Pflegenotstand und was auf uns zukommt

Ja, spätestens nach dem letzten Wahlkampf hat die Politik das Problem im Bereich Pflege offiziell zur Kenntnis genommen. Das war im September 2017. Jetzt , 8 Monate später ist immer noch nichts geschehen. In meinen Augen fällt das in den Bereich von massiver Pflicht- Verletzung unter Inkaufnahme von gesundheitlicher Schädigung von Schutzbefohlenen.
Wenn ich als Stationsleitung einen Missstand offiziell zur Kenntnis nehme und nichts dagegen unternehme bin ich meinen Job los. Wie lange dürfen Politker dies tun?
 
Wenn ich als Stationsleitung einen Missstand offiziell zur Kenntnis nehme und nichts dagegen unternehme bin ich meinen Job los. Wie lange dürfen Politker dies tun?

Beinahe beliebig lang, solange es nicht zu einer massiven Häufung von Sterbefällen kommt die du unzweifelhaft mit diesen Verfehlungen des Politikers / der Politik in Verbindung bringen kannst und das musst du erstmal schaffen nachzuweisen.
Es ist doch letztlich ganz allgemein nicht selten so, es muss erst bei verfehlter Politik zu Toten kommen bevor man mal wirklich anfängt zu reagieren und selbst dann reagiert man nur weil / wenn man befürchten muss das es zu negativ auf einen zurückfallen könnte. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, spätestens nach dem letzten Wahlkampf hat die Politik das Problem im Bereich Pflege offiziell zur Kenntnis genommen. Das war im September 2017. Jetzt , 8 Monate später ist immer noch nichts geschehen. In meinen Augen fällt das in den Bereich von massiver Pflicht- Verletzung unter Inkaufnahme von gesundheitlicher Schädigung von Schutzbefohlenen.
Wenn ich als Stationsleitung einen Missstand offiziell zur Kenntnis nehme und nichts dagegen unternehme bin ich meinen Job los. Wie lange dürfen Politker dies tun?

Der spahn hat ja von 8 000 auf 13 000 erhöht...jetzt muss er sie klonen oder in sehr wirtschaftsschwache Ländern umsehen :D

Die meisten machen ja ein großen Bogen um Deutschland und wandern direkt nach Schweden Schweiz Niederlande um dort in der Pflege zuarbeiten. :
 
Der spahn hat ja von 8 000 auf 13 000 erhöht...jetzt muss er sie klonen oder in sehr wirtschaftsschwache Ländern umsehen :D

Die meisten machen ja ein großen Bogen um Deutschland und wandern direkt nach Schweden Schweiz Niederlande um dort in der Pflege zuarbeiten. :

Naja, aber von 8 auf 13TSD. Dann bekommt ja jedes Pflegeheim in Deutschland eine Stelle mehr. Paradisische Zeiten brechen in den Heimen an. :hail:
 
Was nützen dir 5000 Taler,

wenn du danach ausgenommen wirst, wie ein Sklave?

Früher oder später kollabiert die Pflegeversicherung in seiner jetztigen Form sowieso,

wird man wohl definitiv auf Steuerfinanzierung umstellen müssen :)

Es sei dann, es kommt wieder mal so ein Verbrecher wie Maschmayer,

zusammen mit Rürup ist der eigentlich wie Bonnie und Clyde :ugly::daumen2:

Aber naja, so war das damals unter Schröder, Fischer und Konsorten,

Einmal am Ruder, wird danach richtig Kasse gemacht :D
 
Passt doch gut mit abwrack Prämie:D



Naja die Gesellschaft trägt auch ein Beitrag dazu bei das sich nicht viel ändert(neue pflegesystem)...Nicht nur die Politiker.
 
Zuletzt bearbeitet:
#Ein Freund ist Altenpfleger, super Sache 1100 Netto.

Als ungelernter in der Küche als Abwäscher bekommt man auch ca. 1250 Euro Netto,
bei fix geregelten 8S/Tag
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit verhält es sich wie so oft in der Wirtschaft. Bei vielen Berufen heißt es dass die Kräfte zu wenig verdienen und zu viel leisten müssen für das Geld. Das sehe ich nicht so. In der jetzigen Situation mehr Geld zu bekommen ist zwar angenehmer, bringt auf der Arbeit aber keine Erleichterung. Mehr Pfleger hingegen schon. Dann kann man Dinge die schwer sind zu zweit erledigen, sich öfter abwechseln, hat etwas mehr Zeit für die gleiche Menge an Arbeit und ist allgemein entspannter. Dann kommt einem die Arbeit nicht mehr so viel vor. Dazu muss es aber auch mal klick machen bei den Menschen. Es heißt oft, dass die nicht genug verdienen und deshalb der Job unattraktiv ist. Nö! Bei dem Geld, unter den aktuellen Bedingungen ist er es. Würde es doppelt so viele Pfleger geben, bei gleichen Gehältern, hieße das entweder fünfzig Prozent Pause (im Vergleich zu jetzt) fürs gleiche Geld (Da muss man sich nichts vormachen, das wäre schon nett), oder dass die Belastung deutlich sinkt. Wenn die Pfleger sich gemütlich und entspannt um die gleiche Menge an Arbeit kümmern könnten, dann würde auch das Gehalt nicht mehr als so schlecht empfunden.
 
Es gab mal eine Zeit, in der es selbstverständlich war, dass sich jemand aus der Familie um seine alternden Eltern oder Großeltern kümmert. Die Menschen wurden nicht im Altersheim untergebracht, wo man sie dann einmal in der Woche besucht.
Komischerweise klappt das in vielen ärmeren Ländern und es ist eine absolute Selbstverständlichkeit, denn immerhin sind sie Teil der Familie. Natürlich gibt es Fälle, in denen es nicht anders geht. Insgesamt finde ich das ziemlich traurig, denn ich habe erst kürzlich gesehen, dass es ganz anders geht.
Denke auch nicht, dass es gut für den Menschen sein kann, wenn er fast nur mit anderen Senioren in Kontakt kommt; da kann das Pflegepersonal noch so nett sein.
 
Damit verhält es sich wie so oft in der Wirtschaft. Bei vielen Berufen heißt es dass die Kräfte zu wenig verdienen und zu viel leisten müssen für das Geld. Das sehe ich nicht so. In der jetzigen Situation mehr Geld zu bekommen ist zwar angenehmer, bringt auf der Arbeit aber keine Erleichterung. Mehr Pfleger hingegen schon. Dann kann man Dinge die schwer sind zu zweit erledigen, sich öfter abwechseln, hat etwas mehr Zeit für die gleiche Menge an Arbeit und ist allgemein entspannter. Dann kommt einem die Arbeit nicht mehr so viel vor. Dazu muss es aber auch mal klick machen bei den Menschen. Es heißt oft, dass die nicht genug verdienen und deshalb der Job unattraktiv ist. Nö! Bei dem Geld, unter den aktuellen Bedingungen ist er es. Würde es doppelt so viele Pfleger geben, bei gleichen Gehältern, hieße das entweder fünfzig Prozent Pause (im Vergleich zu jetzt) fürs gleiche Geld (Da muss man sich nichts vormachen, das wäre schon nett), oder dass die Belastung deutlich sinkt. Wenn die Pfleger sich gemütlich und entspannt um die gleiche Menge an Arbeit kümmern könnten, dann würde auch das Gehalt nicht mehr als so schlecht empfunden.

Für das Geld wollen ja nicht mal welche anfangen, versteh dein Logik nicht...dann bleibt es so wie es ist ,nur das der Abwärtstrend weitergeht.in 10 Jahren fehlen 500 000( die Leute die in Rente gehen nicht mitgezählt die größte Gruppe sind die babyboomer;) und die aufhören weil die nicht mehr können )

Durch unsere heutige Leistungsgesellschaft sind solche Jobs nicht attraktiv, wenig Geld bei so hohen Verantwortung und viel Arbeit und wenig Freizeit.


Meinste ohne Änderungen bekommst du sofort 60 000 fehlende stellen besetzt?

Da muss man schon Leute aus sehr wirtschaftsschwache Ländern herholen

Und die werden bestimmt auch von Niederlande, Schweiz und die skandinavischen Ländern abgeworben, weil die dort mehr bezahlen und mit mehr Leute arbeiten.

Komischerweise klappt es in den ländern mit mehr zahlen, ist wohl ein deutsches Problem...für die kranke alten soll man nicht viel zahlen...*hust*
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab mal eine Zeit, in der es selbstverständlich war, dass sich jemand aus der Familie um seine alternden Eltern oder Großeltern kümmert. Die Menschen wurden nicht im Altersheim untergebracht, wo man sie dann einmal in der Woche besucht.
Komischerweise klappt das in vielen ärmeren Ländern und es ist eine absolute Selbstverständlichkeit, denn immerhin sind sie Teil der Familie. Natürlich gibt es Fälle, in denen es nicht anders geht. Insgesamt finde ich das ziemlich traurig, denn ich habe erst kürzlich gesehen, dass es ganz anders geht.
Denke auch nicht, dass es gut für den Menschen sein kann, wenn er fast nur mit anderen Senioren in Kontakt kommt; da kann das Pflegepersonal noch so nett sein.

Ja Leistungsgesellschaft wen du Full Time deine Eltern versorgst lebst du in hartz4 niveu und bekommst später sehr wenig Rente...

die müssten für Angehörigen, die ihre alten pflegen mehr mit Geld unterstützen...

Der staat spart sich 44mrd durch die angehörigen und als dank landen die in Altersarmut.

Und außerdem sind 29 Prozent in Altenheime..die rest sind zuhause.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab mal eine Zeit, in der es selbstverständlich war, dass sich jemand aus der Familie um seine alternden Eltern oder Großeltern kümmert. Die Menschen wurden nicht im Altersheim untergebracht, wo man sie dann einmal in der Woche besucht.

Naja früher bist du aber auch erheblich schneller gestorben. Heute vegetieren alte Leute noch jahrelang rum, die auf "natürliche" Weise eigentlich schon längst den Löffel hätten abgeben müssen. Und alles medizinisch mögliche (aber oft unsinnige) wird an denen noch gemacht um ja die letzten Lebenstage rauszupressen.

Sprich früher gab es viel weniger pflegebedürftige alte Menschen die wirklich jahrelang noch leben, wenn sie eigentlich nur bettlägrig sind. Heute ist das schon fast die Regel. Und du kannst als Angehöriger unmöglich komplett Bettlägrige Leute pflegen, da macht man sich selbst kaputt, das isn 24 Stunden Job. Als Berufstätiger natürlich komplett unmöglich und heute arbeiten ja meist beide Partner.
 
Sprich früher gab es viel weniger pflegebedürftige alte Menschen die wirklich jahrelang noch leben, wenn sie eigentlich nur bettlägrig sind. Heute ist das schon fast die Regel. Und du kannst als Angehöriger unmöglich komplett Bettlägrige Leute pflegen, da macht man sich selbst kaputt, das isn 24 Stunden Job. Als Berufstätiger natürlich komplett unmöglich und heute arbeiten ja meist beide Partner.

Es belasten auch einen sehr oder es kommen dabei alte kamneln raus unter Angehörigen und endet in Gewalt.

Am schwersten ist aber wen die Eltern an Demenz leiden, wußte auch nicht ob ich damit klarkommen würde.
 
Für das Geld wollen ja nicht mal welche anfangen, versteh dein Logik nicht...dann bleibt es so wie es ist ,nur das der Abwärtstrend weitergeht.in 10 Jahren fehlen 500 000( die Leute die in Rente gehen nicht mitgezählt die größte Gruppe sind die babyboomer;) und die aufhören weil die nicht mehr können )

Durch unsere heutige Leistungsgesellschaft sind solche Jobs nicht attraktiv, wenig Geld bei so hohen Verantwortung und viel Arbeit und wenig Freizeit.


Meinste ohne Änderungen bekommst du sofort 60 000 fehlende stellen besetzt?

Da muss man schon Leute aus sehr wirtschaftsschwache Ländern herholen

Und die werden bestimmt auch von Niederlande, Schweiz und die skandinavischen Ländern abgeworben, weil die dort mehr bezahlen und mit mehr Leute arbeiten.

Komischerweise klappt es in den ländern mit mehr zahlen, ist wohl ein deutsches Problem...für die kranke alten soll man nicht viel zahlen...*hust*

Also erstens hast du nicht meine Logik nicht verstanden, sondern den Inhalt meines Textes.
Zweitens musst du nicht gleich pampig werden (dein letzter Satz unterstellt entweder mir so eine Denkweise, oder der gesamten Bevölkerung), das kann ich nämlich ebenso. Wir haben vor einem Jahr schon miteinander hier geschrieben und ich habe dir schon damals nahe gelegt dich an die Forenregeln zu halten und nicht dauern Doppelposts zu erstellen. Entweder willst du dich nicht daran halten, oder du bist schlicht nicht zu mehr fähig. Wenn es letzteres ist, dann ist es kein Wunder wenn dein Chef dir nicht mehr zahlen möchte. :motz:
SO! ist das das Niveau auf dem du diskutieren möchtest? Falls nicht, hier nochmal meine Aussage:
Wenn bei gleichem Geld und gleicher Tätigkeit, mehr Pfleger die gleiche Menge an Arbeit erledigen müssen, dann greift dein Satz von da oben doch überhaupt nicht mehr!!!
Durch unsere heutige Leistungsgesellschaft sind solche Jobs nicht attraktiv, wenig Geld bei so hohen Verantwortung und viel Arbeit und wenig Freizeit.
Es ist doch dann nur noch die Hälfte an Arbeit. Dafür ist das Geld dann durchaus in Ordnung.

Mal als Beispiel: Als Schlosser habe ich nach der Lehre für 1600€ Brutto gearbeitet. 40 Stunden die Woche. Da hab ich knapp 72 Kilo gewogen und musste täglich bis zu 70 Kilo schwere Bleche wuchten. Man hat sich ständig an scharfen Blechen geschnitten, sich überhoben, hat beim Schweißen, Brennschneiden usw. heiße Spritzer abbekommen (und die sind bedeutend heißer als das Mittagessen im Seniorenhaus), hat richtig viel Lärm um die Ohren gehabt, den ganzen Tag, den Rauch vom Schweißen, die Spritzer und den Qualm und Staub vom Schleifen usw. eingeatmet und Stunden nach Feierabend noch den Dreck ausgehustet, oder im Taschentuch nur dunkelgrau bis schwarzes Zeug gehabt. Es geht körperlich also noch deutlich anstrengender und gefährlicher, bei gleichem Geld. Wichtig ist doch nur, dass man am Ende des Tages das Gefühl hat was sinnvolles geleistet zu haben.

Am schwersten ist aber wen die Eltern an Demenz leiden, wußte auch nicht ob ich damit klarkommen würde.
Damit würde ich ganz sicher nicht zurecht kommen.
 
Also erstens hast du nicht meine Logik nicht verstanden, sondern den Inhalt meines Textes.
Zweitens musst du nicht gleich pampig werden (dein letzter Satz unterstellt entweder mir so eine Denkweise, oder der gesamten Bevölkerung), das kann ich nämlich ebenso. Wir haben vor einem Jahr schon miteinander hier geschrieben und ich habe dir schon damals nahe gelegt dich an die Forenregeln zu halten und nicht dauern Doppelposts zu erstellen. Entweder willst du dich nicht daran halten, oder du bist schlicht nicht zu mehr fähig. Wenn es letzteres ist, dann ist es kein Wunder wenn dein Chef dir nicht mehr zahlen möchte. :motz:
SO! ist das das Niveau auf dem du diskutieren möchtest? Falls nicht, hier nochmal meine Aussage:
Wenn bei gleichem Geld und gleicher Tätigkeit, mehr Pfleger die gleiche Menge an Arbeit erledigen müssen, dann greift dein Satz von da oben doch überhaupt nicht mehr!!!

Es ist doch dann nur noch die Hälfte an Arbeit. Dafür ist das Geld dann durchaus in Ordnung.

Mal als Beispiel: Als Schlosser habe ich nach der Lehre für 1600€ Brutto gearbeitet. 40 Stunden die Woche. Da hab ich knapp 72 Kilo gewogen und musste täglich bis zu 70 Kilo schwere Bleche wuchten. Man hat sich ständig an scharfen Blechen geschnitten, sich überhoben, hat beim Schweißen, Brennschneiden usw. heiße Spritzer abbekommen (und die sind bedeutend heißer als das Mittagessen im Seniorenhaus), hat richtig viel Lärm um die Ohren gehabt, den ganzen Tag, den Rauch vom Schweißen, die Spritzer und den Qualm und Staub vom Schleifen usw. eingeatmet und Stunden nach Feierabend noch den Dreck ausgehustet, oder im Taschentuch nur dunkelgrau bis schwarzes Zeug gehabt. Es geht körperlich also noch deutlich anstrengender und gefährlicher, bei gleichem Geld. Wichtig ist doch nur, dass man am Ende des Tages das Gefühl hat was sinnvolles geleistet zu haben.


Damit würde ich ganz sicher nicht zurecht kommen.

Wo hast du mir bitte schön mit den Doppelpost verwiesen ?
Deine ersten Posts haben wir ja gesehen...und die Reaktionen darauf.

Und ich bin nicht pampig ,es kommt dir nur vor


Was du schreibst ist auch ohne Logik, es sollen mehr Pfleger kommen ohne die bedienungen zu ändern...aber weil es nicht gemacht wurde ist es jetzt so.

Btw ein Erzieher macht 4 Jahre Ausbildung und muss es selbst bezahlen und sind für viele Kinder Verantwortlich

Sollen wir jetzt gegenseitig Karte werfen ich mit Berufe in Sozialen Bereich und du was auch immer.?

Und die Gesellschaft hat schon damit viel zutun.

Dann mach mal paar Ideen außer kollektive Verdrängung und "schön reden "

Oder eher wie mache ich Anreize damit mehr Leute diesen Job auswählen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück