, da ich das aktuelle Pateiprogamm nicht genau genug kenne. Ich weiß aber, dass Menschen eine Art "Fallbackmodus" besitzen, soll heißen im Zweifel kommt man immer auf das zurück, was man kennt bzw. als Kind gelernt hat. Daher ist für die meisten Menschen in muslimischgeprägten Ländern der Islam der kleinste gemeinsame Nenner.
Es ist immer eine Frage des Blickwinkels. Für uns hier, wie die Maden im Speck als Atheisten sitzend, waren natürlich viele uns bekannte Seiten Atatürks symphatischer, aber seine Art und Weise war natürlich auch faschistisch. Der Satz "manchmal heiligt der Zweck die Mittel" ist gefährlich. Mit Erdogans Weg kommen wir nicht so klar, weil uns im Westen die Religion abhanden gekommen ist, um nicht zu sagen widerwärtig ist. Darum ist es schwer zu verstehen, warum Menschen hin zum muslimischen Fundamentailsmus drängen und ihre Demokratie opfern. Aber gut, wenn unsere Werte so entfernt und fremd sind, so gering wertig, dann hat die Türkei mit Erdogan doch das große Los gezogen.
Hm, Atatürk war nicht faschistisch aber nationalistisch, ihn mit Hitler zu vergleichen lehne ich entschieden ab. Wenn überhaupt dann ehr mit Lenin. Er hab immerhin den Grundstein für die moderne Türkei gelegt.
Ich komme mit Herrn E. nicht klar, weil er muslimische Grundwerte vertritt, sondern weil er einen muslimischen Fundamentalismus vertritt. (Gleichstellung der Frau, Aufhebung der Säkularisierung) Falls sich jemand noch erinnern kann, bekam er 1998 lebenslanges Politikverbot für solche Äußerungen, das 2003 durch eine Verfassungsänderung im, durch seine Patei dominierten, Parlament aufgehoben wurde. (Das ist übrigens eine der wenigen Gemeinsamkeiten mit Herrn H.) Dass er sich in unsere Politik einmischen möchte macht ihn für mich nicht gerade sympathischer. (Böhmermann-Affäre, Anerkennung des Genozids an den Armeniern im Bundestag, Herrn E.s Wahlkampf in Deutschland.) Von den Totalausfällen wie Entdeckung Amerikas durch Moslems, Vergleich des Grubenunglücks von Soma mit dem England des 18.ten Jahrhunderts und seine Äußerungen beim Besuch des Papstes in der Türkei will ich jetzt garnicht anfangen.
Das einzige was ich gut fand, war das er dem Schimon Peres mal bescheit gesagt hat, wenn auch die Art und Weise einfach nicht die richtige war.
(Off Topic: Jetzt sagt Ihr Oh Gott, wie kann er sowas sagen. Nein, ich habe nichts gegen Israel. Ich finde den Umgang Israels mit den Palästinensern einfach nicht richtig. So wird es dort nie Frieden geben. Außerdem kann ich mit der defacto "Militärregierung" Israels nichts anfangen.)
Dass uns die Religion abhanden gekommen ist, kann ich nicht sagen schließlich gibt es bei uns sone komische Patei, die CDU, genannt wird. Was jetzt da genau die "Christlichen Werte" sind kann ich dir aber leider nicht sagen, da ich das aktuelle Pateiprogamm nicht genau genug kenne. Ich weiß aber, dass Menschen eine Art "Fallbackmodus" besitzen, soll heißen im Zweifel kommt man immer auf das zurück, was man kennt bzw. als Kind gelernt hat. Daher ist für die meisten Menschen in muslimischgeprägten Ländern der Islam der kleinste gemeinsame Nenner.

